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(Weitere Spielplätze)
Elisabethstraße / Norddeutsche Straße
Soll wohl ein Witz sein. Das Teil erinnert mich an riesige, vereiterte Löcher in meinen Kinderknien. Meine Kindheit ist schon etwas länger vorbei, aber dieser Platz sieht immer noch genauso aus. So richtig was für Kamikaze-Flieger.
Elisabethstraße / Karlstal
Der Spielplatz auf dem Hinterhof
Zu diesem Spielplatz schreibt unsere Leserin Anne: "Der Spielplatz Elisabethstr./Karlstal im Hinterhof nennt sich "Hotzenplotz", ist neu instandgesetzt und ganz nett; Eingang vom Kirchenweg aus."
Stimmt. Der Platz ist im Jahr 2003 unter Mitwirkung der Kinder umgebaut worden. Hier konnten die Kinder einen Spielplatz so gestalten, wie sie sich ihn wünschen.
Kieler Straße
Unterhalb der Jugendherberge, hinter Büschen versteckt, noch nicht besichtigt.
Kieler Straße
Zwischen Kaiserstraße und Elisabethstraße. Früher ein richtig erbärmliches Teil, bestenfalls ein schlechter Witz. Der Platz ist umgebaut und wesentlich vergrößert worden. Sieht toll aus. Der Platz auf dem früher Baracken standen, gehört jetzt dazu. Viele neue Spielgeräte sind installiert worden. Und ein paar riesige Holztiere, darunter ein Krokodil sind aufgestellt worden. Schon optisch ein richtiger Spaß.
Ostring / Schwarzlandwiese
Nicht ganz schlecht. Von der Preetzer Straße kommend hinter dem Häuserblock an der Blitzstraße auf der rechten Seite. Der Platz ist rundherum von Büschen bestanden, so dass sich auch bei steifer Brise gut in der Sonne lümmeln lässt. Im Moment wirkt der Platz verkommen. Das kommt vielleicht, weil einige andere Spielplätze derzeit so richtig renoviert werden.
Schwarzlandwiese
(Mai 2003) Am Ostring, von der Preetzer Straße aus kommend hinter der Blitzstraße auf der linken Seite.
Planschbecken mit geringer Wassertiefe und - das ist der Clou - einem Verkehrsübungsplatz mit Verkehrszeichen, Ampeln und allem Drum und Dran.
Ein ausbaufähiges Teil, Platz ist genug vorhanden. In früheren Tagen stand hier mal so etwas wie ein Kutter, in den Sand eingelassen. Das Teil ist wohl leider ein Opfer des Rostes geworden. Auf dem Bild gerade noch zu sehen sind die Reste eines Turmes aus Betonsteinen, der oben ein Stahlgeländer hatte.
Im Moment steht hier ein anderes, schönes Spielzeug. Aber das ist wohl leider nur für große Kinder gedacht. Hier tut sich was. Der Platz wird, wie so viele andere Gaardener Spielplätze mit Hilfe von EU-Geldern umgebaut.
Spielplatz Schwarzlandwiese: Durchgefallen.
(13.8.2004) Anfang August wurde der Spielplatz auf der Schwarzlandwiese in Kiel-Gaarden neu eröffnet. Das größte an dieser Einweihung war sicher das Getöse der offiziellen Stellen und das riesige Baustellenschild, das dort seit über einem Jahr steht. Denn fast anderthalb Jahre hat es gedauert, um mit dem Umbau fertig zu werden. Das Ergebnis ist jämmerlich.
Planschbecken und Verkehrsübungsplatz waren schon vorher da. Und dass der Spielplatz ein solcher sein soll, muss schon daneben stehen. Spielgeräte? Mangelware, um nicht zu sagen Fehlanzeige. Was dort haufenweise steht, sind ein paar auf kurze Stelzen montierte Platten. Auf diesen Platten sollen dann wohl die Kinder von einer zur anderen hüpfen. Riecht verdammt nach Unfallgefahr, vor allem mit rutschigen Schuhen oder wenn Sand auf den Platten ist. So wie auf dem Schachbrett ohne Figuren, das unbenutzt schon zu drei Vierteln vom Sand begraben wurde. Wenn Kinder auf solchen Plätzen ihre Kreativität entwickeln sollen, wundert die Pisa-Studie ein weiteres Mal nicht mehr.
Hat Architekt Enrico Amore aus Hamburg seine Kindheit in einem dunklen Keller verbracht? Ist er gar ein Kinderfeind? Und wer hat entschieden, dass so ein Schwachsinn auch noch gebaut wird? Und gut eineinhalb Jahre sind für eine Arbeit, die auch in ein paar Wochen erledigt werden kann, entschieden zuviel. Einziger Pluspunkt: Der Zaun um das gesamte Gelände, der Hunde abhalten soll. Wobei ich mich bei soviel Kinderfreundlichkeit frage, ob nicht ....
Werftpark
Eigentlich ist der ganze Werftpark ein Spielplatz. Hier geht vieles, im Winter sogar Schlittenfahren.
Ein sonniger Extra-Spielplatz liegt an der Seite zur Werftstraße - mit einem in Felsen eingelassenen Planschbecken, auf dem sogar schon Schlauchboot-Rennen gefahren wurden.
Dieser Platz wird gerade umgebaut, um wieder ein wenig das Aussehen früherer Tage zu bekommen. So wird bspw. das Planschbecken in seinen ehemaligen Zustand gebracht. Wenn ich recht informiert bin, dann - natürlich - nur zur Hälfte mit Geldern der Stadt Kiel, der Rest sind Zuschüsse aus europäischen Töpfen. Die Stadt Kiel scheint ihr Geld lieber in Ruinen und ewig nicht funktionierende Brücken zu investieren als in sinnvolle Dinge.
Das Bild oben ist von Anfang Juni 2003, mittlerweile ist Erde neu aufgeschüttet worden, die Bagger sind bereits wieder abgerückt. Seit Juli steht auch schon neues Spielgerät.
Ende 2005 hat man dann nach etlichen Jahren endlich auch mit der Vergrößerung des Planschbeckens begonnen. Es reicht jetzt von einer Mauer bis zur anderen.
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