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März 2007 - Vom Ostufer und aus aller Welt
Trompeten und Posaunen erschallen zu Ostern
(31.3.2007 rr) Die evangelische Kirchengemeinde Probsteierhagen lädt herzlich zum Eröffnungskonzert der diesjährigen Konzertreihe in die St. Katharinen-Kirche am Ostermontag, den 9. April, um 20 Uhr ein.
Die eigens vor drei Jahren von dem Kieler Instrumentenbauer Wolfgang Steffen handgefertigte und auf den Stimmton der historischen Barockorgel von 1670 intonierte Barocktrompete wird von Niklas Oemig aus Flintbek geblasen. Sie wird in einer "Canzona" und einer "Battaglia" (lautmalerische Schlachtenbeschreibung) des Italieners Girolamo Frescobaldi vorgestellt. Erstmals wird die Barockorgel auch mit einer Posaune zusammen erklingen, denn der neue Landesposaunenwart Daniel Rau aus Plön konnte für das Konzert gewonnen werden und musiziert auf der Bassposaune zusammen mit Organist Roman Reichel eine "Romance" von Carl Maria von Weber sowie das "Hosannah" des großen Klaviervirtuosen des 19. Jhd., Franz Liszt. Auch die Truhenorgel kommt zu ihrem Recht in Kombination mit einer schlanken Barockposaune in einer dreisätzigen Sonate von Wolfgang Amadeus Mozart.
Karten zu € 8.- (erm. € 6.-) gibt es an der Abendkasse ab 19:30 Uhr. Für leibliches Wohl und Konversation wird in der Pause bei "Orgelwein" und Brot in der Winterkirche gesorgt.
Alle Veranstaltungen im Jahr 2007 finden sich in der Rubrik Kirchen
Führungen durch St. Katharinen starten zu Ostern
(31.3.2007 rr) Wer Interessantes zu Historie und Bedeutung der St. Katharinen-Kirche zu Probsteierhagen und ihrer zahlreichen Kunstgegenstände erfahren sowie österliche Orgelmusik an der historischen Barockorgel von 1670 und der Truhenorgel hören möchte, ist herzlich eingeladen, der Kirche einen Besuch abzustatten am Ostersonntag, den 8. April um 11:15 Uhr. Die lichte Kirche ist darüber hinaus aber auch ganztägig geöffnet und lädt zum Verweilen und zur Meditation ein.
Stauprognosen zum kommenden Ferienreiseverkehr
(30.3.2007 ots) Zum kommenden Wochenende ist wieder mit erhöhtem Verkehrsaufkommen auf Schleswig-Holsteins Autobahnen zu rechnen.
Im Verlauf der A 1 ist der Bereich vor der Einengung der Autobahn in die E 47 in Richtung Fehmarn staugefährdet.
Auf der nördlichen A 7 ist erfahrungsgemäß der Bereich des Bordesholmer Dreiecks das Rendsburger Kreuz und die Rader Hochbrücke staugefährdet.
Auf der A 7 wird bei entsprechendem Verkehrsaufkommen der Seitenstreifen als temporärer dritter Fahrstreifen in Richtung
Dänemark zur Verfügung stehen. Hinweis an die Verkehrsteilnehmer: es handelt sich hier um einen vollwertigen Fahrstreifen und sollte so auch genutzt werden - Achtung Rechtsfahrgebot!
Grundsätzlich gilt natürlich die Abhängigkeit von der Wetterlage und die damit verbundene Erhöhung des Tagesausflugverkehrs.
Ansonsten wünscht das Landespolizeiamt Schleswig-Holstein eine freie Fahrt für unsere Gäste und Durchreisenden.
