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Ostufer-Nachrichten - 12/2007
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Dezember 2007
Vom Ostufer und aus aller Welt


Lübeckerin auf offener Straße getötet
(28.12.2007 ots) Eine 36jährige Frau und Mutter von zwei Kindern wurde heute, Freitagmittag, gegen 11:30 Uhr, im Lübecker Ortsteil Marli, in der Walderseestraße, auf offener Straße getötet.
Die Lübeckerin befand sich nach bisherigen Informationen nach dem Einkaufen auf dem Nachhauseweg und befuhr mit ihrem Fahrrad den Radweg an der Walderseestraße. Hier verfolgte sie der 37jährige Ex-Ehemann ebenfalls auf einem Fahrrad. Als sich dieser dann auf gleicher Höhe mit der Frau befand, schlug der Mann der Frau mit einem Beil in den Nacken. Die Verletzung war tödlich und die Frau verstarb nach derzeitigen Erkenntnissen noch am Tatort.
Eine zufällig privat vorbeifahrende 31jährige Polizeiobermeisterin des 3. Polizeireviers Lübeck erkannte die Situation und verfolgte zu Fuß den flüchtenden 37-Jährigen. Nach kurzer Verfolgung konnte die Polizistin den Mann stellen und eigenhändig festnehmen. Der Festgenommene wurde dem 3. Polizeirevier Lübeck zugeführt.
Die Mordkommission des Kommissariats 1 der Bezirkskriminalinspektion Lübeck übernahm die Ermittlungen vor Ort sowie die Kriminaltechnik des Kommissariats 6. Auch Mitarbeiter der Gerichtsmedizin Lübeck erschienen am Tatort und führten erste Untersuchungen durch.
Der Tatort liegt an einer verkehrsreichen Straße und wurde weiträumig für die kriminalpolizeilichen Untersuchungen abgesperrt. Der Vorfall wurde von vielen Passanten beobachtet, die nun noch als Zeugen befragt werden. Die Vernehmung des Festgenommenen ist noch nicht abgeschlossen. Die Tatwaffe wurde sichergestellt.
Zum Tatmotiv können noch keine konkreten Angaben gemacht werden. Nach polizeilichen Erkenntnissen war es In der Vergangenheit zwischen den geschiedenen Eheleuten - beide sind griechischer Herkunft - mehrfach zu tätlichen Auseinadersetzungen gekommen.
Das Opfer hinterlässt die zwei gemeinsamen Kinder - ein siebenjähriges Mädchen und einen vierjährigen Jungen. Beide befinden sich derzeit in der Obhut des Großvaters (mütterlicherseits) und werden betreut.
Eine mögliche Haftrichtervorführung mit anschließender Untersuchungshaft prüft die Staatsanwaltschaft Lübeck.

