www.ostufer.info
Ostufer-Nachrichten - Mai 2007
 Ostufer-Info

 HOME Sitemap Inhaltsverzeichnis Zurueck

Mai 2007 - Vom Ostufer und aus aller Welt


Trinitatis 2007
Predigttext: 4. Mose 6,22-27
Pastor Andreas Wendt (evangelisch), Urlaubspastor 2007 in Laboe

Gnade sei mit Euch und Friede von dem,
der da ist, der da war, und der da kommt. Amen.

Der Predigttext für den heutigen Sonntag steht im 4. Buch Mose im 6. Kapitel.

Und der Herr redete mit Mose und sprach:
Sage Aaron und seinen Söhnen:
So sollt ihr sagen zu den Israeliten, wenn ihr sie segnet:
Der Herr segne dich
und behüte dich;
der Herr lasse sein Angesicht leuchten über dir
und sei dir gnädig;
der Herr erhebe sein Angesicht über dich
und gebe dir Frieden.
Denn ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen, dass ich sie segne.

Wir beten:
Herr, heilige uns in deiner Wahrheit, dein Wort ist die Wahrheit. Amen.

Liebe Gemeinde, liebe Schwestern, liebe Brüder,

alle, die jetzt dachten, der Gottesdienst ist vorbei, muss ich jetzt entweder freudig überraschen oder enttäuschen. Diese Worte kennt man ja eigentlich vom Ende des Gottesdienstes, aber heute sind sie Grundlage der Predigt.

ich bitte Sie, noch einmal Ihr Gesangbuch zur Hand zu nehmen. Doch wir schlagen jetzt kein Lied auf, sondern die allererste Seite. Zumindest bei mir ist es die allererste. Wenn man ein neues Gesangbuch kauft, ist diese Seite leer. Aber hier in der Kirche ist sie nicht mehr leer. Was sehen wir da? Den Stempel der Kirchengemeinde Laboe.

Man mag diesen Stempel schön finden oder nicht, das ist ganz egal. Jetzt ist für jeden klar: Dieses Gesangbuch gehört der Kirchengemeinde Laboe. Deswegen muss es hier bleiben, deswegen darf es niemand einfach so mit nach Hause nehmen. Für zu Hause muss man sich ein eigenes kaufen.

Wenn der Name oder das Zeichen drinsteht, dann weiß jeder, wem es gehört. Ich mache das mit meinen eigenen Büchern auch häufig so. Vielleicht tun Sie das auch: Ich schreibe vorne meinen Namen rein, dann weiß man, dass es mir gehört. Den Namen oder ein persönliches Zeichen aufschreiben, oder einkerben, stempeln, man nennt das auch "signieren". Und an der Signatur auf einem Gegenstand erkennt man den Besitzer.

Die deutsche Sprache hat aus dem Fremdwort "signieren" ein eigenes deutsches Wort gemacht. Das Wort "segnen". Unser Predigttext erzählt uns, dass das eine gute Übersetzung ist für das, was mit Gottes Segen gemeint ist. So sagt Gott am Ende „Ihr sollt meinen Namen auf die Israeliten legen.“

Wer gesegnet wird, der bekommt Gottes Signatur. Wenn Gottes Signatur auf mir ist, dann ist klar, wem ich gehöre, nämlich Gott. Das heißt dann auch: Niemand darf mich ihm einfach so wegnehmen.

Das Volk Israel hat diese Worte auf der Wanderung durch die Wüste bekommen. Sie waren zuvor Sklaven in Ägypten gewesen. Sklaven sind Menschen, die jemand anderem gehören, und der kann mit ihnen dann tun und lassen, was er will.
Gott hat dieses Volk dann aus Ägypten befreit und in die Wüste geführt. Er hat dort mit ihnen einen Bund geschlossen und gesagt: Ich bin euer Gott, und ihr seid mein Volk. Die Zehn Gebote hat er ihnen gegeben, damit sie wissen, wie sie ihre Freiheit behalten.

Aber die Wüste ist kein sehr einladender Ort. Und bald fingen die ersten an, sich zu beschweren: In der Sklaverei, da hatten wir wenigstens immer genug zu essen. Warum hat dieser Gott uns hier in die Wüste geführt? Warum hat er gerade uns ausgesucht, dass wir sein Volk sein sollen? Wir wollen viel lieber umkehren. Was haben wir denn davon, dass wir zu Gott gehören.

