Die Kieler Hörnbrücke: Gangstas' Paradise?
(23.10.2006 ots) Zwei Männer sind in der Nacht zum Sonnabend und Sonntag nach Passieren der Hörnbrücke Opfer von Raubstraftaten geworden.
Ein 20-jähriger Gaardener machte sich am frühen Sonnabendmorgen zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof. Um 5:25 Uhr erreichte er die Hornbrücke.
Etwa in Brückenmitte begegneten ihm zwei Personen. Im Vorbeigehen tippte ihm einer der Männer auf die Schulter. Als er sich verdutzt
umdrehte, packte ihn der Unbekannte am Pullover und verlangte Geld und Zigaretten. Der 20-Jährige beteuerte weder das eine noch andere zu haben.
Durch Abtasten der Jackentasche überzeugte sich der Räuber von dem Wahrheitsgehalt der Angaben. Dann versetzte er seinem Opfer einen
Faustschlag ans Kinn. Der zweite Täter kam nun auch näher, unvermittelt trat er zu und versuchte den Bauch des Festgehaltenen zu
treffen. Im letzten Moment gelang es dem 20-Jährigen auszuweichen. Dabei riss das Band seines um den Hals getragenen MP3-Players. Das
Gerät fiel zu Boden. Da er sich in diesem Augenblick befreien konnte, rannte er in Richtung Bahnhof davon.
In der Nacht zum Sonntag wurde ein 38-Jähriger ebenfalls Opfer eines Raubüberfalls. Er kam aus der Stadt, die Klappbrücke passierte er gegen 3:15 Uhr in Richtung Gaarden. Zwei Personen warteten, einer
fragte nach Zigaretten. Der Fußgänger ignorierte die Worte. Im Bereich des Gaardener Rings vernahm er dann eilige Schritte hinter
sich, als er sich umdrehte, versetzte ihm ein Verfolger einen Schlag mit einer Eisenstange an den Kopf. Der Verletzte erkannte die beiden
Personen von der Hörnbrücke. Einer hielt die Stange drohend in Händen und verlangte Handy und Geld. Der Überfallene ergriff jedoch sofort
die Flucht und rief lauthals nach der Polizei. Das nahe gelegne 4. Polizeirevier erreichte er unbehelligt.
Die Umstände lassen vermuten, dass es sich in beiden Fällen um dieselben Räuber handelt. Die Gesuchten sollen 20 bis 25 Jahre alt und 170 bis 180 cm groß und schlank sein.
Wer Hinweise zu den Räubern geben kann, sollte die Kripo unter Tel. 160-3333 oder Polizeiruf 110 verständigen.
Jugendlicher überfallen und beraubt
(24.9.2006 ots) Am Freitag, 22.09.06, gegen 21:10 Uhr, überfielen
drei Täter, vermutlich Jugendliche ausländischer Herkunft, einen 16 Jährigen und raubten dessen Handy.
Der 16-jährige Jugendliche aus Norderstedt kam aus der Innenstadt und wollte die Fußgängerbrücke vom Gaardener Ring in Richtung
Johannesstraße überqueren. Auf der Brücke wurde er von den drei Unbekannten angesprochen und nach der Uhrzeit gefragt.
Nachdem der 16 Jährige sein Handy herausholte, um von diesem die Uhrzeit abzulesen, schlugen die drei Täter unvermittelt auf ihn ein
und raubten das Telefon. Danach flüchteten diese in Richtung des Fahrstuhles zum Gaardener Ring.
Die Personen werden wie folgt beschrieben:
- männlich, alle drei im Alter von ca. 16 Jahren
- bekleidet waren alle drei mit Jeanshosen, ein Täter trug ein kariertes Oberteil, ein weiterer ein dunkles Cappy mit heller Front
- zwei der Täter trugen helle, einer trug dunkle Turnschuhe
Wer Hinweise zu den flüchtigen Tätern oder zum Tatgeschehen geben kann, sollte sich bei der Polizei unter 160 - 3333 oder Polizeiruf 110 melden.
Insbesondere ist für die Kriminalpolizei ein Radfahrer wichtig, der kurz nach Tatgeschehen die Fußgängerbrücke aus Richtung
Johannesstraße in Richtung Gaardener Ring überquerte und mit hoher Wahrscheinlichkeit die flüchtigen Täter gesehen hat. Kommentar: Kiel-Gaarden ist doch immer wieder eine touristische Attraktion. Durch solche Vorfälle wird die Kieler Jugendherberge in der Johannesstraße mit Sicherheit immer beliebter. Wie viele Leute sind in dieser Gegend in den letzten Monaten eigentlich überfallen worden? Zwanzig? Dreissig? Oder noch mehr? Wozu noch Russisches Roulette? Einfach nach Einbruch der Dunkelheit über die Hörnbrücke Richtung Gaarden laufen. The Real Thrill!
Schneller Fahndungserfolg nach Raub auf Juwelier
(22.9.2006 ots) Die Kieler Kripo hat nach dem Raubüberfall vom Mittwoch, 20. September, auf einen Kieler Juwelier, aufgrund einer
Vielzahl guter Zeugenhinweise aus der Bevölkerung, einen 20-jährigen Drogenabhängigen als Täter ermittelt.
Die umfangreichen Ermittlungen nach dem Raubüberfall, bei dem ein zunächst unbekannter Täter Bargeld und Schmuck erbeutete, führte
heute Mittag zu der Festnahme des 20-jährigen Kielers durch Beamte des 4. Polizeireviers im Stadtteil Gaarden.
Der Beschuldigte ist in der Vergangenheit bereits einschlägig polizeilich in Erscheinung getreten. Aufgrund der Täterbeschreibung
und zahlreicher Hinweise aus der Bevölkerung, führte die Spur zu dem jetzt Festgenommenen.
Auf Antrag der Kieler Staatsanwaltschaft wurde durch das zuständige Amtsgericht ein Untersuchungshaftbefehl erlassen. Der 20-jährige Drogenabhängige wurde in die JVA überstellt.
Mörder in Kiel-Gaarden gefasst
(16.9.2006 ots) Samstagvormittag hat die intensive Ermittlungsarbeit der Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel zum Erfolg geführt:
Die Beamten nahmen einen 21-Jährigen fest. Der Mann steht im dringenden Tatverdacht, am 1. September einen Kieler Münzhändler in seinem Geschäft in der Möllingstraße getötet zu haben.
Seit gut zwei Wochen ermittelten phasenweise mehr als 20 Beamte fast rund um die Uhr mit Hochdruck auf der Suche nach dem Täter vom 1. September.
Nach Auswertung von am Tatort gesicherten Spuren durch das Landeskriminalamt Schleswig-Holstein erhärtete sich am Vormittag des heutigen Tages der dringende Tatverdacht gegen einen Kieler.
Die Ermittler suchten darauf gegen 10:30 Uhr die Wohnung des Verdächtigen im Stadtteil Gaarden auf und nahmen den Mann dort widerstandslos vorläufig fest.
In seiner späteren Vernehmung bestritt der polizeilich bereits in Erscheinung getretene Betäubungsmittelkonsument die Tat.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel hat das Amtsgericht Kiel gegen den Tatverdächtigen Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes erlassen. Noch am Nachmittag kam der Beschuldigte in die Justizvollzugsanstalt.
Ausser Spesen nix gewesen
(30.8.2006) Unter großem Trara hat sich die Landespolizei Schleswig-Holstein in den letzten Monaten umstrukturiert. Effizienzgewinne seien dabei allerdings in der Fläche nicht erkennbar, so wurde die Polizei jetzt vom Präsidenten des Landesrechnungshofes kritisiert.
Dazu Landespolizeidirektor Wolfgang Pistol: "Bei allem Respekt vor der Aufgabe des Landesrechnungshofes kann ich es nicht unwidersprochen hinnehmen", so Pistol, "dass eine
dringend gebotene Verstärkung des operativen Bereiches der Landespolizei derart abqualifiziert wird!"
Pistol weiter: "Die Landespolizei hat aus sich selbst heraus den Stabs- und Innendienstbereich deutlich gestrafft. Dadurch können mehr
Beamtinnen und Beamte im Streifendienst eingesetzt werden. Das kommt der Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger unmittelbar
zugute, ohne dass der Steuerzahler zusätzliche Finanzmittel aufbringen musste."
Frage der Redaktion: Herr Pistol, wann waren Sie eigentlich das letzte Mal in Gaarden? Und: Wo laufen sie denn? In Düsternbrook? Und: Wann haben Sie eigentlich die letzte Fußstreife in Gaarden gesehen?
Und größer wird der Friedhof ...
(15.8.2006) Nein, dass Aldi in der Augustenstraße auch geht, ist ein Gerücht.
Aber ein anderer "Alt-Gaardener" verlässt das s(t)inkende Schiff. Wenn sein Mietvertrag im Januar 2007 ausläuft, verlegt Helmut Pohle sein "Anilin & Chrom" vom Vinetaplatz in den Knooper Weg. In seinen neuen Geschäftsräumen zahlt der Meister des Leders und der Nähmaschinen weniger als die Hälfte an Miete. Ausserdem fallen seine täglichen Fahrtkosten weg, bei den derzeitigen Benzinpreisen ein nicht zu unterschätzender Posten.
"Nachgezählt" und "Die nächste Leiche"
(14.8.2006) Etwa einen Kilometer Länge misst die Elisabethstraße zwischen Karlstal und Augustenstraße. Auf diesem Stück und in unmittelbarer Nähe befinden sich genau neun Spielhallen und Wettbüros. Eigentlich sind es zehn, aber nachdem in einem dieser Läden vor Kurzem die Polizei zu Besuch war, steht dort erstmal: "Vorübergehend geschlossen".
