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Ostufer-Nachrichten - Juni 2007
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Juni 2007 - Vom Ostufer und aus aller Welt


Raisdorf: Drei Tatverdächtige nach Messerangriff festgenommen
(27.6.2007 ots) - In den frühen Morgenstunden des 23. Juni 2007 ist es in Raisdorf zu einem Überfall mehrerer junger Männer auf einen 20-jährigen aus Niedersachsen gekommen. Die Täter verletzten ihr Opfer mit einem Messer schwer und raubten sein Bargeld.
Nach intensiver Aufklärungsarbeit gelang es der Kripo Plön in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel am gestrigen Dienstag schließlich, drei Tatverdächtige zu ermitteln und die aus dem Kreis Plön stammenden Männer am Nachmittag festzunehmen.
Zwei der jungen Erwachsenen sind 19 Jahre alt, der Haupttäter ist 18-jährig. Alle Personen sind der Polizei bereits hinreichend bekannt, zurzeit befinden sie sich im Polizeigewahrsam.
Für den Mittwochnachmittag ist auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel eine Vorführung der Beschuldigten vor dem Haftrichter des Amtsgerichts Plön anberaumt.
Folgemeldung: (28.6.2007) Nach der Festnahme von drei Tatverdächtigen nach Messerstecherei in den frühen Morgenstunden des 23. Juni 2007 in Raisdorf hat die Plöner Kriminalpolizei die Beschuldigten am Mittwochnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Haftrichter des Amtsgerichts Plön vorgeführt. Der erließ für den 18-jährigen Haupttäter wegen versuchten Mordes und für die 19-jährigen wegen schweren Raubes antragsgemäß Untersuchungshaftbefehl.

Raisdorf: Polizei sucht dringend Zeugen nach Messerangriff
(25.6.2007 ots) In den frühen Morgenstunden des Samstags, 23. Juni 2007, ist es in Raisdorf im Kreis Plön zu einem Überfall mehrerer junger Männer auf einen 20-Jährigen gekommen. Die Täter verletzten ihr Opfer mit einem Messer schwer und nahmen ihm Bargeld ab.
Um 6:44 Uhr nahm der aus Niedersachsen stammende Geschädigte vom Kieler Hauptbahnhof aus den Regionalexpress nach Lübeck, um zu seinem Hotel in Malente zu gelangen. Schon vor Fahrtantritt kam er mit drei bis vier Jugendlichen in Kontakt und trat zusammen mit diesen die Fahrt an. In Raisdorf überzeugten die Fremden den ortsunkundigen 20-Jährigen, gemeinsam die Bahn zu verlassen.
Vom Raisdorfer Bahnhof aus überquerte die Gruppe die Brücke über die Bundesstraße 76 und suchte schließlich das Gelände des Schul-, Sport- und Kulturzentrum auf. Hier kam es aus der Dreier- oder Vierergruppe heraus zunächst zu einer Geldforderung gegenüber dem Geschädigten und dann zu einem Angriff mittels eines Messers. Schließlich stießen die Täter ihr Opfer zu Boden, nahmen ihm einen Geldschein ab und flüchteten in unbekannte Richtung.
Auf der Suche nach Hilfe gelang es dem Verletzten gegen 7:15 Uhr schließlich, vom Parkplatz des Freibades aus über Dritte die Polizei zu alarmieren.
Der Überfallene kam mit schweren Stichverletzungen in ein Kieler Krankenhaus, Lebensgefahr bestand für ihn nicht.
Laut Angaben des 20-Jährigen hat es sich bei den Angreifern um 16-19 Jahre alte Deutsche mit einer Körpergröße von etwa 180 cm gehandelt.
Um Hinweise auf die Täter zu erlangen und den Tathergang genauer rekonstruieren zu können, fragen die Ermittler der Plöner Kripo nun:
- Wem sind die vermutlich miteinander vertraut erscheinenden Jugendlichen im ersten Wagon des Regionalexpresses nach Lübeck aufgefallen?
- Wer hat die Gruppe durch Raisdorf gehen sehen oder wer hat sie im Bereich der Schule bemerkt?
- An wessen Haustür hat der Geschädigte auf der Suche nach Hilfe unter Umständen geklingelt?
- Wer kann ansonsten sachdienliche Angaben machen?
Zeugen sollten sich bei der Kripo in Plön unter Tel. 04522 - 5005-0 oder Polizeiruf 110 melden.

