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August 2007 - Vom Ostufer und aus aller Welt
Das Aktuelle Bild: Herrschaft des Schreckens
(24.8.2007) Sie sind schlimmer als Godzilla, die Hunnen und Franz Müntefering zusammen. Wo sie gehaust haben, hinterlassen sie Ödnis und Wüste. Alles, aber auch wirklich alles ist mit Stumpf und Stiel ausgerottet. Unserem unerschrockenen Star-Photographen Carl P. ist das gelungen, was vorher noch kein Mensch gewagt hat. Er hat eines dieser Monstren ganz nah vor die Linse gekriegt.
Hier ist ein: Tyrann des Nordens
Chaos Computer Club: Entwurf des BKA-Gesetzes
(31.8.2007 ccc) Wie kürzlich bekannt wurde, ist die Online-Durchsuchung nur die Spitze des Eisbergs innerhalb der Planungen von Bundesinnenminister Wolfgang Schäuble zur Ausweitung der Überwachung der Bevölkerung. Dem Chaos Computer Club liegt ein anonym zugespielter Entwurf des neuen BKA-Gesetzes vor. Darin ist u. a. vorgesehen, dass der Einsatz des Bundestrojaners auch ohne die Genehmigung eines Richters erfolgen soll, der normalerweise bei einem Grundrechtseingriff dieser Art obligatorisch ist. Durch die weitgehenden Befugnisse für die Ermittler entsteht der Eindruck, der Bundesinnenminister ignoriere die Vorgaben des Grundgesetzes vollständig.
Auch die Pflicht der Behörde, nach dem Ende von Überwachungsmaßnahmen die betroffenen Bürger zu benachrichtigen, wird durch den Gesetzentwurf weiter eingeschränkt. Wie es heute schon bei Telefon- und Internetüberwachung gängige Praxis ist, wird der Ausspionierte also in Zukunft von der Online-Durchsuchung nur in seltenen Ausnahmefällen Kenntnis erlangen. Dies widerspricht den rechtsstaatlichen Vorgaben des Bundesverfassungsgerichts.
Das BKA soll zudem personenbezogene Daten auch aus den Datenbeständen von Unternehmen erheben, speichern und verstärkt auf die erkennungsdienstliche Behandlung zurückgreifen dürfen. Für Ermittlungen ist der praktisch unregulierte Einsatz von Observationen auch mit Hilfe technischer Mittel vorgesehen. Dies beinhaltet die akustische und optische Überwachung der Betroffenen sowie den Einsatz von V-Leuten und verdeckten Ermittlern auch innerhalb von Wohnungen. Zu diesem Zwecke sollen Mitarbeiter des BKA auch Urkunden (wie z. B. E-Mails anderer Behörden zur Übertragung von Trojanern) verändern und fälschen dürfen. Ebenso wird das Recht eingeräumt, die Anfertigung von Lichtbildern und Tonaufnahmen in Wohnungen Unbeteiligter vorzunehmen, sofern sich ein Betroffener dort aufhält. Diese Maßnahmen werden auch den absolut geschützten Kernbereich privater Lebensgestaltung betreffen. Eine Unterbrechung von Aufnahmen, die intime Details eines Menschen offenbaren würden, kann in Einzelfällen sogar unterbleiben.
Wenn das BKA-Gesetz in der vorliegenden Fassung verabschiedet wird, entsteht de facto eine Geheimpolizei, wie sie in Deutschland zuletzt in der DDR existierte. Angesichts der sich häufenden Berichte über privaten und behördlichen Mißbrauch von Überwachungsbefugnissen warnt der Chaos Computer Club davor, dem Gesetz auch nur teilweise zuzustimmen. Das Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten darf nicht weiter ausgehöhlt werden.