Ist es das, was unser "Stadtteilmanagement" unter einem "ausgewogenen Branchenmix" versteht?
Leute, wenn ihr eure Arbeit nicht auf die Reihe kriegt, meldet euch arbeitslos. Dann kommt ihr die Allgemeinheit echt billiger, und das Geld, das für eure nutzlose Nicht-Arbeit verschwendet wird, kann anderswo sinnvoller verwendet werden. Zum Beispiel für eine bessere Bezahlung der Ein-Euro-Jobber, die in Gaarden versuchen, die Straßen wenigstens etwas sauberer zu bekommen. Die Jungs machen ihre Arbeit. Oder für die völlig rotte Gaardener Schwimmhalle.
By the way: Wo sind eigentlich die 186.000 Euro geblieben, die "Urban-Büro" und "KIWI" schon vor Jahren unter sich aufgeteilt haben, um für eine bessere Vermarktung der Gaardener Geschäfte zu sorgen? Man verprasst das Geld für teure Webseiten und hat andererseits nicht mal schlappe fünfzig Euro über, um sich zwei gute Fotos für einen neuen Gaarden-Prospekt zu kaufen. Diese Fotos versucht man sich zu schnorren. Und kann dazu anscheinend mit der eigenen, sündhaft teuren Kamera nicht umgehen.
Zum Thema "nächste Leiche": Wie ich gerade erfahre, ist am Vinetaplatz 4 ein großer Laden zu vermieten. Noch ist dort der Spielzeugladen Schönfelder. Gibt dann wohl wieder ordentlich Platz für die nächste Melonenbude.
Noch 'ne Leiche
(11.8.2006) Aus einer e-mail von gestern: "Jetzt schlägts 13!" und "So stirbt Gaarden". Anlass der e-mail ist der 19. August. Dann schliesst die Filiale des Discounters "Penny" an der Ecke Elisabethstraße / Augustenstraße. Nicht eben der schönste Laden, aber bei Gaardenern und "Auswärtigen" durchaus beliebt und gut frequentiert. Der Grund? Schlechte Geschäfte? Nein. Das gesamte Haus wurde von dem Türken aufgekauft, der neben Penny seit Kurzem den "Sultan Markt" betreibt, eine dieser mittlerweile nicht mehr zu zählenden türkischen Melonen- und Nippesbuden. Da stört die lästige Konkurrenz nur und wurde irgendwie vor die Tür manövriert.
Zum Glück werden keine Arbeitsplätze vernichtet, das Verkaufspersonal wird in anderen Filialen der Firma "Penny" untergebracht. Die langen und traurigen Gesichter beim Personal sind trotzdem nicht zu übersehen, denn "Man kennt sich", ist mit den Gaardenern verwachsen und vertraut. Und Arbeitsplätze für Deutsche und Ausländer gleichermaßen werden hier in nächster Zeit sicher nicht entstehen.
Denn was kommt nun? Um diese Frage zu beantworten, muss man beim Einfallsreichtum unserer türkischen Gründer nicht besonders viele Gehirnzellen einschalten. Da braucht es in der Regel keine Handvoll, es reichen drei Finger zum Abzählen. Der Trost: Wo viele gleichartige sich drängeln, wird mancher auf der Strecke bleiben. Vielleicht werden die völlig verdreckten Gehwege vor einigen dieser Geschäfte dann auch wieder etwas sauberer.
Die alten GaardenerInnen wissen es wahrscheinlich noch: In dem Gebäude am "Alfons-Platz" war mal das "Gaardener Kaufhaus", ein Geschäft, das seinesgleichen in Gaarden schon lange nicht mehr findet. Hier gab es alles mögliche zu kaufen, in guter Qualität und zu erschwinglichen Preisen. In den letzten Jahren sah es dort bis auf kurze Zwischenspiele eher traurig aus. Die meiste Zeit hat eines der größten Gaardener Geschäfte nur aus einem leeren Loch mit öden Schaufenstern bestanden. Dies mag vielleicht auch den Frankfurter Kaufmann Wagner, dem das Haus jahrzehntelang gehörte, dazu bewogen haben, sich von der Immobilie zu trennen.
Die letzte Frage mal wieder zum Schluss - aber absolut nicht zum ersten Mal: Wo waren mal wieder diejenigen, die es sich mit großem Getöse auf die Fahnen geschrieben haben, in Gaarden - ich zitiere - "einen ausgewogenen Branchenmix" zu bekommen? Namentlich unser "Stadtteilmanagement", die "Kiwi" und wie diese Steuergeld-Friedhöfe sonst noch alle heissen mögen. Vergessen wir auch unseren heimischen Zombie-Verein "Ostufer City Gaarden" nicht, bei dem man sich schon länger fragt, ob es ihn überhaupt noch gibt.
Wo also waren diese Leute? Wahrscheinlich nicht auf dem harten Asphalt, um mühselige Akquise für ein verrottetes Nest namens Gaarden zu machen.
Wo halten sich diese Rohrkrepierer auf? Auf ihren Kostet-ja-nicht-mein-Geld-Bürosesseln? Um mal wieder eine "Image-Kampagne" für - oder besser zum Thema - Gaarden zu starten? Nach Wochen und Jahren der "Vorbereitung", die wieder Berge von Geld verschlungen haben?
Von dieser "Image-Kampagne" habe ich noch nichts gesehen - ausser dem üblichen Getöse in unserer willfährigen Kieler Presse. Ich hätte nichts dagegen, wenn dieser ganze Haufen von überbezahlten Nutzlosigkeiten für einen Euro in Gaarden die Straßen fegt. Denn das ist in Gaarden Realität: Geschäftesterben, runtergekommene Gestalten, eine permanent hohe Kriminalitätsrate und Dreck ohne Ende. Die soziale Ruine Gaarden lässt sich mit Kampagnen schon lange nicht mehr schönsaufen.
Aber um das zu kapieren und zu ändern, muss man den faulen Hintern auch mal auf die Straße zu den Menschen bewegen und sich nicht durchgehend hinter propagandistischen, hohlen Phrasen verstecken.
Und die letzten verbliebenen, zivilisierten Gaardener? Überlassen den Aktenböcken das Feld und strengen sich nicht eben an, sich gegen die Zustände zu wehren. Wer kann, ergreift die Flucht, wer nicht kann, guckt nur völlig tumb zu. Macht also nicht mehr unbedingt Spaß, sich hier für ein permanentes Hundekot-Museum einzusetzen: "Lost Angeles".
Aber na gut, einhamwernoch. Hier ist unsere Image-Kampagne für Gaarden. Hat gekostet: Nix. War fertig in: Unter drei Minuten. Vorsicht, geschmacklos! (Aber wahr)
P.S. Wie in den letzten Tagen in den Medien zu hören war, befindet sich auch die Warenhauskette "Woolworth" in ernsten Schwierigkeiten und plant, eine Anzahl ihrer Filialen zu schliessen. Gaarden?
Eine richtig sichere Gegend
(6.8.2006) Es ist nicht irgendwo passiert. Nicht in einer stillen Seitenstraße oder im dunklen Park. Nein, mitten im Gaardener Zentrum, in der Elisabethstraße haben Kriminelle innerhalb von Stunden zum wiederholten Mal ihre Opfer gefunden. Wenige hundert Meter entfernt vom nächsten Polizeireivier, in dem ganze 110 Beamte ihren Dienst verrichten. Oder, na ja ... Immer lauter schreit die Politik nach mehr Sicherheit, nach Überwachungskameras und anderem Unfug. Dabei schafft man es noch nicht einmal, eine als Brennpunkt der Kriminalität bekannte Straße in den Griff zu bekommen. Weder am Tag, noch in der Nacht. Politiker, geht Kartoffeln anbauen! Polizisten: Geht gleich mit und passt gut auf sie auf! Aus dem Polizeibericht vom 6. August:
Kurz nach 2 Uhr meldete sich ein 23-Jähriger, der in der Elisabethstraße in Gaarden überfallen worden war. Der Geschädigte
hatte sein Handy eingebüßt. Täter sollte ein etwa 20 jähriger Südländer, 180 cm groß und dunkelhaarig sein. Der Gesuchte trug einen hellblauen Pullover.
(...)
Um 3:45 kam es in der Straße Karlstal, im Einmündungsbereich zur Elisabethstraße, zu einem weiteren Raub. Zwei Freunde, ein
16-Jähriger und ein 18-Jähriger passierten gerade die Bushaltestelle. Sie trafen auf drei Ausländer. Die Männer fragten nach den Handys der
beiden. Als der 16-Jährige äußerte, er habe keins, setzte es eine heftige Ohrfeige. Das Handy hatten die Männer bereits erkannt, sie
nahmen es sich. Der 18-Jährige war Zeuge des Vorfalls, sein Mobiltelefon gab er nach Aufforderung heraus. Die Räuber entfernten
sich mit dem Hinweis, wenn die beiden Freunde die Polizei riefen, seien sie tot. Bei den Tätern handelt es sich um Türken und Osteuropäer.
Unsere täglich Randale ...
(14.6.2006) Es ist die übliche Uhrzeit: 4:25 in der Nacht. Und der übliche Tatort: Die Schmuddelkneipe "Bier-Club". Dort steht ein Bürschlein und brüllt wie am Spiess, hämmert gegen die Eingangstür der Kneipe und streitet sich mit dem Personal und anderen Gästen. Auf Balkonen und an Fenstern von drei umliegenden Häusern stehen aus dem Schlaf gerissene Anwohner und fordern wütend ihre Nachtruhe ein.