Überleben auf der Flucht
Eindrücke von einem Flüchtlingslager

Die Ausstellung von "Ärzte ohne Grenzen" in Kiel
(23.6.2007) Kolumbien, Sudan, Tschetschenien: drei Konfliktregionen, in denen Menschen zu überleben versuchen. Weltweit sind Millionen Menschen auf der Flucht vor Krieg, Gewalt oder Hungersnöten. Wer flieht oder vertrieben wird, muss meist mit wenig auskommen. Doch was heißt das?
Können Sie sich vorstellen, plötzlich Ihre Heimat verlassen zu müssen und mit Zehntausenden in einem Flüchtlingslager zu leben? Wissen Sie, was es heißt, in den ersten Tagen mit 50 bis 100 fremden Menschen eine Latrine teilen zu müssen?
Oder wie es ist, wenn Sie anfangs nur fünf Liter Wasser täglich erhalten, um zu trinken, zu waschen, zu spülen? Was hat der Oberarmumfang eines Kindes mit einer Hungersnot zu tun, und warum müssten Menschen nicht an Cholera sterben?
Antworten auf diese Fragen gibt die Ausstellung "Überleben auf der Flucht", die ÄRZTE OHNE GRENZEN im Juni und Juli in drei deutschen Städten zeigt. Die Besucher werden von erfahrenen Projektmitarbeitern durch ein typisches Flüchtlingslager geführt, wie es in Afrika oder Asien stehen könnte. Sie bekommen einen authentischen Eindruck vom Leben und Arbeiten in einem solchen Lager.
In Kiel gastiert die Ausstellung vom 30. Juni bis 5. Juli 2007 auf dem Bahnhofsplatz am Hauptbahnhof, Öffnungszeiten täglich von 10 - 20 Uhr. Der Eintritt ist frei.
Parallel zur Ausstellung findet am 3.7.2007 um 19 Uhr im Hörsaal der chirurgischen Klinik, Arnold Heller Straße 7, ein Informationsabend statt. An einem Auslandseinsatz mit Ärzten ohne Grenzen Interessierte - zum Beispiel Ärzte, MTAs, Hebammen, Psychologen und Pflegekräfte sowie Finanzadministratoren und Logistiker - sind herzlichst eingeladen.
Infos im Internet: www.aerzte-ohne-grenzen.de

42-Jähriger der Freiheit beraubt - Polizei sucht Zeugen
(22.6.2007 ots) Donnerstagabend haben unbekannte Täter einen 42-jährigen Mann aus Baden-Württemberg am Germaniahafen in ein Auto gezogen, geschlagen und ausgeraubt.
Gegen 22 Uhr stand der Mann an einem Fischstand im Bereich des Germaniahafens. Plötzlich fasste ihn ein unbekannter Mann von hinten an den Hals und zog ihn zurück. Ein zweiter Unbekannter packte mit an, und sie zerrten den Baden-Württemberger von der Menschenmenge etwa 100 Meter weg zu einem geparkten dunkelfarbigen BMW.
Aufgrund der Griffe am Hals und am Körper konnte das Opfer sich nicht wehren oder um Hilfe rufen. Für Außenstehende könnte das Verfrachten des Geschädigten wie eine Hilfeleistung für einen Betrunkenen ausgesehen haben.
Die Täter fuhren mit dem Mann in unbekannte Richtung. Etwa zehn Minuten später hielten sie an und ließen ihn aussteigen. Am Auto schlugen sie den Wehrlosen zusammen und nahmen ihm sein Bargeld ab. Anschließend flüchteten sie.
Der geschockte und durch die Schläge verletzte Mann, erstattete heute Anzeige bei der Polizei.
Bei den unbekannten Tätern soll es sich um zwei etwa 30-Jährige, 190 cm große Südländer mit kräftiger Statur und gepflegtem Äußeren handeln. Die dunkelfarbene BMW-Limousine der 5er oder 7er Modellreihe neuerer Bauart dürfte in der Nähe des Germaniahafens geparkt haben.
Aufgrund des Besucheraufkommens im Bereich ist es wahrscheinlich, dass Zeugen den Vorfall beobachteten. Wer Hinweise zu der beschriebenen Tat oder zu dem BMW geben kann, sollte sich bei der Kripo unter Tel. 0431- 160 3333 oder Polizeiruf 110 melden.
Kommentar: Diese "Südländer", wie sie die Polizei gerne bezeichnet, werden immer dreister. Angesichts einer Staatsanwaltschaft, die zu viele Verfahren gar nicht erst eröffnet und jede Menge Täter gleich wieder laufen lässt, wundert das nicht. Die mittlerweile völlig frustrierte Polizei führt einen aussichtslosen Zwei-Fronten-Krieg. Zum einen in Kiel-Gaarden, der ungeschlagenen Hochburg des Verbrechens. Dort sind vor allem diese "Südländer" die Verantwortlichen für Rauschgifthandel, Prostitution, Schutzgelderpressung, Geldwäsche und eine zunehmende Brutalisierung, die schon bei Kindern und Jugendlichen immer mehr ausartet. An der anderen Front fällt der Polizei die eigene Justiz in den Rücken. Es dauert schon mal ein halbes Jahr, bis Anzeigen überhaupt angefasst werden. Die lapidaren und unverantwortlichen Begründungen, mit denen Verfahren dann eingestellt werden, lässt nur noch den Gedanken an "Strafvereitelung im Amt" hochkommen.
Und die Gegend zwischen Hörnbrücke und Kiel-Gaardener Schwimmhalle ist immer noch das, was sie schon länger ist: Lebensgefährlich.