In dieser Situation sagt Gott: Es genügt nicht, dass sie mein Volk sind. Sie sollen es auch immer wieder zu hören und zu spüren bekommen. Ihr sollt meinen Namen auf sie legen. Nicht einmal, sondern immer wieder. Damit sie es nicht vergessen. Darum sollt ihr das Volk segnen.

Wer gesegnet wird, der bekommt von Gott gesagt: Du gehörst zu mir.

Das ist eigentlich überhaupt nicht selbstverständlich. Meistens wollen wir nämlich gar nicht zu Gott gehören. Wir wollen unsere eigenen Herren sein, nur uns selber gehören. Gott darf gern in unserem Leben eine Rolle spielen. Aber wir führen die Regie. Das hört man ja manchmal.

Da sagt ein Mensch: Der Glaube an Gott ist für mich ganz wichtig. Ich bin froh, dass mein Gott bei mir ist. Und ich finde es auch wichtig, dass er mich segnet.

Mein Gott, das sagen viele. Aber dass Gott zu mir sagen darf: Mein Mensch! Das gefällt dann nur wenigen.

Gottes Segen ist vielen wichtig. Aber meist ist es doch eher so: Ich mache meinen Plan, ich treffe meine Entscheidung, und am Ende möchte ich, dass Gott es segnet. Dass Gott es absegnet. Vielleicht hofft man dann, dass der Plan besser gelingt. Vielleicht auch, dass Gott nicht böse drüber ist.

Den ersten Teil des Segens, den mögen wir immer noch sehr gern hören: Der Herr segne dich und behüte dich. Gottes Schutz, wer wünscht sich das nicht? Dabei müsste Gott uns häufig vor allem vor - uns selber behüten.

So ein Segen Gottes als Sahnehäubchen auf meinen eigenen Plänen, das wollen doch viele haben. Aber bitte: Die Entscheidungen, die wollen wir immer noch selber treffen. Also eigentlich wollen wir gar nicht Gott gehören. Sondern Gott soll uns gehören.

Wir nennen so etwas dann Freiheit. In Wirklichkeit aber sind wir damit gar nicht frei. Schließlich hat Gott uns geschaffen, und er weiß, was am besten für uns ist. Wir selber glauben das oft nur zu wissen. Dann handeln wir ganz anders, als es gut für uns ist. Und damit entfernen wir uns immer weiter von Gott. Auch wenn wir denken, dass wir Gott mitnehmen.

Wir sind damit vielleicht ganz zufrieden, aber Gott ist es nicht. Er sieht nämlich, dass wir überhaupt nicht frei sind, sondern uns an viele andere Mächte, Personen, Dinge verkaufen. Bei manchen sind das die großen Sünden, die einem sofort einfallen. Bei vielen ist es einfach der eigene Wille, die Macht über andere, die Anerkennung von andern. Wir machen uns von so vielem abhängig, und denken, wir wären frei.

Aber Gott sieht die Gefangenschaft, in der wir sind. Darum hat er beschlossen, uns zu befreien. Er will, dass wir wieder ihm gehören. Dass er zu uns sagen kann: Du bist mein. Dass er uns wirklich segnen kann.

Das hat er sich einiges kosten lassen. Es hat ihn buchstäblich das Leben gekostet. Gott ist Mensch geworden in seinem Sohn Jesus Christus. Jesus hat sein Leben am Kreuz geopfert, um uns freizukaufen von unserer Sünde.

Das haben wir nicht verdient, das ist Gottes Gnade. Das ist der zweite Teil des Segens: Der Herr lasse leuchten sein Angesicht über dir und sei dir gnädig.

Weil Jesus für uns gestorben ist, darum ist Gott uns gnädig. Wenn wir an ihn glauben, dann sind wir wirklich frei, denn dann gehören wir zu Gott. Dann kann Gott auch uns segnen, seine Signatur auf uns legen und sagen: Du gehörst zu mir. Egal, was passiert, ich lasse dich nicht los.

In der Urlauberseelsorge werden wir auch in diesem Sommer wieder sehr viele Kinder taufen. Für viele Eltern verbindet sich mit dieser Taufe auch der Wunsch, dass Gottes Segen die Kinder vor allem möglichen Unheil beschützt. Ich bin selber Vater und kenne diesen Wunsch. Die Angst um die eigenen Kinder, was ihnen alles passieren könnte, da möchte man nichts unversucht lassen, damit sie behütet bleiben. Diesen Wunsch nehme ich sehr ernst. Gleichzeitig muss ich aber auch mich und andere daran erinnern: Gottes Segen ist keine Garantie, dass mir Unheil und Ärger erspart bleiben. Aber Gott verspricht: Nichts kann dich aus meiner Hand reißen. Was immer dir passiert - Gutes und Schlimmes - ich bin bei dir, ich freue mich mit dir, und ich leide mit dir.