Die Polizei erscheint, ausnahmsweise mal nur mit zwei Einsatzwagen. Kurzzeitig erscheinen allerdings auch zwei zivile Fahrzeuge der Polizei. Der Einsatz dauert eine halbe Stunde, wie lange die bürokratische Nacharbeit dauert, wir wissen es nicht. Die Kosten für diesen Einsatz trägt weder der Ruhestörer noch der Betreiber der Kneipe. Diesen Einsatz bezahlen SIE mit ihren STEUERGELDERN!
Wenn Sie mit ihrem Auto so behindernd parken, dass die Polizei zum Abschleppen herangezogen werden muss, dann kostet Sie das etwa 40.- Euro pro Stunde und eingesetztem Beamten. Bei Einsätzen im Takt von derzeit unter einer Woche können Sie sich also ausrechnen, was der "Bier-Club" die Allgemeinheit kostet.
Und das in Massen heruntergeschüttete Bier dürfen Sie wahrscheinlich auch noch bezahlen: Bei Leuten, die sich mitten in der Woche um 4:25 Uhr nachts in einer Kneipe herumtreiben ist kaum anzunehmen, dass sie einer geregelten Arbeit nachgehen.
Wir fordern erneut, und dies auch im Namen der völlig entnervten Anwohner: MACHT DIESEN LADEN ENDLICH DICHT!
MACHT ENDLICH DIESEN SAFTLADEN DICHT!
(8.6.2006) Wenn die Polizei auf der Bildfläche erscheint, dann in der Regel gleich mit drei Fahrzeugen. Manchmal auch mit vier. Was der Uhrzeit entspricht. Es ist meist gegen drei oder vier Uhr morgens bzw. nachts, wenn die Ordnungs-Ohnmacht zum x-ten Mal in den letzten Jahren und im Endeffekt völlig erfolglos versucht, für Ruhe zu sorgen.
Der geringste Anlass für den Auftritt der Uniformierten ist ruhestörender Lärm wie in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, als ein Ausländer mit dem ohrenbetäubendem Lärm einer Horde durchgeknallter Kamele gut eine Stunde und länger auf der Straße herumkrakeelt hat. Meist allerdings geht es um Schlägereien, an denen zwei, drei, manchmal auch ein ganzes Dutzend Leute beteiligt sind. Auch zu diesen Gelegenheiten verbreitet der vollgesoffene Pöbel meist einen ohrenbetäubenden, rücksichtslosen Lärm.
So geht es schon seit Jahren am "Bier-Club" in Kiel Gaarden, Ecke Wikingerstraße / Johannesstraße.
Auf massive Beschwerden bei den zuständigen Behörden wird überhaupt nicht oder mit bürokratischen Ausflüchten reagiert: "Da müssen Sie mal eine Lärmmessung machen". Na klar, die nötigen Geräte dafür finden sich ja in jedem Haushalt. Und zeig mir einer den Beamten, der mitten in der Nacht mit so einem Gerät in der Gegend herumsteht.
Das Verhalten der zuständigen Stellen lässt sich hier nur in den Bereich "völlig schizoide" einstufen: Wie kann es angehen, dass diese Spelunke der übelsten Art mitten in einem Wohngebiet so gut wie rund um die Uhr aufhaben darf und ein ständiges, lärmendes Ärgernis für sämtliche Anwohner ist, während auf der anderen Seite beim Brunnenfest schon um 22 Uhr die Bürgersteige hochgeklappt werden müssen?
In den letzten Jahren sollte es auch ausreichend Einsätze der Polizei gegeben haben, um hier endlich wirksam einschreiten zu können. Wenn es um die Belange des Staates geht, sind unsere Beamten immer sehr schnell mit Repressalien und Drangsalierungen zur Hand, die Belange ruhebedürftiger Anwohner sind anscheinend völlig egal. Ob es um Hundekot, Rauschgifthandel oder eben solche Spelunken geht: Durch ihre grob fahrlässige Unterlassung machen sich die zuständigen Behörden an der Verwahrlosung eines ganzen Stadtteils mitschuldig.
Unsere Forderung für heute: MACHT DIESEN SAFTLADEN ENDLICH DICHT!! Und den ausländischen Betreiber dieser Spelunke darf man gerne zum nächsten Flugplatz begleiten. Solche Leute brauchen wir im Land nicht, möge er wiederkommen, wenn er gelernt hat, sich wie ein zivilisierter Mensch zu benehmen.
Und noch ein Tipp für die Anwohner: Wenn es wieder mal kracht, rufen Sie nicht das 4. Polizeirevier an. Nehmen Sie besser gleich die 110.
Und noch eins: Wer meinen Schlaf stört, schädigt meine Gesundheit. Wenn also der nächste Krakeeler ohne Vorwarnung eine volle Packung auf seine letzten zwei Gehirnzellen bekommt, betrachte ich das als Notwehr. Wenn dieser Staat nur noch in der Lage ist, Schwachsinn und Anarchie jedweder Form zu subventionieren, wird das Angebot ausnahmsweise mal dankend angenommen. (Schon beschämend, auf was für Ideen man kommt, um in dieser völlig amoralischen, runtergewirtschafteten Bananenrepublik seine Rechte zu wahren.)
74-Jährige in Gaarden ausgeraubt
(25.5.2006 ots) Die Kieler Polizei fahndet derzeit nach einem Mann, der Mittwochabend einer älteren Frau im Stadtteil Gaarden die Handtasche geraubt hat.
Die 74-Jährige befand sich um 18:45 Uhr auf ihrem Nachhauseweg von der Elisabethstraße in die Jachmannstraße. Bereits eine geraume Zeit
vor Erreichen ihrer Hauseingangstür bemerkte die Dame zwei ihr folgende männliche Personen, von denen die eine sich auf ihrer Gehwegseite befand, während die andere die Straßenseite zwischenzeitlich wechselte.
Als die Seniorin schließlich direkt vor ihrer Haustür angelangte und nach ihrem Schlüssel suchte, entriss ihr plötzlich einer der
Verfolger gewaltsam die Handtasche. Der Täter flüchtete mit seiner Beute und dem noch immer abseits stehenden Begleiter in Richtung Ostring.
Laut Angaben der Geschädigten hat es sich bei dem Räuber um einen mittelgroßen, etwa 30-35 Jahre alten Mann gehandelt. Er trug eine
blaue Jeanshose, eine schwarze Jacke und hatte eine dunkle Kapuze über den Kopf gezogen. Die zweite Person war mit einem Baseballcap bekleidet.
Wer Hinweise zu dem Gesuchten geben kann, sollte sich bei der Polizei unter 160-3333 oder Polizeiruf 110 melden. Kommentar: Siehe unten, siehe weiter unten und siehe noch weiter unten.
Betrunkener Waffenbesitzer von Spezialeinsatzkommando aus der Wohnung geholt
(14.5.2006 ots) In der Nacht zum Sonntag ist die Polizei gewaltsam in die Wohnung einen 51-Jährigen eingedrungen. Der Mann hatte gedroht, jemanden "abschießen" zu wollen.
Gegen 1 Uhr beschwerten sich Anwohner der Elisabethstraße über laute Musik aus einer Wohnung. Eine Streifenwagenbesatzung des 4. Polizeireviers erschien am Einsatzort. Die Musik dröhnte unvermindert
durch das Gebäude. Nachbarn berichteten, der neue Mieter sei betrunken nach Hause gekommen und habe gedroht, heute noch jemanden
abzuschießen. Der Mann sei im Besitz von Waffen, beim Einzug habe man mindestens ein Gewehr, Pistolen und Messer gesehen.
Mit der gebotenen Vorsicht begaben sich die Polizisten an die Wohnungstür und klingelten. Zunächst zeigte sich keinerlei Reaktion.
Nach etwa fünf Minuten wurde die Musik leiser gestellt. Ohne die Tür zu öffnen brüllte ein Mann: "Wenn ihr reinkommt, schieß ich euch ab!"
Polizisten sperrten daraufhin den gefährdeten Bereich, Spezialeinsatzkräfte wurden angefordert. Da der Mann trotz mehrfacher
Versuche nicht zum Einlenken bereit war, drangen Polizeikräfte um 3:55 Uhr gewaltsam in die Wohnung ein und überwältigten den Mieter.
Auf dem Tisch hatte der 51-Jährige mehrere Messer liegen, ein Säbel hing an der Wand, ein durchgeladenes Luftgewehr lag bereit und
dazu zwei Pistolen, die sich im nachhinein als Attrappen entpuppten. Der Betroffene stand unter Alkoholeinfluss, ein Test ergab einen Wert
von 1,64 Promille. Der Mann war bereits einschlägig in Erscheinung getreten. Jetzt wird er sich wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz,
Bedrohung, Beleidigung und Verursachung unzulässigen Lärms zu verantworten haben.
Seltsame Dienstauffassung
(23.4.2006) An einem ganz gewöhnlichen Wochentag, morgens um 9 Uhr, Ecke Elisabethstraße / Vinetaplatz: Dort steht ein Lieferwagen, um Ware anzuliefern. Er behindert niemanden, steht so, dass andere vorbeikommen können - an dieser Ecke schon eine Kunst für sich. Polizei fährt vor, der Fahrer, der nur seine Arbeit macht und das so schnell wie möglich, kriegt ein "Knöllchen". Warum, weiss keiner so genau, für Lieferverkehr ist die Ecke bis 10 Uhr geöffnet.