Passend hierzu vermeldet die Berliner Zeitung vom Freitag eines der zahlreichen Probleme behördlicher Überwachungsbefugnisse in der Praxis. Durch die Ausweitung der technischen Möglichkeiten und die weitgehende Automatisierung, die auf eine menschliche Überprüfung verzichtet, steigt das Missbrauchspotential drastisch an. [2]
Der CCC übergibt der Öffentlichkeit das Dokument gerne zur Ansicht. [1]
[1] Entwurf des BKA-Gesetzts (Format PDF, 6,5 MB)
[2] Beamter unter Verdacht
Hausbau zu teuer? Ihr Architekt muss nicht zwangsläufig haften
(31.8.2007 vnr) Sie haben als Bauherr spitz rechnen müssen. Aber endlich steht die Finanzierung und es kann gebaut werden. Alles paletti, denn auch der Architekt hat sich scheinbar an Ihren Finanzplan gehalten und eine entsprechende Planung vorgelegt. Doch dann kommt das böse Erwachen. Das Bauvorhaben ist am Ende erheblich teurer geworden, als sie angenommen hatten. Können Sie jetzt wenigstens den Architekten in Regress nehmen? Offenbar nicht. Oder nicht in jedem Fall. Jedenfalls urteilte so das Oberlandesgericht Dresden (OLG Dresden, Urteil vom 15.02.07, Az. 9 U 2057/05).
Im anstehenden Fall ging es um das Vereinshaus eines Golfklubs. Der Klub plante das Haus in Fertigbauweise und hatte aus Kostengründen mit dem Architekt vereinbart, dass dieser bereits vorhandene Fertigteile beim Bau verwenden sollte. Im Finanzplan setzte der Klub seinen Eigenanteil an den Kosten entsprechendem dem Wert der eigenen vorhandenen Fertigteile mit 80.000 € an. Die restlichen Kosten sollten fremdfinanziert werden.
Der Architekt plante daraufhin das Vereinshaus in Fertigbauweise unter Verwendung der vorhandenen Fertigteile und ermittelte Kosten von 298.000 €. Nur: Nach seiner Kalkulation waren die 298.000 € zusätzliche Kosten. Mit anderen Worten: Sie kamen zu den Eigenmitteln des Klubs noch oben noch drauf.
So hatte der Golfklub aber nicht gerechnet. Was nahe lag: Der Verein als Bauherr verlangte vom Architekten einen Schadenersatz. Begründung: Der Architekt habe nicht auf die Finanzierungslücke hingewiesen, obwohl diese für ihn erkennbar gewesen sein musste, da ihm das gesamte Finanzkonzept des Klubs bekannt gewesen sei.
Das OLG Dresden war anderer Ansicht. Nach seiner Einschätzung fällt der Abschluss des Bauvertrages ausschließlich in den Zuständigkeitsbereich des Bauherrn – in diesem Fall des Golfklubs. Wie das Gericht darlegte, hätte die Vereinsführung wissen müssen, dass eigenes Baumaterial grundsätzlich nicht im Angebotspreis enthalten ist.
Dieses Urteil ist für Bauherren und Architekten gleichermaßen von Bedeutung. Architekten gibt es zusätzliche Argumente an die Hand, sich gegen Regressansprüche von Bauherren zu wehren. Bauherren lernen daraus, dass sie immer auf der Hut sein müssen. Häufig sprechen Architekten nämlich eine andere Sprache als sie.
Die Chance für Architekten, derartige Forderungen – wie im geschilderten Fall – abzuwehren erhöht sich, wenn es sich bei Bauherren um Rechtsanwälte, Wirtschaftsprüfer und/oder Steuerberater handele, beziehungsweise falls bei Vereinen als Bauherr solche Berufsgruppen dem Voreinvorstand vertreten seien. Diese müssten nämlich bereits von berufswegen wissen, dass eigenes Baumaterial nicht Bestandteil des Angebotspreises sei.
Tipps für Bauherren finden Sie auch im "Immobilien-Berater".

Raisdorf: Ladendieb sprüht Pfefferspray Polizei sucht weitere Geschädigte!
(31.8.2007 ots) Mittwochabend ist es im Gewerbegebiet Raisdorf zu einem Ladendiebstahl gekommen, bei dem der Dieb gegen mehrere
Personen Pfefferspray einsetzte. Die Polizei konnte den Flüchtigen kurz darauf in Tatortnähe festnehmen.
