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Geschichte der Seefahrt ab 2000
Das Atom-U-Boot "Kursk"
Aus den Nachrichten des 14.8.2000: In der Barentsee nordöstlich von Murmansk ist das russische Atom-U-Boot "Kursk" abgesoffen. Die Unfallursache ist anfangs unklar, zuerst wird eine Kollision vermutet, denn die Rote Armee hielt Manöver ab. Möglich ist auch eine gewaltige Explosion, bei einer ersten Sichtung berichten Taucher von einem riesigen Leck im Bug des Bootes. Das Schiff liegt in 107 Metern Tiefe, es sind 118 Mann an Bord.
Ausländische Hilfsangebote werden anfangs abgelehnt, doch als die russischen Bergungsversuche wegen eines starken Sturms aber auch wegen vollkommen unzureichender Mittel versagen, wird britische und norwegische Hilfe angenommen. Die Helfer beklagen die viel zu späte Alarmierung, auch die Steifheit der russischen Marineleitung stößt auf harsche Kritik vor allem von den Norwegern. Präsident Putin tut, was viele Politiker tun: nichts. Er verbleibt an seinem Urlaubsort am Schwarzen Meer. Die Angehörigen der vermissten Matrosen müssen auf eigene Kosten nach Murmansk reisen. Am Morgen des 21.8. (10:29 LT Öffnung der zweiten Luke im Notausstieg) können norwegische Taucher mit Sicherheit sagen, dass das gesamte Boot geflutet ist, niemand hat die Katastrophe überlebt. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte es gedauert, eine Notausstiegsluke zu öffnen. Der vorerst verschwiegene Unfallzeitpunkt ist der 12.8. Um 07:28 GMT registrieren norwegische Seismologen eine Explosion, zwei Minuten und 15 Sekunden später folgt eine zweite, noch sehr viel stärkere Druckwelle. Eventuell können die Batterien explodiert sein, auch das unbedarfte Herumhantieren mit Torpedos wird als Unfallursache vermutet. Wie sich später herausstellt, ist wahrscheinlich ein Torpedo explodiert und hat ein Loch in den Bug gerissen. Einigen Männern gelingt es noch, sich in die "Sektion 9" am Heck des Schiffes hinter den Atomreaktoren zu retten. Wahrscheinlich sind sie dort - auf Rettung hoffend - erfroren oder erstickt. Sie hatten sich auf die Bergungsgeräte der Roten Flotte verlassen. Diese waren jedoch schon uralt und, so wird berichtet, seit 25 Jahren nicht mehr gepflegt worden und dementsprechend rott. Am 23. August muss eine offizielle Trauerfeier abgesagt werden, da die Angehörigen sich weigern, an einer solchen vor der Bergung der Leichen teilzunehmen. Erst ein Jahr später werden ein paar ernst zu nehmende Bergungsversuche unternommen. Am Morgen des 8. Oktober 2001 gelingt es einer niederländischen Bergungsfirma, das U-Boot anzuheben. Gegen 12:00 setzt sich das Bergungsschiff mit der Kursk im Schlepptau in Richtung Murmansk in Bewegung. Die Kursk ist Baujahr 1994 und wiegt ca. 18.000 Tonnen. Wassereinbruch auf Traditionsschiff
Ein Bericht der Wasserschutzpolizei, herausgegeben am 10.1.2005 um 17:12 Uhr
(Kiel ots) Am heutigen Tag drohte das in Kiel an der Museumsbrücke beheimatete Traditionsschiff "Kieler Sprotte" am Liegeplatz zu sinken. Der Hausmeister des Schifffahrtsmuseums bemerkte gegen 14.50 Uhr, dass das Schiff Schlagseite nach Steuerbord hatte und achtern auffällig tief im Wasser lag. Er alarmierte umgehend die Wasserschutzpolizei und die Feuerwehr. An Bord des 22 Meter langen Stahlschiffes war festzustellen, dass der Maschinenraum und der hintere Salon bereits unter Wasser standen. Die Feuerwehr pumpte den Salon leer. Ein Tankfahrzeug, dass das ölhaltige Wasser aus dem Maschinenraum abpumpen sollte, wurde ebenfalls herbeigerufen. Die rechtzeitige Entdeckung und das schnelle Auspumpen des Schiffes verhinderte ein Sinken. Gemeinsam mit dem Eigner des Schiffes stellte die Wasserschutzpolizei fest, dass im Boden des Maschinenraumes ein Leck vorhanden war, durch das das Wasser eindrang. Vermutlich hat das Schiff bei dem extrem niedrigen Wasserstand der letzten Tage auf Grund aufgesetzt, wodurch das Loch in den Rumpf gestoßen wurde. Das Schiff wird seine nächste Fahrt in die Werft machen müssen, um die Schäden, die sich auf einige tausend Euro belaufen dürften, zu beheben. Der Eigner des Traditionsschiffes hat sich den Auftakt des 100-jährigen Jubiläumsjahres seines Schiffes sicherlich anders vorgestellt. Die in Kiel sehr bekannte "Kieler Sprotte" ist 1905 als Fahrgastschiff gebaut worden. (Bernd Ott, Wasserschutzpolizeirevier Kiel) Kriegsschiffe für den Libanon
21.9.2006, 12:45 MESZ, Wilhelmshaven: Ein Verband der Deutschen Bundesmarine läuft Richtung Libanon aus, um im Rahmen einer Aktion der Vereinten Nationen den Waffenschmuggel über See in Richtung Libanon zu unterbinden.
