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Moin moin, Merhaba und Bonjour!
An dieser Stelle möchten wir besonders einladende Plätze in der Gegend vorstellen. Sie kennen so eine echt sympathische Stelle? Dann hurtig in unser Forum und Laut gegeben!
Ein Herz für Ratten
(28.3.2005) Gerade von einer Safari zurück, hat sich unser Großwild-Experte Carl P. gefragt: Wie geht es eigentlich der Kreatur in unseren Städten? Sein Ergebnis: Insgesamt nicht so gut. Allerdings gibt es rühmliche Ausnahmen wie den Hinterhof der bereits bekannten Wikingerstraße 9 in Kiel-Gaarden. Dort ist man seit Monaten nach Kräften bemüht, vor allem den Ratten ein lebenswertes Umfeld zu schaffen. Durch freundliches Wegsehen der zuständigen Behörden, durch ständig falsch befüllte Mülltonnen, die dann wochenlang nicht abgeholt werden und durch konsequente Müllablagerung ist dort eines entstanden:
Das Rattenparadies - ein nettes Photo
Eine Ausstellung
(14.8.2004) Schon seit mehr als neun Wochen stehen die auf dem Bild zu sehenden, wertvollen Exponate vor dem Haus Nummer 9 in der Wikingerstraße in Kiel-Gaarden. Was will uns der Künstler sagen? Dass es genügend Menschen gibt, die zu dämlich sind, drei verschiedene Farben auseinander zu halten? Wie auch immer, ganz Gaarden hat es jetzt gesehen, der Müll kann weg. Und wenn Sie, werter Herr Hauseigentümer darauf warten, dass Polizei oder diejenigen, die bei der Stadt Kiel dafür bezahlt werden, so etwas zu registrieren, es auch wirklich sehen, dann müssen Sie den Zuständigen den Müll schon genau vor die Tür stellen. Sonst wird das ganze auch in einem Jahr nichts. Schliesslich sind wir in Gaarden, und in diesem großangelegten Saustall und Panoptikum der unbeachteten Ordnungswidrigkeiten muss man sich schon etwas mehr Mühe geben, um Aufmerksamkeit zu erregen.
Obwohl, um der Gerechtigkeit genüge zu tun: Manchmal reicht auch wenig. Wer einmal im Jahr etwas lauter feiert, der kann sich darauf gefasst machen, dass die Polizei am selben Abend gleich viermal aufläuft - obwohl die Musik bereits nach dem dritten Besuch komplett abgeschaltet wurde. Wer hingegen eine Kneipe betreibt, die das ganze Jahr bis vier Uhr morgens bei weit offener Tür Musik und ordinäres Gebrüll volltrunkener Gäste in die Umgebung erbricht, der muss sich keine Sorgen machen. Denn hier ist in der Regel von Polizei oder Ordnungsamt weit und breit nichts zu sehen. Und wenn, dann höchstens im Vorbeifahren. Ein Prosit der Gerechtigkeit.
Wohnen wie Gott in Frankreich?
(4.9.2003) Wozu das denn? Wir haben doch die Preetzer Straße 20 in Kiel-Gaarden, ein echtes architektonisches Meisterwerk. Selbst die neue Oberbürgermeisterin Frau Volquartz soll schon ehrfürchtig staunend vor diesem Gebäude gestanden haben. Und das Ordnungsamt wundert sich darüber, dass dieser Kasten noch nicht eingestürzt ist.
Und hat die ganze Angelegenheit wahrscheinlich an das Amt für Denkmalpflege durchgereicht, damit an dem einmaligen Zustand des Gebäudes auch wirklich nichts mehr verändert wird.
Sehen und staunen!
Möwen statt Brieftauben
(19.8.2003) Sie sind sturmerprobt, ausdauernd und seefest: Unsere Möwen. In aller Stille wollte die Deutsche Post in Gaarden ein neues Transportsystem ausprobieren. Doch das laute Geschrei ihrer neuen Angestellten hat das Experiment verraten. Auch mit der Schadstoffarmut klappt es noch nicht so recht.
Die Konkurrenz tobt schwer im Brief- und Päckchenverkehr. Und so hat sich die Deutsche Post im Küstenbereich etwas Neues einfallen lassen: Möwen als Briefträger. Das hat Vorteile. Geringe Lohnkosten, denn so eine Möwe ernährt sich bestenfalls von einem halben Hering auf 100 km, notfalls tun es auch ein paar Lebensmittelreste, die die satten Deutschen irgendwo in Stadt oder Landschaft entsorgt haben.
Möwen kennen keine Gewerkschaften, und für die kostengünstige Unterbringung bot sich das Flachdach der Post im Karlstal an. Hier befindet sich das Briefverteilzentrum, ein langer Anflug zum Arbeitsplatz entfällt. Zudem stehen Möwen unter Naturschutz, mit Arbeitskräftemangel ist nicht zu rechnen.