Thor Heyerdahl – Wege über Wind und Wasser
Das Kon-Tiki Museum in Oslo zu Gast im Museum des Kreises Plön
Color Line ermöglicht Sonderausstellung
(24.3.2007) Am 24. März 2007 wurde in Plön eine legendäre Sonderausstellung über den Abenteurer und Wissenschaftler Thor Heyerdahl eröffnet, die über einen längeren Zeitraum im Museum des Kreises Plön zu sehen ist. Die Festrede hielt Thor Heyerdahl Jr., der extra mit seiner Frau aus Oslo angereist ist. Diese sehr sehenswerte Ausstellung bezieht sich auf ein Ereignis, das vor 60 Jahren die Weltöffentlichkeit in Staunen versetzt hat. Denn am 28. April 1947 stach von Peru aus ein Floß Richtung Polynesien in See. Es folgte dem Humboldtstrom, ließ sich von den Passatwinden leiten und war Strömungen, Wind, Wasser und Wellen schutzlos ausgeliefert. Nach 101 Tagen und 4300 Seemeilen gesteuerter Fahrt strandete es im Korallenriff des Raroia–Atolls in Polynesien.
Thor Heyerdahls berühmt gewordene Pazifik-Reise auf der Kon-Tiki war nicht nur ein spektakuläres Abenteuer und mediales Weltereignis. Hinter dem waghalsigen Unternehmen des norwegischen Forschers stand die nur im praktischen Versuch zu prüfende Annahme, dass Polynesien bereits in prähistorischer Zeit von Südamerika aus mit einem Balsafloß zu erreichen gewesen sei. Sein Erfolg verifizierte die Hypothese über die Hochseetauglichkeit der Seefahrzeuge. Darüber hinaus ließ die Expedition alte Inka-Überlieferungen von westwärts segelnden Leuten wie auch polynesische Legenden über von Osten kommende hellhäutige Neuankömmlinge in einem neuen Licht erscheinen. Wenngleich die mit der Fahrt verbundenen Besiedlungshypothesen Thor Heyerdahls bis dato viel an Relevanz verloren haben, machte seine Expedition der Weltöffentlichkeit die Möglichkeiten des Experiments in archäologischen Fragestellungen bewusst. Thor Heyerdahl gilt somit als Begründer der experimentellen Schiffsarchäologie und steht für die Verbindung von Wissenschaft und Abenteuer. Der Dokumentarfilm über die Kon-Tiki-Expedition wurde 1951 mit einem Oskar ausgezeichnet.
Der Vorsitzende des Plöner Kreismuseums, Landrat Dr. Volkram Gebel, zeigte sich überglücklich, eine solche Sonderausstellung, die sich dem Lebenswerk Thor Heyerdahls (1914 – 2002) widmet, in der Wasserstadt Plön zeigen zu können. Seine Expeditionen Kon-Tiki, Ra und Tigris werden ebenso thematisiert, wie seine Forschungsansätze und archäologischen Entdeckungen.
Einen Schwerpunkt der Ausstellung bilden zudem aktuelle Forschungen des Ökologie-Zentrums der Kieler Universität auf der Osterinsel. Die aktuellen Untersuchungen von Dr. Andreas Mieth aus Kirchbarkau und Prof. Dr. Hans-Rudolf Bork der Erosionsgeschichte der Insel verdeutlichen, dass seit den archäologischen Grabungen Thor Heyerdahls 1955/56 die geheimnisvolle Insel im Pazifik noch immer ihren Reiz nicht verloren hat. Weiterhin sind aktuelle Projekte „im Kielwasser" von Thor Heyerdahl in die Ausstellung integriert. Das Kieler Segelschulschiff „Thor Heyerdahl", die „Tangaroa-Expedition" im vergangenen Jahr von Thor Heyerdahls Enkel Olav sowie die geplante Schilfbootexpedition „Abora", die in diesem Sommer von New York nach Spanien gehen soll, werden präsentiert.
Der Landrat dankte dem weltbekannten Kon-Tiki-Museum als Hauptleihgeber der Ausstellung. Sämtliche Exponate und sowie das auf Thor Heyerdahl bezogene Bildmaterial stammen aus dem Osloer Museum. Das Kon-Tiki-Museum in Oslo ist eine private Stiftung. Es beherbergt u. a. das Originalfloß der Kon-Tiki-Expedition (1947) Thor Heyerdahls, Statuen eines heiligen Familiengrabes auf den Osterinseln (1956), das Papyrusboot der Ra II (1970) sowie eine Sammlung von archäologischen Funden von den Osterinseln, aus Ost-Polynesien, von den Galapagosinseln und aus Peru zu sehen. Neben Repliken der Expeditionsschiffe Thor Heyerdahls zeigt die Plöner Ausstellung archäologische Objekte von seinen Ausgrabungen sowie originales Bild- und Filmmaterial.