Der Bundestag hatte dem Einsatz am Tag zuvor zugestimmt, es ist der bisher größte Einsatz der Bundesmarine. Als erstes Schiff legt die Fregatte "Karlsruhe" ab, es folgen die Fregatte "Mecklenburg-Vorpommern" (F 218) sowie die vier Schnellboote "Dachs", "Hyäne", "Nerz" und "Ozelot". Dazu kommen der Einsatzgruppenversorger "Frankfurt am Main" und der Tender "Elbe", der vor allem für die Versorgung der Schnellboote zuständig sein wird. Das Kommando über den Verband hat Admiral Andreas Krause aus Kiel. Vorerst sind etwa 1.000 Mann an Bord, insgesamt sollen etwa 2.400 Mariner an dem Einsatz beteiligt sein, der nach einer rund zweiwöchigen Fahrt beginnen soll. Für den Nachschub des Verbandes sorgt die Luftwaffe mit etwa 100 Mann und mit Transall-Flugzeugen. Als Zwischenstation wird auf Zypern eine sogenannte Marinelogistikbasis eingerichtet. Die Kosten für den Einsatz, der vorerst bis zum 31. August 2007 befristet ist, werden sich auf 193 Millionen Euro belaufen. Am 15. Oktober gegen Mittag wird dem deutschen Verband in Beirut, an Bord des italienischen Flugzeugträgers "Garibaldi" das Kommando über den internationalen Flottenverband übergeben.
Passagierschiff "Aurora" 8.1.2000, 08:30 MEZ Papenburg: Auf der Meyer-Werft wird das für eine britische Reederei bestimmte Passagierschiff "Aurora" ausgedockt. Die "Visby", ein neuer Korvettentyp (8.6.2000) Karlskrona in Schweden: König Carl XVI. Gustaf tauft eine Fregatte des neuen Typs YS2000. Das Schiff ist ein Novum. Es ist komplett nach den Gesichtspunkten der STEATLTH-Technologie gebaut, und daher für herkömmliche Radarsysteme fast unsichtbar. Das Schiff hat 600 Tonnen, ist 72 Meter lang und ganze 41 Knoten schnell. Den Antrieb erledigen vier Gasturbinen mit 21.760 PS und zwei Dieselmotoren für die ökonomische Marschfahrt. Statt herkömmlicher Propellerschrauben kommen zwei Waterjets zum Einsatz. Entwickelt wurde es von der schwedischen HDW-Tochter Kockums. Die "Visby" hat absolut glatte Oberflächen und gilt als das Kriegsschiff der Zukunft. Im Dezember 2001 werden die ersten, erfolgreichen Probefahrten in den schwedischen Schären unternommen. "Berlin" - Probefahrt eines Versorgers (14.8.2000) Rendsburg/Nord-Ostsee-Kanal: Erste Probefahrt eines neuen Versorgertyps für die Bundesmarine. Geplante Indienststellung der "Berlin" soll im Oktober sein.
