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Vom Ostufer und aus aller Welt
Benefiz im Mediendom der Fachhochschule für Stadtteilbücherei Kiel-Dietrichsdorf
(29.9.2007 rg) Die Fachhochschule Kiel unterstützt die Stadtteilbücherei in Neumühlen-Dietrichsdorf und die Aktion Lesepaten für Kinder im Vorschul- und Grundsschulalter. Mit einer Benefizveranstaltung im Mediendom der Fachhochschule sollen die Leistung der Mitbürger in der Stadtteilbücherei gewürdigt und unterstützt werden.
Denn seit einem Jahr wird die Stadtteilbücherei von Ehrenamtlichen des Fördervereins Stadtteilbücherei Neumühlen-Dietrichsdorf e. V. betrieben. Etwa 25 ehrenamtliche Mitarbeiter stehen dort wöchentlich oder 14-tägig in mehreren Schichten zu den Öffnungszeiten bereit und gewährleisten den Betrieb der Bücherei vor Ort. Der Verein leistet diese außerordentlich große Arbeit um den Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen diese Bildungseinrichtung vor Ort zu erhalten da die Stadt Kiel diese Aufgabe nicht mehr übernehmen wollte.
Als überregionale Bildungseinrichtung ist es der Fachhochschule wichtig für diese örtliche Bildungseinrichtung in ihrer Nachbarschaft einzutreten. Insbesondere am Herzen liegt der Fachhochschule die Vorleseprojekte für Kinder im Vorschul- und Grundsschulalter in der Stadtteilbücherei, die in Zusammenarbeit mit der Stiftung "Lesen" bereits seit einem Jahr unterstützt wird.
In diesem Jahr bietet die Fachhochschule den Ehrenamtlichen der Stadtteilbücherei Freikarten in einer speziellen Benefizveranstaltung an: Am 3. November 2007 um 15Uhr sind alle in der Stadtteilbücherei tätigen Ehrenamtlichen zu einer Vorführung im Mediendom eingeladen. Gezeigt wird die Vorführung "Als der Gulp die Erde einsackte", welche im September neu ins Programm des Mediendoms aufgenommen wurde. Restkarten für diese Sonderveranstaltung können zu den Öffnungszeiten in der Stadtteilbücherei (Di 10-12 Uhr u. 14-17 Uhr, Mi 10-12 Uhr, Do 15-18 Uhr; Tiefe Allee 32, Zugang über Quittenstraße) erstanden werden.
Für die Stadtteilbücherei ist finanzielle Unterstützung für die Erneuerung des Buchbestandes höchst willkommen, aber grade auch auf ideeller Ebene wird Unterstützung nun auch weiterhin dringend benötigt. Daher begrüßt der Förderverein diese Art der Unterstützung durch die Hochschule. Nach den Worten der Vereinsvorsitzenden Dorothea Bauch ist gerade der ideelle Aspekt enorm wichtig: "Die Unterstützung der Fachhochschule Kiel ist auch Ausdruck der Wertschätzung des ehrenamtlichen Engagements unserer Mitglieder, die allwöchentlich die vier verschiedenen Öffnungszeiten der Stadtteilbücherei bestreiten. Eine solche Anerkennung ist nicht zu unterschätzen, denn schließlich möchten wir auch in Zukunft die Öffnung der Bücherei gewährleisten. Und das geht nur mit motivierten Helfern."
Wer in der Bücherei mitarbeiten möchte, in der Ausleihe, oder als engagierte Vorleserin oder Vorleser, der melde sich unter Tel. 0431 - 205813 bei Dorothea Bauch.
Weiteres auf dem Infoblatt des Fördervereins (Format PDF).
Ratekau / Bad Schwartau: Warnung vor ausgebrochenen Rindern
(29.9.2007 ots) Die Polizei Bad Schwartau warnt vor erhöhter Unfallgefahr auf den Straßen im Bereich Groß Parin, Hobbersdorf,
Horsdorf und Techau. Nachdem bereits in den vergangenen Tagen mehrfach ausgebrochene Rinder dort umhergelaufen sind (die Medien
haben darüber bereits ausführlich berichtet), meldete am Donnerstagabend, den 27.9.07, gegen 22:50 Uhr, ein Zeuge wieder zwei
ausgebrochene Hochlandrinder. Dem Mann waren die Tiere auf der Straße zwischen Groß Parin und Hobbersdorf entgegen gekommen. Leider konnten
die Rinder in der Dunkelheit nicht mehr eingefangen werden. Auf den Straßen sind Warnschilder aufgestellt, zusätzlich bittet die Polizei
in der ganzen Gegend um besonders vorsichtige Fahrweise. Bisher hat es der Halter nicht geschafft, die Tiere wirksam von der Straße
fernzuhalten, auch in den nächsten Tagen muss dort mit weiteren Ausreißern gerechnet werden.
Kiel: Razzia bei Hobby-Gärtner
(28.9.2007 ots) Donnerstagnachmittag hat die Polizei eine "Hanfplantage" in Friedrichsort entdeckt. Die Beamten stellten circa 30 Pflanzen sicher.
Ein 12-jähriger Junge hatte beim Spielen im Grüffkamp die Plantage gesehen und die Polizei informiert. Diese stellte in der dortigen
Kleingartensiedlung eine versteckte, unbewohnte Gartenhütte fest, in der sich Hanfpflanzen befanden. Die Gewächse waren fast drei Meter
groß, so dass die Ermittler davon ausgehen, dass Unbekannte sie gut umsorgt haben.
Die Beamten schnitten die Pflanzen ab und stellten sie sicher.
Wer Hinweise auf den Eigentümer der Hütte beziehungsweise auf den "Züchter" geben kann, sollte sich mit der Kripo unter der Tel. xxx oder xxx in Verbindung setzen.
Kommentar: Nein, no, njet, dieses eine Mal nicht. Sonst ist Ostufer.Info immer gerne bereit, der Polizei unter die Arme zu greifen, aber hier wird es unfair. Mal eines vorweg. Meine persönliche Devise lautet: "Die beste Droge ist immer noch der klare Kopf".
Aber: Wieviele Millionen von Bundesbürgern kippen sich täglich den heftigsten alkoholischen Giftmüll hinter die Binde? Wieviele Deutsche sind durch überhöhten Alkoholgenuss bereits krank oder sogar süchtig? Ich mag gar nicht daran denken, welche Unsummen ich mit meinen Krankenkassenbeiträgen aufbringen muss, um die Folgen von zu alkoholischer Sterbehilfe wieder zu beseitgen. Der Alkoholismus in Deutschland ist - und vor allem bei Jugendlichen tut das weh - völlig ausser Rand und Band. Wird Alkohol deswegen verboten? Nein. Im Gegenteil: Sogar Politiker stellen sich hin und protzen mit dem Gläschen Alkoholischem in der Hand herum.
Auf der anderen Seite haben wir da einen Hobby-Geniesser, der sicher sehr viel Mühe in die Aufzucht seines Wintervorrates gesteckt hat. Hier rückt die Ordnungsmacht sofort an und macht alles kaputt. Warum marschiert man nicht auch in die Supermärkte und zerschlägt die meterlangen Schnaps-Batterien, die dort herumstehen? Schizophren.
Internet wird bei der Jobsuche fast unverzichtbar
(28.9.2007 golem) Die Stellensuche lief früher fast ausschließlich über Zeitungsanzeigen, das Arbeitsamt, Aushänge oder aber das private Netzwerk. Immer stärker drängt seit Jahren das Internet in die Rolle der Zeitungen vor und wird zum zentralen Medium der Jobrecherche. Eine Studie hat dies nun bestätigt.
Weiter bei: www.golem.de
Kommentar: Also, meine Damen und Herren, da lesen Sie es. Ostufer.Info hat auch einen Anzeigenteil für kostenlose Stellenangebote und -gesuche.
Wir bitten um Nutzung.