500 Meter weiter, Ecke Wikingerstraße / Johannesstraße. Dort steht zweimal, dreimal, mehrmals die Woche ein beigefarbener VW-Transporter. Mitten auf der Straße und genau an der Ecke. Er behindert andere und verhindert die freie Sicht auf die Kreuzung - stundenlang, einmal sogar die ganze Nacht. Der Fahrer hält sich im "Bier-Club" auf. Dass er dort nur ein Tässchen Kamillentee zu sich nimmt, darf bezweifelt werden.
Hier fährt die Polizei vorbei: einmal, zweimal, dreimal, immer. Obwohl der Wagen eindeutig den Verkehr behindert. Und das schon seit Monaten. Eine seltsame Dienstauffassung und eine befremdliche Auffassung von Gerechtigkeit. Und nur einer von zu vielen Fällen gleicher Art. Nachtrag 9.6.2006: Zur Kenntnisnahme wurde dieser Artikel der Polizei Kiel, der Landespolizei und dem Ordnungsamt der Stadt Kiel übermittelt. Ergebnis: Der VW-Bus parkt doch immer wieder. Stundenlang und ungerührt. Zeit für eine Dienstaufsichtsbeschwerde?
Verdacht eines Tötungsdelikts
(18.4.2006 ots) Am Spätnachmittag des Ostermontags ist im Stadtteil Gaarden ein 31-jähriger Mann tot aufgefunden worden, es besteht der Verdacht eines Tötungsdelikts.
Gegen 16:30 Uhr entdeckten Passanten den Toten auf der Grünfläche im Bereich Adolf-Westphal-Straße / Schwedendamm. Die eingesetzte
Streifenwagenbesatzung musste nach erster Inaugenscheinnahme von einem Tötungsdelikt ausgehen. Die Ermittlungen übernahm die Mordkommission.
Bei dem Toten handelt es sich um einen 31-jährigen, polizeilich bekannten Kieler, der der Drogen- und Kleinkriminellenszene
zuzuordnen ist. Im Laufe des Abends nahmen die Ermittler einen 41-jähriger Tatverdächtigen vorläufig fest. Die Vernehmungen werden derzeit fortgesetzt.
Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Kiel findet im Laufe des Tages die Leichöffnung des Verstorbenen statt.
Derzeit können keine weiteren Angaben gemacht werden. Es wird gegebenenfalls nachberichtet. Folgemeldung zum Tötungsdelikt
Der 41-jährige Tatverdächtige ist noch am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt worden, er kam in Untersuchungshaft.
Der 41-Jährige lebte an der Ecke Adolf-Westphal-Straße Ecke Schwedendamm in einer selbst zusammengezimmerten Behelfsunterkunft.
Ostermontag kam es im Bereich seiner Behausung zwischen ihm und seinem 31-jährigen Bekannten zu einem Zusammentreffen. Der Besucher
erlitt schwere Stichverletzungen, denen er wenig später erlag. Zum Motiv der Tat können derzeit keine Angaben gemacht werden.
Den Toten entdeckten zwei Mitarbeiter der Stadtwerke und eine Spaziergängerin unweit der Unterkunft. Ein erster Tatverdacht gegen
den 41-Jährigen bestätigte sich bei den Vernehmungen durch die Mordkommission.
Dienstag untersuchten 60 Eutiner Einsatzkräfte den Bereich um den Tatort. Dabei entdeckten die Beamten wichtige Beweismittel, die den Tatverdacht untermauerten.
Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel wurde der 41-jährige Tatverdächtige noch am Dienstag dem Haftrichter vorgeführt. Gegen ihn erging Untersuchungshaftbefehl wegen des Verdachts des Totschlags. Der Beschuldigte kam in die JVA Neumünster.
Barbarische Sitten und feige Schweine:
Rollstuhlfahrer angegriffen und beraubt
(16.3.2006 ots) Am Sonnabend ist im Stadtteil Gaarden ein Rollstuhlfahrer von zwei jungen Männer angegriffen und beraubt worden.
Der 23-Jährige befuhr gegen 11 Uhr die Augustenstraße. Als er sich zwischen Aldi und dem Tabakwarenladen befand, ergriff plötzlich jemand von hinten seinen Rollstuhl und warf diesen um. Der Behinderte
stürzte auf den Gehweg. Er erkannte jetzt zwei Personen, die sich hinter ihm befanden. Einer der Angreifer beugte sich über ihn,
offensichtlich in der Absicht zuzuschlagen. Dem 23-Jährigen gelang es den Angriff abzuwehren. Schließlich ließen die Männer von ihm ab und liefen davon.
Der Geschädigte konnte selbständig seinen Rollstuhl aufzurichten und sich hinein setzten. Später stellte er fest, dass sein Portmonee und das Handy geraubt worden waren.
Zum Zeitpunkt der Tat sollen Passanten in der Nähe gewesen sein, es hat jedoch niemand eingegriffen.
Die Räuber haben sich in einer ausländischen Sprache verständigt. Einen der Männer konnte der Überfallene beschreiben, dieser soll etwa 25 Jahre alt und 170 cm groß sein. Er hatte dunkle, kurze, lockige Haare. Bekleidet war er mit einer schwarzen Jeanshose und blauer Jacke.
Wer den Angriff auf den Rollstuhlfahrer beobachtet hat oder Hinweise zu den Tätern geben kann, sollte die Kripo unter Tel. 160-3333 oder Polizeiruf 110 verständigen. Kommentar: Da fällt mir nur die knallharte Frage ein, was für feige Schweine - schon wieder mal - da nicht eingegriffen haben. Und es muss zum wiederholten Mal festgestellt werden: Sicherheit in Gaarden gibt es nicht mehr. Es sei denn, für Rauschgifthändler und Straßenräuber, die mitten im Gaardener Zentrum am hellichten Tag ungestört ihren "Geschäften" nachgehen können.
Aufgewacht?
(16.3.2006) Unter dem Titel "Wohnen wie Gott in Frankreich? Müllecke des Jahres" hatte Ostufer.Info im September 2003 über die unhaltbaren Zustände in den Gebäuden Preetzer Straße 20 / Bielenbergstraße 44 berichtet. Nun endlich, nach mehr als zweieinhalb Jahren hat auch der Ortsbeirat Gaarden diese Mülldeponie auf seine Tagesordnung gesetzt. Guten Morgen, Schlafmützen.
Der Bericht aus 2003: Bruchbude des Jahres
Blind? Lustlos? Völlig egal?
(27.2.2006) Man kennt sie schon seit Jahren. Auch die Polizei. Denn die hat die zwei schon vor Jahren einmal quer durch Kiel-Gaarden gejagt. Was diese beiden faulen Früchtchen türkischer Abstammung in der Gaardener Elisabethstraße mit stets flatterhafter Hektik treiben, das sieht ein Blinder mit Krückstock: Sie dealen.
So auch in der vergangenen Woche im Eingang des Hauses Elisabethstraße 66. Kaum mehr als fünf Meter daneben standen zwei Polizistinnen. Kommentar überflüssig.
35-Jähriger in Gaarden ausgeraubt
(16.11.2005 ots) Dienstagabend haben zwei unbekannte Täter im Stadtteil Gaarden einen Passanten überfallen und sein Portemonnaie geraubt.
Gegen 18:15 Uhr hielt sich der Kieler in der Elisabethstraße vor "Woolworth" auf, als plötzlich zwei Fremde direkt auf ihn zukamen.
Einer der Männer packte den überraschten 35-Jährigen von hinten, nahm ihn in den "Schwitzkasten" und schlug ihm mehrfach kräftig auf den
Rücken. Schließlich griff er seinem wehrlosen Opfer in die Gesäßtasche und zog die Geldbörse heraus. Sein Komplize stand
währenddessen Schmiere und beobachtete das Geschehen. Mit ihrer Beute liefen die Männer dann gemeinsam davon. Der Überfallene, der sich
nach kurzer Zeit wieder besonnen hatte, nahm sofort die Verfolgung auf. Nach einigen Metern hatte er den Haupttäter eingeholt und
versuchte ihn zur Rede zu stellen. Dies misslang allerdings, denn der Räuber spurtete sofort wieder los. Schließlich verlor der 35-Jährige
die Flüchtenden aus den Augen.
Laut Angaben des Geschädigten hat es sich bei den Angreifern um Männer nordafrikanischen Aussehens gehandelt. Die hauptsächlich
agierende Person war 160 cm groß, hatte kurze dunkle, gelockte Haare und war mit blauer Jeans und weißer Jacke bekleidet. Sein Kumpane mit
Kinnbart war etwa 180 cm groß, hatte längere schwarze Haare und trug eine rote Jacke und eine blaue Jeans. Wer Angaben zu den Gesuchten
machen kann, sollte sich bei der Polizei unter 160-3333 oder Polizeiruf 110 melden.
Kommentar der Redaktion
Man lasse sich die Uhrzeit mal genüsslich auf der Zunge zergehen: 18:15. Mitten in der Gaardener Einkaufsstraße. Und keiner hat was gesehen? Oder getan? Alles Verbrecher? Oder Komplizen? Oder feiges, runtergekommenes Gesindel? Und/Oder nur noch besoffen?
An der Haustür überfallen
(3.11.2005 ots) Mittwochabend ist ein 43-jähriger Gaardener vor der Haustür von zwei Personen aufgelauert und beraubt worden.