"Scharnhorst" entdeckt (3.10.2000) Norwegische Taucher entdecken das Wrack des 1943 vor Norwegen versenkten deutschen Schlachtschiffes "Scharnhorst". (Bild oben) (=> Schiffsregister) SOS (6.9.2001) Vor Südafrika toben Stürme mit Windgeschwindigkeiten bis zu 170 km/h. Mehrere Schiffe geraten in Seenot, es kommt zu dramatischen Rettungsaktionen. Feuer auf der "Arkona" (10.11.2001) Vor der Balearen-Insel Menorca: Als das deutsche Kreuzfahrtschiff "MS Arkona" im Hafen von Mehon wenden will, bricht im Maschinenraum ein Brand aus. Das 165 Meter lange Schiff rammt daraufhin die Kaimauer und trägt einen schweren Schaden am Bug davon. Verletzte gibt es keine. Die "Arkona" war jahrelang für die ZDF-Serie "Das Traumschiff" als "Astor" unterwegs. Stapellauf: 1980. Gebaut auf der "Howaldtswerke Deutsche Werft AG" in Hamburg. Reederei: Seetours. Das Schiff war jahrelang im Besitz der DDR. Bundesmarine vor Somalia (1.2.2002) Insgesamt 100 Kriegsschiffe aus 16 Ländern patroullieren vor dem "Horn von Afrika", angeblich um Schmuggelschiffe von Terroristen abzufangen. Am Morgen laufen auch deutsche Schiffe zum Einsatzbeginn aus Dschibuti aus. 100 Schiffe für ein paar Schmuggler, darunter die neuesten, deutschen Fregatten? Kaum zu glauben. Zu denken gibt da die Rede von US-Präsident Bush, der wenige Tage vorher die Somalis als Unterstützer des internationalen Terrors denunziert hatte. 14.3.2003 - Bombendrohung auf See Kurz nach dem Verlassen des Hafens von Lübeck-Travemünde Richtung Trelleborg geht auf der schwedischen Frachtfähre "Götaland" eine Bombendrohung ein. Man entschliesst sich zum Umkehren und trifft gegen Mitternacht wieder im Hafen ein. Die Untersuchung des mit 45 Trailern und LKWs beladenen Schiffes durch Sprengstoffhunde bleibt ergebnislos. Und so läuft die Fähre am Nachmittag des nächsten Tages erneut aus. 16./17.4.2003 - Das Wrack der Goya Fast auf den Tag genau 58 Jahre nach seinem Untergang entdecken Bergungstaucher aus Wismar in der Ostsee auf etwa 72 Meter Tiefe das Wrack des Frachters "Goya". Die Torpedierung des ehemaligen norwegischen Schiffes durch ein sowjetisches U-Boot gilt als die größte Schiffskatastrophe aller Zeiten. Schätzungsweise 6.000 Menschen, die auf der Flucht vor der Roten Armee waren, kamen ums Leben. 21.3.2003 - Auf Grund gelegt Schnackenburg an der Elbe: In diesen Tagen führt die Elbe extremes Hochwasser. Bei der Einfahrt verpasst ein 180 Meter langes, polnisches Motorschiff die Einfahrt zum Schnackenbuger Hafen und läuft auf Grund. Als das Wasser wieder sinkt, liegt das Schiff ganz auf dem Trockenen, einige Meter vom Elbufer entfernt. Hier bleibt das Schiff ganze zehn Monate liegen, weil der Versicherung die Bergung des alten Schiffes einfach zu teuer ist. Dann entschliesst sich das Technische Hilfswerk, sich mit der Bergung zu versuchen, einige Dutzend Leute, ein Radlader und ein alter Bergepanzer der NVA machen sich auf den Weg. Fünf Tage dauert es, das Schiff mit Luftkissen anzuheben und auf Stahlrollen zu schieben. Am 27. Januar um fünf Minuten vor Mitternacht ist es geschafft, das Heck des Schiffes liegt wieder in der Elbe. Der Rest wird am nächsten Tag mit der Hilfe eines Schleppers erledigt. Schnackenburg ist um eine Attraktion ärmer. 30.8.2003 - K-159 gesunken Ca. 04:00 OZ in der Barent See. Im Sturm sinkt das 40 Jahre alte U-Boot "K-159". Es sollte zum Abwracken in die Nähe von Murmansk geschleppt werden. In der Nacht kommt es in Sturm und verliert vier seiner Schwimmkörper. Das Boot sinkt auf eine Tiefe von 170 Metern, neun von zehn Matrosen kommen ums Leben. Der Atom-Reaktor war abgeschaltet, aber die Brennstäbe waren noch an Bord. Das Boot war bereits 1989 ausser Dienst gestellt worden. Es gehörte zur ersten Generation sowjetischer Atom-U-Boote und hatte eine Länge von 100 Metern. Ein äusserst seltsames Verhalten der Roten Flotte. Es wäre den ganzen Sommer über Zeit gewesen, das Boot zu verholen, aber ausgerechnet beim Beginn der jährlichen Stürme wird losgefahren. 15.10.2003 - New York: Fährschiff rammt Kaimauer New York, am Nachmittag Ortszeit: Eine Fähre der "Staten Island Ferries" rammt in voller Fahrt die Hafenmauer. Das 90 Meter lange Schiff wird kurz über der Wasserkante der Länge nach aufgeschlitzt. Es gibt 10 Tote und 42 Schwerverletzte. Der stellvertretende Kapitän flüchtet und unternimmt einen Selbstmordversuch. Man munkelt, dass er unter dem Einfluss von Drogen oder Alkohol gestanden habe. Die Fähren verkehren seit gut 300 Jahren, einen derartigen Unfall hat es noch nie gegeben. 