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Dezember 2006 - Vom Ostufer und aus aller Welt
Landesregierung: Falsche Versprechungen
(15.12.2006) Da spricht er ausnahmsweise mal wahr, der Kubicki von der FDP: Es ist nicht so, dass unsere Beamten zuviel Weihnachtsgeld bekommen. Es ist nur so, dass wir viel zuviel unnütze Beamte mit durchfüttern, die Anspruch auf Weihnachtsgeld haben. Diesen staats- und bürgerfeindlichen Apparat zu verkleinern, das hatte uns unsere neue Landesregierung bei ihrem Amtsantritt versprochen. Gelungen ist ihr das bisher in geradezu erstaunenswertem Ausmaß: Etwas mehr als eine Stelle wurde landesweit abgebaut. Weil unsere wie üblich störrischen Beamten jedweden Versuch blockieren und weil sich die Landesregierung von ihren eigenen Bediensteten auf der Nase herumtanzen lässt - wenn nicht Bock und Gärtner gleich ein und dasselbe sind.
Diese ganze Beamtenmeute kostet Geld, unser Geld. Wenn Sie eine Minute brauchen, um diesen Text zu lesen, dann hat das Land Schleswig-Holstein in der gleichen Zeit wieder 3.000 Euro mehr Schulden aufgehäuft und befindet sich mit seinem desaströsen Irrsinn schon oberhalb einer Gesamtschuldensumme von 20 Milliarden Euro.
Mein Weihnachtswunsch: Herr hilf, und lass es wenigstens einen fähigen Politiker regnen. Das sind dann schon 100 Prozent mehr als im aktuellen Landtag vorhanden sind.
Bessere Ernte durch Kunstregen
(14.12.2006 vnr) Die extreme Trockenheit im Sommer 2006 hat viele Landwirte um einen guten Teil ihrer Ernte gebracht. Im Osten Deutschlands fielen beispielsweise nur zwischen 9% und 20% der normalen Regenmenge. Bis zu 80% Ernteausfällen war dort die Folge. Langfristige Aufzeichnungen belegen: Seit mehr als 100 Jahren nimmt die Bodenfeuchte in Deutschland kontinuierlich ab. Die Agrarmeteorologen des Deutschen Wetterdienstes in Leipzig rechnen damit, dass die Niederschläge bis 2050 um weitere 10% bis 15% zurückgehen werden.
Kunstregen soll nun dazu beitragen, dass die Landwirtschaft nicht dauerhaft "austrocknet". Kunstregen hat sich nämlich sich nicht nur Ersatz für ausbleibende natürliche Niederschläge erwiesen, sondern auch als Möglichkeit zur Steigerung der landwirtschaftlichen Erträge. Die Landwirtschaftskammer Hannover hat zum Beispiel – nach einem Bericht des Magazins "Einfach Landwirt!" – auf der Basis des "Jahrhundertsommers" 2003 beachtliche Ertragsunterschiede zwischen beregneten und unberegneten Flächen ermittelt. Demnach war auf den bewässerten Flächen gegenüber unberegneten Äckern der
* Stärkeertrag bei Kartoffeln um 30% höher
* Zuckerertrag bei Zuckerrüben um 31% höher
* Kornertrag bei Winterroggen um 28% höher
* Kornertrag bei Braugerste um 38% höher.
Auch die mittelfristigen Betrachtung der Ernten von 1995 bis 2003 ergibt nach Berechnungen der Landwirtschaftskammer bessere Ernteergebnisse durch künstliche Beregnung: Der Mehrertrag bei Kartoffeln zahlte sich demnach im Durchschnitt der Jahre 1995 bis 2003 mit 718 €/ha im Jahr aus. In Dürrejahren erreichte der Mehrertrag sogar 2.575 €/ha im Jahr.