Gegen 18 Uhr betraten zwei junge Männer ein Elektronikgeschäft in der Mergenthaler Straße und sahen sich in verdächtiger Weise bei den hochwertigen Geräten um. Der Ladendetektiv beobachtete, wie aus einem
Regal etwas entnommen wurde und sprach die Männer am Eingang darauf an. Beide versuchten zu flüchten, einen der Täter konnte der Detektiv
festhalten. Der andere sprühte dem Angestellten sofort Pfefferspray ins Gesicht und floh. Ein unbeteiligter Jugendlicher sah diesen
Vorgang und versuchte den Dieb zu stellen. Auch dieser bekam nun eine Ladung Pfeffer ab. Auch ein älteres Ehepaar war zu diesem Zeitpunkt
in der Nähe, wollte eingreifen, ließ aber, nachdem auch sie mit dem Spray bedroht wurden, von dem Täter ab. Dieser verschwand zunächst in unbekannte Richtung.
Aufgrund eines Fotos der Überwachungskamera konnten Polizeibeamte ihn wenig später im Gewerbegebiet festnehmen. Er gab die Tat zu und
hatte die Beute noch bei sich. Jedoch bestreitet er den Einsatz des Pfeffersprayes gegen alle Beteiligten.
Nun bittet die Polizei darum, dass sich insbesondere der Jugendliche, aber auch das Ehepaar bei der Polizeistation Raisdorf unter der Tel. 04307-82360 oder Polizeiruf 110 melden.
Malwettbewerb: "Freundlichkeit macht gute Laune"
(30.8.2007 vr) Die Stiftung "Stark sein ohne Gewalt" ist vor ca. 2 Jahren von Bettina Krüger Grenz und Victor Rochow gegründet worden. Durch Spendengelder werden Kinder- und Jugendprojekte unterstützt, die geeignet sind, vermeintlich Schwächere stark zu machen, ihnen helfen selbstbewusster aufzutreten und Zivilcourage zu entwickeln. Die Stiftung will Menschen zeigen, wie sie durch Stärkung des Selbstbewusstseins lernen die Opferrolle zu verlassen und dadurch Alternativen zu körperlichen Auseinandersetzungen finden.
Die Stiftung wird ab September einen Malwettbewerb an Schulen starten, und die Gründer freuen sich auf rege Beteiligung. Die Gründer möchten durch diese Aktion Ihren Bekanntheitsgrad steigern und es dadurch möglich machen, weitere Spendengelder zu akquirieren, um weitere Maßnahmen unterstützen zu können.
Teilnahmebedingungen:
Teilnehmen können alle 1. bis 4. Klassen der Grundschulen der Kreise Rendsburg-Eckernförde und Plön sowie der Stadt Kiel.
Hinweise zur Gestaltung
Jede teilnehmende Klasse kann ein von den SchülerInnen gemeinsam gestaltetes Bild (frei und kreativ) im Format DIN A2 einreichen, das sich mit dem Motto "Freundlichkeit macht gute Laune" beschäftigt. Dem Bild ist ein Untertitel hinzuzufügen, der einen Bezug zur Darstellung aufweist. Es soll durch den Untertitel nachvollziehbar sein, was das Bild zum Ausdruck bringen möchte. Was kann z.B. Freundlichkeit, respektvoller Umgang, gewaltfreie Konfliktlösung zwischen Menschen verändern?
Der Preis sollte ein gemeinsames Klassenerlebnis ermöglichen, das den Schülern viel Spaß bereitet und gleichzeitig unter dem Motto steht, wie man gleichaltrigen Mitmenschen Freundlichkeit schenken kann. Dies kann z.B. ein gemeinsamer Ausflug sein, in dem Teamgeist geübt wird, oder eine
Aktivität, die fremden Kindern eine Freude macht. Der Wert des Hauptpreises beträgt 600.- Euro, der 2. Preis 300.- Euro und der 3. 150.- Euro. Die 4. bis 12. Plätze erhalten Sachpreise.
Einsendeschluss ist der 15. November 2007. Die Preisverleihung wird im Januar 2008 stattfinden, das genaue Datum wird rechtzeitig bekannt gegeben.