Der 43-Jährige kam zu Fuß vom Vinetaplatz, gegen 20:55 Uhr erreichte er den Eingangsbereich zu seiner Wohnung in der Stoschstraße 17. Dort standen zwei Südländer, die angeblich auch ins Haus wollten. Der Mieter schloss auf und ließ die Wartenden eintreten. Doch statt weiter zu gehen, ergriffen ihn die Unbekannten, schubsten ihn in den Flur und durchsuchten seine Taschen. Da sie nichts Brauchbares fanden, setzte es Schläge. Dann ging die Suche weiter, bis sie Geld in der Hosentasche ihres Opfers fanden. Mit rund 40 Euro Beute verschwanden die Räuber in Richtung Ostring.
Der Überfallene kam noch einigermaßen glimpflich davon, durch Hochreißen der Arme war es ihm gelungen, mindestens die Schläge abzuwehren, die in Richtung seines Kopfes zielten.
Bei den Räubern soll es sich um Männer mit südländischem Aussehen gehandelt haben, die eine auffallend dunkle Hautfarbe hatten.
Einer war etwa 185 cm groß, hatte schwarze lockige Haare und trug eine schwarze Lederjacke. Der andere war kleiner, etwa 170 cm groß, er hatte schwarze glatte Haare.
Wer Hinweise zu den Gesuchten geben kann, sollte die Kripo unter Tel. 160-3333 oder Polizeiruf 110 verständigen.
Brutaler Angriff auf einen Passanten, beherztes Eingreifen von Zeugen verhindert Schlimmeres
(ots 24.10.2005) Sonntagabend haben zwei bislang unbekannte Personen einen Mann mit einer Eisenstange angegriffen und verletzt. Durch Zuruf ist es mehreren Zeugen gelungen, den Angreifern Einhalt zu gebieten.
Kurz nach 22 Uhr schreckten Hilferufe im Bereich der Bahnhofstraße eine Vielzahl von Anwohnern auf. Zeugen erkannten zwei Männer, die einen anderen angriffen, ihn mit Fäusten und Füßen attackierten und sogar mit einer Eisenstange auf ihn einschlugen. Am Kopf und Oberkörper getroffen, schrie der Verletzte um Hilfe.
Von mehreren Seiten wirkten die Zeugen verbal auf die Täter ein und forderten sie auf, sofort aufzuhören. Offensichtlich verunsichert, ließen die Angreifer von ihrem Opfer ab und ergriffen die Flucht, jedoch nicht, ohne ihm zuvor noch seine Jacke zu
entreißen. Leider blieb auch der verletzte Mann nicht vor Ort, sondern machte sich in Richtung Zum Brook davon. Als die Polizei am Einsatzort erschien, stellten sich zwar sieben Zeugen zur Verfügung, aber weder das Opfer noch die beiden Schläger waren zu finden.
Am Tatort entdeckten die Polizisten frische Blutstropfen, ein Büschel Haar, eine zerschlagene Brille und einen Ring.
Die beiden Angreifer waren etwa 30 Jahre alt, breitschultrig, sie hatten kurzgeschorene Haare und sprachen Deutsch mit osteuropäischem Akzent.
Einer trug eine helle Kapuzenjacke, eine orangefarbene Mütze und hatte einen dunklen Rucksack dabei. Der andere war mit einer dunklen Jacke mit Fellkragen bekleidet.
Das Opfer war etwa 170 cm groß, schlank und hatte einen auffälligen "Wuschelkopf".
Wer Hinweise zu Tätern und Opfer geben kann, sollte die Kripo unter Tel. 160 3333 oder Polizeiruf 110 verständigen.
Mal wieder eine echt Gaardener Geschichte: Überfall auf Imbiss in Gaarden
(14.10.2005 ots) Donnerstagabend haben im Stadtteil Gaarden zwei Räuber versucht, einen Imbiss zu überfallen und scheiterten dabei an der Gegenwehr des Betreibers.
Gegen 22.30 Uhr hielt sich der Wirt eines Imbisses in der Iltisstraße gemeinsam mit einem Gast im hinteren Bereich seines
Ladens auf. Als er hörte, dass Kundschaft seine Räumlichkeiten betrat, begab er sich in den Verkaufsraum. Dort sah sich der
überraschte 61-Jährige zwei dunkel gekleideten, maskierten Gestalten gegenüber. Unter Vorhalt eines Messers forderte ihn die
offensichtlich weibliche Vermummte zur Herausgabe von Geld auf, ihr männlicher Komplize hielt sich im Hintergrund. In dem Augenblick kam
der Kunde dem Überfallenen zur Hilfe. Gemeinsam ergriffen die Männer die Räuberin und entwaffneten sie. In dem darauf beginnenden Gerangel
biss die Festgehaltene einen ihrer Widersacher mehrfach, wand sich aus ihrer Oberbekleidung, zog sich die Maske vom Kopf und lief
schließlich mit entblößtem Oberkörper schreiend auf die Straße.
Dort beobachtete ein Fußgänger das Szenario. In der Annahme, das flüchtende Opfer eines sexuellen Übergriffs vor sich zu haben,
stoppte der 49-Jährige die Frau. Überaus erstaunt war der Passant, als er erfuhr, damit die Flucht einer Räuberin verhindert zu haben.
Dem männlichen Begleiter der Festgenommenen gelang in dem Durcheinander die Flucht. Laut Beschreibung des Geschädigten war er etwa 165 cm groß, schlank und dunkel gekleidet.
Die 29-jährige Beschuldigte, die polizeilich bereits bekannt ist, war bei der Tatausübung alkoholisiert. Eigenen Angaben zufolge handelte die Kielerin aus Geldmangel, sie wird sich wegen des versuchten schweren Raubes verantworten müssen.
Polizei sucht Zeugen nach Messerattacke in Gaarden
(12.10.2005 ots) Derzeit fahndet die Kieler Polizei nach einem unbekannten Täter, der Dienstagabend einen 19-Jährigen durch einen Messerstich schwer verletzt hat.
Gegen 21 Uhr rückten Polizei und Feuerwehr in die Stoschstraße in Gaarden aus, dort sollte das Opfer eines Messerangriffs auf Hilfe warten.
Vor Ort angekommen, trafen die Einsatzkräfte auf einen jungen Mann, der sich den Bauch hielt, um die Blutung einer offensichtlich tiefen Stichwunde zu stillen. Sofort übernahmen Rettungssanitäter die Erstversorgung des Kielers und brachten ihn zur weiteren Behandlung in ein Krankenhaus. Aufgrund der dort festgestellten Verletzung eines inneren Organs leiteten die Ärzte noch in der Nacht eine Operation ein. Lebensgefahr besteht für den Patienten nicht.
Die spätere Befragung des 19-jährigen Geschädigten ergab, dass er sich nach einem abendlichen Rundgang in Gaarden auf dem Nachhauseweg
in die Stoschstraße befunden hatte. In einem Durchgang von der Stoschstraße zum Gustav-Schatz-Hof kam plötzlich eine türkische Person auf den Spaziergänger zu, verwickelte ihn in ein Gespräch und verpasste ihm dann unvorhersehbar und grundlos einen kräftigen Messerhieb in den Unterleib. Danach flüchtete der Täter unerkannt.
Nach Angaben des Angegriffenen hat es sich bei dem Messerstecher um einen 18-20 Jahre alten, leicht dicklichen, 160 cm großen Türken mit nach hinten gegelten Haaren gehandelt.
Zeugen, die die Tat beobachtet haben oder sonst Hinweise zu dem Täter geben können, sollten sich bei der Kripo unter 160-3333 oder Polizeiruf 110 melden.
Raubüberfall - Polizei sucht Zeugen
(29.9.2005 ots) Ein 28-jähriger Kieler wurde am 28.09.05, gegen 22:00 Uhr, von drei jungen Männern im Kieler Stadtteil Gaarden überfallen.
Die drei Männer sprachen den Geschädigten im rückwärtigen Bereich des Parkhauses in der Schulstraße mit der Bitte an, ob dieser
Kleingeld zum Telefonieren hätte. Nachdem der Kieler seine Geldbörse aus der Tasche hervorgeholt hatte, entriss ihm einer der Täter diese.
Gemeinsam flüchteten die Täter in Richtung Vinetaplatz.
Der Überfallene folgte den drei Flüchtenden, holte diese auf dem Vinetaplatz ein und stellte sie zur Rede. Daraufhin zog der
Haupttäter ein Messer und bedrohte den 28-jährigen.
Eine Eskalation dieser Situation verhinderte ein aufmerksamer Mitbürger, der den Kontrahenten zurief, die Polizei gerufen zu haben.
Daraufhin flüchteten die Täter über die Elisabethstraße in Richtung Karlstal.
Zu den Tätern liegt folgende Beschreibung vor: Bei dem Haupttäter soll es sich um einen 170 cm großen 20-25 jährigen
Farbigen mit Rasterlocken sowie athletischem Oberkörper handeln. Zum Tatzeitpunkt trug dieser keine! Oberbekleidung und war lediglich mit einer weißen Hose bekleidet.
Zu den Begleitern ist nur bekannt, dass es sich bei einem Mittäter ebenfalls um einen Farbigen und bei dem Dritten um einen Südländer, bekleidet mit einer silberner Jacke, handeln soll.
Die Kieler Polizei fragt:
Wer kennt diese Personen?
Wer hat diese Personen beobachtet oder kann Angaben zum Tathergang machen?
Hinweise bitte an die Kripo Kiel unter 0431 / 160-3333, Polizeiruf 110 oder jede andere Polizeidienststelle.