Zur Bewässerung der Felder bieten sich nach Angaben des Magazins "Einfach Landwirt!" verschiedene Technologien mit spezifischen Vor- und Nachteilen an:
1. Mikrobewässerung: Die Mikrobewässerung hat mit ca. 700 €/ha im Jahr die höchsten laufenden Kosten und mit 2.250 €/ha den größten Kapitalbedarf. Weitere Nachteile: unter anderem arbeitsintensive Installation. Die besonderen Vorteile dieser Technik, die als ideal für einzeln stehende Dauerkulturen (Obst/Wein) gilt, liegen im sparsamen Wasserverbrauch und der geringer Pumpenleistung.
2. Mobiler Regner: Die günstigste Kostenstruktur im Vergleich der Techniken hat nach dieser Übersicht der mobile Regner. Die laufenden Kosten liegen bei 335 €/ha im Jahr und der Kapitalbedarf bei 500 – 1.000 €/ha. Die Regner sind sehr flexibel einsetzbar. Sie passen sich exakt der Feldform und Feldfrucht an und sollen besonders effizient für kleine und mittlere Betriebe sein. Ihre Nachteile: hohe Verfahrenskosten, sehr hoher Energiebedarf, Gefahr der ungleichmäßigen Wasserverteilung.
3. Halbstationärer Regner: Der halbstationäre Regner erreicht im Vergleich besonders gute Noten wegen seiner niedrigen laufenden Kosten, dem niedrigen Arbeitszeitbedarf, dem geringen Energiebedarf und seiner Eignung für alle Kulturen. Seine Nachteile liegen unter anderem darin, dass er flächengebunden ist und hohe Anschaffungskosten verursacht.
4. Reihenregner: Die Vorteile des Reihenregners werden darin gesehen, dass er natürlichen Regen nachahmt und ortsfest mit geringem Wartungsaufwand installiert werden kann. Allerdings erfordert diese Technik einen hohen Aufwand beim Umsetzen und einen hohen Energiebedarf.
Weitere praktische Tipps beim Verlag für die Deutsche Wirtschaft

Selent: Telefonanruf führte zu einem Polizeieinsatz
(8.12.2006 ots) Der Anruf in den frühen Vormittagstunden des heutigen Tages bei einer Schule in Selent, Kreis Plön, führte zu einem Polizeieinsatz.
Der junge Anrufer forderte am Telefon, dass der siebten Klasse am heutigen Tage frei zu geben sei, ansonsten würde etwas passieren.
Der Handlungsempfehlung für Schulen entsprechend, wurde umgehend die Polizei informiert.
Aufgrund der sensiblen Thematik wurden konsequent sofortige polizeiliche Maßnahmen eingeleitet, die bereits kurze Zeit später zur Ermittlung des Anrufers führten.
Der 13-jährige Gefährder wurde umgehend an seiner Wohnanschrift
aufgesucht und direkt angesprochen, um gefährdenden Handlungen entgegen zu wirken.
Die Polizeidirektion Kiel weist ausdrücklich darauf hin, dass bereits solche Anrufe unmittelbare und direkte Konsequenzen nach sich
ziehen. Dabei können alle der Polizei zur Verfügung stehenden Vollzugsmittel, nach entsprechender Beurteilung des Einzelfalles, zum
Einsatz kommen. Auch wenn sich die Situation später als ungefährlich darstellt, kommen erhebliche Kostenforderungen auf den Verursacher zu.
Die Polizeidirektion Kiel wird die Kosten dieses Einsatzes dem Jungen in Rechnung stellen. Die generelle Schadenersatzpflicht besteht auch für Minderjährige.
Aus Internet und Technik
Wissenschaftler warnt vor Windows Vista
(29.12.2006 golem) Peter Gutmann, Experte für IT-Sicherheit und digitale Bildverarbeitung, warnt in einem online veröffentlichten Artikel vor den schädlichen Nebenwirkungen von Windows Vista. Die dort eingebaute DRM-Technik namens "Vista Content Protection" könne Microsoft ein Monopol bei der Verwertung von digitalen Medien auf dem PC verschaffen. Zusätzlich bestehe das Risiko, dass Menschenleben gefährdet werden.
Weiter bei: www.golem.de
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