Ohne einen großzügigen Sponsor wäre ein solches Ausstellungsprojekt für Plön undenkbar. So dankte der Landrat besonders der Color Line, dass die Sonderausstellung „Thor Heyerdahl – Wege über Wind und Wasser" konzipiert und realisiert werden konnte. Auf die Initiative ihres Marketing Direktors und ehemaligen Plöner Kreistagsabgeordneten, Jan-Hendrik Köhler-Arp, wurde das Projekt in Angriff genommen und der Kontakt zwischen den Museen hergestellt. Die inhaltliche Gestaltung wurde in der Hand der Museumsleiterinnen in Oslo und Plön gegeben. Der gesamte organisatorische und vor allem finanzielle Teil wurde von Color Line gemanagt: Transport, Versicherungen, Fahrten der Kuratorin nach Oslo, Öffentlichkeitsarbeit und Förderung von Bildungsprogrammen für Schulen. So ist es der Color Line zu verdanken, dass die Exponate aus Oslo ihren „Weg über das Wasser" von Norwegen in die Wasserstadt Plön finden durften. " Wir wissen die Außergewöhnlichkeit hoch einzuschätzen, dass ein großes Unternehmen auf eine kleine Kulturinstitution zugekommen ist, um ein kulturelles Ereignis zu ermöglichen" betonte der Landrat.
Besonders herzlich bedankte sich der Landrat auch bei Museumsleiterin Julia Sutter als Kuratorin der Ausstellung. In ihrer Hand lag die Gesamtkonzeption und Gestaltung der Ausstellung.
Weitere Unterstützung erfuhr die Ausstellung durch StampMedia aus dem Kieler Medienhaus. StampMedia hat von Anfang an die Ausstellung ideenreich begleitet, motivierend unterstützt, kreativ gestaltet und auch finanziell gestützt. Sogar ein Malbuch wurde extra für die Ausstellung entworfen.
Die Ausstellung ist dienstags bis sonntags von 10:00 bis 17:00 Uhr geöffnet und wird ergänzt durch ein umfangreiches Begleit- und Vermittlungsprogramm. Die Termine für Vorträge, Ferienprogramme für Kinder sowie Führungen und Workshops werden im Internet unter www.kreismuseum-ploen.de angekündigt.
Weitere Infos: Tel. 04522-744 391. Hier können auch Führungen und Workshops für Gruppen und Schulklassen gebucht werden.
Vier Haftbefehle wegen versuchten Totschlags erlassen
(21.3.2007 ots) Nach dem versuchten Tötungsdelikt vom 18. März 2007 in Kiel-Elmschenhagen haben die Ermittlungen der Mordkommission der
Bezirkskriminalinspektion in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel vorgestern abend zur Festnahme von fünf
Personen, vier jungen Männern und einer Frau, geführt. Vier von ihnen befinden sich mittlerweile in Untersuchungshaft.
In den späteren Vernehmungen der Beschuldigten kristallisierte sich als Hintergrund der Tat ein Beziehungsstreit zwischen der
18-jährigen Beschuldigten und ihrem Ex-Freund heraus. Die Frau aus Elmschenhagen hatte vier Bekannte beauftragt, das spätere Opfer in
ihrer Sache zur Rede zu stellen und unter Druck zu setzen. Hierzu lockte sie den 18-Jährigen in der Nacht zum Montag unter einem
Vorwand in die Teplitzer Allee, wo die Tatverdächtigen ihn überfielen. Zuvor hatten sie sich maskiert und mit Messer und
Schlagstock bewaffnet.. Der Streit endete für den Angegriffenen schließlich mit lebensgefährlichen Stichverletzungen.
Bei Absuchmaßnahmen am Tatort stellten Polizeikräfte aus Eutin am Mittwochmorgen mehrere Tatwerkzeuge sicher.