Hubschrauber bringt Regattateilnehmer zum Kentern
(22.6.2007 ots) Am 22.6.2007, gegen 11:13 Uhr, flog ein ziviler deutscher Hubschrauber in extremen Tiefflug (ca. 30 m) über die Regattabahn "Golf" und bringt durch seinen Abwind mehrere Regattateilnehmer zum Kentern. Personen kamen nicht zu Schaden. Des Weiteren überflog er in gleicher Höhe auch die Bahnen "Echo", "Delta" und "Alpha".
Der Pilot konnte ermittelt werden. Gegen ihn wurden Ermittlungen wegen gefährlichen Eingriffs in den Schiffsverkehr aufgenommen.

25-Jähriger nach Messerstecherei in Haft
(22.6.2007 ots) Nach der Festnahme eines 25-jährigen Kielers nach Messerstecherei in Gaarden in der Nacht zum Donnerstag hat die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel den Tatverdächtigen am Freitagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Haftrichter des Amtsgerichts Kiel vorgeführt. Der erließ Untersuchungshaftbefehl wegen Totschlags.
Die Überführung des Mannes in eine Justizvollzugsanstalt erfolgt in Kürze.

25-Jähriger bei Messerstecherei tödlich verletzt
(21.6.2007 ots) In der Nacht zum Donnerstag ist es im Veranstaltungsbereich der Kieler Woche zu einer Messerstecherei gekommen, bei der ein 25 Jahre alter Mann tödliche Verletzungen erlitt. Ein Tatverdächtiger konnte festgenommen werden, die Ermittlungen dauern zurzeit an.
Kurz vor Mitternacht ist es auf dem Ostufer im Bereich der Hörnbrücke zu einer Auseinandersetzung zwischen zwei kleineren Personengruppen gekommen. Im Verlauf des Streits zog ein 25-Jähriger ein Messer und wirkte damit auf drei seiner Kontrahenten ein. Einen 25-jährigen Kieler verletzte der Angreifer so schwer, dass dieser nur wenig später im Krankenhaus verstarb. Die beiden anderen aus Husum stammenden Opfer kamen mit kleineren Wunden davon, mussten sich aber einer ambulanten Behandlung unterziehen.
Aufgrund von Zeugenhinweisen nahmen Polizisten den Tatverdächtigen bereits unmittelbar nach der Tat auf der Kaistraße fest. Es handelt sich dabei um einen Mann aus Kiel, der der Polizei bereits hinreichend bekannt ist.
Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat nun in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen übernommen.
Zeugen, die Hinweise zur Tat geben können und noch keinen Kontakt mit der Polizei hatten, sollten sich bei der Kripo unter Tel. 0431 - 160-3333 oder Polizeiruf 110 melden. Dies gilt insbesondere für den Mann, der den Beschuldigten kurzzeitig über die Hörnbrücke verfolgte und die Einsatzkräfte auf ihn aufmerksam machte sowie für den Taxifahrer, der der Festnahme unmittelbar beiwohnte.