Ein tolles Kraut gegen Migräne
(23.12.2007 vnr) Viele Migräne-Geplagte meinen, dass gegen Ihr Leiden kein Kraut gewachsen sei. Das stimmt offenbar nicht. In England, Frankreich und in der Schweiz zum Beispiel schwören viele Menschen gerade bei Migräne auf ein bestimmtes Kraut: Mutterkraut – eine Heilpflanze, die in Deutschland fast unbekannt ist. Der geringe Bekanntheitsgrat bei uns ist eigentlich kaum verständlich. Denn Studien zeigen, dass nach der regelmäßigen Anwendung Kopfschmerzattacken erheblich seltener auftreten und weniger heftig verlaufen. Das Gesundheitsmagazin "Länger und gesünder Leben" von Dr. Ulrich Fricke hat eine leicht nachvollziehbare Erklärung für unsere fehlende Kenntnis über die segensreiche Wirkung von Mutterkraut (Chrysanthemum parthenium): Pflanzliche Präparate seien im Gegensatz zu den meisten schulmedizinischen Medikamenten fast immer nur in ihren Herstelländern bekannt. Mutterkraut soll bei Migräne vor allem zur Langzeitvorbeugung als Alternative oder Ergänzung zu den herkömmlichen Therapieverfahren (wie zum Beispiel: Ausdauersport, Entspannung durch Yoga, Vitalstoffe, synthetische Medikamente) seine Wirkung zeigen, während es in Akutphasen dem Arzt zunächst in erster Linie darum gehen wird, die Schmerzattacken zu lindern. Durch vorbeugende Behandlungen mit Mutterkraut soll sich die Ausfallrate bei Migränekranken um 50% absenken lassen. Mutterkraut soll auch unangenehme Begleiterscheinungen wie Schwindel und Erbrechen stoppen. In Deutschland gibt es einige Studien über die Wirkung von Mutterkraut bei Migräne. So wurde zum Beispiel an der Universität Essen im Jahr 2005 die Wirksamkeit eines Mutterkraut-Extraktes untersucht. 170 Migräne-Patienten nahmen dort vier Monate lang täglich etwa 20 mg eines Extraktes ein. Nach dieser Zeit ging der Studie zur Folge die Anzahl der schweren Migräne-Attakte um etwa die Hälfte zurück. Zu ähnlichen Ergebnissen kam die Migräneklinik in Königstein. Dort erhielten Patienten ebenfalls Mutterkraut-Extrakte mit dem Resultat, dass nach einer Einnahmedauer von drei bis fünf Monaten etwa 50% weniger Migräneattacken auftraten. In dieser Klinik werden hauptsächlich schwere Fälle von Migräne behandelt. Mutterkraut-Präparate erhalten Sie in Deutschland in Apotheken. In der Apotheke können Sie auch getrocknete Mutterkraut-Blätter für die Teezubereitung kaufen. Allerdings: Wenn Sie empfindlich gegen Korbblütler sind, könnten allergische Reaktionen auftreten. In der Schwangerschaft und bei Stillzeiten wird ebenfalls von der Einnahme von Mutterkraut wegen fehlender Erfahrung mit etwaigen Nebenwirkungen abgeraten. Wenn Sie grundsätzlich mehr über kostengünstige aber gleichwohl hervorragend wirkende Naturpräparate und eine gesunde Lebensweise erfahren wollen, empfehle ich Ihnen das Magazin "Länger und gesünder leben".
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"Guter Fisch, schlechter Fisch" - Supermärkte im Vergleich
Greenpeace: Supermärkte und Discounter reagieren auf Fischereikrise
(19.12.2007 greenpeace) Die meisten deutschen Supermärkte und Discounter reagieren auf die überfischung der Meere. Der Handel geht die ersten Schritte zu einem nachhaltigen und transparenten Einkauf von Fisch und anderen Meeresfrüchten. Das ist das Ergebnis einer heute veröffentlichen Untersuchung von Greenpeace. Angesichts des katastrophalen Zustands der weltweiten Fischbestände fordert Greenpeace neben der Politik auch den Lebensmittelhandel auf, seine Verantwortung für eine nachhaltige Nutzung der Meere wahrzunehmen.
Die Nase vorn haben in der Untersuchung Norma und Kaufland, gefolgt von Metro, Rewe und Lidl. Noch knapp im Mittelfeld: Edeka, Netto und Tengelmann. Schlusslicht ist die Unternehmensgruppe Bünting. Keiner der befragten Supermärkte erreichte jedoch eine "grüne" Bewertung und somit einen guten Standard beim Fisch-Einkauf. Zwar haben viele der Unternehmen Kriterien für "nachhaltig" gefangenen Fisch, diese sind jedoch oft weder schriftlich noch öffentlich verfügbar. Auch mangelt es meistens bei der praktischen Umsetzung der Prinzipien und bei der Transparenz für den Kunden.
"Es ist erfreulich, dass die Supermärkte in Deutschland auf die überfischung der Meere reagieren und ihr Angebot ändern wollen", sagt Dr. Iris Menn, Meeresexpertin von Greenpeace. "Die schlechte Nachricht ist jedoch, dass wir in den Regalen der Supermärkte immer noch Kabeljau, Scholle und Rotbarsch gefunden haben. Diese Fischarten gehören nicht auf den Teller, da ihre Bestände bedroht sind. Wir fordern die Supermärkte auf, ihr Fischangebot wesentlich entschiedener umzustellen."
Greenpeace hat für die Untersuchung in den vergangenen sechs Monaten elf deutsche Handelsketten unter die Lupe genommen. Mit Fragebogen und in persönlichen Gesprächen wurden die Nachhaltigkeit, die Transparenz sowie die Rückverfolgbarkeit beim Fischeinkauf abgefragt. Zudem wurde das Fisch-Sortiment in den Filialen stichprobenartig erfasst und öffentliche Angaben der Unternehmen überprüft.
"Wir werden genau verfolgen, ob die Supermärkte eine nachhaltige Einkaufspolitik umsetzen werden und ihre Versprechen einhalten. Jeder, der in Zukunft noch Fisch verkaufen will, muss jetzt handeln", sagt Menn.
Für den Erhalt der Fischbestände müsste die Politik ein nachhaltiges Fischereimanagement durchsetzen und grossflächige Meeresschutzgebiete einrichten. Seit Montag tagen die Fischereiminister der EU in Brüssel, um die Fangquoten für 2008 zu beschliessen. Wie zu befürchten war, sind die wissenschaftlichen Empfehlungen für niedrigere Fangquoten und die Vorschläge der Europäischen Kommission wie schon in den vergangenen Jahren ignoriert worden. Vor allem beim Kabeljau sind die Fangquoten abermals viel zu hoch angesetzt worden. Die Welternährungsorganisation (FAO) schätzt, dass weltweit 76 Prozent der kommerziell gehandelten Fischbestände maximal genutzt, überfischt oder bereits zusammengebrochen sind.