Darum segnen wir unsere Täuflinge mit dem Zeichen des Kreuzes. Und darum schlagen wir auch in der Kirche beim Segen ein Kreuz über der Gemeinde. Wir sagen damit: Du gehörst zu Gottes Sohn Jesus Christus, der für dich gelitten hat, und der dich auch in deinem Leid nicht verlässt.

Das können wir im Gottesdienst hören. Wir können es sehen, wenn der Segen am Ende des Gottesdienstes gesprochen wird. Und heute können wir es sogar spüren und schmecken. Im Abendmahl bekommt das jeder und jede einzeln gesagt: Das, was Jesus am Kreuz getan hat, das gilt für dich ganz persönlich. Wenn du an ihn glaubst, dann sieht Gott dich freundlich und gnädig an.

Vielleicht sagst du, es ist schwer, das zu glauben. Gott ist da noch realistischer. Ohne Gottes Heiligen Geist ist es unmöglich, das zu glauben. Darum lasst uns um Gottes Geist beten, für uns und für unsere Mitmenschen, dass wir und sie an Jesus Christus zu glauben lernen und im Glauben an ihn bleiben.

Schenke es uns Gottes Heiliger Geist, dass wir im Glauben an Jesus unseren Frieden finden. Oder wie es im dritten Teil des Segens heißt: Der Herr erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden.

Und der Friede Gottes, der höher ist als alle unsere Vernunft, bewahre unsere Herzen und Sinne in Christus Jesus.

Amen.
 

Kollision Kreuzfahrtschiff "Delphin Voyager" / Feuerlöschboot "Kiel"
(31.5.2007 ots) Am 31.05.2007, zwischen 19:10 h und 19:25 h, kam es beim Ablegemanöver des Kreuzfahrschiffes "Delphin Voyager", Heimathafen Nassau/BHS von dem Bollhörnkai Nord in der Kieler Förde zu einer Berührung mit dem dahinter liegenden Feuerlöschboot "Kiel", Heimathafen Kiel.
An der "Delphin Voyager" konnten lediglich Farbabschürfungen im achteren Bereich an Stb.-Seite festgestellt werden. Der Schaden am Feuerlöschboot ist augenscheinlich ebenfalls gering, allerdings kann eine Beschädigung des Rumpfes zur Zeit nicht ausgeschlossen werden. Die "Delphin Voyager" konnte nach Rücksprache mit der SeeBG Hamburg die Reise nach Stockholm fortsetzen.
Für das Feuerlöschboot wurde aus Gefahren abwehrenden Gründen ein vorläufiges Auslaufverbot bis zur endgültigen Entscheidung der Fachbehörde erlassen.

Laboe: Viel Arbeit für nichts! Einbrecher erfolglos
(30.5.2007 ots) Nachdem Einbrecher in der Nacht zum Dienstag ein Loch in die Wand eines Einkaufsmarkts in Laboe gestemmt hatten, lösten sie beim Eindringen in das Gebäude Alarm aus und mussten ohne Beute fliehen.
Gegen 3:40 Uhr meldete ein Zeuge Einbruchalarm im Edeka-Markt in der Straße Bullbrücke 4. Als die erste Streifenwagenbesatzung den Einsatzort erreichte, erkannten die Beamten nahe dem Eingang ein im Durchmesser etwa 50 cm großes Loch in der Wand. In unmittelbarer Nähe des Durchbruchs befand sich der Geldautomat. Täter befanden sich nicht mehr im Objekt, sie hatten die Flucht ergriffen, ihre Werkzeuge ließen sie zurück.
Nach den Ermittlungen dürfte es sich um zwei Einbrecher gehandelt haben, die kurz nach Mitternacht den Markt erreichten. Zunächst setzten sie eine Überwachungskamera außer Funktion. Um Strom für ihren Bohrhammer zu bekommen, betraten sie anschließend ein Nachbargrundstück, dort zapften sie eine Außensteckdose an. Das Kabel führte bis zum Mauerdurchbruch. Offensichtlich arbeiteten die Männer mehrere Stunden, um das Loch durch die Wand zu stemmen. Als sie es dann endlich geschafft hatten und sich durch die Öffnung in den Verkaufsraum zwängten, löste der Alarm aus. Bei der überstürzten Flucht ließen die Männer ihre Einbruchswerkzeuge zurück. Darunter eine Kabeltrommel mit minzgrünem Stromkabel, ein rotes Verlängerungskabel, Hilti-Koffer mit Bohrern und einen Kuhfuß.
Die Ermittler fragen: Wer hat in der Nacht zum Dientag im Bereich des Edeka-Markts verdächtige Personen oder Fahrzeuge bemerkt? Wer kann Angaben zur Herkunft der Werkzeuge machen?
Hinweise bitte an die Kripo Plön unter Tel. 04522 - 50050 oder Polizeiruf 110.