Tankenrade: Über 400 Schweine nach Großfeuer verendet
(27.9.2007 ots) Aus bislang ungeklärter Ursache kam es am Donnerstag, gegen 13:00 Uhr, zu einem Großfeuer in Tankenrade. Auf einem landwirtschaftlichen Betrieb brannte ein etwa 30 x 20 Meter
großes Stall- und Werkstattgebäude komplett nieder. In den Stallungen befanden sich zur Brandzeit 450 Scheine, wovon sich lediglich 15
Schweine ins Freie retten konnten. Alle anderen eingeschlossenen Tiere verendeten. Aufgrund der großen Hitzeentwicklung und Funkenflug
durch böigen Wind geriet sogar noch ein nebenstehender Tank mit 1.200 Liter Probionsäure in Brand. Auch er brannte komplett nieder und die
Flüssigkeit lief aus. Glücklicherweise ist die Säure, ein Haltbarkeitsmittel für Getreide, als ungefährlich einzustufen.
Mitarbeiter der Wasserbehörde sind am Einsatzort. Ein zwischenzeitlich eingetroffener Veterinär musste anschließend noch mindestens zwei verletzte Tiere, die zunächst aus dem Gebäude gelangt
waren, keulen. Während der Löscharbeiten wurde ein Feuerwehrmann leicht verletzt, er erlitt eine Platzwunde am Kopf und konnte nach
ambulanter Behandlung den Rettungswagen wieder verlassen. Weitere Personen kamen nicht zu Schaden.
Mittlerweile konnte das Feuer unter Kontrolle gebracht werden, insgesamt neun Wehren der umliegenden Ortschaften mit 80 Feuerwehrleuten sind, bzw. waren im Einsatz. Sogar eine Drehleiter
aus Bad Schwartau musste angefordert werden, um das immer wieder auflodernde Feuer aus der Luft bekämpfen zu können.
Die Löscharbeiten werden sich bis in die Abendstunden hinziehen, die Stallungen waren bis unters Dach mit Stroh und Getreide gefüllt.
Inzwischen wurde ein Schaufelbagger angefordert, um die eingestürzten Gebäudeteile auseinander zu ziehen, damit die Feuerwehr an die immer wieder aufflammenden Glutnester herankommen kann.
Die Schadenshöhe steht noch nicht fest, die Kriminalpolizeistelle Eutin hat die Ermittlungen aufgenommen und zunächst einmal den Brandort beschlagnahmt.
Die L71 in der Ortsdurchfahrt Tankenrade ist voll gesperrt, durch die Gemeinde Ahrensbök wurde eine Umleitungsbeschilderung eingerichtet.
Kiel: Festnahme im Fall der getöteten Studentin aus Kiel-Diedrichsdorf
(27.9.2007 ots) Am Mittwochnachmittag hat die Kieler Polizei in Süddeutschland einen Tatverdächtigen im obigen Fall festgenommen.
Nach monatelangen intensiven Ermittlungen der Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel u. a. durch Tätigkeiten weit über die
Landesgrenzen hinaus und einer offensiv betriebenen Öffentlichkeitsarbeit z. B. durch die Sendung "Aktenzeichen XY"
erhärtete sich der Tatverdacht gegen einen 21-jährigen Beschuldigten aus dem familiären Umfeld des Opfers.
Am Montag, den 24.9.2007, erließ der Haftrichter am Amtsgericht Kiel auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel einen
Untersuchungshaftbefehl wegen Mordes gegen den Beschuldigten. Er befindet sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
Kiel: Ermittlungsgruppe Rauschgift stellt 120 Gramm
Heroin und Hehlerware sicher - Dealerin in Haft
(27.9.2007 ots) Dienstagvormittag haben Polizeibeamte der Kriminalpolizei Kiel und des 4. Polizeireviers eine Wohnung im Stadtteil Gaarden durchsucht. Sie nahmen drei Personen fest und fanden insgesamt 120 Gramm Heroin.
Gegen 10 Uhr erschien ein aufmerksamer Bürger auf dem 4. Polizeirevier und gab Fundsachen aus der Straße Zum Brook ab. Es
handelte sich dabei um einen polnischen Pass und drei Konsumeinheiten Kokain. Eine Überprüfung der Ausweisdaten ergab, dass der Passinhaber
zur Fahndung ausgeschrieben war. Die Polizisten setzten sich mit der Ermittlungsgruppe Rauschgift der Kripo Kiel in Verbindung und teilten
ihnen den Fundort mit. Den Ermittlern war die Anschrift aus früheren und laufenden Vorgängen sehr wohl bekannt. Sie brachten den Fundort
mit einer Mieterin in Verbindung, die mit Rauschgift aus ihrer Wohnung heraus handeln soll. Mit einem Durchsuchungsbeschluss des
Amtsgerichts Kiel suchten die Beamten und Fahnder des Brennpunktteams vom 4. Polizeirevier die Adresse auf. Sie trafen vor der Haustür auch prompt auf den 27-jährigen Passinhaber aus Kiel und nahmen ihn fest.
In der Wohnung hielt sich die polizeibekannte 29-Jährige auf, die den Beamten bereitwillig die Drogenverstecke in der Wohnung preisgab.
Die Polizisten fanden nicht nur etwa 120 Gramm Heroin, verkaufsfertig in diversen Beuteln portioniert, sondern auch zehn Umzugskartons
randvoll mit Diebesgut aus Ladendiebstählen sowie zwei schussbereite Gasfeuerwaffen. Die Beute hatte die Frau von Drogensüchtigen
entgegengenommen und ihnen dafür Heroin ausgehändigt. Die Hehlerware wollte sie dann anschließend mit Gewinn versetzen.
Während der Durchsuchung erschien ein weiterer 27-jähriger Kieler an der Wohnung und versuchte sein frisch erlangtes Diebesgut in Rauschmittel einzutauschen. Die Fahnder nahmen den Mann ebenfalls
fest, weil gegen ihn zwei Haftbefehle vorlagen. Die beiden 27-Jährigen brachten die Polizisten in die Kieler Justizvollzugsanstalt.
Die 29-jährige Beschuldigte führten die Ermittler am Mittwoch auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Haftrichter am Amtsgericht Kiel vor. Der erließ Untersuchungshaft. Sie wird sich wegen
Heroinhandels verantworten müssen. Das zahlreiche Diebesgut liess sich keinem Eigentümer mehr zuzuordnen. Es hat einen Warenwert von geschätzten 3.000 Euro.
Lübeck: Polizei ermittelt gegen Pyrotechniker
(25.9.2007 ots) Am Dienstagmittag kam es in der Ziegelstraße zu einem Polizeieinsatz. Ermittlungen des Landesamtes für Gesundheit und
Arbeitssicherheit gemeinsam mit dem Umwelttrupp des Polizeibezirksreviers Lübeck führten zum Auffinden von 385 kg
pyrotechnischer Erzeugnisse verschiedener Klassifizierungen. Ein 58-jähriger Lübecker hatte in einem Kellerraum eines
Mehrfamilienhauses die Gegenstände zum Erzeugen von Großfeuerwerken
untergestellt. Dieses stellt nach dem Sprengstoffgesetz einen Verstoß dar, man benötigt zum Lagern dieser Stoffe eine Genehmigung der
zuständigen Behörde, die nicht vorlag. Das Landesamt für Gesundheit und Arbeitssicherheit ordnete sofort einen fachgerechten Abtransport
der explosiven Stoffe an. Der 58-jährige Großfeuerwerker kümmerte sich selbst darum, er brachte die Erzeugnisse an einen sicheren Ort.
Die Ermittlungen der Polizei dauern an, gegen den Lübecker wird ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz eingeleitet.
Preetz: Verletzter Polizeibeamter
(22.9.2007 ots) Samstagabend kam es in Preetz zu einem Handgemenge zwischen einem Polizeibeamten und einem jungen Mann. Der Beamte
erlitt hierdurch leichte Verletzungen und ist zur Zeit nicht dienstfähig.
Gegen 20:50 Uhr waren Beamte der Polizeizentralstation Preetz auf Grund eines anderen Einsatzes in der Straße Schützenplatz
eingesetzt. Während der Sachverhaltsaufnahme gingen 2 Jugendliche an den Polizisten vorbei und einer betitelte sie als "Drecksbullen". Da
sich der 50-jährige Schutzmann dieses Verhalten nicht bieten lassen wollte, forderte er den 17-jährigen Preetzer auf, stehen zu bleiben.