21.10.2003 - Tankerverbot, EU Brüssel: Ab sofort dürfen nur noch Tanker mit Doppelhülle in den Häfen der EU be- oder entladen. Tanker, die älter als 23 Jahre sind, dürfen in europäischen Häfen ab heute nicht einmal mehr festmachen. 15.11.2003 - Queen Mary 2, böses Omen? St. Nazaire /F: Als eine Besuchergruppe von 40 Personen die noch im Bau befindliche "Queen Mary 2" verlässt, bricht die Gangway unter der Last zusammen. Es gibt 12 Tote. Innerhalb der nächsten Stunden sterben vier weitere Menschen. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Das Schiff soll die Nachfolgerin der legendären "Queen Elisabeth 2" werden und die Nordatlantik-Route befahren. 4.12.2003 - Taufe U 32 Emden /NDS: Auf der "Thyssen Nordseewerke GmbH" wird das zweite Boot eines vollkommen neuen Typs getauft. Der Antrieb besteht aus Brennstoffzellen, daher fährt das Boot sehr leise und ist sehr viel schwerer zu orten als bisherige Typen. Das Bauprogramm wird zur einen Hälfte in Emden ausgeführt, zur anderen Hälfte bei HDW in Kiel. Da wundert es nicht, dass diese eigentlich marode Werft von den Amis aufgekauft wurde und schon seit Sommer 2003 gemunkelt wird, man wolle die Werft wieder abstoßen. Dezember 2003 - Der zweite Vogel weg In der Biskaya: In schwerem Sturm verliert das deutsche Segelschulschiff "Gorch Fock" seine Gallionsfigur, einen Albatros samt Verankerung. Nur ein Flügel bleibt dem Schiff erhalten. Die neue Figur war erst im Februar neu montiert worden, nachdem schon der erste Vogel - ebenfalls in der Biskaya - im Jahr 2002 baden ging. 19.12.2003 - Korvette für Südafrika Kiel, Werft HDW: Die erste von mehreren Fregatten für Südafrika wird auf der Werft an den Auftraggeber übergeben. Ähnlich wie bereits die schwedische "Visby" ist das Schiff mit neuartigen, glatten Oberflächen gebaut worden, die eine Ortung erschweren sollen. Im Januar 2004 soll sich das neue Schiff auf den Weg machen. 22.12.2003 - Queen Mary 2, Übergabe Nachmittags in St. Nazaire /F: Das bis dahin größte Passagierschiff der Welt wird an den Auftraggeber, die britische Reederei "Cunard-Line" übergeben. Jungfernfahrt soll im Januar 2004 sein. 8.1.2004 - Queen Mary 2, Taufe Ca. 16:30 GMT Southampton /GB: Königin Elizabeth tauft das größte Passagierschiff der Welt. 23.3.2004 - Schwimmender Schrott Die russische Kriegsmarine muss ihren modernsten Raketenkreuzer "Peter der Große" zurück in den Hafen beordern. Grund: Wegen der gemeingefährlich schlechten Wartung des Schiffes wurde allerschlimmstes wie etwa das Versagen der Atomreaktoren befürchtet. 27.3.2004 - Seltsame Versenkung Vor der Küste von Cornwall /GB wird eine ausgediente Fregatte der britischen Marine versenkt. Sie soll als Taucherparadies dienen. Gegen 15:30 britischer Zeit (16:30 MEZ) werden die Sprengladungen gezündet. An der Küste halten sich hunderte von Schaulustigen auf. 28.6.2004 - Besoffene Schwefelsäure Gegen Abend im Hamburger Petroleumhafen: Ein Chemikalientanker und ein Containerschiff kollidieren. Der Tanker kippt um. An Bord befinden sich 500.000 Liter Schwefelsäure. Zuerst nimmt man an, dass die Säure in den Tanks verblieben ist, aber im Laufe der Woche stellt sich heraus, dass fast die gesamte Säure in die Elbe geflossen ist. Dank der hohen Fliessgeschwindigkeit des Flusses kann sich die Säure schnell verteilen. Der Petroleumhafen wird allerdings auf längere Zeit biologisch tot bleiben. Am Sonnabend gelingt es, das Schiff zu heben und zu drehen. Grund des Unfalls: Der Kapitän des Tankers war volltrunken. 9.4.2006 - Trunkenheit im Schiffsverkehr (ots) Am 09.04.2006, um 18:10 Uhr, wurde während der Schleusenliegezeit das MS "Piligrim 3", Flagge: Kambodscha, schifffahrtspolizeilich kontrolliert. Bei der Kontrolle fiel den Wasserschutzpolizeibeamten auf, dass der russische Kapitän einen starken Atemalkoholgeruch hatte, Ausfallerscheinungen waren bei ihm jedoch nicht festzustellen. Die im Anschluss daran durchgeführte Atemalkoholkontrolle ergab einen Wert von 1,62 Promille. Daraufhin wurde eine Blutprobenentnahme angeordnet. Das Schiff verblieb für den Zeitraum der Ermittlungen auf der Holtenauer Reede. Des Weiteren wurde von der StA Kiel eine Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 EUR festgelegt. Gegen 21:00 Uhr wurde das Weiterfahrverbot nach Rücksprache mit der SeeBG HH aufgehoben, da die übrige Besatzung über ausreichende Befähigungszeugnisse verfügte und somit, trotz Ausfalls des Kapitäns, keine Unterbesetzung vorlag. Das Schiff setzte danach, mit dem Kapitän, seine Reise (von Bremen) nach Lipaja fort. Die Ladung des Schiffes bestand aus Malz. Der Kapitän erhielt die Auflage für 10 Stunden das Fahrzeug nicht zu führen.