35-Jähriger stellt sich nach Schießerei in Gaarden
(18.6.2007 ots) Sonntagabend ist es im Stadtteil Gaarden zu einer Auseinandersetzung gekommen, in deren Verlauf ein 35-Jähriger in Richtung seines Gegenübers mehrere Schüsse abgab. Diese trafen den 50-Jährigen nicht, er blieb unverletzt.
Gegen 21:45 Uhr gerieten zwei Männer in einem Hausflur in der Bielenbergstraße aus bisher ungeklärter Ursache in einen Streit. Plötzlich zog einer der Beteiligten eine scharfe Waffe und gab mehrere Schüsse in Richtung seines Kontrahenten ab. Diese verfehlten den Geschädigten, der seinerseits mit dem Gebrauch seiner Gaspistole auf den Angriff reagierte.
Schließlich flüchtete der 35-jährige Schütze in ein Gartengelände nahe dem Tatort, wo es ihm gelang, sich der Festnahme der eingesetzten Beamten zu entziehen. Der Mann bahnte sich seinen Weg durch unwegsames Gelände, die weitere Suche nach ihm verlief ergebnislos.
Während die Ermittlungen der Kripo auf Hochtouren liefen, stellte sich der Gesuchte gegen 13:45 Uhr nach Rücksprache mit seinem Rechtsbeistand der Kriminalpolizei.
Vernehmungen sowie intensive Aufklärungsarbeit in dieser Sache dauern momentan noch an, die Hintergründe der Tat sind bisher unklar.
Der festgenommene Gaardener befindet sich zurzeit im Polizeigewahrsam. Die Staatsanwaltschaft Kiel prüft, ob die Voraussetzungen eines Haftbefehls vorliegen.

54-Jähriger niedergetreten und ausgeraubt
(18.6.2007 ots) Sonntagnachmittag haben jugendliche Täter einen Mann aus Felde im Stadtteil Gaarden ausgeraubt.
Gegen 15:30 Uhr sprachen vier Jugendliche im Bereich der Schwimmhalle Gaarden den auf einer Bank sitzenden Mann an und fragten ihn nach einer Zigarette. Nachdem er sich danach einige Meter entfernt hatte, trat ihm plötzlich einer aus der Gruppe mit dem Fuß in den Rücken. Dem gestürzten Mann sprühte ein weiterer Jugendlicher Pfefferspray ins Gesicht. Das Opfer verspürte sofort Schmerzen in den Augen. Dem Wehrlosen nahmen die Täter nun das Portemonnaie ab und flüchteten in Richtung Schulstraße.
Zur Hilfe kommende Passanten alarmierten die Polizei und die Rettungsleitstelle. Nach der ersten Versorgung vor Ort brachte ihn der RTW in eine Kieler Klinik.
Der 54-Jährige beschrieb einen der Täter mit einer auffälligen Halstätowierung. Die Kieler-Woche-Streife des 4. Polizeireviers kontrollierte kurze Zeit später auf dem Willy-Brandt-Ufer einen Jugendlichen mit der beschriebenen Tätowierung am Hals. Ob er und sein Begleiter für die Tat in Frage kommen, werden die weiteren Ermittlungen der Kripo ergeben.