Brandserie in Preetz geklärt
(24.5.2005 ots) In der Nacht vom 26. auf den 27. April war es im Preetzer Stadtgebiet zu einer Serie von Mülltonnenbränden und weiteren Sachbeschädigungen gekommen. Die Polizei hat die Täter jetzt ermittelt.
Die ersten brennenden Papiermülltonnen meldeten Anwohner der Moritz-Schreber-Straße gegen 23:20 Uhr. Im Kirchsteig setzte sich die Serie fort, durch die Hitze des Feuers in den Mülltonnen kam es zu Schäden an einem parkenden Auto, einem Wohnwagen und die Flammen griffen auf eine Holzumrandung über. Weitere Brände löschten Feuerwehrmänner im Urnenweg und in der Wilhelm-Raabe-Straße. Danach warfen die Täter in der Fußsteigkoppel noch einen Stein in die Frontscheibe eines Autos. Die Höhe des angerichteten Sachschadens betrug rund 10.000 Euro.
Am Sonntag, dem 29. April, gegen 4:20 Uhr meldete sich ein junger Mann bei der Polizei. Er stand mit einem Bekannten am Nachtschalter der Tankstelle in der Schwentinestraße, als sich vier Personen näherten. Einer der Männer suchte offensichtlich Streit, er tatschte dem 24-Jährigen über den Bauch. Als sich dieser über das Verhalten beschwerte, setzte es Schläge, dabei fiel die Brille des Angegriffenen zu Boden. Die beiden Freunde liefen davon. Sie blieben jedoch in der Nähe, bis die Vierergruppe das Gelände verlassen hatte. Die Brille fanden sie am Boden liegend, mit gesplitterten Gläsern, offensichtlich zertreten vor. Das Fahrrad des Geschädigten war darüber hinaus auch noch verschwunden, es lag abseits im Gebüsch mit einer Acht im Hinterrad.
Die Täterbeschreibung in diese Sache deckte sich mit den Angaben zu einem der tatverdächtigen Brandstifter. Seine Kumpane hatten ihn auf der Tankstelle mit Vornamen angeredet. So kamen die Ermittler auf die Spur des 20-jährigen Preetzers, der bereits über polizeiliche Erkenntnisse verfügte. In den anschließenden Vernehmungen räumte der Tatverdächtige die Körperverletzungssache ein. Die Brände will er unter Alkoholeinfluss gemeinsam mit einem Bekannten gelegt haben.

Oldie-Nacht in der Räucherei
(20.5.2007 ro) Am 1.6. ab 18:00 Uhr geht in der Räucherei in Kiel-Gaarden die Post ab. Es spielen 7 Bands zu einer Oldienacht. Da ist Stimmung vorprogrammiert.
Vieleicht habt ihr Lust und Zeit, mal vorbeizuschauen. Es spielen auf: AshBone, Paddocks, HabaHabaSudSud, The Beat goes on, Suzy and Band, BluesToo und Nightstick.