Zwei flüchtige Räuber in der Nacht zu Sonnabend
(25.9.2005 ots) Nach einem Raub in der Werftstraße sucht die Polizei Zeugen.
Um 00:15 Uhr ist ein 41-jähriger Kieler auf dem Heimweg Opfer von zwei brutalen Räubern geworden. In der Werftstraße an der
Bushaltestelle "Norwegenkai" trat und schlug der Haupttäter auf ihn ein. Die Täter flüchteten dann mit dem Fahrrad des Opfers. Der
Geschädigte konnte trotz seiner Gesichtsverletzungen einen Notruf von einer nahe gelegenen Telefonzelle absetzen. Die sofort eingeleitete
Fahndung verlief ohne Erfolg.
Die Polizei sucht zwei junge Südländer, vermutlich Türken. Einer von ihnen soll ein weißes und dadurch auffälliges Sweatshirt getragen
haben. Bei dem Raubgut handelt es sich um ein dunkelblaues Trekkingrad der Marke Stevens. Es fällt durch eine grüne Satteltasche
auf. Hinweise zu den Tätern und zu dem Verbleib des Rades nimmt die Polizei unter Tel. 160- 3333 oder Notruf 110 entgegen.
Polizei schnappt Einbrecher auf frischer Tat
(22.9.2005 ots) In der Nacht zum Donnerstag haben Polizisten im Stadtteil Gaarden einen 26-Jährigen während eines Einbruchversuchs festgenommen.
Um 2:15 Uhr alarmierte eine Bürgerin die Polizei, weil sie aus Richtung des Minigolfplatzes in der Von-der-Gröben-Straße verdächtige Laute vernommen hatte.
Als sich die eingesetzten Polizisten des 4. Reviers dem Gelände näherten, hörten auch sie die Geräusche, die vermutlich von einem
Einbrecher am Werk stammten. Die Annahme bestätigte sich nur wenig später: Auf der Erde zwischen zwei Buden des Minigolfplatzes hockte
ein junger Mann, neben sich hatte er sein Einbruchswerkzeug deponiert. Offensichtlich vom Erscheinen der Beamten überrascht, ließ
sich der Kieler widerstandslos festnehmen. Bei seiner Durchsuchung fanden die Einsatzkräfte weitere Werkzeuge, die dem Beschuldigten
aber offensichtlich nichts genützt hatten: das Eindringen in die Hütten war ihm nicht gelungen.
Der polizeilich bereits mehrfach in Erscheinung getretene Täter wird sich wegen des versuchten besonders schweren Diebstahls verantworten müssen.
Wachsamer Nachbar
(18.9.2005 ots) Ein wachsamer Nachbar beobachtete einen 22-jährigen Drogenabhängigen in den frühen Morgenstunden des 18.09.05 im Ortsteil
Gaarden. Mit mehreren Elektrogeräten hatte dieser ein Haus in der Gaußstraße verlassen, nachdem dieser zuvor eine Wohnung in einem der
oberen Stockwerke aufgebrochen hatte.
Die sofortige Fahndung mit mehreren Streifenwagen führte zu der Festnahme des 22-jährigen am Ostring durch Beamte des 4. Polizei-
revier Kiel. Der bereits polizeilich bekannte und geständige Drogenabhängige wird am heutigen Tage auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Haftrichter vorgeführt.
Das Schwein zum Sonntag
(3.7.2005) Dreckige Unterhosen landen üblicherweise in der Wäsche. Nicht so im ersten Stock der Johannesstraße 52. Dort werden die unübersehbaren braunen Flecken auf etwas, das mal blau gepunktet war, einfach über den Balkon auf den nächsten Baum geworfen. Auf ein aussagefähiges Photo wird wohl besser verzichtet.
Was tut sich so im Dorf?
(26.5.2005) Der Einfallsreichtum der Gaardener Gründer kennt keine Grenzen. Nachdem es an mehr als jeder Ecke einen Döner- oder Gemüseladen gibt, feiern nun zwei andere Branchen ungeahnte Zuwächse. Mindestens jedes dritte Haus in Gaarden hat nun seine eigene Telefonzelle, auch "Call-Shop" genannt. Wer quatscht da eigentlich soviel? Spielsüchtige sind in Gaarden bestens aufgehoben, Wetten, Daddeln, Internet, an jeder Ecke zu haben. Das Zocken ist wohl für viele Gaardener die letzte Hoffnung, überhaupt noch irgendwie an Geld zu kommen - vom Rauschgifthandel mal abgesehen.
Wie Hohn wirkt da wieder einmal das seit Jahren vor sich hin schimmelnde Versprechen des "Stadtteilmanagements" und der "KIWI", in Gaarden für einen "ausgewogenen Branchenmix" sorgen zu wollen. Nicht nur für dieses gnadenlose Versagen möchte ich meine Steuergelder zurück. Man schafft es noch nicht einmal, bestehende Geschäfte in Gaarden zu halten. Die letzten Negativ-Entwicklungen:
Nach langen Jahren in Gaarden hat sich im Medusahof das Antiquariat Zapata Richtung Bordesholm verabschiedet. Ganz verschieden ist der Trödel- und Antikladen in der Medusastraße, ebenfalls geschlossen ist "Helgas Waschsalon" im Kirchenweg.
Man sei wieder bei den Anfängen des Geschäftes, so schreibt eine Kieler Zeitung zum 125-jährigen Bestehen des Möbelhauses Strunk, jetzt nur noch Strunk Bestattungen. Heisst wohl auf gut deutsch: Die Aufbauarbeit von 125 Jahren wurde mit offenen Augen gegen die Wand gefahren. Denn der Niedergang und die Verwahrlosung Gaardens sind nicht erst seit gestern im Gange. Und schon seit Jahren schauen die, die sich für Gaarden zuständig halten, mit mehr oder weniger offenen Augen zu. Die "Ostufer City Gaarden", die sich hier für kompetent hält, erinnert mehr an einen (sehr kleinen) Haufen lichtscheuer Zombies als an eine tatkräftige Marketing-Truppe. Die 60er Jahre sind vorbei, und seit diesen Tagen schlummert die OCG im Dornröschen-Schlaf vor sich hin.
Genau so dumm, faul und irgendwie jenseits des Geschehens ist fast die gesamte Gaardener Geschäftswelt. Und die Gaardener selber? Reden wir nicht drüber. Die wenigen Vernünftigen aus allen Gruppen tun das, was noch einzig als vernünftig erscheint: Gaarden verlassen. Und die, die nicht unbedingt müssen, kommen gar nicht erst her. Denn der Ruf Gaardens ist mit vollem Recht total ruiniert. Auch wenn die "verantwortlichen" Traumtänzer von der Rest-OCG das nicht wahrhaben wollen.
Kabarett: "Einmal Türke, immer Türke"
(23.4.2005) Mit ihrem neuen Programm kommen Erden Alkan und Stefan Tiede in die Räucherei nach Kiel.
Und zwar am Mittwoch, den 11. Mai 2005. Beginn der Veranstaltung ist um 20 Uhr, Einlass ist bereits um 19 Uhr.
Und das Ganze in der Räucherei in der Preetzer Str. 35. Vorverkauf- und Info-Telefon unter der Nummer 0431 - 7054703
Was tut sich so im Dorf?
(8.4.2005) Etwas verkleinert hat sich der Sozialladen. Nach seinem Auszug aus dem geräumigen Laden in der Elisabethstraße sind die Leute des Vereins "Hilfe für Gefährdete" jetzt gleich um die Ecke in der Augustenstraße zu finden.
Im der Elisabethstraße landet auch das faule Ei des Monats. Und zwar dort, wo früher Schuh-Armbruster war. Jetzt ist dort das, was Gaarden am dringendsten braucht: Eine Spielhalle. Heisst "World of Spinners" oder so ähnlich. Nach Las Vegas hat Gaarden dann wohl die größte Dichte an Spielhallen und Wettbüros auf dem gesamten Planeten.
Erfreuliches hat sich in der letzen Zeit am Vinetaplatz getan. Nach dem endgültigen, finanziellen und organisatorischen Infarkt des "Pflegedienst mit Herz" finden sich in dessen Räumlichkeiten der "All in One Store" und eine Änderungsschneiderei, in der auch Nähkurse angeboten werden.
Ein Stück um die Ecke ist BeWo Werbung eingezogen. Bernd Wohnrath beschäftigt sich dort mit Werbung aller Art und mit der Herausgabe des "Lifestyle Magazins Ü30"
In das Guiness Buch der Rekorde, Rubrik "Wer baut am längsten um", wollen in der Kaiserstraße gleich zwei Geschäfte. Schon gut ein Jahr ändert sich jetzt das Aussehen des "Handy Shop Sakalli", ihm hart auf den Fersen ist das Café "Valentino", in dem auch schon seit Monaten umgebaut wird.
"Gaarden brutal"
(16.2.2005) Der Polizeibericht spricht mal wieder für sich:
Kiel (ots) Derzeit fahndet die Kieler Polizei nach zwei Räubern, die Dienstagabend im Stadtteil Gaarden zwei Raubtaten begangen haben.
Gegen 17.20 Uhr bemerkte ein 36-Jähriger in der Johannesstraße zwei Männer, die sich ihm von hinten näherten. Die osteuropäisch
aussehenden Fremden holten ihn schnell ein. Unter Vorhalt eines Messers verlangten sie die Herausgabe seines Geldes. Ihrer Forderung
verliehen sie Nachdruck, indem sie abwechselnd mit den Worten "Ich schlitz ihn auf" drohten. Als der eingeschüchterte Geschädigte
schließlich sein Bares aushändigte, ließen die ca. 20 Jahre alten Täter von ihm ab und flüchteten.