Dieser setzte seinen Weg jedoch unbeirrt fort. Der Beamte hielt ihn deswegen am Rücken fest, es kam zu einem Gerangel, in dessen Verlauf
beide stürzten. Der Polizist brach sich hierbei den kleinen Finger an der linken Hand und ist momentan nicht dienstfähig.
Der 17-Jährige wird sich wegen einer Anzeige verantworten müssen.
Schadstoffe: Mit Pflanzen das Raumklima verbessern
(20.9.2007 vnr) Einige Zimmerpflanzen können den Kohlendioxidgehalt der Luft verbessern und den Sauerstoffgehalt in Ihren Räumen erhöhen. Sie schlucken eine Reihe von Schadstoffen, sorgen für eine ausgeglichene Luftfeuchtigkeit und verbessern die eigene Stimmung. Diese Pflanzen haben besondere Eigenschaften:
* Arecapalme: ist ein Spitzengewächs unter den Schadstoffschluckern und Raumbefeuchtern. Die US-Weltraumbehörde NASA fand heraus, dass sie innerhalb von vier Stunden einen Raum zu 99 % von Formaldehyden befreien kann.
* Drachenbaum: beseitigt das Lösungsmittel Benzol und Formaldehyd.
* Efeutute: saugt Zigarettenrauch auf, beseitigt Benzol, Formaldehyd und Kohlenmonoxid.
* Einblatt: beseitigt Benzol
* Efeu beseitigt ebenfalls Benzol.
* Grünlilie: nimmt Formaldehyd auf und setzt Sauerstoff frei.
* Ficus: nimmt giftige Ausdünstungen aus Kunststoffen, Lacken und Klebemitteln auf.
* Gummibaum: filtert Formaldehyd und andere Schadstoffe.
* Nachtfalterorchidee: baut Lösungsmittel ab.
* Stahlenaralie: nimmt Nikotin auf.
* Zyperngras: spendet Feuchtigkeit.
Weitere Tipps wie Sie sich vor Schadstoffen in Ihrer Umgebung schützen können, finden Sie in "Gesundheit für Frauen" .
Große Tastenkunst Dietrich Buxtehudes in St. Katharinen
(19.9.2007 rr) Die evangelische Kirchengemeinde Probsteierhagen lädt zum letzten Konzert ihrer Sommerkonzertreihe ein für kommenden Samstag, den 29. September um 19 Uhr. Das Konzert wird gemeinsam von dem britischen Cembalisten Colin Booth und Hausorganist Roman Reichel gestaltet und steht ganz im Gedenken des 300. Todes-jahres des großen Lübecker Meisters Dietrich Buxtehude. Reichel wird u.a. die "Toccata D-Dur" mit vielen Echo-Effekten und Choralbearbeitungen an der histori-schen Barockorgel von 1670 zu Gehör bringen. Colin Booth interpretiert Suiten und Variationswerke an einem nach historischen Vorbildern selbsterbauten Cembalo.
Seit mehr als 25 Jahren ist Colin Booth erfolgreich in einzigartiger Kombination als Cembalobauer und Cembalist tätig. In dieser Zeit verkaufte er mehr als 300 Instrumente vornehmlich an Spezialisten der Alte-Musik-Szene.
Als Cembalist trat er sowohl in vielen europäischen Ländern wie Dänemark und Deutschland als auch in anderen Kontinenten wie Südafrika auf. Daneben ist er als Lehrkraft z. B. an der "Dartington International Summer School" tätig. Sein Buch "Did Bach Really Mean That?" wird in Kürze bei Positif Press of Oxford erscheinen und stellt eine Einführung in die Welt der barocken Notationskonventionen dar.
Colin Booth hat 8 Solo-CDs aufgenommen, die allesamt sehr gut in der Fachkritik besprochen wurden.
Die CD "Dark Harpsichord Music" hat dabei so etwas wie einen Kult-Status erlangt. Colin Booth hat für die Vorbereitung fast 10 Jahre benötigt. Sie enthält Musik, die vom "Stylus Phantasticus" eines Dietrich Buxtehude beeinflußt ist, aber schon deutlich Züge eines Personalstils des 18. Jhds. trägt. Die neueste CD beinhaltet Werke des Lübecker Meisters Buxtehude, dessen 300. Todestag die Musikwelt in diesem Jahr begeht. Colin Booth stellt Werke daraus auf seiner aktuellen Tournee durch England, Dänemark und Norddeutschland inclusive Buxtehudes Wirkungsstätte Lübeck vor.
Karten zu dem gewiss nicht nur für Experten hörenswerten Konzertabend in Probsteierhagens St. Katharinen-Kirche gibt es an der Abendkasse ab 18:30 Uhr. Wie immer wird in der Konzertpause für das leibliche Wohl in Form von Brot und Orgelwein gesorgt.
Eltern sorgen sich um ihre ABC-Schützen
(19.9.2007 ots) In den vergangenen Tagen haben sich zahlreiche Eltern aus der Landeshauptstadt und dem Kieler Umland an unterschiedliche
Dienststellen der Polizeidirektion Kiel gewandt und ihrer Besorgnis über die Sicherheit ihrer Kinder im Bereich von Schulen Ausdruck verliehen.
Eine Vielzahl der vorgetragenen Befürchtungen bezog sich auf mögliche so genannte "Mitschnacker", die sich im Bereich vor den Bildungseinrichtungen aufhalten sollten, um dort Kontakt zu den Schülern zu suchen.
Jeden einzelnen dieser Hinweise nahm die Polizei ernst und ging ihm sorgfältig nach, um die Youngster zu schützen und um Straftaten
vorzubeugen. Glücklicherweise ergab sich bisher in keinem der vorgetragenen Fälle ein konkreter Verdacht auf eine Person, die Schüler anspricht, um sie mitzulocken.
Dass gerade in diesem Jahr eine Flut von besorgten Verdachtsäußerungen die Polizei in Kiel erreicht, kann Ausfluss einer erhöhten Sensibilisierung der Erziehungsberechtigten und ihrer Kids
nach Pressemeldungen über Verbrechen zum aus dem gesamten Bundesgebiet sein. Opfer waren vielfach Minderjährige.
Um der weit verbreiteten Sorge um die Gesundheit der Kleinen angemessen zu begegnen und den Eltern und ihren Schützlingen mehr
Sicherheit zu geben, erhöht die Polizei seit Jahren gerade zur Zeit der Einschulung ihre Präsenz vor den Schulen. Die Beamten achten
darauf, dass die Kinder wohlbehalten ihren Schulweg zurücklegen können und stehen stets als Ansprechpartner für Fragen, Sorgen und Nöte zur Verfügung.
Dennoch gilt ein dringender Appell immer wieder den Erwachsenen,
die Jüngsten sorgsam über Verhaltensregeln im Umgang mit fremden Menschen aufzuklären, ohne dabei Panik zu schüren, sondern um Handlungssicherheit zu geben.
- Erklären Sie Ihrem Schützling, dass er NIEMALS ohne Rücksprache mit Ihnen oder einer anderen Vertrauensperson mit Unbekannten mitgehen soll, egal welche Reize locken!
- Inspizieren Sie gemeinsam den Schulweg und zeigen Sie mögliche Anlaufstellen wie Bäcker, Banken, Behörden, die Ihr Kind in Notfällen aufsuchen kann.
- Wenn möglich, schicken Sie Ihre Kinder mindestens in Zweiergrüppchen auf den Weg zur Schule. In Unglücksfällen ermöglicht
das die gegenseitige Hilfe, stärkt das Sicherheitsgefühl und Selbstbewusstsein und vier Augen sehen mehr als zwei!
- Raten Sie Ihrem Zögling, sich in Notfällen bemerkbar zu machen, damit Unbeteiligte aufmerksam werden und helfen können!
- Machen Sie den Kleinen klar, dass sie sich selbst auch für Freunde nicht in Gefahr begeben, sondern lieber fremde Hilfe holen sollen.
- Ermuntern Sie Ihr Kind, Ihnen Verdächtiges mitzuteilen und scheuen Sie selbst sich nicht, das Erfahrene der Polizei mitzuteilen.