Bei Fragen: Victor Rochow, T. 04351 – 883018, Fax 04351 – 883017
e-mail: victorrochow@gmx.de - web: www.stark-sein-ohne-gewalt.de
Zum Download: Das Plakat Malwettbewerb (Format PDF)
Meinungsforschung: Dichtung oder Wahrheit?
(25.8.2007) Es kam auf einem dieser konzern- und regierungsdevoten "Nachrichtensender". Präsentiert von einem dieser langweiligen, einfältigen Nachplapperer. Das Meinungsforschungsinstitut FORSA wollte herausgefunden haben, dass 76 Prozent der Deutschen mit der Arbeit der Regierung einverstanden sind.
Wer ausser den "Nachrichtensendern" glaubt sowas eigentlich noch? Und wen hat FORSA gefragt? Politiker und Beamte? Meine nähere Umgebung wahrscheinlich nicht. Denn hier ist eher ein Klima der Unzufriedenheit und der Angst zu spüren.
Also wollen wir es wissen. Hier ist unsere eigene Umfrage.
| | | | | | | Sind Sie mit der Arbeit der Regierung zufrieden? | | | WebMart |
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Preetz: 6. Bäuerlicher Öko-Markt
(25.8.2007) Der Untertitel dieser Veranstaltung auf dem Markt in Preetz lautet: "Themenschwerpunkt Klimawandel". Zu sehen gibt es: Bäuerliches Markttreiben mit ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln und weiteren regionalen Angeboten, Kunsthandwerk und Info-Stände der Umwelt- und Naturschutzverbände. Verkehrsunternehmen, Firmen und Verbraucherverbände informieren über ökologisch sinnvolle Nutzung von Verkehrsmitteln. Motto: "Umsteigen - Dem Klimawandel begegnen" schont nicht nur den eigenen Geldbeutel und die Umwelt, sondern ermöglicht auch einen eigenen Beitrag zum Klimaschutz. Für Unterhaltung sorgt die Gruppe "Lorbaß" aus Flensburg, und (nicht nur) für die Kinder gibt es Spiele und Tiere zum Streicheln und Anfassen.
Um 17 Uhr wird im Kino "Capitol" der Film "Eine unbequeme Wahrheit" von Al Gore gezeigt. Der Eintritt ist frei.
Und sonst: Sonntag, 2. September 2007 von 10 - 16 Uhr auf dem Markt in Preetz.
Höhndorf: Traktor entwendet - Polizei bittet um Hinweise.
(24.8.2007 ots) In der Nacht zum Freitag haben Unbekannte vom Gelände eines landwirtschaftlichen Betriebes in Höhndorf im Kreis
Plön einen hochwertigen Traktor entwendet. In diesem Zusammenhang bittet die Polizei nun dringend um Hinweise aus der Bevölkerung.
Freitagnacht, in der Zeit von 0:10 Uhr bis 7 Uhr, verschafften sich Täter mittels eines Bolzenschneiders gewaltsam Zutritt zu einer Maschinenhalle auf einem Firmenhof im Krummbeker Weg. Aus der Halle
stahlen sie ein auffällig großes Arbeitsfahrzeug des Herstellers John Deere, Modell 8320, mit Fahrer- und Beifahrerkabine. Der Traktor mit
dem landwirtschaftlichen Kennzeichen PLÖ-SP 57, Baujahr 2004, war dunkelgrün mit einem gelben Zierstreifen, hatte eine
Großvolumenbereifung und einen geschätzten Zeitwert von 100.000 Euro. Er kam mitsamt einem Originalschlüssel abhanden.
Die Ermittler bitten nun, dass sich Zeugen, die in der Tatnacht Verdächtiges beobachtet haben oder Angaben zum Verbleib des Treckers
machen können, bei der Kripo in Plön unter 04522 - 5005-0 oder Polizeiruf 110 melden.
Kiel-Gaarden: Täter nach Raubüberfall festgenommen
(22.8.2007 ots) Mittwochmorgen ist es im Stadtteil Gaarden zu einem Raubüberfall gekommen. Zwei Täter konnten wenig später festgenommen werden.