Um 20.25 Uhr verfolgten dieselben Männer einen 21-Jährigen auf der
Hörnbrücke. Als sie sich am Ostufer auf gleicher Höhe mit ihm befanden, erblickte der Verfolgte aus den Augenwinkeln in der Hand
des einen Unbekannten ein Messer. Gleichzeitig forderte der andere sein Portmonee. Unter diesem Druck zog der Bedrohte seine Geldbörse
aus der Hosentasche. Noch bevor er es übergeben konnte, versetzte ihm der Räuber einen Stich mit dem Messer. Der Überfallene bemerke die
Verletzung zunächst nicht. Ihm war es wichtig, wenigstens seine Papiere zurück zu bekommen. Schließlich legten die Flüchtenden das
Portmonee auf einem Autodach ab. Erst auf dem Weg dorthin spürte das Opfer seine Stichverletzung. Unter Schmerzen erreichte er die Halle
400 und alarmierte Polizei und Rettungsdienst. Nach einer ersten Befragung durch eine Streifenwagenbesatzung kam der 21-Jährige ins Krankenhaus.
Laut Angaben des Geschädigten soll es sich bei den Räubern um zwei 170-175 cm große Kasachen handeln. Beide sprachen Deutsch mit russischem Akzent.
Einer war von stämmiger Statur und hatte dunkle, kurze Haare. Er war dunkel gekleidet, sein Pullover trug eine weiße Aufschrift.
Sein Komplize war auffallend schlank und ebenfalls dunkel gekleidet. Wer Hinweise zu den Gesuchten geben kann, sollte die Kripo unter
Tel. 160-3333 oder Polizeiruf 110 verständigen.
(Merle Neufeld, Polizei Kiel)
Knallköppe, nächster Akt.
(1.1.2005) Leider mal wieder zum Thema "Besonders mutig", leider schon wieder aus dem Polizeibericht und leider schon wieder aus Gaarden: "In Gaarden fiel ein 24-jähriger Kieler einem Raub zum Opfer. In einem Hausflur in der Johannesstraße traten ihn um 2.40 Uhr plötzlich fünf bis sechs Unbekannte zusammen. Sie schlugen und traten ihm ins Gesicht und raubten sein Handy und die Geldbörse. Der 24-Jährige erlitt schwere Kopfverletzungen. Der etwa 22-jährige Haupttäter soll 1,80 Meter groß und vermutlich Deutscher sein. Er hat kurze blonde Haare und ein markantes Gesicht. Er trug zur Tatzeit einen hellen Pullover und eine blaue Jeans. Hinweise zu dem Gesuchten nimmt die Polizei unter 160-3333 oder 110 entgegen."
Sagts mir, bitte: Wo verstecken sich diese Knallköppe?
Guten Lutsch!
... oder Guten Rutsch, oder wie das heisst!
Sehr mutig
(19.12.2004) Oder: Ein weiteres Kapitel zum Thema männliche Pseudo-Gockel. Aus dem Polizeibericht:
"Sonnabendmorgen war ein 85-jähriger, gehbehinderter Mann zum Vinetaplatz im Stadtteil Gaarden gegangen. Auf dem Heimweg traf er gegen 11.20 Uhr eine ihm unbekannte Person, mit der er ins Gespräch kam. Als beide das Karlstal erreichten, endete das bis dahin freundliche Gespräch abrupt. Der Begleiter ergriff den älteren Herrn an den Schultern, dann drückte er ihn gegen die Hauswand. Anschließend zog er dem Wehrlosen das Portmonee aus der Gesäßtasche und flüchtete mit dem Raubgut.
Die Polizei fahndet nach einem 40 bis 45 Jahre alten Südländer, der 165 bis 170 cm groß sein soll und dunkle, glatte, schulterlange Haare hatte. Bekleidet war der Gesuchte mit blauer Jeanshose und Jeansjacke.
Wer Hinweise zum Räuber geben kann, sollte die Kripo unter Tel. 160-3333 oder Polizeiruf 110 verständigen.
Neun Steifenwagen im Einsatz
(9.12.2004) Gleich neun Streifenwagen hat es in der Nacht zum Donnerstag gebraucht, um zum Teil handfeste Tumulte vor einer Kneipe Ecke Ostring / Pickerstraße in den Griff zu kriegen. Gegen 1:30 Uhr trat eine Mann die Scheibe der Kneipe mit dem Fuß ein und wurde dabei sowohl von Gästen wie auch von einer Streife des 4. Reviers beobachtet. Fünf Gäste gingen auf den Glasbrecher los, die Polizisten hatten Mühe, die Streithähne auseinander zu bekommen. Die Zahl der Türken, die nach und nach aus der Kneipe herausfielen, schwoll auf zwanzig an, ein ohrenbetäubender Radau ging los. So riefen die Polizisten vor Ort acht weitere Wagen zur Hilfe, um den Haufen zeternder Waschweiber zur Ruhe zu bringen. Es gab Anzeigen wegen Körperverletzung, Sachbeschädigung und wegen des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte.
Wer redet da noch von "mangelnder Integration"? Hätte keine deutsche Kneipe und kein deutscher Kindergarten besser hingekriegt. Aber so sind sie eben, unsere männlichen Pseudo-Gockel. In der Horde sind sie groß und stark, fühlt man aber mal jedem einzelnen auf den Zahn, dann bleiben oft nur noch winselnde Waschlappen mit der Hirnmasse von Luftballons über.
Gleich zwei neue
(9.12.2004) Na gut, eigentlich ist es nur ein neuer Laden. Denn das Kaufhaus Woolworth zieht lediglich auf die andere Seite der Straße. Am 16. Dezember ist man dort mit dem Umräumen fertig und eröffnet dann in der Elisabethstr. 43/45 die neue Filiale.
Ganz neu ist jedoch die Firma G. Beinlich im Laden Ecke Elisabethstraße / Kirchenweg (ehemals der Tabakladen "dies + das"). "Sanierung von Altböden" steht da als Firmenmotto, es gibt jedoch auch Neues: Teppiche, Bodenbeläge aller Art, Parkett und Laminat sowie das nötige Zubehör wie Fußleisten und Befestigungen sind im Sortiment vorhanden. Geöffnet ist von 9 - 12 und von 18 - 20 Uhr.
Kauft Schuhe! Oder: Dumm gelaufen
(30.11.2004) Jetzt, wo ich das beste Paar Herrenschuhe abgegriffen habe, kann ich es ja verraten: Die Filiale von "Armbruster Schuhe" in der Elisabethstraße schliesst am 24. Dezember (Datum ohne Gewähr). Hier gab es bisher immer gute und preiswerte Schuhe. Geschlossen wird ausnahmsweise nicht etwa, weil die Umsätze zu schlecht sind. Der Laden verteilt sich über zwei Ebenen und ist für das Personal einfach zu schlecht zu überblicken. Ironie des Schicksals: Ausgerechnet in Gaarden gibt es kein freies Geschäft, das den Ansprüchen von Armbruster genügen könnte. So wird der Laden geschlossen. Und bis es so weit ist, ist Ausverkauf zu herabgesetzten Preisen. Also: Kauft Schuhe!
WANTED!
(8.11.2004) Der Preis ist noch nicht vergeben. Gesucht wird die Bruchbude des Jahres 2004. Beteiligen können sich auch die Bewohner der umliegenden Gegend! Mal schauen, ob da jemand mehr zu bieten hat als die Gaardener ;-) Vertrauliche Vorschläge werden entgegengenommen, entweder im Forum oder per e-mail. Vielleicht können wir dem Vermieter, der dieses Jahr gewinnt, ja einen kleinen Preis zukommen lassen. Zur Erinnerung: Wohnen wie Gott in Frankreich?
Bruchbude des Jahres 2003: Die Preetzer Straße 20.
Zweimal Hiob, einmal Toll!
(8.11.2004) Zu Beginn des Monats dann mal wieder - wie eigentlich schon üblich - die Untergangs-Rundschau. Man ist ja schon einiges gewöhnt, aber diese beiden Bilder haben mich irgendwie erschüttert.
Fast solange, wie ich denken kann, gab es die Massagepraxis von Uwe Tischer in der Augustenstraße. Geschlossen. Auch hier soll jetzt wieder mal das rein, was Gaarden dringend braucht. Nein, zur Abwechselung mal keine Spielhalle. Soll wohl so eine Art Stehbierhalle werden. Die GaardenerInnen werden es nötig haben.
Der erste Gedanke beim zweiten Bild: "Sh..! Wenn es ausgerechnet in Gaarden jetzt auch unsere türkischen Familienbetriebe erwischt, kann die Sache wirklich nicht gut aussehen." Nach rund dreissig Jahren im Dorf hat der Basar Karaoglu in der unteren Elisabethstraße die Türen zugemacht.
Einen gibt es noch: Was hier genau passiert ist, ist nicht bekannt. Aber durch das Verschwinden des "Pflegedienstes mit Herz" stehen am Vinetaplatz jetzt gleich ein kleiner und ein mittlerer Laden leer.
Bleibt noch? Sich - wieder einmal - zu bedanken? Bei denen, die uns Hunderttausende kosten, um diese Zustände zu verhindern? Denen aber anscheinend schon beim Reifenaufblasen die Puste ausgegangen ist? Na ja, für heute ist die Tüte wieder voll genug, also lieber mal ein ... Aber ...