Warnung vor betrügerischen Tier-Angeboten
(18.12.2007 ots) Seit einiger Zeit werden in verschiedenen Internet-Marktplätzen immer wieder exotische Tiere zum Verkauf angeboten. Da werden Kapuzziner-Äffchen, Riesenschlangen oder auch Kakadus zu unglaublich günstigen Preisen angeboten. Die Tiere sollen aus Afrika stammen. Wie auch immer, eines haben alle diese Angebote gemeinsam, die Tiere existieren nicht! Hier soll nur ein Handel vorgetäuscht werden. Eigentliches Ziel sind immer Bargeldzahlungen.
Zeigt ein Käufer Interesse, wird er aufgefordert, die Transportkosten per Western Union an den Anbieter zu überweisen. Gerne werden auch Probleme auf einem großen Flughafen im Ausland vorgetäuscht und noch einmal Bargeld eingefordert. Die Tiere sehen sie nie, das Geld ist weg! Die Polizei ermittelt dann regelmäßig als Adresse des Anbieters Institutionen oder Internetcafés, vorzugsweise in Afrika, handelnde Personen bleiben im Dunkeln. Die Masche ist schon seit einiger Zeit bekannt, Ende November (29.11.2007) warnte diesbezüglich auch das Bundesamt für Naturschutz in einer Pressemitteilung.
Neu ist, dass auch kleinere, regional betriebene "Marktplätze" genutzt werden und dort nicht nur exotische Tiere, sondern durchaus auch Hunde oder Katzen feilgeboten werden. Vermeintliche Schnäppchen sollten misstrauisch betrachtet und auf keinen Fall Bargeld im Voraus transferiert werden. Verdächtige Anzeigen sollten dem "Marktplatz"-Betreiber mitgeteilt werden, damit dieser die Anzeige oder den Eintrag dann löschen kann.

Griechischer Frachter kontra Maasholmer Fischkutter
(17.12.2007 ots) Am Sonntagmittag kam es in der Ostsee vor Schleimünde zu einer gefährlichen Begegnung zwischen einem 268 m langen griechischen Frachter und zwei im Gespann fischenden Maasholmer Fischkuttern.
Der Frachter mit 17 m Tiefgang kam den mit einem gemeinsamen Netz verbundenen Fischkuttern entgegen ohne seiner Ausweichpflicht nachzukommen. Auf Sichtzeichen und Seefunkkontakte reagierte die Besatzung nicht. Nur durch ein Ausweichen der Kutter jeweils nach rechts und links konnte die Kollision verhindert werden. Der Frachter kappte die 18 mm dicken Halteseile des Netzes und beschädigte es. Wie durch ein Wunder kam niemand zu Schaden.
Jetzt ermittelt die dänische Polizei im Zielhafen Apenrade.