So war der Andrang der Bewerber groß, alle Stellen konnten schnell besetzt werden. Unser Bild zeigt eine arbeitsuchende Möwe auf Warteposition in der Kaiserstraße.
Leider hat das System zwei Nachteile. Stumme Möwen sind schwer zu finden, und die Möwe schlechthin ist nur schwer zu organisieren. So beginnen ab halb vier Uhr morgens lautstarke Diskussionen, welche Möwe wohin fliegen soll. Das wiederum stört die flügellosen Zweibeiner, die im Bereich Karlstal wohnen. An Schlaf ist in den frühen Morgenstunden nicht mehr zu denken, und so hagelt es Proteste.
Auch mit der Sauberkeit der neuen Postboten hapert es. Experimente mit Dixie-Klos, die spezielle Einflugtüren bekamen, schlugen fehl. Extra entwickelte WC-Nester mit Wasserspülung wurden nicht angenommen. Eine echte Möwe nimmt sich immer noch ihr angestammtes Recht heraus, ihre Häuflein da abzusetzen, wo es ihr passt. Und auch das passt den Nachbarn nicht. Der Dreck stinkt, und reichlich ätzend ist er ebenfalls. Es bahnt sich ein Streit an zwischen Anwohnern, der Post und Naturschützern.
Auch die Möwen haben bereits angegekündigt, notfalls mit massivem Bombardement um ihre neuen (Arbeits-) Plätze zu kämpfen. Schliesslich noch die Tauben. Sie sind sauer auf die Möwen, die ihnen mit Dumping-Löhnen ihre angestammten Arbeitsplätze abgejagt haben. Die Stadt Kiel hat bereits beschwichtigend eingegriffen, sie bietet den Tauben sozusagen Sozial-Taubenschläge an, finanziert von der Stadt.
Ob es denn hilft? Oder sollten die düsteren Visionen eines Alfred Hitchcock in Gaarden Wahrheit werden? Verbünden sich zuguterletzt Möwen und Tauben, um die Macht im Stadtteil zu übernehmen? Droht ein Krieg mit Bio-Waffen? Und was wird Schorsch Doppelnull Busch dazu sagen? Cruise Missiles gegen Vogelnester? Möwenschiet als Auslöser eines Dritten Weltkrieges?
Ruft die Vereinten Nationen! Oder Carl P.
Larus argentatus
Die Silbermöwe ist die bekannteste Möwe überhaupt. Sie hat silbergraue Flügel, auffallend rosafarbene Beine und einen gelben Schnabel mit rotem Fleck an der Spitze. Im Flug zeigt sie ihre schwarzweißen Flügelspitzen. Die Jungvögel sind braun, an der Unterseite blasser.
Silbermöwen gehören zu den erfolgreichsten Seevögeln, denn sie haben sich dem Menschen angepaßt. Neben gewaltigen Kolonien finden man auch einzeln oder in kleinen Gruppen brütende Paare. Sie sind nahezu Allesfresser und rauben auch Fremdgelege aus, wodurch sie oft schwächeren Seevogelarten zum Verhängnis werden.
Unsere gesammelten Müllberge
Internationaler Wettbewerb
Harter Kampf im Wettbewerb "Unser Dorf soll dreckiger werden"
Kieler Express - Neues Verteilsystem?
(28.8.2003) Die Kosten explodieren. Da wird meist zuerst am Personal gespart. Was bei einer Zeitung, die auf Verteiler angewiesen ist, ein wenig schwierig ist. Die innovative Idee: Windenergie!
Schweine im Weltall? Nee, im Werftpark.
(1.6.2003) Nutzen Ausserirdische den Werftpark als Landeplatz?
Kunst: Die Welt schaut auf Gaarden!
(17.5.2003) Sie werden mit Sicherheit auch die begeistern, die sich wenig aus Kunst machen. In völliger Eigenregie haben zwei Gaardener Künstler eine Ausstellung auf die Beine gestellt, die ihresgleichen sucht. Man kann davon ausgehen, dass Gaarden bald zu einer Kultstätte internationaler Kunstfreunde wird. K. Ühlschrank und A. U. Spuff haben einen vollkommen neuen Stil geschaffen. Es lebe der kubisch-technische Neo-Müllismus!
Blitzstr. 58
Seltene Exemplare
(April 2003) In ganz Europa schon ausgestorben, in Gaarden noch auf freier Wildbahn zu beobachten: Geschöpfe wie der Maehus rasus handicus.
Kleingartengelände Schwarzlandwiese
© by Ostufer.Info hk 2003 |