G-Move in Kiel
(20.5.2007 ots) Der G-Move nach dem Vorbild der "Love-Parade" lockte in diesem Jahr etwa 40.000 zumeist jüngere Besucher in die Landeshauptstadt. Der Zug mit den Musik-Trucks pendelte vom ZOB über die Kaistraße bis zum Schwedendamm und zurück.
Gegen 14 Uhr setzte sich der Corso in Bewegung. Mit zunehmender Zeit und steigenden Alkoholkonsum änderte sich die Stimmung der zunächst sehr friedlichen Veranstaltung. Den Polizeikräften fiel aggressives Verhalten auf, es kam zu Rangeleien und Körperverletzungen unter zumeist jugendlichen Teilnehmern.
In zwei Fällen kam es zu Sachbeschädigungen. Polizisten fertigten drei Anzeigen wegen Beleidigung. In drei Fällen leisteten Betroffene massiv Gegenwehr gegen die polizeilichen Maßnahmen, so dass die Beamten Anzeige wegen Widerstandes fertigten.
Bei insgesamt zwölf Besuchern fanden Einsatzkräfte Drogen in geringen Mengen. Fahnder beobachteten zwei Dealer beim Handel mit Betäubungsmitteln. Die Tatverdächtigen wurden vorläufig festgenommen.
Sechs Personen waren aufgrund ihres übermäßigen Alkoholgenusses nicht mehr in der Lage zu gehen. Zu ihrem eigenen Schutz kamen sie zur Ausnüchterung ins Polizeigewahrsam. Zehn alkoholisierte Jugendliche wurden nach Hause gefahren und ihren Eltern übergeben.
Darüber hinaus sprachen die Einsatzkräfte gegen große Anzahl von Randalierern Platzverweise aus. Die Betroffenen hatten sich vom Veranstaltungsort zu entfernen.
Bis zum angekündigten Ende des G-Moves nahm die Besucherzahl langsam ab. Nach Beendigung gegen 21 Uhr und den Schließen der Verkaufsstände leerte sich der Veranstaltungsbereich merklich. Die Besucher zog es in Diskotheken und Aftershowpartys.
In der Nacht hatte die Polizei im gesamten Stadtbereich 160 Einsätze zu bewältigen. Darunter 30 Ruhestörungen. 21 Anzeigen wegen Körperverletzungen wurden entgegengenommen. Die Streifenwagenbesatzungen brachten 27 stark alkoholisierte Personen nach Hause oder die Hilflosen landeten in der Ausnüchterungszelle.
Bei Fahrzeugkontrollen fielen zehn Autofahrer auf, die unter Drogeneinfluss am Lenker saßen. Zwei Fahrzeugführer waren angetrunken. Alle haben mit empfindlichen Strafen und dem Verlust ihres Führerscheins zu rechnen.

Stein: 17-Jähriger erleidet bei Schlägerei am
Himmelfahrtstag lebensgefährliche Verletzungen

(18.5.2007 ots) Donnerstagnachmittag ist es in Stein zu einer Schlägerei zwischen rund 40 mehr oder minder alkoholisierten Personen gekommen, dabei hat ein 17-Jähriger lebensgefährliche Verletzungen erlitten.
Im Haus des Kurgastes in Stein feierte anlässlich des "Vatertags" eine größere Anzahl von Personen. Darunter auch Fußballer aus Laboe und Schönkirchen. Die Sportler kennen sich und mit zunehmender Zeit und steigendem Alkoholpegel entwickelte sich zunächst ein verbaler Streit zwischen den etwa 25 Kickern aus Laboe und 15 Schönbergern. Gegen 17.15 Uhr eskalierte die Auseinandersetzung zu einer Schlägerei, bei der einige Beteiligte auch Reizgas einsetzten.
Ein 17-Jähriger aus Schönkirchen erlitt im Zuge des Handgemenges schwere Kopfverletzungen. Der eingesetzte Notarzt behandelte den Jugendlichen vor Ort. Nachdem sich der Zustand des Patienten stabilisiert hatte, kam er in ein Kieler Krankenhaus. Nach derzeitigem Stand hat sich der Gesundheitszustand des 17-Jährigen erfreulicherweise stark gebessert, es besteht keine Lebensgefahr mehr, der Jugendliche ist ansprechbar.

