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November 2006 - Vom Ostufer und aller Welt
Hörnbrücke: Hilfreicher Passant sorgt für Festnahmen
Polizei nimmt zwei 17-Jährige nach räuberischem Diebstahl fest
(26.11.2006 ots) In der Nacht zum Samstag hat die Polizei im Stadtteil Gaarden zwei 17-Jährige nach einem räuberischen Diebstahl an der Hörnbrücke festgenommen.
Gegen 3:30 Uhr überquerte ein 19-Jähriger die Hörnbrücke in Richtung Willy-Brandt-Ufer. Als der junge Mann das Festland erreichte,
hielt ihn plötzlich eine von zwei männlichen, dort stehenden Personen an und begann ein belangloses Gespräch. Im Verlauf der Unterhaltung fragte der Unbekannte nach der Uhrzeit, worauf der Angesprochene sein
Handy hervorholte, um diese darauf abzulesen. In dem Moment riss der Dieb das Telefon an sich und trat dann seinem Gegenüber ohne
Vorwarnung in den Unterleib. Mitsamt der Beute flüchtete das Duo in Richtung Werftstraße.
Ein Zeuge, der das Geschehen aufmerksam verfolgt hatte, alarmierte die Polizei und leistete dem Überfallenen, der mit dem Schrecken davon kam, Hilfe.
Dank der detaillierten Täterbeschreibung, die der Geschädigte und sein Helfer abgeben konnten, gelang es einer Streife des 2.
Polizeireviers nur wenig später, die Flüchtigen in Gaarden festzunehmen.
Die beiden 17-jährigen Beschuldigten, die der Polizei bereits bekannt sind, werden sich wegen räuberischen Diebstahls verantworten müssen.
Frage: Wieso eigentlich "Streife des 2. Polizeireviers"? Wo waren denn die Damen und Herren vom 4. Polizeirevier mal wieder??? Und wieso ist es eigentlich nach den ungezählten Überfällen der letzten Monate schon wieder möglich, dass an der Hörnbrücke überhaupt noch jemand überfallen wird?
18-Jähriger nach Messerstich in Haft
(26.11.2006 ots) Freitagabend hat ein 18-Jähriger im Stadtteil Gaarden im Verlauf eines Streits zum Messer gegriffen und sein Gegenüber
damit schwer verletzt. Die Polizei nahm den Täter wenig später fest, am Samstag kam der Mann in Untersuchungshaft.
Gegen 21 Uhr geriet ein 49-Jähriger in einem Hausflur im Kirchenweg mit seiner 49-jährigen Ex-Frau in eine lautstarke
Auseinandersetzung. Eine 17-jährige Gastgeberin einer Party im Haus, die sich durch den Lärm offensichtlich gestört fühlte, bat das Paar
mit einem unwirschen Zuruf aus der darüber liegenden Etage um Ruhe. Als der Angesprochene darauf jedoch nur mit einer beleidigenden Antwort reagiert, zog sich die junge Frau zunächst zurück.
Offensichtlich wütend über die Beschimpfung informierte sie einen Bekannten und begab sich gemeinsam mit ihm zu dem 49-Jährigen, der
mittlerweile das Haus verlassen hatte. Auf der Straße kam es zwischen den beiden Parteien zu einem Streit, in dessen Verlauf der
18-jährige Freund der Jugendlichen mit einem Messer auf den Kontrahenten einstach.
Der Geschädigte, der die Stichverletzung erst nicht bemerkte, suchte bereits stark blutend zur Anzeigenerstattung das 4.
Polizeirevier auf. Von dort kam er sofort mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus.
Polizisten suchten darauf umgehend das Haus im Kirchenweg auf und nahmen dort den alkoholisierten Messerstecher fest. Der polizeilich
bereits hinreichend bekannte Kieler kam zunächst ins Polizeigewahrsam.
Am Samstagmorgen wurde er auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Haftrichter vorgeführt. Der erließ Untersuchungshaftbefehl wegen gefährlicher Körperverletzung.
Der Geschädigte befindet sich zurzeit noch im Krankenhaus, er ist nicht lebensgefährlich verletzt.
Kiel-Gaarden: Harte Nacht für Einsatzkräfte
Durch den Kirchenweg in Kiel-Gaarden muss in der Nacht von Freitag auf Sonnabend ein ganz böser Geist gewirbelt sein: Gleich dreimal mussten Feuerwehr und Poliziei auf der Bildfläche erscheinen.