(11.5.2006 ots) Am 11.05.2006, gegen 08:55 Uhr wurde ein Beamter der Bundespolizei, auf der Mittelmauer der Neuen Schleusen von einem gebrochenen Schiffstau getroffen und erheblich verletzt. Zur weiteren Untersuchung wurde der Beamte in das Städtische Krankenhaus Kiel gebracht. Der Verletzte/Geschädigte wollte das MS "Marie Christine" zwecks grenzpolizeilicher Kontrolle betreten. Er befand sich bereits auf der Mittelmauer, als das Fahrzeug in die Schleuse einlief und festmachte. Während des Manövers brach die Achterleine. Der genau in Zugrichtung stehende Beamte wurde von einem Ende der gebrochenen Leine am Rücken getroffen. Ermittlungen zum Unfallhergang wurden von der Wasserschutzpolizei Kiel eingeleitet. Das Schiff setzte seine Reise fort. Russischer Kapitän mit 1,8 Promille in der Schleuse Brunsbüttel (15.5.2006 ots) Am Samstag wurde in der Schleuse in Brunsbüttel die Besatzung des Motorschiffes "Argo1", Heimathafen Kingstown, durch Beamte der Bundespolizei kontrolliert. Dabei fiel auf, dass der verantwortliche russische Kapitän offenbar unter Alkohleinfluss steht. Beamte der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel führten daraufhin einen Alkoholtest durch, der einen Wert von 1,8 Promille ergab. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ordnete daraufhin die Entnahme einer Blutprobe, sowie die Einziehung einer Sicherheitsleistung in Höhe von 2000 Euro an. Das Motorschiff durfte erst am nächsten Morgen, nach Ausnüchterung des Kapitäns seine Reise nach Kaliningrad fortsetzen. Ukrainischer Seemann erleidet schwerste Beinverletzung (21.6.2006 ots) Das niederländische Tankmotorschiff "Coralwater" machte am heutigen Morgen in der Schleuse von Brunsbüttel fest. Bei diesem Manöver kam es zum Bruch einer Festmacherleine. Dabei erlitt ein 43 jähriger ukrainischer Seemann eine offene Unterschenkelfraktur. Rettungskräfte der Feuerwehr Brunsbüttel konnten unter Einsatz einer Fähre und Drehleiter den Verletzen bergen und dem Krankenhaus in Brunsbüttel zuführen. Die Ermittlungen der Wasserschutzpolizei Brunsbüttel zur genauen Ursache dauern derzeit noch an. Unkontrollierter Stapellauf (30.6.2006 ots) Am 30.6.2006, gegen 14:10 Uhr, meldet die Einsatzleitstelle Möwe an das WSP-Revier Kiel, dass der in der Lindenau-Werft auf Slip liegende Tankerneubau unkontrolliert ausgerauscht ist. Das Tankschiff sowie Teile der Slipanlage treiben unkontrolliert auf der Wasserfläche vor der Werft. Durch das Ausrauschen des Tankschiffes wurde eine Person verletzt, die ebenfalls - nach ersten Angaben - im Wasser treiben soll. Daraufhin wurden seitens des WSP-Reviers Kiel Einsatzkräfte, zwei WSP-Boote sowie ein Fustkw zum Einsatzort entsandt. Ebenfalls Kenntnis erhielten die DGzRS sowie das Zollboot "Rendsburg". Die verletzte Person wurde abgeborgen. Der Bereich um das treibende Tankschiff wurde durch die Boote der Wasserschutzpolizei sowie der weiteren o. g. Einsatzkräfte abgesperrt. Zusätzlich befinden sich zwei Schlepper ("Robbe", "Holtenau") in unmittelbarer Nähe des Tankschiffes. Eine Schleppverbindung zum treibenden Tanker konnte bisher nicht hergestellt werden, da sich auf diesem keine Personen befinden. Daher werden derzeit per Hubschrauber ca. 15 - 20 Mitarbeiter der Wert auf das Tankschiff verlastet, um dann Maßnahmen zur Herstellung der Schleppverbindung einzuleiten. Anschließend wurde der Tanker an die Pier verholt. Die verletzte Person befindet sich bereits auf dem Weg (14:50 Uhr) in die Universitätsklinik. Nähere Angaben zum Ausmaß der Verletzungen sind bisher nicht möglich, sollen jedoch nicht lebensbedrohlich sein. Zu einer konkreten Gefährdung der durchgehenden Schifffahrt sowie für die Umwelt durch das im Wasser treibende Tankschiff ist es nach dem derzeitigen Kenntnisstand nicht gekommen. Daten des Neubaus: Länge: 188,00 m, Breite: 32,20 m, BRZ: 26.600 Eingesetzte Fahrzeuge vor Ort: 1 Zollboot, 1 