Weihnachtskonzert in St. Katharinen
(14.12.2007 rr) Am Samstag, den 22. Dezember, wird die St. Katharinen-Kirche zu Probsteierhagen wieder in hellem festlichem Licht erstrahlen, wenn Kantorei und Solisten unter Leitung von Roman Reichel um 20 Uhr zum Weihnachtskonzert einladen. Unter dem Motto "Uns ist ein Kind geboren" hat der Chor ein Programm alter und neuerer Meister erarbeitet, das von Klassikern wie "Es ist ein Ros entsprungen" oder einem Choralkonzert "In dulci jubilo" von Michael Praetorius über die großen Meister des Barock J.S. Bach (Aria "Flößt mein Heiland" aus dem Weihnachtsoratorium) und G.F. Händel (Aria "Wie lieblich ist der Boten Schritt" aus dem Messias) bis hin zu Josef Schnabels berühmtem "Transeamus" führt. Als Vertreter der Romantik ist Albert Becker zu nennen, in dessen "Weihnachtslied" die aus Dresden angereiste Sopranistin Hannah Schlott in besonderer Weise über dem Chor brillieren wird. Als Vertreter unserer Zeit ist der Komponist Paul Horn zu erwähnen, der auf alte Formen zurückgreift und in dem doppelchörigen Choralkonzert "Lobt Gott, ihr Christen" an Praetorius erinnert. Als Instrumentalisten wirken desweiteren Rüdiger Debus und Christiana Beyer-Bamberg (Violinen) von den Kieler Philharmonikern sowie Gabriele Rekers (Querflöte) mit, und auch die historische Orgel von 1670 wird erklingen, verrät Organist Roman Reichel. Karten zu € 8.- (erm. € 6.-) gibt es an der Abendkasse ab 19:15 Uhr.

Heiligenhafen: Motorsegler in Brand gesetzt
(10.12.2007 ots) Am Sonntagmorgen um 01:19 Uhr bemerkten aufmerksame Passanten in Heiligenhafen, Kapitän-Nissen-Straße, auf einem Werftgelände ein Feuer. Unverzüglich wurden Polizei und Feuerwehr zum Einsatzort entsandt. Ein Motorsegler brannte völlig aus, ein weiteres Boot wurde durch das Feuer ebenfalls komplett zerstört. Zwei weitere im Winterlager abgestellte Schiffe wurden durch die Hitzentwicklung zusätzlich in Mitleidenschaft gezogen. Durch die Freiwillige Feuerwehr Heiligenhafen konnte der Brand gelöscht und ein Ausbreiten der Flammen auf weitere Boote verhindert werden. Der Schaden dürfte nach ersten Schätzungen bei 200.000.- Euro liegen.
Noch in Tatortnähe konnte die Polizei einen 20-jährigen Tatverdächtigen aus Heiligenhafen vorläufig festnehmen. Nach einer ersten Befragung räumte der junge Mann ein, den Brand gelegt zu haben. Der 20-Jährige stand unter Alkoholeinfluss, ein Atemalkoholtest ergab den vorläufigen Wert von 1,14 Promille. Die Polizei ordnete eine Blutprobe an. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurde der Heiligenhafener entlassen, die Ermittlungen dauern an.
Inzwischen hat die Kriminalpolizeiaußenstelle Oldenburg/H. den Fall übernommen. Die Ermittler suchen nun Zeugen, die zur Tatzeit im Bereich des Brandortes Beobachtungen gemacht haben. Hinweise bitte an die Kripo in Oldenburg/H. unter 04361 - 10550 oder jede andere Polizeidienststelle.