Wir nehmen Sie ernst und behandeln Ihr Anliegen vertrauensvoll!
- Machen Sie Ihrem Nachwuchs verständlich, dass er den Polizeiruf 110 jederzeit anrufen kann, wenn er Hilfe oder Rat braucht.
Schlampt Apple bei deutschen iPhone-Modellen?
(20.9.2007 golem) Am 9. November 2007 bringt Apple exklusiv über T-Mobile-Shops das iPhone nach Deutschland. Die deutschsprachige Oberfläche des Apple-Handys ist bereits fertig und Golem.de konnte einen ersten Blick darauf werfen. Zumindest einen Mangel zeigten die für den deutschen Kunden bestimmten iPhones: Der Bildschirm-Tastatur fehlten Tasten. Weiter bei: www.golem.de
Pohnsdorf: PKW fährt in Wohnhaus
(19.9.2007 ots) In der Nacht zum Mittwoch ist es in Pohnsdorf bei Preetz zu einem schweren Verkehrsunfall gekommen. Eine
alkoholisierte Autofahrerin fuhr in ein Wohnhaus, sie erlitt nicht unerhebliche Verletzungen.
Gegen 2:50 Uhr war eine 50-jährige Renaultfahrerin auf der Pappelallee in Richtung Preetzer Landstraße unterwegs. In der
scharfen Linkskurve folgte sie nicht dem Straßenverlauf, sondern fuhr geradeaus weiter und prallte gegen eine Hausecke. Der Wagen
überschlug sich und die Insassin wurde eingeklemmt. Die sofort alarmierte Feuerwehr befreite die Frau aus ihrem Auto und brachte sie
in eine Preetzer Klinik. Da die Verletzte erheblich alkoholisiert war, musste sie sich einer Blutprobenentnahme unterziehen, ihren
Führerschein stellten die Beamten der Polizeizentralstation Preetz zunächst sicher.
Durch den Aufprall lösten sich Ziegelsteine aus dem Mauerwerk des 1887 erbauten Fachwerkhauses, so dass ein Hineinsehen ins Innere möglich war. Eine Einsturzgefahr besteht nach derzeitigen
Erkenntnissen nicht, am Nachmittag wird ein Gutachter die Statik des Hauses überprüfen.
Zur Schadenshöhe können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
Weltkindertag: Millionen Kinder im Kongo und Somalia leiden unter Krieg und Vertreibung
(19.9.2007 gfbv) Zum Weltkindertag am 20. September hat die Gesellschaft für bedrohte Völker (GfbV)
am Mittwoch auf die dramatische Lage der Kinder in den Bürgerkriegsgebieten des Kongo und Somalias aufmerksam gemacht.
"Kinder und Frauen sind dort die Hauptleidtragenden von Krieg und Vertreibung", berichtete der GfbV-Afrikareferent Ulrich Delius in Göttingen.
Um sie zu schützen, müsse sich die internationale Gemeinschaft viel engagierter für einen dauerhaften Frieden in den beiden Ländern einsetzen.
Für Millionen Kinder in der Demokratischen Republik Kongo seien vier Jahre nach der Unterzeichnung eines Friedensabkommens Krieg und Flucht alltäglich. Sowohl Milizen als auch reguläre Soldaten versagten
Kindern jeden Schutz und missachteten ihre Menschenrechte. So würden bei Überfällen auf Dörfer Kinder getötet und Familien auseinander
gerissen. Zehntausende Kinder seien ganz auf sich allein gestellt auf der Flucht. Kinder stellten einen Großteil der 650.000 Binnenflüchtlinge, die
aufgrund neu aufgeflammter Kämpfe in den Provinzen Nord- und Süd-Kivu seit Juni 2007 fliehen mussten. Humanitäre Hilfe erreiche sie kaum, da
Hilfsorganisationen angesichts der katastrophalen Sicherheitslage oft keinen Zugang zu den Binnenflüchtlingen bekämen.
Im Osten des Kongo drohe wegen der wieder aufgeflammten Kämpfe eine neue Welle von Zwangsrekrutierungen von Kindern. Sowohl der
kongolesischen Armee als auch Milizen wird vorgeworfen, Kindersoldaten einzusetzen. Allein seit Anfang August 2007 sind nach Angaben des UN-Kinderhilfswerks UNICEF mindestens 54 Kinder von Milizen verschleppt
worden. In Nord-Kivu seien rund 8.500 Kinder besonders von Zwangsrekrutierungen bedroht. Deshalb hätten viele Familien bereits ihre Dörfer verlassen.
Auch in Somalia gerieten Kinder immer häufiger zwischen die Fronten der Bürgerkriegsparteien. Jede Woche würden in Mogadischu Kinder bei Raketenüberfällen oder Schießereien getötet. Mehr als 1.000 Kinder seien
seit Januar 2007 bereits gewaltsam zu Tode gekommen. Rund 400.000 Menschen seien vertrieben worden.
Im Süden und Zentrum Somalias seien mehr als 80.000 Kinder unterernährt, mehr als 13.000 drohe der Hungertod. Doch die Arbeit humanitärer Helfer in Somalia werde immer schwieriger, da die
Konfliktparteien keinen freien Zugang zu den Krisengebieten gewährleisteten und den Schutz der Zivilbevölkerung missachteten.
Die Gesellschaft für bedrohte Völker im Web: www.gfbv.de
Color Magic ab heute im Liniendienst
Nach dem Volksfest in Kiel zur Taufe am Samstag und erfolgreicher Jungfernfahrt geht das Kreuzfahrtschiff M/S Color Magic heute in den Liniendienst auf der Route zwischen Oslo und Kiel.
(18.9.2007 BSPR) M/S Color Magic, das neue Flaggschiff der norwegischen Reederei Color Line startet heute die erste reguläre Fahrt im Liniendienst. Heute gehen die ersten deutschen Gäste in Kiel an Bord. Vorigen Samstag, am 15. September 2007 war M/S Color Magic in Kiel getauft und mit einem großen Volksfest gefeiert worden. Nach der Einfahrt in die Kieler Förde am Morgen im Geleit von Hunderten Schiffen und Booten und der gelungenen Tauf-Zeremonie mit Taufpatin Veronica Ferres genoss das Publikum am Nachmittag das Live-Konzert der norwegischenen Band a-ha und die Aftershowparty bis in den Spätsommer-Abend hinein. Die erste reguläre Abfahrt am heutigen Tag ist schon seit Wochen ausverkauft. Fahrten mit M/C Color Magic können im Reisebüro gebucht werden oder direkt bei Color Line.
DAS SCHIFF
M/S Color Magic ist 224 Meter lang und bietet Platz für 2700 Passagiere. Bis zu 500 Autos können ebenfalls mit an Bord. Das Schiff wurde von Aker Yards in Finnland gebaut, eine Werft, die spezialisiert ist auf Kreuzfahrschiffe. Bereits seit Dezember 2004 ist das fast baugleiche Schwesterschiff M/S Color Fantasy auf der Route Kiel-Oslo in Liniendienst. Die Nachfrage nach besonders hochwertigen Kabinen führte beim neuen Schiff zu mehr besonders großen Kabinen und Suiten. 54 der 1016 Kabinen an Bord von M/S Color Magic sind Luxus-Suiten. Mit acht Restaurants, einem großen Fitness & Wellness-Bereich, Badelandschaft und einem avancierten Entertainment-Programm bietet M/S Color Magic den Gästen auf der rund 20-stündigen Seereise alle Annehmlichkeiten eines Kreuzfahrtschiffes.
DIE REISE
Color Line bietet mit seinen beiden Kreuzfahrtschiffen M/S Color Fantasy und M/S Color Magic die einzige direkte Linienverbindung von Deutschland nach Norwegen. Täglich um 14.00 Uhr legt einer der beiden Megaliner in Kiel ab und erreicht Oslo am nächsten Morgen um 09.30 Uhr - eine höchst angenehme Art nach Norwegen zu reisen. Ideal für einen Kurzurlaub zwischendurch ist die «Color Line Cruise», eine Reise von Kiel nach Oslo und zurück. Zweieinhalb Tage dauert diese kurze Kreuzfahrt mit vierstündigem Oslo-Besuch und zwei Übernachtungen auf M/S Color Magic oder M/S Color Fantasy (ab 155 Euro).