SRK, 2 SFK-Schlepper, 1 Körfer Schlepper, 1 dänischer Schlepper, 2 WSP-Boote Feuer auf ehemaligem Fischkutter (23.8.2006 ots) In der Nacht zum heutigen Mittwoch (23.08.) kam es auf einem ehemaligen Fischkutter zu einem Feuer im Maschinenraum. Wie der Pressesprecher der Husumer Wasserschutzpolizei, Wolfgang Boe, mitteilte, befand sich das Schiff ca. 6 sm westlich vom Süderoogsand (Nordfriesisches Wattenmeer), als der Brand gegen 00:30 Uhr von der zweiköpfigen Besatzung bemerkt wurde. Nachdem die beiden Männer über Funk um Hilfe gerufen hatten, eilten sofort zwei Seenotrettungskreuzer und ein Boot der Bundespolizei zum Havaristen. Die Besatzung des Sportbootes konnte gegen 02:00 Uhr vom Seenotrettungskreuzer "Herrmann Marwede"abgeborgen und mit einer leichten Rauchvergiftung ins Helgoländer Krankenhaus gebracht werden. Der Versuch des zweiten Rettungskreuzers, das inzwischen nicht mehr brennende Schiff in den Husumer Hafen zu schleppen, scheitere, nachdem gegen 04.08 Uhr die Schleppverbindung brach und auch nicht wiederhergestellt werden konnte. Schließlich sank der ehemalige Kutter gegen 07:25 Uhr ca. 9 sm westlich der Halbinsel Eiderstedt. Wie viel Treibstoff sich an Bord des Schiffes befand, steht zur Zeit noch nicht fest. Die Wasserschutzpolizei in Husum hat die Ermittlungen übernommen. 26 m Segelyacht im Flensburger Hafen gesunken (8.9.2006 ots) Um 07:20 wurde der Einsatzleitstelle der Polizei in Flensburg gemeldet, dass der 26 m lange Segeloldtimer "Giddy Up" an seinem Liegeplatz im Flensburger Hafen gesunken ist. Bei Eintreffen der Wasserschutzpolizei stiegen noch Luftblasen und Öl aus dem auf 8 m Wassertiefe liegenden Schiff. Die Feuerwehr Flensburg legt einen Ölschlengel aus. Personen werden im Schiff nicht vermutet. Das Schiff ist offensichtlich aufgrund seines schlechten Allgemeinzustandes untergegeangen. Ergänzung: Der Grund für den ersten Untergang war ein Schlauch der Lenzpumpe, der sich gelöst hatte, wodurch Wasser in das Schiff eindrang und es zum Absaufen brachte. Kaum war die "Giddy Up" wieder oben, war sie auch schon wieder unten. Diesmal waren es eine Unzahl von undichten Stellen im Rumpf, die zum Untergang führten. Das 26 Meter lange Schiff war erst 1958 für Fischereizwecke gebaut worden. Völlig zugekifft auf Grund gelaufen (22.9.2006 ots) An Bord einer Segelyacht wurden in Brunsbüttel durch den Zoll 20 Gramm Marihuana sichergestellt. Aufgefallen war die Segelyacht am Donnerstag im Yachthafen in Otterndorf an der Elbe. Die Besatzung wollte, ohne die fällige Liegegebühr zu entrichten den Hafen auf dem Wasserwege verlassen. Dabei lief die Segelyacht jedoch auf Grund und der Hafenmeister konnte nun zu Fuß an die Yacht herantreten und die Gebühr einziehen. Hierbei merkte der Hafenmeister, dass mit der Crew etwas nicht stimmt. Der alarmierte Zoll konnte dann auf der Segelyacht in Brunsbüttel 20 Gramm Marihuana sicherstellen. Da der verantwortliche Bootsführer offenbar unter Drogeneinfluss stand, wurde die Wasserschutzpolizei Brunsbüttel hinzu gerufen. Ein Drogenschnelltest bestätigte dann auch den Verdacht. Dem Bootsführer wurde eine Blutprobe entnommen, die Weiterfahrt wurde untersagt und eine Sicherheitsleistung von 300 Euro wurde eingezogen. Mit einer Strafanzeige im Gepäck durfte die Crew am nächsten Tag die Reise fortsetzen. Polizeiboot "Bussard" in Rendsburg mutwillig versenkt (22.12.2006 ots) Gestern Morgen fanden die Beamten der Wasserschutzpolizei Rendsburg ihr gut elf Meter langes Polizeiboot" Bussard" an seinem Liegeplatz halb unter Wasser liegend vor. Auf Grund des Austritts von Öl und Dieselkraftstoff legte die Feuerwehr Rendsburg eine Ölsperre um die gesunkene "Bussard". Noch in den Nachmittagstunden wurde mit der Bergung begonnen. Dabei wurde der Schwimmkran des Wasser- und Schifffahrtsamtes "Griep to" kurzfristig bereitgestellt. Wassergefährdende Stoffe konnten im Zuge der Bergung