Schönberg: Marder sorgt fόr Aufregung
(16.5.2007 ots) In Schönberg hat ein Marder Zuflucht im Radkasten eines Autos gesucht. Einer Streifenwagenbesatzung ist es unter Beobachtung unzähliger Schaulustiger gelungen, das Tier einzufangen. Dienstag gegen 14 Uhr bat eine Fahrzeughalterin die Polizei um Hilfe, da sich ein Marder im Radkasten ihres Autos versteckt halte. Die eingesetzten Beamten versuchten den Störenfried zunächst durch Zureden zum Verlassen seiner nicht artgerechten Bauhausung zu bewegen. Diese Maßnahme fruchtete nicht, das noch junge Tier blieb wo es war, es schaute nur gelegentlich neugierig aus dem Versteck. Die Menge der Schaulustigen nahm indessen erheblich zu.
Um den Marder zu vertreiben, kamen die Polizisten zu der Überzeugung, es könnte gelingen, wenn man den Wagen bewege. Die Halterin sollte ihr Auto leicht vor und zurück fahren. Etwas mutlos bat die Frau einen Beamten, diese Aufgabe doch lieber selbst zu übernehmen. Unerschrocken setzte sich der Ordnungshüten nun hinter das Lenkrad. Seine ruckartigen Fahrkünste brachten jedoch keinen Erfolg. Also griffen die Beamten zu einem Besen. Das überzeuge, der Marder floh. Dabei war zu erkennen, dass er eine Verletzung am Schwanz hatte.
Möglicherweise dürfte dieser Umstand den Flüchtenden dazu bewogen haben, die angrenzende Apotheke aufzusuchen. Das sorgte neben erheblicher Aufregung auch für jede Menge Zulauf in dem Geschäft. Die Polizisten rückten dem vierbeinigen Besucher jetzt mit einer Alutonne zu Leibe. Sie drängten ihn in die Ecke, hatten ihn eigentlich schon in der Falle, doch schwupp entwischte er ins Lager.
Hier bot sich erneut die Gelegenheit und einer der Polizisten packte den Marder am Kragen. Der Gefangene stieß völlig unerwartet einen markerschütternden Schrei aus, der alle sechs Apothekerinnen und die Beamten erstarren ließ. Dennoch gelang es dem Tierbändiger, den Gefangenen in die Tonne zu befördern.
Mit sich zufrieden und in Erwartung freundlichen Applauses standen die Polizisten nun vor den Zuschauern. Doch diese schauten nur fragend. Das Apothekenpersonal war auch nicht begeistert, sie deutete den Gladiatoren, die Arena möglichst schnell zu verlassen. So nahmen die Polizisten ihr Bündel und verschwanden. Den Marder stellten sie dem örtlichen Tierarzt vor, die Verletzungen erwiesen sich als nicht so gravierend. Ohne die sonst übliche erkennungsdienstliche Behandlung entließen die Beamten den jungen Steinmarder anschließend in die freie Natur. (Kommentar: Sieh an, Humor hat sie, unsere Polizei :)

Tipp des Tages: Grußformeln einmal anders
(11.5.2005 vnr) "Mit freundlichen Grüßen" – das ist Deutschlands Standardgrußformel. Die ist okay, und Sie können sie getrost weiter verwenden. Für viele Briefe, etwa für Mahnungen oder gar Abmahnungen, ist sie wahrscheinlich am besten geeignet. Doch bei vielen anderen Briefanlässen können Sie mehr Individualität beweisen. Was halten Sie von diesen 8 Grußformeln:
1. Freundliche Grüße nach München
2. Ich grüße Sie und wünsche Ihnen noch eine schöne/erfolgreiche Woche
3. Ein schönes Wochenende wünscht Ihnen die AZ-Bank
4. Freundliche Grüße aus der Maximilianstraße
5. Ich freue mich auf unser Treffen. Bis dahin freundliche/viele/herzliche Grüße
6. Freundliche Grüße aus dem sonnigen Hamburg an die Spree
7. Wir freuen uns, dass Sie bald unser Gast sein werden
8. Mit freundlichem Gruß von Haus zu Haus
Die meisten dieser Grußformeln sind sogar für geschäftliche Erstkontakte geeignet – also nur Mut!
Aus: Das Sekretärinnen-Handbuch

Vatertagsausflug mit der guten alten Chaise
Siebtes Traditionsgespann-Fahren historischer Kutschen am Himmelfahrtstag (17. Mai) auf Schloss Weissenhaus.
Barockpferdevorführung und Schlemmermeile sowie Antikmarkt.

(8.5.2007 pe) Sechs temperamentvolle Schimmel-Ponies vor einer historischen Kutsche werden die Stars beim siebten Traditions-Gespannfahren historischer Kutschen der Fahrergemeinschaft Schleswig Holstein Hamburg auf Schloss Weissenhaus sein. Die temperamentvollen Ponies werden von ihrer ebenso lebhaften Trainerin, Susann Lamp aus Brodersdorf, unter anderem vor einen Tandem-Wagen gespannt, der bereits im vergangenen Jahr viele Besucher begeisterte.
Aber auch die Liebhaber von Großpferden werden auf ihre Kosten kommen: In klassischer Anspannung – drei braune, ein Schimmel – präsentieren sich vier prächtige Holsteiner vor einem eleganten Landauer. Es ist das Gespann von Friedrich A. Kruse aus Brunsbüttel, der erstmals in Weissenhaus starten wird. Auf dem Rapsbildmotiv der vierfarbigen, diesjährigen Plakat-Ankündigung ist das Ponygespann der Familie Vöge-Lesky aus Ratjendorf/Krummbek zu sehen. Aber nicht nur die eleganten Karossen der Altvorderen, wie etwa die Landratswagen, die Berline, der Parkwagen, die zur Jagd verwendeten Kutschen, die Vis-à-Vis’ und die gute alte Chaise, werden zu bewundern sein. Auch die Nutzwagen sollen vorgeführt werden. Dazu hatte die Fahrergemeinschaft Schleswig Holstein Hamburg erstmals im vergangenen Jahr eine zusätzliche Disziplin geschaffen. Zu den Nutzfahrzeugen zählen die schlichten Einachser – Gigs, Dos-à-Dos, wie man sie früher auf Schleswig-Holsteins Wegen sah. Hier war und ist das Kaltblut-Gespann der Familie Döring aus Oldersbek vor einem voll bepacktem Ackerwagen eine der Attraktionen der Veranstaltung.