Zwei Brände im Kirchenweg halten Polizei und Feuerwehr auf Trab
(26.11.2006 ots) In der Nacht zum Samstag ist es im Stadtteil Gaarden gleich zu zwei Bränden innerhalb einer Stunde gekommen. Zunächst war der Keller eines Mehrfamilienhauses betroffen, dann der Dachstuhl
eines Gebäudes. Der brannte komplett aus, Personen kamen in beiden Fällen nicht zu Schaden.
Gegen 23:30 Uhr meldeten Bewohner des Kirchenwegs 55 starke Rauchentwicklung im Treppenhaus.
Dem nur wenig später eintreffenden Löschzug der Berufsfeuerwehr Kiel gelang es in kürzester Zeit, den genauen Brandort im Untergeschoss des Hauses auszumachen und das Feuer zu löschen.
Bereits um 23:47 Uhr gab der Einsatzleiter der Feuerwehr Entwarnung. Er berichtete, dass der Inhalt eines Kellerverschlags teilweise in Flammen geraten war, das Ausmaß des Schadens sei gering.
Die Brandursache ist bis jetzt unklar, Brandstiftung kann nicht ausgeschlossen werden.
Nur rund 60 Minuten später, gegen 0:30 Uhr, gingen erneut Notrufe bei der Einsatzleitstelle der Polizei ein: Zeugen teilten mit, dass im Kirchenweg 40 der Dachstuhl in voller Ausdehnung brenne.
Als die polizeilichen Einsatzkräfte den Ort erreichten, traten bereits Flammen aus dem Dach. Die Beamten begannen unverzüglich mit
der Evakuierung der Bewohner der Häuser Nummer 40 und 42, während die Feuerwehr sofort die Löscharbeiten aufnahm. Alle Personen entkamen den Flammen schadlos.
Um 1:20 Uhr hatten die Feuerwehrleute den Brand im Griff, das Überschlagen der Flammen auf das benachbarte Gebäude konnte
verhindert werden. Das Ersticken sämtlicher Glutnester dauerte allerdings noch bis in die frühen Morgenstunden an.
Die Hausbewohner fanden überwiegend eigeninitiativ im privaten Umfeld Unterschlupf, zwei Männer kamen im Bodelschwingh-Haus unter.
Alle Betroffenen können zunächst nicht in ihr Heim zurückkehren, da das Mietshaus insbesondere durch das Löschwasser unbewohnbar geworden ist.
Zur Schadenshöhe und zur Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.
Tötungsdelikt in Kiel
(23.11.2006 ots) Nach dem Gewaltverbrechen vom 21. November ist der bereits kurze Zeit später festgenommene Tatverdächtige noch am
gestrigen Abend auf Antrag der Staatsanwaltschaft Kiel dem Haftrichter beim zuständigen Amtsgericht vorgeführt worden.
Es handelt sich bei dem Beschuldigten um einen in Kiel lebenden 72-jährigen Türken. Der Mann ist nicht geständig und streitet die Tat
ab. Ein Untersuchungshaftbefehl wegen Verdacht des Totschlages wurde erlassen.
Die Ermittlungen der Mordkommission und der Staatsanwaltschaft Kiel konzentrieren sich derzeit auf die Aufhellung des persönlichen Umfeldes des Opfers und des Beschuldigten.
Das 35-jährige Opfer hinterlässt drei Kinder im Alter von 9, 13 und 14 Jahren. Auf Initiative der Mordkommission Kiel werden die
Kinder bis auf weiteres vom Amt für Familie und Soziales der Landeshauptstadt Kiel betreut.
Vandalismus in Preetz
(19.11.2006 ots) In der Nacht zum 19. November wurden im Wischkamp in Preetz an mindestens acht Fahrzeugen Reifen zerstochen.
An einigen Wagen wurden die linken Vorderreifen, an anderen Fahrzeugen alle vier Reifen zerstochen. Die Polizei Preetz hat die Ermittlungen aufgenommen.
Wer Hinweise zum Tatgeschehen geben kann, sollte sich an die Polizei Preetz unter 04342 - 10770 wenden.