durch die Feuerwehr größtenteils aufgesaugt werden. Schon während der Bergungsarbeiten wurde klar, dass die "Bussard" durch Manipulationen versenkt wurde. Nach ersten Ermittlungen drangen bisher unbekannte Täter gewaltsam in den Maschinenraum ein und zerstörten diverse Seeverschlüsse, so dass dieser voll Wasser laufen konnte. Nach ersten Einschätzungen entstand ein Totalschaden. Zur Zeit erfolgt eine intensive Spurensuche um weitere Hinweise auf die Täter zu erlangen. Die Ermittlungen dauern derzeit noch an. Dreister Diebstahl auf hoher See (16.2.2007 ots) Ein etwas ungewöhnlicher Diebstahl beschäftigt zur Zeit die Wasserschutzpolizei in Husum. Was sich zunächst als technischer Defekt darstellte, entpuppte sich später als dreister Diebstahl. Unbekannte Täter hatten sich auf hoher See an einer Leuchttonne zu schaffen gemacht und einen Solar-Kompaktaufsatz gestohlen. Der Aufsatz diente zur unabhängigen Stromversorgung der Gefahren-Leuchttonne "Sellebrunn West". Die Tonne befindet sich ca. 3 Seemeilen nordwestlich von Helgoland. Der Wert des Solargerätes wird mit ca. 30.000 EUR angegeben. Der Diebstahl muss sich in der Zeit v. 08.02.2007 - 13.02.2007 ereignet haben. Wie der Pressesprecher der Wasserschutzpolizei Husum weiter mitteilte, hatten die Täter Schwerstarbeit zu verrichten. Das entwendete Teil hat immerhin ein Gewicht von 200 kg. Gegen die noch unbekannten Täter wird neben dem Diebstahl auch wegen eines gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr ermittelt. Wasserschutzpolizei bringt belgischen Fischkutter auf (20.2.2007 ots) Der belgische Fischkutter hatte heute keine Chance, seine Netze noch schnell zu hieven und die deutschen Hoheitsgewässer zu verlassen. Mit 27 Knoten (ca. 50 km/h) Geschwindigkeit kam das Polizeiboot "Helgoland" von Süden angerauscht, um einer Meldung über illegale Fischerei durch einen ausländischen Kutter nachzugehen. Bei der sich anschließenden Kontrolle am heutigen Dienstag gegen 10:45 Uhr stellten die Beamten dann fest, dass sich der 18 m lange Kutter nördlich der Insel Helgoland ca. 2 Seemeilen innerhalb der deutschen Hoheitsgewässer befand und dort Krabben fischte. "Dies ist ein Verstoß gegen die so genannten Zugangsrechte und stellt eine Ordnungswidrigkeit dar", erläutert Wolfgang Boe, Pressesprecher der Wasserschutzpolizei in Husum. Nach Rücksprache mit dem Amt für Ländliche Räume in Kiel, Abteilung 6 Fischerei, wurde von dort eine Sicherheitsleistung für das zu erwartende Bußgeld in Höhe von 2.500,- EUR festgelegt. Nachdem die Zahlung dieser Summe sichergestellt war, konnte das Schiff seine Fangreise fortsetzen, nun natürlich unter Beachtung der Grenzen. Frachtschiff auf Grund gelaufen Erster Bergungsversuch fehlgeschlagen (1.4.2007 ots) Am 31.03.07, gegen 18:10 Uhr, ist ein 82,45 m langes Frachtschiff in der Flensburger Förde auf Grund gelaufen. Vor Ort wurde durch Beamte der Wasserschutzpolizei Flensburg festgestellt, dass der Frachter mit 2,80 m Tiefgang auf der Untiefe "Holnishaken" (Wassertiefe 0,7 m) aufgelaufen ist. Mit eigener Kraft konnte das Schiff nicht wieder frei kommen. Ein am 1.4.07 durchgeführter Bergungsversuch durch einen aus Kiel gekommenen Schlepper mißlang, weil der Wasserstand in der Förde zur Zeit sinkt und das Schiff demnach immer schwerer aufliegt. Ein erneuter Bergungsversuch mit zwei Schleppern wird erst bei steigendem Wasserstand erfolgversprechend sein, so dass das Schiff weiterhin auf der Untiefe festliegt. Mit einem Anstieg des Pegels wird nicht innerhalb der nächsten 48 Stunden gerechnet. Unfallursache scheint ein mißglücktes Ausweichmanöver zu sein, zu dem der Kapitän durch das Fehlverhalten eines Seglers gezwungen wurde. Ermittlungen hierzu dauern noch an. Skelettteile auf Helgoland gefunden (24.4.2007 ots) Einen schaurigen Fund machten Arbeiter auf der Insel Helgoland am gestrigen Dienstag, als sie dort mit dem Ausheben einer