Es werden über 30 Gespanne erwartet. Das entspricht der Anzahl der Teilnehmer wie die Veranstalter sie von Anfang an verzeichnen konnten. Verstärkt kommen die Teilnehmer aus Schleswig-Holstein, während die Niedersachsen, die anfangs das größte Kontingent stellten, nicht mehr so zahlreich vertreten sind. Die Pferdearten widerspiegeln die hiesige Zucht: Holsteiner, Trakehner, Haflinger, Kaltblüter und Shetties.
Die Gespanne starten ab 9 Uhr 30 von der Schlosswiese zu ihrer Ausfahrt mit sportlichem Akzent. Jedes einzelne Gespann wird von Jagdbläsern aus Hamburg (vormittags) und Oldenburg (nachmittags) zünftig begrüßt und anschließend fachkundig dem Publikum vorgestellt.
Von der Schlossweise aus starten die Kutschenoldies durch die schöne ostholsteinische Landschaft vorbei an Schloss Farve zum Gut Ehlerstorf. Dort ist ein Hindernis zu durchfahren und eine Ruhepause für Ross und Fahrer eingeplant. Die einen kehren dann zurück, andere fahren die große Strecke über Meischenstorf, wo sie nochmals zur Schonung der Pferde eine Rast abhalten.
Fast alle Fahrer durchfahren nach ihrer Rückkehr auf das Schlossgelände (ab ca. 12 Uhr) einen Kegelparcours. Sie müssen an "lebenden Hindernissen" vorbei – wahrscheinlich einer Herde Gänse im Pferch oder Schafen vielleicht auch einem Esel. Mit diesen Tierarten kenne sich die Pferde in der Regel nicht aus. Sie dienen als Gehorsamkeitsprüfung. Schneidige Offiziere in Uniform mit ihren Damen, in historischen Gewändern aus der Zeit, als elegante Kutschen alljährlich bei der Kaiserparade die Wiener Gesellschaft begeisterten, müssen gegrüßt werden. Dabei sind die Leinen in flüssigem Trab in einer Hand zu halten, was zum Beispiel den Vierspänner-Fahrern einiges Können abverlangt.
Die Barockpferde Kiel unter der Leitung von Gerda Blochwitz werden zwei Vorstellungen geben: "Die drei Musketiere" nach dem gleichnamigen Musical (ca. 13 h) und ein farbenprächtiges Schaubild "Flamenco" (ca. 15 Uhr). Das Lensahner Blasorchester wird ab 15 Uhr für die musikalische Untermalung der Gäste sorgen.
Ein großes Erlebnis für das Publikum wird die Siegerehrung gegen 17 Uhr sein, wenn die schön herausgeputzten Pferde und Kutschen auf der großen Ostseewiese hinter dem Schloss auffahren und unter den Klängen der historischen Reitermärsche zur Ehrenrunde starten.
Der Geschäftsführer von SCHLOSS WEISSENHAUS, Ole Marxen, berichtet von einer einladenden Schlemmermeile, die für jeden Geschmack etwas Gutes bereithält. Eine zusätzliche Bereichung für die Veranstaltung wird erstmalig ein abwechslungsreicher Antikmarkt sein, der sich mit direktem Blick auf das Schloss Weissenhaus präsentieren wird.
Der Eintritt ist wieder frei.
Weitere Infos: Pieter Egelhof, Pressesprecher der Fahrergemeinschaft Schleswig Holstein Hamburg – Tel: 0452/63 80 933