Gesundheit: 7 Hausmittel gegen Kopfschmerzen
(18.9.2007 vnr) Wenn Sie von Kopfweh geplagt werden, müssen Sie nicht gleich zur Schmerztablette greifen. Oft helfen auch diese einfachen und bewährten Hausmittel gegen Kopfschmerzen. Probieren Sie sie doch einfach mal aus:
1. Setzen Sie sich an einem ruhigen Platz still hin, schließen Sie die Augen und versuchen Sie, sich zu entspannen. Denken Sie z. B. an Ihr schönstes Ferienerlebnis. Sind die Schmerzen besonders stark, sollten Sie sich eine Weile in ein abgedunkeltes Zimmer legen – kein TV, keine Musik, kein Telefon.
2. Trinken Sie viel, am besten Tee aus Weidenrinde. Ein starker koffeinhaltiger Kaffee mit Zitrone lindert ebenfalls die Schmerzen.
3. Gehen Sie an die frische Luft – Bewegung und Sauerstoff sind erklärte Feinde Ihres Kopfwehs.
4. Legen Sie sich Kühlpads oder einen Eisbeutel auf die Stirn.
5. Machen Sie Entspannungsübungen wie autogenes Training oder Yoga. Auch progressive Muskelentspannung nach Jacobson kann Ihnen helfen.
6. Massieren Sie sich mit Ihren Daumenkuppen gleichzeitig beide Schläfen.
7. Tupfen Sie sich Minzöl auf Nacken und Stirn.
Weitere Tipps für Ihre Gesundheit finden Sie in "Gesundheit für Frauen" .
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Malente: Mit 2.74 Promille auf dem Fahrrad unterwegs
(17.9.2007 ots) Beamte des Polizeibezirksreviers Eutin kontrollierten am Samstagabend um 20:50 Uhr einen 55jährigen Mann aus Malente, da ihnen dieser durch seine unsichere Fahrweise auf dem
Fahrrad aufgefallen war. Bei der anschließenden Überprüfung bemerkten die Polizisten bei dem Radfahrer erheblichen Atemalkoholgeruch und
führten einen Test durch. Dieser ergab den vorläufigen Wert von 2.74 Promille. Nach Entnahme einer Blutprobe wurde der Malenter wieder entlassen.
Oldtimer Wochenend-Museum
(17.9.2007) Raritäten, Schmuckstücke, Leckerbissen: Am Sonntag kamen die LiebhaberInnen technischer Schmankerl voll auf ihre Kosten. Auf dem Preetzer Markt fand das "Oldtimer Wochenend-Museum" statt, und es gab allerhand zu sehen und zu bestaunen. Ausgestellt waren Traktoren aus verschiedenen Jahrzehnten, landwirtschaftliche Geräte, LKWs, Fahrzeuge der Feuerwehr, Motorräder und natürlich auch ein paar PKWs.

Ein paar Bilder in unserer Rubrik "Vehikel" in der Leser-Galerie.
Stockelsdorf, Parkfest am Bäckergang:
Alkoholbedingte Körperverletzungen beim Stockelsdorfer Parkfest
(17.9.2007 ots) Von Samstag zu Sonntag hatten die Beamten der Polizeistation Stockelsdorf gleich mehrere Einsätze anlässlich des
Parkfestes durchzuführen. Aufgrund übermäßigen Alkoholgenusses kam es hier mehrfach zu einfachen und gefährlichen Körperverletzungen.
Insgesamt fertigten die Polizisten vier Anzeigen wegen Körperverletzung, fünf Anzeigen wegen gefährlicher Körperverletzung,
einmal wegen Widerstand und vier Anzeigen wegen Verstößen gegen das Jugendschutzgesetz. In drei Fällen wurde die Entnahme von Blutproben
angeordnet. Zur Verhinderung weiterer Störungen und Straftaten wurden in mehreren Fällen Platzverweise ausgesprochen.
Am Sonntag, gegen 2:15 Uhr, schlug ein 25jähriger Lübecker bei einem Streit mit seinen Krücken auf einen anderen Parkfestbesucher
ein. Als dieser dann bereits am Boden lag trat der Lübecker dem Opfer mehrmals in das Gesicht. Beamte nahmen den mit 2.56 Promille
alkoholisierten Lübecker fest. Bei der Blutprobenentnahme auf der Dienststelle leistete der Mann zudem heftigen Widerstand, was jedoch
an der Durchführung der polizeilichen Maßnahme nichts änderte. Niemand wurde hierbei verletzt.
Fast zeitgleich versetzte ein 24jähriger Lübecker einem anderen Festbesucher im Verlauf eines Streits eine Kopfnuss. Auch diese
Person wurde vorläufig festgenommen und infolge seiner Alkoholisierung von 1.92 Promille zwecks Blutprobenentnahme zur Polizeiwache mitgenommen.
Segelausflug auf dem Großen Plöner See endete im Wasser
(16.9.2007 ots) Samstagvormittag kenterte ein Segelboot auf dem Großen Plöner See, vier Segler verletzten sich leicht.
Der 48-jährige Eigner des Bootes wollte am Vormittag mit drei Bekannten eine Segeltour mit seinem sechs Meter langem Boot auf dem
Großen Plöner See unternehmen. In Höhe der Spitze der Prinzeninsel verlor der erfahrene Bootsführer die Kontrolle über das Boot, es
geriet in Schräglage und kenterte. Alle vier Insassen schwammen für einige Zeit im etwa 16 Grad kaltem Wasser und unterkühlten sich. Bei
Eintreffen der Polizei waren die vier Bootsinsassen schon von den Feuerwehren aus Plön und Bosau, von Mitgliedern der örtlichen
Segelschule sowie von beherzten Passanten zum Teil mit Rettungsbooten und zum Teil schwimmend aus dem Wasser geborgen worden. Drei
unterkühlte Ausflügler verbrachten die Rettungskräfte nach der ersten Versorgung vor Ort in Krankenhäuser nach Preetz und Eutin.
Das Technische Hilfswerk hat das gekenterte Boot heute geborgen. Es entstand ein geschätzter Sachschaden von 15.000EUR.
Rauschgiftschmuggler festgenommen Zwei Kilo Heroin sichergestellt
(14.9.2007 ots) Donnerstagvormittag hat ein Spezialeinsatzkommado der Polizei im
Stadtteil Kiel-Dietrichsdorf nach Ermittlungen der Kriminalpolizei zwei Personen nach Schmuggel von zwei Kilo Heroin festgenommen.
Die Kriminalpolizisten und Zollfahnder der Gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) von der Bezirkskriminalinspektion Kiel kamen dem Duo nach intensiven Ermittlungen auf die Spur. Nach
den Erkenntnissen der Fahnder wollte ein aus der Türkei stammender Mann mehrere Kilos Heroin nach Kiel schmuggeln. Der Verdacht
erhärtete sich, als der 49-Jährige tatsächlich am Donnerstag von Istanbul über Frankfurt nach Kiel reiste. Dort traf er in einer
Wohnung am Ivensring auf seinen Kontaktmann. Mit dem 26-Jährigen Kieler türkischer Staatsangehörigkeit hatte er vermutlich vor, das
Heroin mit Zusatzstoffen zu strecken. Das SEK kam dem zuvor, drang in die Wohnung ein und nahm die beiden Männer fest.
Die Beamten der GER fanden bei der Durchsuchung zwei professionell präparierte Shampooflaschen, die jeweils mit etwa einem Kilo Heroin befüllt waren.
Das Rauschgift war vermutlich für den Kieler Heroinmarkt bestimmt und dürfte je nach Wirkstoffgehalt einen Straßenverkaufswert von
mindestens 50.000 EUR haben. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel werden die Beschuldigten noch heute dem Haftrichter am Amtsgericht Kiel vorgeführt.