... dann gibt es immer wieder die Bilder, die einen wissen lassen, warum mensch in Gaarden wohnt. Das dritte Bild für heute ist so groß, dass es in einem Extrafenster aufgeht (mit javascript!). Ein Blick aus der Wohnung von Peter in der oberen Norddeutschen. Kräne, Schiffe, Förde!
PTAV mit neuer Technik
(26.10.2004) Der Progressive Türkische Arbeitnehmerverein in Kiel e. V. stellt nun auf seiner Homepage die Nachrichten für das RSS Feed zur Verfügung. Weiter ...
Das Ende der Gier
(24.9.2004) 1.400 Euro, 2.000 Euro, 2.500 Euro. Wenn Vermieter und ihre Forderungen zu unverschämt werden, dann bleibt oft nur noch eins: Ausziehen. Genau das hat ein Gaardener Geschäftsmann getan. Statt sich die inflationären Eskapaden seines Vermieters länger gefallen zu lassen, hat er lieber eine fünfstellige Summe in neue Maschinen investiert und sich einen anderen Laden gesucht. Sein alter Laden in bester Lage steht nun schon seit über einem Jahr leer. Und ist neuerdings für wenig mehr als 1.000 Euro zu mieten.
"1.000 Guiness, bitte!"
(20.9.2004) Ein uraltes Symbol zur Darstellung kosmischer Vorgänge ist das Labyrinth. Am Montagvormittag trafen sich 1.000 Kinder aus Kiel-Gaarden im Werftpark, um als Trolle verkleidet vier riesige Labyrinthe abzuschreiten. Reif fürs Guiness Buch der Rekorde! Der Bildbericht
Deutsch-Intensivkurs
(22.10.2004) Ab Montag, dem 25. Oktober 2004 startet ein fünfwöchiger Deutsch-Intensivkurs bei der Türkischen Gemeinde in Schleswig-Holstein e. V., Diedrichstr. 2, 24143 Kiel.
Der Kurs wird Montags von 9:00 bis 13:00 Uhr sowie Dienstag bis Freitag von 14:00 bis 17:00 Uhr stattfinden und umfasst insgesamt 80 Stunden. Die Teilnehmerkosten betragen 15 Euro pro Person.
Ausserdem beginnt am 3. November ein Deutsch-Anfängerkurs, der Mittwochs und Donnerstags von 9-13 Uhr stattfinden soll.
Anmeldungen werden ab sofort unter Tel. 0431 - 76114 oder 76115 entgegengenommen.
Raubüberfall mit Körperverletzung
(20.9.2004) Am Freitag gegen 18:35 kam es zwischen Schulstraße und Vinetaplatz zu einem Raubüberfall mit Körperverletzung. Die Poliziei bittet um Mithilfe. Der Polizeibericht:
Noch vor Einbruch der Dunkelheit kam es am Freitag um 18:35 Uhr in Gaarden zu einer gemeinschaftlich begangenen Tat an einem 44-jährigen Kieler. In einem Durchgang zum Vinetaplatz in Höhe der St. Johannesgemeinde fragten ihn vier junge Männer nach einer Zigarette. Er gab bereitwillig seinen Tabak ab, so dass sich alle eine Zigarette drehen konnten. Völlig unerwartet versetzte ihm dann einer der Männer eine Kopfnuss. Der 44-Jährige ging zu Boden. Dort wurde er geschlagen und getreten. Die Täter raubten seine Geldbörse und suchten in seiner Kleidung nach Wertsachen. Dann flüchteten die Vier in unbekannte Richtung. Mit Schmerzen am Oberkörper suchte das Opfer am Vinetaplatz Hilfe. Die Polizei sucht in diesem Zusammenhang nach einem Deutschen, einem Türken und zwei weiteren Männern, vermutlich osteuropäisch. Der Deutsche soll etwa 20 Jahre alt sein, 1,75 bis 1,80 Meter groß und athletisch gebaut sein. Einer der Täter trug eine auffällige rehbraune Lederjacke. Auf dem Rücken ist die japanische Flagge abgebildet. Der rote Punkt ist als untergehende Sonne mit Sonnenstrahlen dargestellt. Wem diese Jacke bekannt ist und wer Hinweise zu den Tätern geben kann, sollte sich umgehend bei der Polizei unter Tel. 160-3333 oder 110 melden.
Das Ende einer Ära
(18.9.2004) Gegen Ende des Jahres schliesst ein weiteres, alteingesessenes Gaardener Geschäft seine Pforten. Über 100 Jahre lang hat das "Möbelhaus August Strunk" die Gaardener und die nähere Umgebung mit Möbeln, Küchen und Wohnzubehör versorgt. Das Bemühen um Wohnlichkeit ging dabei sogar über den Tod hinaus, zum Sortiment der Firma gehören auch "Erdmöbel". Mit diesem Aus lassen sich die noch verbleibenden Traditions-Geschäfte im Dorf dann an weniger als einer Hand abzählen.
Ein Leerstand des sehr großen Geschäftes wird zum Glück vermieden, der Mietvertrag mit der Firma "Woolworth", das noch auf der anderen Seite der Elisabethstraße zu finden ist, ist bereits abgeschlossen. Bei Woolworth zieht dann ein weiterer Billig-Anbieter ein, Gaarden wird mehr und mehr zur "Low-Budget-Zone".
Kritischerweise muss gesagt werden, dass hier ein Geschäftsmann das Opfer eigenen Versagens geworden ist. Herr Strunk ist eines der maßgeblichen Mitglieder in der Kaufmannsvereinigung "Ostufer City Gaarden". Und dieser eher lautlose Verein, dessen Mitglieder nur selten aus ihren Löchern kriechen, hat es sträflichst verschlafen, ein zukunftsweisendes Konzept für Gaarden zu entwickeln. Viel zu wenig Kaufleute waren in den letzten Jahren in der Lage, weiter als bis zu ihrem Schaufenster zu denken, merkantile Genies schafften es gerade mal bis zum Kundenparkplatz. Und jetzt, wo es schon längst viel zu spät ist, wird das sinkende Schiff einfach verlassen.
Ich hab da mal ´ne Frage ...
(5.9.2003) Heuer habe ich es etwas im Kreuz. Was aber nicht der einzige Grund ist, sich nicht so tief zu bücken, dass ich das Niveau der Verantwortlichen für das diesjährige Brunnenfest erreichen kann. Wozu auch.
Gesagt worden ist schon alles im Artikel vom letzten Jahr. Nur noch schlimmer ist es geworden. Schade für diejenigen, die sich auf dem Fest wirklich Mühe geben. Und das allerschlimmste war das, was dort einige Leute als Bier verkauft haben. Eine Kulturschande, geradezu Hochverrat. Die Schaumkrone auf meinem Feudelwasser sieht mehr nach einem bekömmlichen Getränk aus als das, was da über den Tresen geschwappt kam.
Ach ja, die Frage: War das das letzte Brunnenfest?
Schon gewusst?
(9.8.2004) In Gaarden gibt es jede Menge Fledermäuse. Auf der Schwarzlandwiese gehen sie nachts gleich scharenweise auf die Jagd. Und was da nachts auf dunklen Hinterhöfen herumschwirrt sind oft keine Vögel, sondern kleine, hungrige Vampire.
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Endlich ist sie fertig!
(2.5.2004) Hier ist sie! Die neue Gaardener Stadtteilhymne!
Kriminal Tango
Musik: Piero Trombetta. Deutscher Text: Kurt Feltz
Gesungen und gespielt vom: Hazy Osterwald Sextett
Und sie tanzen einen Tango,
Jacky Brown und Baby Miller.
Und er sagt ihr leise:
"Baby, wenn ich austrink',
machst du dicht."
Dann bestellt er zwei Manhattan,
und dann kommt ein Herr mit Kneifer,
Jack trinkt aus und Baby zittert,
doch dann löscht sie schnell das Licht.
Kriminaltango in der Taverne,
dunkle Gestalten, rote Laterne.
Abend für Abend lodert die Lunte,
sprühende Spannung liegt in der Luft.
Und sie tanzen einen Tango,
alle, die davon nichts ahnen.
Und sie fragen die Kapelle:
"Hab'n Sie nicht was Heißes da?"
Denn sie können ja nicht wissen,
was da zwischen Tag und Morgen
in der nächtlichen Taverne
bei dem Tango schon geschah.
Kriminal-Tango in der Taverne,
dunkle Gestalten, rote Laterne.
Glühende Blicke, steigende Spannung.
Und in die Spannung, da fällt ein Schuß.
Und sie tanzen einen Tango
Jacky Brown und Baby Miller.
Und die Kripo kann nichts finden,
was daran verdächtig wär'.
Nur der Herr da mit dem Kneifer,
dem der Schuß im Dunkeln galt,
könnt' vielleicht noch etwas sagen,
doch der Herr, der sagt nichts mehr.
Kriminal-Tango in der Taverne,
dunkle Gestalten, rote Laterne.
Abend für Abend immer das Gleiche,
denn dieser Tango - geht nie vorbei.
Der aktuelle Ernährungs-Tipp
(8.10.2004) Hast Du Dauerwurst im Keller, wachsen Deine Ratten schneller. (Marktschreierspruch)
Steuer-Erlass
(1.10.2004) Der Dekan von Murristan erlässt dieses: "Es müssen Steuern erhoben werden, um die Kosten, die eine Steuereinnahme mit sich bringt, bezahlen zu können."