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Geschichte der Seefahrt im 19. JahrhundertMoby Dick - die wahre Geschichte
Im Jahre 1822 läuft aus Nantucket der Walfänger "Essex" aus, um auf die Jagd nach Buckelwalen zu gehen.
Es wird eine dramatische Fahrt, auf der den Seefahrern nichts erspart bleiben soll. Und die ganze, lange und spannende Geschichte erzähle ich das nächste Mal.... Wilhelm Bauer - das U-Boot "Brandtaucher" und "Seeteufel"
Am 1.2.1851 um 8:00 Uhr Ortszeit in der Kieler Förde: das von Wilhelm Bauer konstruierte Unterseeboot "Brandtaucher" läuft zu seiner ersten Taucherprobung aus. Um 9:00 Uhr wird der erste Tauchversuch unternommen. Das Boot sinkt, die anschliessende Rettungsaktion dauert 6.5 Stunden.
Schuld an dem Misserfolg war nicht etwa der Konstrukteur. Das Boot wurde durch die Kaiserliche Marine finanziert und unter der Aufsicht deutscher Offiziere gebaut. Dank deren überragendem Fachwissen wurde an allen Ecken und Enden gespart, und Wilhelm Bauer hatte den Pfusch mit dem Untergang seines Bootes zu bezahlen. Dass seine Konstruktion funktionierte, bewies er mit seinem zweiten Boot "Seeteufel", welches der russische Zar bezahlte und das Bauer so bauen durfte, wie er es für richtig hielt. Der "Seeteufel" wurde am 25.5.1856 um ca. 20:00 Uhr zu Wasser gelassen. Der erste Tauchversuch erfolgte einen Tag später und glückte. Das Boot sank erst durch einen Unfall: Beim Tauchen wurde das Turmluk zu spät geschlossen. Trotz seiner bahnbrechenden Erfindung - auch die heutigen Unterwasserschiffe funktionieren noch nach seinem Prinzip - starb Bauer total verarmt und ziemlich krank. Sein erstes Boot, der "Brandtaucher" wurde beim Ausbaggern des Kieler Hafens gehoben. Es wurde restauriert und steht normalerweise im Militärhistorischen Museum in Dresden. Derzeit steht es als Leihgabe im Schiffahrtsmuseum seines "Geburtsortes" Kiel und kann dort besichtigt werden.
Retter zur See: Die DGzRS Nachdem es schon in den Jahren zuvor in einigen Küstenorten zur Gründung von Vereinigungen zur Rettung Schiffbrüchiger gekommen war, wurde am 29. Mai 1865 in Kiel die "Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger" gegründet. Damit war das wichtige Ziel erreicht, eine einheitliche und unabhängige Seenotrettung für die deutschen Küsten einzurichten. Sitz der Gesellschaft wird Bremen. Wie notwendig eine derartige Organisation ist, verdeutlicht die folgende Zahl: Seit ihrer Gründung haben die Männer der DGzRS 72.112 Menschen aus Seenot oder lebensbedrohlichen Situationen gerettet (Stand ca. Sommer 2006). Bildbericht: Der Seenotrettungskreuzer MS Berlin
Was geschah noch? Schlacht von Trafalgar (21.10.1805) Schlacht von Trafalgar, in der Nelson die britische Vormachtstellung auf See für die nächsten hundert Jahre sicherte. Zu seinem Pech kam er in der Schlacht umīs Leben. Das erste Dampfschiff: Die "Clermont" (7.8.1807) In New York läuft das erste brauchbare Dampfschiff, die "Clermont", vom Stapel. Erbauer: Robert Fulton. Am 17.8.1807 macht das Boot seine erste Versuchsfahrt auf dem Hudson. Kopenhagen brennt (September 1807) Britische Schiffe schiessen Kopenhagen in Brand. Die Reste der dänischen Flotte werden von Admiral Nelson beschlagnahmt und nach England verbracht. Kronprinz Frederik verbündet sich daraufhin mit dem Franzosen Napoleon. St. Louis: Auf gehts (2.8.1817) Das erste Dampfschiff fährt von St. Louis ab. Die Entdeckung der Antarktis (25.10.1825) Der amerikanische Marinekapitän Nathaniel B. Palmer entdeckt die Antarktis. New York: Der Erie Canal (25.10.1825) In New York wird der Erie Canal für den Verkehr freigegeben. Charles Darwin (27.12.1831) Der Forscher Charles Darwin beginnt seine Reise an Bord der HMS "Beagle". Am 2.10.1836 kehrt Darwin nach England zurück. Ein Akt der Vernunft (28.9.1850) Die US-Navy verbietet die Prügelstrafe für Matrosen. ![]()
Kriegsschiff aus Eisen: Die "Monitor" © by yetidata hk 2003 |
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