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Februar 2008 - Vom Ostufer und aus aller Welt
St. Katharinen - Probsteierhagen
Weltgebetstag - Chormusik aus Guyana
(29.2.2008 rr) Lächelnd begrüßen uns junge Frauen und laden ein, etwas über Guyana zu erfahren. Dies drückt auch die Graphik des guyanischen Künstlers Winslow Craig aus: Die Federkrone ist der traditionelle Kopfschmuck
derer, die eine Gemeinschaft weise und gerecht leiten. Die tanzenden Menschen und die nach unten gehenden Strahlen symbolisieren das traditionelle offene Versammlungshaus, in dem Menschen ihre Gemeinschaft
bestätigen und feiern: hier im Namen Jesu Christi, der Weisheit Gottes.
Gemeinsam haben die evangelischen Kirchengemeinden von Probsteierhagen und Schönberg sowie die katholische Gemeinde Schönberg den Gottesdienst vorbereitet und laden in die St. Kaharinen-Kirche zu Probsteierhagen ein am Freitag, 7. März um 19.30 Uhr. Die Kantorei an St. Katharinen unter Leitung von Kirchenmusiker Roman Reichel gestaltet die Liturgie des Gottesdienstes musikalisch aus mit Sätzen, die teilweise in
Guyana entstanden oder in Gebrauch sind. Im Anschluß an den Gottesdienst wird in das evangelische Gemeindehaus zu Speis und Trank sowie weitergehenden Informationen über das lateinamerikanische Land eingeladen.
Wann: 7. März. 2008, 19:30 Uhr
Gottesdienst
Am 9. März 2008 um 10 Uhr mit Vorstellung des neuen Klaviers mit rockig-fetzigen Klängen. Anschliessend:
Matinée
Das von der Kirchengemeinde Probsteierhagen und dem Kirchenmusik-Förderverein neu angeschaffte Grotrian-Steinweg-Klavier wird erstmals im Gottesdienst in der St. Katharinen-Kirche am 9. März um 10 Uhr zur Begleitung von modernen geistlichen Liedern und fetzig-rockiger Musik eingesetzt und vorgestellt. Anschliessend gibt es um 11:15 Uhr eine Matinée, in der die eher künstlerisch wertvolle Seite des Instruments zum Tragen kommt. Julian Redlin, Bass und Roman Reichel, Klavier interpretieren dabei Werke von Johann Sebastian Bach, Wolfgang Amadeus Mozart, Gustav Mahler und Hugo Wolf, die die teils schon frühlingshafte Stimmung der Natur aufgreifen und vertiefen. Der Eintritt zu dieser Matinée ist frei, es wird um eine Kollekte für die Kirchenmusik gebeten.
Wann: Am 9. Maärz um 11:15 Uhr
Türkei: Europas Vorreiter in Sachen Zwangsturkisierung
(12.2.2008 gfbv) "Das türkische Volk ist ein Volk der Freundschaft und Toleranz" ... "Wo es hingeht, bringt es nur Liebe und Freude" .... "Assimilierung ist ein
Verbrechen gegen die Menschlichkeit" Ministerpräsident Recep Tayip Erdogan, während seines Besuches in der Bundesrepublik im Februar 2008.
Türkei: Europas Vorreiter in Sachen Zwangsturkisierung - Türkischer Alltag für 15 Millionen Kurden: Folter, Inhaftierung, Mord, Massenvertreibung - Zwangsassimilierung.
Als Vorreiter von Zwangsislamisierung in Europa hat der Generalsekretär der Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV), Tilman Zülch, heute die Türkei bezeichnet. In keinem anderen europäischen Land werden Sprachen und
Kulturen der Minderheiten im Namen der dominierenden Staatsnation so massiv unterdrückt und verfolgt, wie in der Heimat des türkischen Ministerpräsidenten.
Während der türkische Ministerpräsident Recep Tayip Erdogan jetzt eigene Schulen für türkische Migranten in Deutschland fordert, existiert in der Türkei nicht eine einzige kurdische Schule für eine Bevölkerung, die bereits
seit einem Jahrtausend vor der türkischen Besiedlung im Lande ansässig ist und die immer wieder die Eröffnung eigener kurdischer Schulen fordert.
Nach Schätzungen der GfbV werden für die etwa drei Millionen kurdischen Kinder im türkischen Kurdistan mindestens 10.000 Schulen benötigt. In diesen müsste, auch nach Auffassung internationaler Minderheiten-
Experten, kurdische Sprache und Geschichte auf allen Ebenen neben der türkischen Staatssprache gelehrt werden. Zum Vergleich: In Irakisch-
Kurdistan (etwa 4 Mio. Einwohner) gibt es 5303 kurdische Schulen, davon 58 Assyro-Aramäische und - in Arbil - 16 turkmenische Schulen.
In der Türkei werden kurdische Publikationen verboten oder ihre Veröffentlichung wird kontinuierlich von türkischen Behörden, Militärs und
Gerichten behindert. Das Erscheinen der einzigen kurdischsprachigen Tageszeitung "Azadiya Welt" wird immer wieder unmöglich gemacht, ihr
öffentlicher Vertrieb ist strikt untersagt. Nahezu alle ihre Mitarbeiter verbrachten mindestens ein Jahr in türkischen Gefängnissen. Ihr
Chefredakteur Vedat Kursun wurde vor wenigen Tagen, am 06.02.2008, festgenommen und befindet sich bis zum heutigen Tag in Haft. Hunderte
kurdische Autoren wurden in der Türkei verurteilt oder sind angeklagt, weil sie über kurdische Geschichte, Kultur oder Sprache geschrieben haben.
Zuletzt wurde ein Buch des in Deutschland lebenden Schriftstellers Yilmaz Camlibel verboten, der die Geschichte eines der drei von Kemal Atatürk
blutig niedergeschlagenen kurdischen Aufstände beschreibt. Etwa zwei Millionen kurdischen Flüchtlingen wird die Rückkehr in ihre zerstörten Dörfer bis heute verwehrt.
Aus Internet und Technik
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