Gegen 7:30 Uhr betraten zwei maskierte Männer einen Tabakwarenladen in der Stoschstraße. Sie bedrohten den Inhaber mit einem Messer und forderten von ihm Bargeld und Zigaretten. Nach der
Herausgabe der Beute flüchteten die Unbekannten aus dem Kiosk. Ein Zeuge beobachtete die Täter beim Verlassen des Geschäftes und
verfolgte sie. Nur einige hundert Meter weiter verschwanden die Flüchtigen, mittlerweile unmaskiert, in einem Wohnhaus in der Medusastraße.
Die alarmierten Polizeibeamten umstellten das betroffene Haus und konnten die beiden Räuber einige Zeit später in einer Wohnung festnehmen. Eine Tasche mit Kleidungsstücken und den Gesichtsmasken
wurde an der Rückseite des Gebäudes aufgefunden. Bei den Tätern konnte das Bargeld sichergestellt werden, die
Zigaretten hatten sie in einem Müllcontainer versteckt, welcher jedoch schon durch die Müllabfuhr geleert worden war.
Die 34- und 36-jährigen Beschuldigten sind der Polizei hinreichend bekannt. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel werden die beiden dem Haftrichter am Amtsgericht Kiel vorgeführt.
Mäuse zusammengenäht
Ärzte gegen Tierversuche verurteilen "mittelalterliche Methoden": An der Medizinischen Hochschule Hannover werden jeweils zwei Mäuse an der Seite zusammengenäht. Derartige Tierversuche wurden in Deutschland seit mindestens 20 Jahren nicht mehr genehmigt. Die Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche kritisiert die Experimente als "Rückfall ins Mittelalter".
(21.8.2007 ägt) So genannte Parabiose-Experimente, bei denen zwei Mäuse wie Siamesische Zwillinge miteinander verbunden werden, waren bis in die 60er Jahre üblich. Sie wurden vor allem zur Erforschung der Fettleibigkeit verwendet. Man fand eine Art Sättigungsfaktor, das Hormon Leptin. "Damit glaubte man den Schlüssel zur Behandlung der Adipositas in der Hand zu haben", erklärt Dr. med. vet. Corina Gericke von Ärzte gegen Tierversuche. "Beim Menschen funktionierte der Schlankmacher jedoch nicht." Offensichtlich spielen beim Menschen psychosoziale, kulturelle und familiäre Faktoren die entscheidende Rolle.
Seit mindestens 20 Jahren sind solche Versuche nicht mehr genehmigt worden. "Nicht ohne Grund", ist sich die Tierärztin sicher, "Tiere zusammenzunähen ist extrem grausam und damit ethisch nicht vertretbar. Man stelle sich den Schock vor, man wacht nach einer OP auf und ist mit einem Partner, den man sich nicht ausgesucht hat, unwiederbringlich zusammengeschweißt."
In der Abteilung für Nephrologie der Medizinischen Hochschule Hannover sind Parabiose-Experimente im Rahmen der Stammzellforschung geplant. Zunächst wird jedoch die Belastung der Tiere getestet. In Vorexperimenten wurde festgestellt, dass sich die Abwehr der Tiere gegen den Zustand nach ein paar Tagen verringert. Hieraus wurde geschlossen, dass die Belastung für die Mäuse nicht besonders hoch sei.
"Dass solche Frankenstein-Experimente jetzt wieder ausgegraben werden, ist ein Rückfall ins tiefste Mittelalter", so Gericke weiter, "Was bleibt den Mäusen denn anderes übrig, als sich mit den Situation irgendwie zu arrangieren. Dass sie 'normal' fressen, ist kein Zeichen, dass es ihnen gut geht." Laut Ärzte gegen Tierversuche handelt es sich um reine zweckfreie Grundlagenforschung. "Neue Therapien für den Menschen sind genauso wie damals bei der Adipositas-Forschung nicht zu erwarten", ist Gericke überzeugt, "Menschen sind nun mal keine Mäuse und die Ergebnisse aus Tierversuchen deshalb nicht übertragbar."
FEHMARN OPEN AIR 2007:
"XIII. Jimi Hendrix Revival Festival"
(20.8.2007 jjk) 1970 fand auf der Ostseeinsel Fehmarn eines der ersten großen Open-Air Festivals in Deutschland statt.