Preetz: Brennende Müllcontainer - Polizei sucht Zeugen
(9.12.2007 ots) In der Nacht zu Sonntag brannten im südlichen Bereich von Preetz innerhalb von 30 Minuten sieben Müll- und Papiertonnen. Die Polizei Preetz sucht Zeugen.
Gegen 3 Uhr meldeten Anwohner eine brennende Mülltonne im Drosselweg. Zehn Minuten später brannten Papiercontainer im Zappenweg und Amselstieg. Gegen 3:30 Uhr stellte die Polizei mehrere brennende Papiertonnen am Friedrich-Schiller-Gymansium fest. Die brennenden Tonnen konnten durch die Feuerwehr Preetz und die Polizei gelöscht werden. Es kam zu keinen Gebäudeschäden, die Schadenshöhe ist noch unklar.
Die Suche nach vermeintlichen Brandstiftern im Bereich Preetz Süd verlief ohne Erfolg.
Wer Hinweise auf verdächtige Personen oder Fahrzeuge in dem Tatzeitraum geben kann, sollte sich bei der Polizeistation Preetz unter der Telefonnummer 04342 - 10770 oder Polizeiruf 110 melden.

Fall Darry: Die Polizei sucht dringend einen Taxifahrer
(7.12.2007 ots) Die Ermittlungen der Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel laufen im Fall der fünf getöteten Kinder in Darry noch immer auf Hochtouren.
Im Zusammenhang mit dieser Arbeit hat sich herauskristallisiert, dass die 31-jährige Tatverdächtige am 5. Dezember 2007 vermutlich mit einem Taxi vom Kieler Hauptbahnhof nach Neustadt gefahren ist. Die Tour dürfte am Vormittag stattgefunden haben. Leider ist bisher noch nicht bekannt, wer die Fahrt durchgeführt hat. Da es sich bei der Person um einen wichtigen Zeugen handelt, bittet die Kripo, dass sich der Taxifahrer oder die Taxifahrerin bei der Polizei unter Polizeiruf 110 oder 0431 - 160-3333 meldet.

Alle mitmachen: "Licht aus! Für unser Klima."
(6.12.2007 greenpeace) Endlich ist es so weit. Am kommenden Samstag, den 8. Dezember 2007, findet die größte Klimaschutzaktion des Jahres statt: "Licht aus! Für unser Klima." Von 20:00 Uhr bis 20:05 Uhr werden in ganz Deutschland die Lichter ausgeschaltet. Das Beste daran: Jeder kann mitmachen - und ein deutliches Signal an die Weltklimakonferenz auf Bali vom 3. bis 14. Dezember 2007 senden.
Weiter bei: www.greenpeace.de

Darry: Fünf Kinder werden Opfer einer Gewalttat
(5.12.2007 ots) Am Mittwochnachmittag hat die Polizei in einem Einfamilienhaus in Darry in der Gemeinde Panker im Kreis Plön die Leichen von fünf Kindern aufgefunden. Die Jungen im Alter von drei bis neun Jahren sind Opfer einer Gewalttat geworden.
Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat darauf in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen aufgenommen. Der Tat dringend verdächtig ist die 31-jährige Mutter der Kinder, die sich mittlerweile in einem psychiatrischen Krankenhaus befindet.
Nach derzeitigem Erkenntnisstand dürfte das Motiv in einer psychischen Erkrankung der Frau zu suchen sein.
Weitere Erklärungen zum Geschehen werden derzeit seitens der Polizei und der Staatsanwaltschaft nicht abgegeben.

Verschmutzte Strände auf Sylt
(5.12.2007 ots) Auf der Insel Sylt zeichnet sich möglicherweise eine größere Verschmutzung der Strände an der Westseite ab. Wie der Pressesprecher der Wasserschutzpolizei in Husum, Wolfgang Boe, mitteilte, sind auf einer Länge von ca. 20 km zwischen Westerland und Hörnum Anspülungen von Öl- und Parafinklumpen bis hin zur Größe eines Tischtennisballes beobachtet worden. Über das genaue Ausmaß der Verschmutzung wird man sich erst am Donnerstag (6.12.) bei Tageslicht ein genaues Bild machen können.
Dann wird auch über mögliche Reinigungsmaßnahmen entschieden. Die Staatsanwaltschaft in Flensburg hat eine Untersuchung der inzwischen genommenen Proben angeordnet. Die Wasserschutzpolizei in Husum hat die Ermittlungen bezüglich eines möglichen Verursachers übernommen.

 

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