Kiel: Unfallentwicklung bei Radfahrern
(12.9.2007 ots) Im ersten Halbjahr 2007 haben sich in der Landeshauptstadt Kiel 185 (2006: 182) Verkehrsunfälle unter Beteiligung von Radfahrern ereignet. 106 (57,3 Prozent) davon
verursachten die Radler maßgeblich selbst, im gesamten vergangenen Jahr 2006 waren es 48,4 Prozent.
Hauptursächlich für die in der Schuld der Radler stehenden Unfälle in den ersten sechs Monaten 2007 waren
- Alkoholeinfluss (19 x),
- Missachtung des Rechtsfahrgebots (17 x),
- falsche Fahrbahnbenutzung (11 x),
- Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr (10 x),
während es im Vorjahr Alkoholeinfluss, nicht angepasste Geschwindigkeit und falsche Fahrbahnbenutzung waren.
Wenn Kfz-Führer die Fahrradunfälle verursacht haben, dann zumeist durch Fehler beim Abbiegen (42 x), Vorfahrtmissachtungen (26 x) oder
Fehler beim Einfahren in den fließenden Verkehr (23 x). Dieses waren auch im vergangenen Jahr die Hauptunfallursachen.
Die Polizeidirektion Kiel überwacht durch ständige Kontrollen den im Stadtgebiet stark angestiegenen Fahrradverkehr. Darüber hinaus finden jährlich im Frühjahr und im Herbst so genannte
Fahrradkontrollwochen statt. Dabei überprüften die Einsatzkräfte zuletzt im April rund 1400 Radfahrer, klärten über Fahrfehler auf und inspizierten die Räder auf ihre Verkehrssicherheit.
Zusätzlich zu den Kontrollaktivitäten arbeitet die Polizei im so genannten Fahrradforum mit, um in enger Abstimmung mit der
Landeshauptstadt Kiel die Sicherheit für die Radfahrer, aber auch für andere Verkehrsteilnehmer zu erhöhen.
Antispam.de Offline
(11.9.2007) Seit dem 10.9. steht nach der Anti-Scam-Seite aa419.org nun auch die Verbraucherschutzseite Antispam.de unter einem massiven Distributed-Denial-of-Service-Angriff aus Russland.
Antispam.de, mit über 15.000 Nutzern eines der größten Verbraucherschutzforen in Deutschland, wurde schon öfter Opfer solcher Angriffe, zuletzt im Januar 2007. Die DDoS begann in der Nacht vom 9. zum 10. September mit einem 25 Mbit starken HTTP-Request-Angriff. Ab 21.30 war der UDP- und ICMP-Flood dann leistungsauslastend und lag bei mindestens 100 Mbit. Die Seite ist momentan nicht über Port 80 erreichbar.
Die Betreiber von Antispam.de gehen aufgrund der zeitlichen Überschneidung von einem Zusammenhang mit der DDoS auf die Anti-Scam-Seite aa419.org (Artists Against 419) aus, die sich mit dem als "Nigeria-Mails" bekannten Vorschussbetrug befasst und diesen bekämpft.
Der Antispam e.V. nimmt den Angriff aber gelassen: Das Forum scheint einigen Kriminellen wieder einmal massiv auf die Füße getreten zu sein - und so soll es doch sein.
Preetz: Geldautomat entwendet - Belohnung ausgesetzt!
(11.9.2007 ots) In der Nacht zum Freitag, 7. September, ist es in Preetz zu einem Geldautomatendiebstahl aus einer SB-Bank gekommen. Die Täter verwendeten zum Abtransport des Tresors zwei zuvor
gestohlene Fahrzeuge. Von den Einbrechern fehlt bisher jede Spur, die Kripo bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
In der Zeit von 1:30 bis 4 Uhr brachen Unbekannte die Eingangstür der SB-Filiale der Volksbank in der Raiffeisenstraße auf, rissen den dortigen Geldautomaten gewaltsam aus seiner Verankerung und schafften
ihn aus dem Gebäude. Dort verluden sie ihn in einen zuvor im Mühlenberg gestohlenen roten VW Bus und fuhren in den Klosterforst
Preetz. Hier brachen sie den Automaten auf und entnahmen den gesamten Inhalt. Danach flüchteten sie aus dem Wald und ließen den
Metallschrank, den T4 sowie einen weiteren im Wischkamp gestohlenen roten Passat Kombi zurück.
Da die Kripo Kiel die Einbrecher bisher nicht ermitteln konnte, bittet sie nun Zeugen, die verdächtige Beobachtungen im Bereich der Bank oder des Klosterforstes gemacht haben oder Hinweise zu den
Fahrzeugdiebstählen geben können, sich unter der Tel. 0431 - 1603333 oder dem Polizeiruf 110 zu melden.
Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen, hat die Kieler Volksbank eine Belohnung von 2000 Euro ausgesetzt.
Mord(s)geschichten mit Musik
(11.9.2007 ha) Am Donnerstag, den 11. Oktober um 19:30 Uhr wird in der Kirche Mönkeberg im Rahmen einer musikalischen Lesung der dritte Krimi der Reihe "Mönkeberger Mord(s)geschichten" präsentiert. Das umfassende Programm bietet nicht nur unterhaltsame Lesungen, sondern auch viele alte und alle neuen Songs des Mönkeberger Liedermacher-Duos Me & You.
Gut Görtz: Einbrecher stehlen 50 handgefertigte Pfeifen
(10.9.2007 ots) In der Nacht zum Samstag kam es auf dem Gut Görtz bei Heringsdorf zu einem Einbruchsdiebstahl. Unbekannte Personen drangen gewaltsam über ein Fenster ins Torhaus des Gutes ein. Aus zwei Vitrinen nahmen sie anschließend 50 hochwertige Pfeifen mit. Die
handgefertigten Stücke sind jeweils mit einem Prägestempel "Handarbeit by T.H.A.L." gekennzeichnet. Der Wert der Beute beträgt
mehrere tausend Euro. Die Tatzeit liegt zwischen Freitag, 17:20 Uhr und Samstag, 10:00 Uhr. Die Kriminalpolizeiaußenstelle Oldenburg/H. hat die Ermittlungen aufgenommen und bittet um Hinweise unter 04561 - 10550.
Badezusätze: Richtig baden mit ätherischen Ölen
(10.9.2007 vnr) Wenn Sie gerne baden, sind Ihnen ätherische Öle als Badezusatz sicherlich bekannt. Diese sind hervorragend geeignet, wenn Sie Ihrem Körper und auch Ihrer Seele etwas Gutes tun müssen. Wie Sie ätherische Öle richtig einsetzen und welche Substanz wie wirkt, lesen Sie in diesem Artikel.
Wenn Sie sich für ein ätherisches Öl oder eine Mischung aus mehreren entschieden haben, nehmen Sie nie mehr als einige Tropfen Öl für ein Vollbad. Verrühren Sie das ätherische Öl in einem Becher Sahne, etwas Vollmilch, Honig, Mandel- oder Kokosöl.
Verwenden Sie die Öle nicht unverdünnt. Für ein Bad mit Kräutern nehmen Sie 1 bis 2 Hand voll getrocknetes Kraut und gießen 2 Liter kochendes Wasser darüber.
Etwa 15 Minuten ziehen lassen, abseihen und ins Badewasser schütten. Baden Sie nicht länger als 20 Minuten bei 37 bis 39 Grad, sonst sackt Ihr Kreislauf ab und Ihre Haut trocknet aus. Nach dem Bad sollten Sie Ihre Haut pflegen. Trocknen Sie sich vorher nicht ab, dann zieht Ihr Pflegemittel besser ein.