Bekannt wurde dieses Festival durch den letzten offiziellen Auftritt von Jimi Hendrix, 12 Tage später verstarb er dann viel zu früh in London.
In Erinnerung an den letzten Auftritt von Jimi Hendrix wird seit dem Jahre 1995 das Fehmarn Open Air
(aka Jimi Hendrix Revival Festival) veranstaltet und zählt mit 15.000 Besuchern mittlerweile zu den größten Festivals nicht nur hier in Norddeutschland. Das Fehmarn Open Air Festival ist für seine friedliche und familiäre Atmosphäre mittlerweile weit über die Grenzen Deutschlands bekannt.
In diesem Jahr treten auf: Randy Hansen (USA), Vdelli (AUS), Keimzeit, Erja Lyytinen & Band (FIN), Leo's Den, Lack of Limits, The Kurts, Meiselgeier, Cramb, Sonic Jack, Rattlesnake.
Neben dem musikalischen Rahmenprogramm wird es wieder natürlich wieder einen Merchandise-Stand, Kinderanmimation, Ausstellungen und weitere Überraschungen geben. Soeben bestätigt ist eine weitere Ausstellung im Zelt: Die Galerie am Ritterhof aus Salzgitter zeigt Portraits aus der Reihe "Legenden des Rock'n'Roll" und aufgrund der großen Nachfrage natürlich wieder das "Jimi Hendrix - Projekt Fehmarn 1970". Und
ganz neu von diesen Künstlern ist die Serie "Blues Power", die ebenfalls erstmalig anlässlich des FOA präsentiert werden wird.
Das FOA wird "Umsonst & Draussen" durchgeführt. Es wird kein Eintritt genommen, Spenden sind jedoch erwünscht. Die Fehmarn Festival Group e.V. ist eine rein ideelle Vereinigung, als gemeinnützig anerkannt und arbeitet ohne jedliche finanzielle Interessen.
Wann und Wo: Samstag, 1.9.2007 ab 11 Uhr auf dem Festivalgelände am Flügger Strand auf der Insel Fehmarn.
Fehmarn Festival Group e.V., im Web: www.fehmarnfestivalgroup.com
Hohe Kunst des Cellospiels in St. Katharinen
(18.8.2007 rr) Zu einem besonderen, musikalischen Leckerbissen lädt die evangelische Kirchengemeinde Probsteierhagen in ihrer Reihe der Sommermusiken ein. Am kommenden Sonntag, den 26. August um 20 Uhr gastiert der Berliner Spezialist für Barockcello Ludwig Frankmar. Der aus Schweden stammende Musiker studierte bei Guido Vecchi und Thomas Demenga, war mehrere Jahre in verschiedenen europäischen Orchestern tätig (Stockholmer Philharmonie, Oper von Barcelona, Solocellist der Göteborger Oper, Camerata Bern), bevor er sich ganz der Arbeit in verschiedenen Barockensembles und dem Solospiel verschrieb. Auf dem Programm stehen Werke von Girolamo Frescobaldi, Antonio Vivaldi, Domenico Scarlatti, J.S. Bach und C.Ph.E. Bach. Der Cellist wird von Kirchenmusiker Roman Reichel an Cembalo und Orgel begleitet, der als einen Solobeitrag auch die berühmte "Toccata" von J.S. Bach einbringt.
Karten zu € 8.- (€ 6.-) gibt es nur an der Abendkasse ab 19:30 Uhr. In der Pause wird wie immer in der Winterkirche Orgelwein und Brot gereicht.
Die nächste Kirch- und Orgelführung findet übrigens am Dienstag, den 21. August um 11 Uhr statt.
12. Internationales Lübecker Jazz & Blues Festival
(17.8.2007 fe) Das traditionell im September stattfindende und mittlerweile weit über die Stadtgrenzen Lübecks hinaus bekannte und beliebte Internationale Lübecker Blues Festival geht in die 12. Runde. In diesem Jahr wird es im "Schuppen 6" eine Genreerweiterung in Richtung der Jazz-Musik geben. Im Rahmen des sorgfältig ausgewählten Programms treten würdige und national wie international gefeierte Vertreter beider Musikrichtungen bei diesem Festival auf.