Selbsttest: Wie hoch ist Ihr Allergie-Risiko?
(7.5.2007 vnr) Ermitteln Sie, wie hoch Ihr persönliches Allergie-Risiko ist. Gehen Sie dazu bitte die folgenden Fragen sorgfältig durch und antworten Sie mit "Ja" oder "Nein".
1. Leiden oder litten Ihre Eltern an allergischen Erkrankungen?
2. Wurden Sie als Kind weniger als 6 Monate lang gestillt?
3. Litten Sie als Kind an einem Milchschorf?
4. Leiden Sie an Neurodermitis?
5. Stehen Sie beruflich oder privat unter starkem Stress?
6. Leben Sie in einem Raucherhaushalt oder rauchen Sie selbst?
7. Haben Sie beruflichen Kontakt zu allergieauslösenden Substanzen (z. B. Chromat in Zement, Latexhandschuhe, Haarfärbemittel, Mehlstäube)?
8. Halten Sie Haustiere?
9. Stehen in Ihrer Wohnung oder am Arbeitsplatz viele Topfpflanzen?
10. Gibt es in Ihrer Wohnung feuchte Stellen oder Schimmel- bzw. Stockflecken?
11. Wohnen Sie in einer staubbelasteten Gegend (Hauptverkehrsstraße, Industriegebiet)?
12. Hatten Sie in der Vergangenheit eine längere Antibiotika-Behandlung?
Auswertung:
Wenn Sie mindestens 4 dieser Fragen mit "ja" beantwortet haben, ist Ihr Allergie-Risiko stark erhöht. Falls Sie an Atemnot, Dauerschnupfen oder Hauterkrankungen leiden, für die es bisher keine Erklärung gibt, könnte das Anzeichen einer bisher unerkannten Allergie sein. Sprechen Sie Ihren Arzt unbedingt auf diese Möglichkeit an.
Mehr Gesundheits-Tipps beim Verlag für die Deutsche Wirtschaft

Preetz: Polizistin verfolgt Dieb mit geliehenem Rad
(7.5.2007 ots) Nach einem "Räuberischen Diebstahl" in einem Preetzer Supermarkt hat eine Beamtin den flüchtigen Täter mit einem geliehenen Fahrrad verfolgt.
Donnerstag gegen 19 Uhr beobachtete eine Verkäuferin des Sky-Markts einen Kunden, der drei Flaschen Schnaps einsteckte. Dann versuchte der Mann an der Kasse vorbei den Laden zu verlassen. Die Angestellte hielt ihn fest, er schubste sie zu Seite. Vor dem Eingang konnte die Frau ihn nochmals an der Jacke ergreifen, erneut riss sich der Täter los und floh mit dem Diebesgut.
Zeugen folgten dem Flüchtigen, verloren ihn aber aus den Augen. Eine Streifenwagenbesatzung des Plöner Bezirksreviers hielt sich in Tatortnähe auf. Der Polizist und seine Kollegin nahmen die Fahndung auf. Nach Hinweisen entdeckten sie den Gesuchten. Ein Jugendlicher überließ der Kommissarin sein Fahrrad, damit sie den Täter schneller einholen konnte. Das wäre auch fast gelungen, aber der Dieb durchwatete jetzt die Mühlenau. Die radelnde Beamtin schickte ihre Kollegen in die entsprechde Richtung, der Täter konnte auf dem Parkplatz der Rettungswache mitsamt seiner Beute festgenommen werden.
Der 43-jährige Mann stand unter Alkoholeinfluss, ein Test ergab einen Wert von 1,72 Promille. Den entwendeten Schnaps stellten die Beamten sicher. Den Beschuldigten erwartet eine Anzeige wegen "Räuberischen Diebstahls".
In welcher Form die Polizei dem jugendlichen Fahrradspender ihren Dank aussprechen wird, ist dem Meldungsverfasser derzeit nicht bekannt. Eine Einladung zur Polizeisportschau wäre sicherlich eine angemessene Würdigung.

 

Aus Internet und Technik


Microsoft und Best Buy: Eine "kriminelle Vereinigung"?
(8.5.2007 golem) In einer Sammelklage wird Microsoft und dem Handelsunternehmen Best Buy in den USA Verschwörung und Bildung einer kriminellen Vereinigung mit dem Ziel, Kunden zu betrügen, vorgeworfen. Ein Berufungsgericht in San Francisco hat die Klage am Freitag einstimmig zugelassen, nachdem sie in der unteren Instanz abgewiesen worden war.
Weiter bei: www.golem.de

© by Ostufer.Info hk 2007

SUCHEN


Nur ganze Wörter?
Ja     Nein

Ladenpassage
Einkaufen im Internet
Unsere Online-Shops

Aktuelle Angebote

Zur Website von Greenpeace Deutschland e.V.

Conrad Electronic

Tickets bei Ticket Online

Besuche

 


Fische


 HOME Impressum Sitemap Inhaltsverzeichnis Suche Zurueck
www.ostufer.info