Diese Wirkung entfalten Badekräuter und -öle in Ihrer Wanne:
- Rosmarin, Fichtennadel: anregend
- Bergamotte: hebt die Stimmung, beruhigt die Haut
- Geranie: belebt, muntert auf, macht trockene Haut zart
- Melisse, Baldrian, Hopfen: beruhigend, Schlaf fördernd, ausgleichend
- Lavendel, Rose: harmonisierend, frischen den Energiepegel auf
- Wacholder: lockert die Muskeln
- Kamille, Rose, Wildrose: Haut pflegend und beruhigend
- Eukalyptus, Fichtennadel, Thymian: erleichtern die Atmung
- Mandelöl: mildes Basisöl, für jeden Haupttyp geeignet
- Minze, Eukalyptus, Zitrone: kitzeln Ihr Gehirn wach
- Myrrhe: pflegt die Haut, fördert die Wundheilung, soll einen verjüngenden Effekt haben
- Helmkraut: entspannt, stärkt die Nerven, entkrampft
- Jasmin: beruhigt die Nerven, regt die Liebeslust an
- Lindenblüte: lindert nervöse Anspannung
- Orange: stärkt ausgleichend die Nerven, fördert die Durchblutung
- Passionsblume: fördert den Schlaf
- Patschuli: anregend, antiseptisch
Weitere Tipps, welche ätherischen Öle wie wirken, lesen Sie in "Natur & Gesundheit"

Kiel-Elmschenhagen: Raubüberfall auf Taxifahrer
(9.9.2007 ots) Sonntagmorgen ist es im Stadtteil Elmschenhagen zu einem Überfall auf einen Taxifahrer gekommen. Die Täterinnen erbeuteten die gesamten Tageseinnahmen.
Gegen 00:45 Uhr nahm der 46-jährige Taxifahrer drei junge Mädchen in Kiel Gaarden auf. Diese wollten zunächst in den Franzesbadener Weg, am Fahrtziel angekommen, entschieden sie sich aber um und gaben
den Innweg als endgültiges Ziel an. Im Innweg angekommen, steigen zwei der Mädchen aus, eine bleibt noch hinten sitzen, so dass der
Fahrer sich ihr zuwendet. Plötzlich öffnet eine der Mädchen die Fahrertür und bedroht den Taxifahrer mit einem Messer. Dieses hält
sie ihm an den Hals und fordert die Geldbörse des Opfers. Nachdem er ihr das Geld gegeben hat, verschwinden die drei in Richtung der dortigen Kleingärten.
Laut Angaben des Geschädigten sind die Täterinnen alle zwischen 15 - 18 Jahre alt. Die Angreiferin ist circa 160 cm groß, trug eine
rosafarbene Hose und ein schwarzes Oberteil, sowie ein schwarzes Kopftuch. Die zweite ist schlank und trug eine blaue Jeans. Zu dem
dritten Mädchen konnte lediglich gesagt werden, dass sie eine dickliche Statur hatte.
Eine sofort eingeleitete Fahndung verlief negativ.
6. Preetzer Ökomarkt 2007
(7.9.2007) Am 2. September hat es sich wieder einmal gezeigt: Der Preetzer Markt ist ein hervorragender Platz für Märkte aller Art.
Der 6. Preetzer Ökomarkt führte den Untertitel "Themenschwerpunkt Klimawandel". So waren nicht nur äusserst schmackhafte Lebensmittel aus der Region zu sehen, auch diverse Initiativen und Naturschutzverbände hatten ihre Stände aufgebaut. Für die Betriebe, die nicht dabei waren: Es wäre noch Platz gewesen! Unser Photobericht
"Oboe Solo" in St. Katharinen
(6.9.2007 rr) Die evangelische Kirchengemeinde Probsteierhagen lädt für Samstag, den 15. September um 20 Uhr, in die St. Katharinen-Kirche zu einem Konzertabend ein. Unter dem Motto "Oboe Solo" musiziert Kirchenmusiker Roman Reichel zusammen mit der Oboistin Dorothee Todtenhaupt, die Mitglied der Kieler Sinfoniker ist. Die Oboe, die in Orchesterkompositionen durch ihren warmen Ton oft besticht, wird auch diesem Abend eine besondere Note geben. Auf dem Programm stehen Werke des Barock, der Romantik und des Impressionismus von Johann Sebastian Bach, Antonio Vivaldi, Max Reger, Astor Piazzolla, Eugène Bozza u.a. Begleitet wird das Soloinstrument je nach Stil des Werkes auf Cembalo, Orgel oder Klavier. Wie immer wird es auch diesmal eine Weinpause in der Winterkirche geben. Karten zu € 8.- (erm. € 6.-) gibt es ab 19:30 Uhr an der Abendkasse.
Tipp des Tages: Vermeiden Sie diese Fehler am Buffet!
(4.9.2007 vnr) Am Buffet vergessen hungrige Zeitgenossen manchmal ihre gute Kinderstube. Vermeiden Sie diese Fehler:
* Teller randvoll packen: Nehmen Sie kleine Portionen von Speisen, die geschmacklich zu einander passen. Gehen Sie lieber öfter zum Buffet.
* Benutzte Teller oder Bestecke weiter gebrauchen: Zu jedem neuen Gang gehören ein neuer Teller und frisches Besteck.
* Drängeln und Vormogeln: Höflichkeit und Ausdauer sind am Buffet die wichtigsten Tugenden. Warten Sie, bis Sie an der Reihe sind!
* Tischnachbarn stören: Passen Sie den Gang zum Buffet so ab, dass Sie gemeinsam mit Ihren direkten Tischnachbarn starten können.
* Serviette nicht benutzen: Die Serviette gehört auf Ihren Schoß, wenn Sie mit dem Essen beginnen. Wenn Sie sich vom Tisch erheben, wird sie links neben Ihrem Teller geparkt.
* Überfüllte Teller stehen lassen: Wählen Sie Speisen und Mengen genau nach Ihren Bedürfnissen – das ist doch der Vorzug eines Buffets!
Aus: "Der große Knigge"

Malente: Festnahme von Supermarkt-Räubern
(4.9.2007 ots) Am Freitag, 31. August 2007, wurden in Malente drei Männer durch das SEK Schleswig-Holstein festgenommen.
Eine am 1. August 2007 bei der Kriminalpolizei in Eutin eingerichtete Ermittlungsgruppe hatte herausgefunden, dass ein
34jähriger Mann aus Malente zusammen mit einem 23-Jährigen aus Butzbach (Hessen) in den vergangenen Monaten Supermärkte an der
Vorderreihe 35 in Travemünde, an der Besttorstraße 4 in Bad Oldesloe und an am Hamburger Ring 11 in Scharbeutz überfallen hatten.
Bei den Überfällen hatten sich die Männer kurz vor Geschäftsschluss in die jeweilige Filiale eingeschlichen, maskiert
und mit Pistolen bewaffnet. Die Angestellten wurden dann bedroht und gezwungen, die Tageseinnahme herauszugeben. Anschließend wurden die
Opfer gefesselt und das Männerduo flüchtete. Durch diese Überfälle hatten die Männer einen fünfstelligen Geldbetrag erbeutet.
Am 30. August 2007 sollte nach den Erkenntnissen der Ermittlungsgruppe ein weiterer Raub stattfinden. Zu diesem Zweck war
der 23-jährige Mann extra aus Butzbach angereist. Die Tat wurde aber verschoben und sollte dann einen Tag später durchgeführt werden.
Die Tatverdächtigen, der Mann aus Butzbach hatte sich noch einen Begleiter mitgebracht, wurden beobachtet. Sie suchten einen Supermarkt in Kiel-Gaarden auf, wo sie zunächst
einkauften, um sich über die örtlichen Gegebenheiten zu informieren. Von dem eigentlich geplanten Raub ließen sie jedoch ab, da vorsorglich Funkstreifenwagen in der Nähe postiert waren.
Auf dem Rückweg von Kiel fuhren die drei Männer dann in ein Dorf bei Malente, wo der Butzbacher in seinen Wagen umsteigen wollte. Da
alle drei vorangegangenen Überfälle mit Waffen begangen worden waren und nicht bekannt war, ob es sich dabei um echte Schusswaffen
handelte, wurden die Verdächtigen vom SEK beim Eintreffen ohne Gegenwehr vorläufig festgenommen.
Im Fahrzeug wurden eine Gaspistole - einer scharfen Waffe täuschend ähnlich - sowie Sturmhauben und Fesselungswerkzeug
gefunden. Bei ihren anschließenden kriminalpolizeilichen Vernehmungen verweigerten die Männer die Aussage.