In diesem Jahr in Lübeck: Lance Harrison Band (USA), Malene Mortensen Jazz Quartett (DK), Tom Shaka (USA), Charly Schreckschuss Band (D), Jonas Schoen Quartett (D).
Wann und wo: Am Samstag, den 22. September 2007 im "Schuppen 6" - Lübeck, Einlass: 18 Uhr, Beginn: 19 Uhr
Wollen Sie reich werden?
(17.8.2007) "38 Stellen zu besetzen". Diese frohe Botschaft kann man zur Zeit dem Stellenteil eines lokalen Anzeigenblattes entnehmen. Na toll. Und das in Vollzeit und gleich im nächsten Dorf. Also flugs einen Termin für ein Bewerbungsgespräch gemacht und ab ins Raisdorfer Gewerbegebiet. Schon der Eingangsbereich zu den Räumlichkeiten der Firma "Nonstop-Marketing" wirkte wenig vertrauenswürdig. Eine Putzfrau hat dieser Eingang schon länger nicht gesehen, das "Firmenschild" war auf einem Blatt Papier ausgedruckt und dann mit Tesafilm an die Tür geklebt worden. Auch der Innenbereich sah nicht so aus, als wollte man sich auf ein längeres Bleiben einrichten. Zwei einsame Schreibtische und zwei Sofas, damit die Bewerber ihre Personalbögen nicht im Stehen ausfüllen müssen.
Um "Bestandskundenbetreuung" sollte es gehen, und das ganze sei kein "Call Center". Kein Call Center ist richtig. Viel schlimmer: Das was hier gefordert wurde, ist das, was man im Volksjargon mit "Klinkenputzen" bezeichnet: Von Tür zu Tür rennen und versuchen, Verträge für die Firma Vodafone unter die Leute zu bringen.
Was mir der Jung-Primat im Anzug, der im Strampelanzug sicher eine passendere Figur machen würde, dann zumuten wollte, ist mit grober Unverschämtheit noch maßlos untertrieben dargestellt. 512.- Euro Gehalt sollte es geben. Nein, nicht in der Woche, sondern im Monat. Brutto, versteht sich. So schnell bin ich schon lange nicht mehr mit hochrotem Kopf aus einem Stuhl hochgeschossen.
Firmen wie diese, die leider kein Einzelfall sind, sollten verboten werden. Mit ihren unverschämten "Löhnen" ruinieren sie unsere gesamte Volkswirtschaft und arbeiten nur denjenigen Raffzähnen in die Tasche, die sowieso schon mehr haben, als sie je im Leben ausgeben könnten. Das ist frühkapitalistische Ausbeutung par excellence. Und aus dem Amt gejagt werden sollte eine Regierung, die eine derartige, menschenverachtende Ausbeutung auch noch zulässt.
FrisörIn gesucht!
(13.8.2007) Die Fortbildungsakademie der Wirtschaft in der Kieler Einsteinstraße führt berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen für Jugendliche ohne Ausbildung durch und sucht für den Fachunterricht "Frisör" einen Frisör/in mit Meistertitel, der auf Honorarbasis diesen Fachunterricht einmal wöchentlich durchführen möchte.
Interessenten melden sich bitte bei Frau Volk unter Tel. 0431 - 80096506.
"Zimmerer aus Leidenschaft"
(12.8.2007) So eine richtig "handelsübliche" Firmenwebseite ist das nicht, was die frisch gegründete Zimmerei Arne Weisner aus Selent da ins Netz gestellt hat. Die Webseite der Firma ist mehr ein "Holz-Blog", und so ist die Basis der Seite auch die bekannte Blog-Software "WordPress". Neben den vielen, uniformen Geschäftsseiten mal was ganz anderes, und das Lesen, Gucken und Raten (!) macht Spaß.
Sehen Sie selber: www.zimmerei-arne-weisner.de
Concerti in St. Katharinen
(3.8.2007 rr) Zu einem besonderen Orgel- und Cembalokonzert lädt die evangelische Kirchengemeinde Probsteierhagen am kommenden Sonntag, den 12. August um 20 Uhr, in die St. Katharinen-Kirche ein.