Baugrube beschäftigt waren. Bei den Arbeiten waren mehrere menschliche Skelettteile wie ein Oberschädel, Rippen und Wirbel freigelegt worden. "Nach den bisherigen Ermittlungen dürfte es sich um die sterblichen Überreste von mindestens zwei bis drei Personen handeln", teilte der Pressesprecher der Husumer Wasserschutzpolizei, Wolfgang Boe, mit. Befragungen auf der Insel ergaben, dass sich am Fundort im Zweiten Weltkrieg eine Zwillingsflak befunden hat, die von jungen Soldaten bedient wurde. Ältere Inselbewohner konnten berichten, dass diese Flak-Stellung am 18. April 1945 bei einem Großangriff zerbombt worden ist. Dabei sollen mehrere Personen getötet worden sein. Eine Bergung der Toten sei damals nicht möglich gewesen, die Opfer wurden verschüttet. Die Staatsanwaltschaft Itzehoe ordnete eine Untersuchung der Knochenfunde bei der Rechtsmedizin in Hamburg an, um in erster Linie Erkenntnisse über die Liegezeit zu erhalten. Weitere Funde von Skelettteilen in den nächsten Tagen sind nicht auszuschließen. Brand auf einen Fischkutter während der Kutterregatta in Büsum (12.8.2007 ots) Am 12.08.2007 gegen 15:15 Uhr, fuhren die an der Kutterregatta Büsum teilnehmenden Fahrzeuge zurück in den Hafen. Kurz vor dem Festmachen geriet der Maschinenraum des Fischkutters "Comoran" FK: Gre 36 in Brand. Es gelang noch das Schiff an Land festzumachen. Die an Bord befindlichen Gäste und Besatzungsmitglieder, etwa 30 Personen, gelangten unbeschadet von Bord. Die die Regatta begleitenden Fahrzeuge, das WSP-Küstenboot "Helgoland" und der DGZRS-Seenotkreuzer "Hans Hackmack" leiteten unverzüglich Löscharbeiten ein. Wenig später traf auch die Freiwillige Feuerwehr Büsum am Einsatzort ein. Folgend konnte der Brand gelöscht werden. Bei dem Einsatz erlitt ein Feuerwehrmann einen Stromschlag und musste in das WKK Heide eingeliefert werden. Der "Comoran" ist nur noch bedingt schwimmfähig und wird im Laufe der Nacht mit dem nächsten Hochwasser in der Büsumer Werft geslippt. Bis dahin wird das Fahrzeug mittels einer Lenzpumpe über Wasser gehalten Kiel: Tauchgang endete tödlich (27.8.2007 ots) Sonntagnachmittag ist ein 61-jähriger Mann aus Heidelberg während eines Tauchgangs verstorben. Gegen 14:30 Uhr tauchte der 61-Jährige mit einer Tauchgruppe in der Kieler Förde ab. Kurze Zeit später erschien er wieder an der Oberfläche und schwamm in Richtung des Tauchbootes. Auf dem Weg dorthin trieb der Heidelberger plötzlich leblos im Wasser. Die Besatzung des Tauchbootes nahm den Treibenden auf und übergab ihn den sofort alarmierten Rettungssanitätern des Seenotrettungskreuzers "Berlin". Im Hafen Laboe konnten die Rettungskräfte nur noch den Tod des Tauchers feststellen. Die Kriminalpolizei Kiel nahm die Ermittlungen auf. Die Staatsanwaltschaft Kiel hat eine Obduktion beantragt. Uneinsichtiger Kapitän führte Schiff unter Drogen- und Alkoholeinfluss (30.8.2007 ots) Bereits am Abend des 22.08.2007 wurde nach einem Hinweis eines Anrufers durch das Küstenboot "Helgoland" ein niedersächsischer Fischkutter auf See kontrolliert. Im Rahmen der Kontrolle wurde beim Kapitän Atemalkoholgeruch festgestellt. Ein Atemalkoholtest ergab anschließend einen Wert von 1,24 Promille. Ein Verdacht des Fahrens unter Drogeneinfluss wurde mit Hilfe eines Drogenschnelltests erhärtet. Die Weiterfahrt wurde dem Kapitän untersagt und der Fischkutter zum Hafen von Hörnum verbracht. Der Kapitän musste sich einer Blutprobenentnahme unterziehen. Wie sich später herausstellte, war bereits im Vorwege mittags ein Beamter der WSPSt. List an Bord des Fischkutters in Hörnum gewesen. Da der Kapitän zu diesem Zeitpunkt bereits Alkohol getrunken hatte, machte der Beamte ihn darauf aufmerksam, dass das Auslaufen unter Alkoholeinfluss nicht erlaubt sei. Der Kapitän muss nun mit einer Strafanzeige und einem Fahrverbot rechnen. © yetidata hk 2003 |
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