Die beiden Hauptbeschuldigten wurden am nächsten Tag dem Haftrichter in Lübeck vorgeführt, der Haftbefehl erließ. Der Begleiter des 23-Jährigen, ein ebenfalls 23jähriger Mann aus Butzbach
wurde entlassen, da er mit den vorausgegangenen Taten nichts zu tun hatte und bei der geplanten Raubtat nicht beteiligt sein sollte.
Auf die Spur war die Kriminalpolizei den Beschuldigten durch intensive Beobachtungen und Auswertung der bei den Taten hinterlassenen Spuren gekommen.
So wurde festgestellt, dass der 34-jährige Beschuldigte alle überfallenen Supermärkte kannte, weil er früher als Ladendetektiv einer Sicherheitsfirma in den Supermärkten eingesetzt war. Dadurch
geriet er recht früh in Verdacht. Weitere Ermittlungen erhärteten die Annahme der Ermittler. Als er und sein Mittäter nun konkret in die
Planung einer weiteren Tat gingen, wurden sie beobachtet, so dass sie letztendlich festgenommen werden konnten.
Der 34jährige Ostholsteiner war bislang polizeilich nicht in Erscheinung getreten. Sein 23jähriger Komplize aus Butzbach war der Polizei bereits wegen ähnlicher Gewaltdelikte bekannt. Beide Personen sitzen derzeit in den Justizvollzugsanstalten
Lübeck und Neumünster in Untersuchungshaft.
Travemünde: Rätselhaftes Fischsterben im Orkneypark
(4.9.2007 ots) Am Montagnachmittag kam es im Orkneypark in Travemünde, Nordmeerstraße zu einem Polizeieinsatz. Kinder hatten
zuvor beim Spielen in der Nähe des dortigen Teiches zahlreiche verendete Kleinfische entdeckt. Beamte der Polizeistation Travemünde
stellten direkt am Ufer und teilweise auch noch im Teich 40 - 50 tote Fische fest. Es handelt sich um kleine Karpfen und Rotaugen jeweils
zwölf Zentimeter Länge. Nach ersten Einschätzungen sind die Fische in dem ziemlich unzugänglichen Bereich schon vor einigen Tagen verendet.
Die Ursache für das Fischsterben ist bislang noch nicht bekannt. Der Umweltschutztrupp des Polizeibezirksreviers wurde angefordert und entnahm eine Wasserprobe, außerdem wurden einige Kadaver
sichergestellt. Jetzt wurde das Veterinäruntersuchungsamt in Neumünster eingeschaltet und versucht, die Ursache zu klären. Die
Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts der Gewässerverunreinigung eingeleitet.
BAB 1, Oldenburg: Irischer Sattelzugfahrer schwer verunglückt
(3.9.2007 ots) Am späten Samstagabend, um 23:50 Uhr, kam es auf der BAB 1 im Bereich der Anschlussstelle Oldenburg-Mitte zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 26-jähriger irischer Kraftfahrer war mit
einem Sattelzug, beladen mit 25 Tonnen Frischfleisch, in Fahrtrichtung Norden unterwegs. Zwischen den Anschlussstellen
Oldenburg-Süd und Oldenburg-Mitte geriet er mit seinem Gefährt aus bisher ungeklärter Ursache auf den rechten Abbiegestreifen.
Anschließend fuhr er ungebremst geradeaus weiter, überfuhr ein Verkehrszeichen, beschädigte die Schutzplanke in einer Länge von 54
Metern, rutschte eine Böschung hinunter und kippte schließlich auf einer Grünfläche mit dem Sattelzug um. Der 26-Jährige wurde durch den
Unfall schwer verletzt und stationär im Klinikum Oldenburg aufgenommen. Der Scania-LKW mitsamt seinem Auflieger wurde vollkommen
zerstört, die 25 Tonnen Fleisch wurden teilweise aus dem Fahrzeug geschleudert und verteilten sich auf der Grünfläche.
Für die Bergungsarbeiten musste die Fahrtrichtung Norden bis Sonntag, 08:30 Uhr, voll gesperrt werden, der Verkehr wurde durch die Stadt
Oldenburg/H. umgeleitet. Aufgrund des geringen Verkehrsaufkommens sind keine nennenswerten Stauungen entstanden. Die Freiwillige
Feuerwehr Oldenburg/H., Rettungswagen und ein Notarzt wurden angefordert. Es wurden zwei große Kräne zur Bergung angefordert, die
Wasserbehörde ordnete einen Bodenaushub an, da auslaufender Dieselkraftstoff ins Erdreich gesickert war. Ein Veterinär ordnete
die Vernichtung des beschädigten und verunreinigten Fleisches an, die 25 Tonnen mussten durch Fachkräfte aufgesammelt und umgeladen werden.
Ein Havariekommissar wurde mit den versicherungstechnischen Aufgaben und Untersuchungen beauftragt. Beamte des Polizeiautobahnreviers
Scharbeutz haben die Ermittlungen aufgenommen. Die Unfallursache ist noch nicht eingehend geklärt, Alkohol war bei dem irischen
Kraftfahrer nicht im Spiel. Nach ersten Untersuchungen deutet jedoch einiges darauf hin, dass der 26-Jährige übermüdet gewesen sein
könnte. Erste Recherchen haben ergeben, dass der Ire bereits morgens, um 01.30 Uhr in Dublin losgefahren war und ohne größere Pausen auf
dem Weg in Richtung Schweden gewesen ist. Vermutlich wurde auch am Fahrtenschreiber manipuliert, die Beamten stellten die
Arbeitszeitnachweise des Fahrers zunächst einmal sicher. Außerdem wurde eine Sicherheitsleistung von 1.000.- Euro angeordnet, den
Führerschein behielten die Beamten ein. Der entstandene Gesamtschaden wird auf mindestens 250.000.- Euro geschätzt, die Ermittlungen dauern an.
Kiel-Gaarden: Tragischer Todesfall mit sehr traurigen Begleitumständen
(1.9.2007 ots) Am Freitag den 24. August, haben Anwohner eines Hauses im Stadtteil Gaarden den Leichnam einer Frau in ihrer Wohnung entdeckt. Neben der Toten befand sich ein 16 Monate altes Kleinkind
in gesundheitlich sehr schlechter Verfassung. Mittlerweile ist der Junge auf dem Wege der Besserung.
Gegen 12:45 Uhr informierten Bewohner eines Hauses in der Reeperbahn die Polizei, weil sie aufgrund von Verwesungsgeruch auf
eine tot in ihrer Wohnung liegende Nachbarin aufmerksam geworden waren. Neben der 44-Jährigen lag das Enkelkind in stark dehydriertem
Zustand. Ein sofort alarmierter Rettungswagen brachte das schwache Kind rasch in ein Krankenhaus. Hier konnte sein Leben
glücklicherweise gerettet werden. Bereits gestern entließen die Ärzte den Jungen aus ihrer Obhut, er kam zunächst bei einer Pflegefamilie unter.
Ermittlungen der Kripo ergaben, dass die 20-jährige Mutter während ihres Urlaubs den Sohn für mehrere Tage bei der Großmutter zur Pflege
untergebracht hatte. Inzwischen ist die junge Frau wieder zuhause und hat von dem Vorfall Kenntnis.
Die Todesursache der Verstorbenen bleibt auch nach einer rechtsmedizinischen Untersuchung weiterhin unklar, Hinweise auf
Fremdverschulden liegen nicht vor. Die Frau dürfte mindestens drei Tage lang tot in ihrer Wohnung gelegen haben, jedoch nicht mehr als eine Woche.
5. Selenter Oldtimertreffen
(1.9.2007) Das 5. Selenter Oldtimertreffen auf dem Dorfplatz in Selent findet in diesem Jahr am 16.9. von 9 bis 16 Uhr statt. Aussteller können ihre Autos kostenlos ausstellen und die Besucher zahlen 1,00 Euro Eintritt. Es gibt auch in diesem Jahr wieder eine Tombola, Lospreis 1,00 Euro, einen Teilemarkt (Kleiner Stand bis 3m 15,00 Euro, großer Stand ab 3m 25,00 Euro). Für das leibliche Wohl wird auch gesorgt.
Infos unter 0173-4086542. Die Veranstalter freuen sich auf viele Teilnehmer und Besucher.
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