Die teils geständigen männlichen Tatverdächtigen zwischen 17 und 18 Jahren wurden am Dienstagnachmittag auf Antrag der
Staatsanwaltschaft Kiel der Haftrichterin vorgeführt. Diese erließ Haftbefehl wegen versuchten Totschlags. Die jungen Männer, von denen
drei bisher polizeilich unbekannt waren, kamen noch am Abend in die Justizvollzugsanstalt.
Die zunächst festgenommene junge Frau kam auf freien Fuß, da keine Haftgründe vorlagen. Sie wird sich jedoch wegen ihrer Anstiftungshandlung verantworten müssen.
Versuchte Tötung in Kiel-Elmschenhagen
Die Polizei sucht dringend Zeugen.
(19.3.2007 ots) Sonntagnacht, am 18. März 2007, ist es im Stadtteil Elmschenhagen zu einem versuchten Tötungsdelikt an einem 18-jährigen
Kieler gekommen. Danach sind mehrere Täter flüchtig, die Polizei bittet um Hinweise aus der Bevölkerung.
Gegen 23:30 Uhr beobachteten Anwohner der Teplitzer Allee eine heftige körperliche Auseinandersetzung in Höhe der Hausnummer 13.
Vier Männer, die mit schwarzen Sturmhauben maskiert gewesen sein sollen, griffen gemeinschaftlich eine Einzelperson an. Die Schlägerei
verlagerte sich im Verlauf bis zur Hausnummer 25, wo die Täter schließlich auf Zurufe aus geöffneten Fenstern von ihrem Opfer abließen und in Richtung Reichenberger Allee flüchteten.
Da der Geschädigte sich bei dem Angriff offensichtlich schwerste Verletzungen zugezogen hatte, alarmierten Zeugen sofort die Polizei und einen Rettungswagen.
Nach einer ersten medizinischen Versorgung vor Ort kam der lebensgefährlich Verletzte mit mehreren Stichverletzungen im
Oberkörper und einer tiefen Schnittwunde im Arm in ein Krankenhaus. Nach einer Notoperation besteht für den jungen Mann keine Lebensgefahr mehr.
Eine sofort nach den Tätern eingeleitete Fahndung verlief negativ. Die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel hat in Zusammenarbeit mit der Staatsanwaltschaft Kiel die Ermittlungen übernommen.
Da es derzeit keine Hinweise auf die Tatverdächtigen gibt und die genauen Tatumstände und das Motiv bisher noch unklar sind, bitten die Ermittler die Bevölkerung um Mithilfe:
- Wer hat den Vorfall beobachtet?
- Wer kann Angaben zur Identität der Täter machen?
- Wer kann ansonsten sachdienliche Hinweise geben und wurde bisher noch nicht von der Polizei befragt?
Hinweis bitte an die Mordkommission der Bezirkskriminalinspektion Kiel unter Tel. 160-3333 oder Polizeiruf 110.
Das ist die Drossel ...
Das ist die Drossel, die da schlägt,
der Frühling, der mein Herz bewegt;
ich fühle, die sich hold bezeigen,
die Geister aus der Erde treiben.
Das Leben fließet wie ein Traum -
mir ist wie Blume, Blatt und Baum.
(Theodor Storm)
Gringos Ahoi: Wasserschutzpolizei rettet Kitesurfer
(13.3.2007 ots) Aus seiner gefährlichen Lage konnte am vergangenen Montag ein Kitesurfer von Beamten der Wasserschutzpolizei gerettet werden.
Der Mann befand sich gegen 13:40 Uhr mit seinem Brett auf der Ostseite der Insel Sylt nördlich von Hörnum, als er völlig entkräftet
den Strand nicht mehr erreichen konnte. Ihm gelang es noch, eine ca. 1 km vom Ufer entfernte Sandbank zu betreten, die aber bei der einsetzenden Flut auch schon vom Wasser überspült wurde.
"Glücklicherweise befand sich unser Küstenboot "SYLT" gerade im Hörnumer Hafen", erklärte Wolfgang Boe, Pressesprecher der Husumer Wasserschutzpolizei. Sofort nach Erhalt des Notrufes wurde das
Schlauchboot der "SYLT" mit zwei Beamten besetzt, die den Mann kurze Zeit später an Bord nehmen konnten.
Aus Internet und Technik
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