Laboer Hafengeburtstag 2007
96 Jahre Kommunalhafen Laboe

(13.6.2007 db) "Große Ereignisse werfen ihre Schatten voraus". Es ist schon Tradition geworden, am Wochenende nach Beendigung der Kieler Woche startet das nächste "Großereignis" in unserer Region, der "Laboer Hafengeburtstag 2007" vom 29. Juni bis 1. Juli 2007.
Die Vorbereitungen laufen bereits seit September 2006 auf Hochtouren. In monatlichen Sitzungen des Arbeitskreises Hafengeburtstag, der sich aus Mitgliedern der Laboer Vereine "Ole Schippn Laboe" (OSL) und dem "Laboer Regatta Verein" (LRV), den Männern der Deutschen Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger (DGzRS) vom Seenotrettungskreuzer "Berlin", sowie Vertretern der Gemeinde Laboe zusammensetzt, werden Programm und Lagepläne erstellt, Schiffe eingeladen und Liegeplätze ausgewählt, Regatten und Spaßwettbewerbe ausgearbeitet, Verhandlungen mit den Schaustellern und den Künstlern koordiniert, die Medien unterrichtet und die erforderlichen Helfer aus den Vereinen angeworben.
Um den großen Erfolg der vergangenen Jahre zu wiederholen hat sich der Arbeitskreis sehr hohe Ziele gesetzt:
An Land wird das Festzelt mit einem abwechslungsreichen Unterhaltungsprogramm und kulinarischen Köstlichkeiten die Gäste anlocken. Abends gibt es hier Partyalarm mit Garry Mangels, der Laboer Band "No Entrance" und DJ RoRa.
Rund um den idyllischen Gewerbehafen von Laboe, auf dem Hafenparkplatz und im Rosengarten gibt es wieder verschiedene Stände, auf denen Handwerker ihr Können zeigen, wobei das maritime Handwerk einen Schwerpunkt bilden wird. Für das leibliche Wohl der Gäste soll an Ständen mit verschiedenen Fisch-, Grill- Kuchen und anderen Spezialitäten gesorgt werden. Auch für die Jugend und die Jüngsten gibt es an der "Kindermeile" mit dem Bungee-Trampolin am Strand, Hüpfburg, Karussell und vielem mehr wieder genügend Abwechslung auf dem Veranstaltungsgelände.
MS Berlin Auf dem Wasser im Hafen wird es wieder eng werden. Neben den aus den Vorjahren bereits bekannten Schiffen, dem Minenjagdboot "Laboe", der MS "Samka", dem SRK "Berlin", den traditionellen OSL–Schiffen "Alexa", "Gefion" und "Nordmark" wird es 2007 mit der "Falshöft" von der Wasserschutzpolizei Kiel eine weitere Attraktion geben. Alle Schiffe können besichtigt werden. Die "Berlin" wird gemeinsam mit einem SAR-Hubschrauber der Marine aus Holtenau auf der Förde vor Laboe eine Seenotrettungs-Übung demonstrieren und im Hafenbecken Bergungsmanöver vorführen.
Auf der Förde vor Laboe wird die traditionelle "Hein-Dahlinger-Regatta" für Folkeboote durchgeführt und im Gewerbehafen gibt es das publikumsnahe "Matchrace" mit Opti-Jollen. Hafen- und Förderundfahrten mit verschiedenen Booten und Schiffen runden das Programm auf dem Wasser ab.
Am und im Vereinsheim von "Ole Schippn Laboe" können Kinder und jung gebliebene Erwachsene maritime Basteleien machen, es gibt Filmvorführungen und historische Ausstellungen und frischen Kaffee mit leckerem selbst gebackenem Kuchen.
Es wird auch wieder verschiedene kulturelle Attraktionen geben, z.B. treten verschiedene Musik- und Volkstanzgruppen auf, auch Alleinunterhalter und was auf einem maritimen Volksfest nicht fehlen darf, Shantychöre mit Liedern von der Seefahrt und der Küstenregion.
Einen der Höhepunkte wird es am Samstagabend ab 23:00 Uhr am Hafen geben. Hier soll noch nicht zu viel verraten werden. Jeder sollte kommen und sich überraschen lassen.
Alles kann in dieser kurzen Information nicht genannt werden. Das Offizielle Programm wird rechtzeitig vor dem Hafengeburtstag 2007 bekannt gegeben und in den regionalen Medien veröffentlicht.
Aber jetzt schon mal dick im Kalender ankreuzen: Laboer Hafengeburtstag vom 29. Juni bis 1. Juli 2007
Text: Detlef Boje. Die Webseite: www.ole-schippn.de

Laboe: Kirche am Urlaubsort
(10.6.2007) Zitat von der Webseite: "Kirche am Urlaubsort, das ist Gute-Nacht-Geschichte für Kinder von 3 - 99, Strandgottesdienste mit Taufen in der Ostsee, Familienfrühstück, Gute-Nacht-Kirche, Spaß am Strand u.v.a. Vorbeikommen und mitmachen lohnt sich!". Nachdem im letzten Jahr Pastorin Sigrun König die Veranstaltungen geleitet hat, wird in diesem Jahr Pastor Andreas Wendt der Urlauberseelsorger sein. Sozusagen als Einstand hat uns Pastor Wendt seine Predigt zu Trinitatis zugesandt.
Die Predigt und weitere Informationen in der Rubrik Kirchen.