"Concerti a giusto italiano" – Konzerte also in italienischen Stil – stehen auf dem Programm von Konzertorganist Roman Reichel. Meist handelt es sich dabei um Instrumentalstücke für Orchester, die nachträglich auf die Orgel oder das Cembalo übertragen worden sind. Diese Concerti waren zur Zeit des Barock so beliebt, dass namhafte Komponisten wie Johann Sebastian Bach sich dieser Gattung angenommen und viele solcher Stücke bearbeitet haben. Auch heute noch erfreuen sie sich großer Beliebtheit, und so hat Roman Reichel Werke von Antonio Vivaldi, Johann Gottfried Walther, Johann Sebastian Bach u.a. zu einem Feuerwerk virtuoser Tastenkunst zusammengestellt. Karten zu € 8.- (erm. € 6.-) gibt es nur an der Abendkasse ab 19:30 Uhr. In der Pause werden Orgelwein und Brot in der Winterkirche gereicht.
Dannau: Unbekannte legen zwei Feuer
(2.8.2007 ots) In der Nacht zum Donnerstag haben Unbekannte im Kreis Plön in Dannau zwei Feuer gelegt und damit einen nicht unerheblichen Sachschaden verursacht.
Gegen 1:30 Uhr meldeten Anwohner der Einsatzleitstelle Plön ein Feuer in der Hauptstraße an der Rückseite der dortigen ehemaligen Gaststätte.
Als mehrere Funkstreifenwagen den Einsatzort erreichten, liefen die Löscharbeiten der Freiwilligen Feuerwehren Dannau, Gowens,
Helmstorf, Lütjenburg, Högsdorf und Engelau bereits auf Hochtouren. Entflammt war ein Haufen von Heu- und Strohballen, der angrenzend an
das Wirtshaus unter einem Pavillon lagerte. Um 2 Uhr gaben die Feuerwehrmänner Entwarnung, der Brand war gelöscht.
Neben den Ballen vernichteten die Flammen einige in unmittelbarer Nähe zum Pavillon gelagerte Gegenstände, die Gesamtschadenshöhe beläuft sich schätzungsweise auf rund 1000 Euro. Ein unmittelbar
neben der Brandstelle geparktes Auto konnte gerade noch rechtzeitig entfernt werden, bevor das Feuer darauf übergriff.
Wie sich etwas später herausstellte, hatten die Unbekannten außerdem noch auf einem benachbarten Grundstück Gartenmöbel angesteckt.
Laut Einschätzung der Ermittler dürfte es sich in beiden Fällen um Brandstiftung handeln. Zeugen hörten unmittelbar vor dem
Brandausbruch Stimmen von Jugendlichen, die möglicherweise auf dem Heimweg von einer Feierlichkeit waren.
Wer Hinweise zu den Tätern geben kann, sollte sich bei der Polizei unter 04522 / 5005-0 oder Polizeiruf 110 melden.
Aus Internet und Technik
Kfz-Zulassung per Internet
(3.8.2007 golem) In spätestens drei Jahren sollen Autofahrer ihr Vehikel via Internet an-, ab- oder ummelden können. Die Finanzbehörde Hamburg arbeitet an einem Konzept, Kfz-Zulassung per Internet zu realisieren. Über ein zentrales Verkehrsportal sollen die Autohalter am PC oder vom Handy aus die nötigen Formulare ausfüllen und neue Nummernschilder bestellen können. Weiter bei: www.golem.de
Bundestrojaner wird lokal auf dem Rechner installiert
(3.8.2007 golem) In die Frage, wie die umstrittenen Online-Durchsuchungen funktionieren, will die Zeitschrift Chip etwas Licht gebracht haben. Demnach ist die als "Bundestrojaner" bezeichnete Software eher eine Wanze, eine Software die direkt durch den physikalischen Zugriff auf dem Rechner der Zielperson installiert wird. Die Behörden müssen sich also einen direkten Zugang zum System verschaffen, z.B. in die Wohnungen eines Verdächtiger eindringen.
Weiter bei: www.golem.de
© by Ostufer.Info hk 2007
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