Kappeln: Scharfe Seemine aus dem 2. Weltkrieg gesprengt
(8.6.2007 ots) In den frühen Morgenstunden des 8. Juni hatte der Fischkutter "Sirius" eine brisante Fracht im Netz.
Beim Fischen in der Ostsee vor Schleimünde wurde vermutlich durch das Schleppnetz des Kutters ein verdächtiger Gegenstand an die Wasseroberfläche geholt. Er stellte sich letztlich als eine scharfe Ankertaumine aus dem zweiten Weltkrieg dar. Die Mine wurde gegen 13:00 Uhr von der Munitionsräumgruppe des Landes Schleswig-Holstein vor Ort gesprengt. Die Absicherung übernahmen das Polizeiboot "Eider" und die "Kormoran" des WSA Kappeln.

Hoch hinaus zum Tag der offenen Tür
(8.6.2007) Einen Großen Tag der offenen Tür veranstaltet die Firma Großmann Automobile in Plön-Bösdorf am 7. Juli. Von 10-18 Uhr locken vielerlei Aktionen und Sonderangebote.
Und auch in diesem Jahr wieder: Plön aus der Vogelperspektive. Heben Sie ab und fliegen Sie mit. Ein Flug im Hubschrauber ist ein ganz besonderes Vergnügen. Der Start aus dem Stand, das "Stehenbleiben" in der Luft und natürlich die tolle Sicht machen diese Art der Fliegerei zu einem wirklich unvergesslichen "Airlebnis".

Gospeltrio "EXTenSioN" gastiert in St. Katharinen
(8.6.2007 rr) Die evangelische Kirchengemeinde Probsteierhagen weist auf eine Terminänderung hin. Das Konzert der Gospelgruppe "EXTenSioN" findet nicht wie angekündigt am Sonntag, den 17. Juni, sondern bereits am Samstag, den 16. Juni um 20 Uhr statt.
EXTenSioN hat sich dem Gospel verschrieben. Die Gruppe sagt über sich selbst: "Wir singen alles was uns inhaltlich und musikalisch gefällt und zu unserer Besetzung (unseren Stimmen passt). Es begann alles mit Southern Gospel Music, die, im Gegensatz zu den in den Gospelchören üblicherweise praktizierten Musik, von "Weissen" beeinflusste Musik ist. "Wir möchten die uralten Inhalte der Bibel neu verpackt in Balladen, Country-Gospel, Bluegrass und Gospel-Rock unseren Zuhörern präsentieren. Unser Programm ist brandaktuell – die meisten Songs wurden in den letzten 10 Jahren von führenden amerikanischen Gospelgrößen geschrieben."
Nora Schlage, Rosi Peters und Lisa Schlage gründeten das Gospeltrio 2005 – zunächst als A-Capella-Gruppe. Schnell kamen dann E-Bass (gespielt von Nora Schlage) und Klavier dazu. Mittlerweile erweiterte sich EXTenSioN um Claus Hübner (Gitarre), Marius Schlage (Gitarre), Johannes Schlage (Piano) und Bernhard Reimers (Schlagzeug).
Man darf also gespannt sein auf diese moderne Art der Verkündigung. Wie immer gibt es eine Konzertpause, in der Wein und Brot in der Winterkirche gereicht werden. Einlass 19:30 Uhr.

Pendlerpauschale: Umwege zur Arbeit absetzbar
(8.6.2007 vnr) Wenn das Finanzamt den Steuerabzug für Ihren Arbeitsweg zusammenstreicht, weil der Weg laut Routenplaner kürzer ist als Sie angegeben haben, sollten Sie Einspruch einlegen. Sie haben jetzt gute Chancen auf Anerkennung der vollen Kilometerzahl. Umwege sind nämlich zulässig, wenn Sie dadurch Zeit sparen, urteilte kürzlich das Finanzgericht Düsseldorf (25.4.07, Aktenzeichen: 1 K 3285/06 E).
Im konkreten Fall ging es um eine Dame aus Dormagen die in der Steuererklärung 44 Kilometer als Fahrtstrecke zu ihrem Arbeitsplatz angegeben hatte. Das Finanzamt ermittelte jedoch eine Entfernung von lediglich 25 Kilometern und kürzte deshalb den Steuerabzug von 3.280 auf 1.913 Euro. Zu Unrecht, denn Testfahrten zeigten, dass die Fahrt durch die Innenstadt morgens 25 Minuten länger dauert, als der kilometermäßig weitere Weg über die Autobahn. Der Nachweis der Zeitersparnis führte dazu, dass das Finanzamt den vollen Steuerabzug anerkennen musste.
Weitere Tipps in Sachen Steuern beim Verlag für die Deutsche Wirtschaft

 

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