Kellerbrand nach leichter Verpuffung
(17.11.2006 ots) Im Keller eines Mehrfamilienhauses in Laboe ist es am Donnerstag nach einer leichten Verpuffung zu einem Brand gekommen. Zwei junge Männer erlitten Verletzungen.
Ein 18-jähriger Mieter in der Straße Kiebitzredder und sein Bekannter im Alter von 16 Jahren bastelten im Keller in einem Mofa.
Zur Reinigung der Teile verwendeten sie Aceton. Durch die sich ausbreitenden Dämpfe entwickelte sich ein zündfähiges Gas-Luftgemisch. Als jetzt einer der beiden eine Flamme entzündete kam es zur Verpuffung.
Der 18-Jährige versuchte, die sich ausbreitenden Flammen zu löschen musste aber schnell erkennen, dass seine Bemühungen erfolglos
blieben. Um 17:36 Uhr alarmierten Hausbewohner die Polizei. Die Freiwillige Feuerwehr Laboe, die Bundeswehr-Berufsfeuerwehr
Jägersberg und der Rettungsdienst erschienen am Brandort. Die Feuerwehrmänner hatten Flammen im Keller schnell unter Kontrolle. Der
16-Jährige konnte nach ambulanter Behandlung im Krankenwagen nach Hause entlassen werden. Der 18-jährige Mieter kam mit
Rauchgasvergiftungen ins Krankenhaus.
Die Ermittlungen übernahm die Kripo Plön. Nach ersten Schätzungen dürfte der Brandschaden bei 5000 Euro liegen. Es wird wegen fahrlässiger Brandstiftung ermittelt.
Kurzschluss im Hirn?
(7.11.2006) Sonnabend, 4. November 2006, 22:10 MEZ: Nachdem um 21:40 im Emsland ein Hochspannungskabel des Energieversorgers e.on abgeschaltet wird, fällt in weiten Teilen Westeuropas und sogar in Teilen Spaniens der Strom für eine halbe Stunde komplett aus.
Am Montag danach ist das Geschrei groß: Die Stromkonzerne müssen mehr in ihre Leitungen investieren, heisst es.
Völlig falsch, völliger Blödsinn. Diese Spaghetti-Vernetzung quer durch Europa ist völlig überflüssig und muss weg. Sind unsere Politiker zu feige, zuzugeben, dass es falsch war, viele der bis dato kommunalen Stadtwerke an die blutsaugerischen Monopolisten zu verscherbeln?
Denn das wäre der richtige Weg (zurück): Die Energie muss da hergestellt werden, wo sie auch verbraucht wird. Umweltfreundliche Methoden dafür gibt es genug. Wie z.B das Blockheizkraftwerk, mit dessen Einbau einige Firmen jetzt schon Millionen an Stromkosten im Jahr sparen. Und die eingesetzte Energie sehr viel effektiver nutzen können, da der Wirkungsgrad sehr viel höher ist.
Die Stromversorgung gehört den Bürgern. Bzw. den Städten, Kommunen und Kreisen. Dann brauchen wir dicke, schwer gesundheitsgefährdende und umweltverschandelnde Hochspannungsleitungen vielleicht nur noch für eventuelle Notfälle. Und flächendeckender Pfusch wie der vom Sonnabend bleibt uns erspart. Und das Bezahlen ominöser "Durchleitungsgebühren" ebenso.
Vielleicht müssten dann auch die "Kieler Stadtwerke" von ihren 1.000 Leuten demnächst nicht schon wieder 200 auf die Straße setzen.
Pfeif den Pfeifen Deine Meinung!
(2.11.2006) Heute schon Ihrem Abgeordneten die Meinung gesagt? Oder dem Beamten, der Sie schon seit Monaten mit irgendeinem Unfug nervt? Geht nicht, die verstecken sich?
Macht nichts. Pfeifen Sie sie (r)aus! Eine Trillerpfeife kostet nur ein paar Cent und passt in jede Tasche. Und jedes Mal, wenn Sie an einem Rathaus, einem Parlament oder irgendeiner dieser unzähligen Behörden vorbeikommen: Ziehen Sie blank! Und pfeifen Sie den Pfeifen Ihre Meinung!
Möge der lange Atem mit Ihnen sein!
Möchten Sie mit dazu beitragen, dass diese Aktion sich verbreitet? Dann drucken Sie diesen Text aus, wickeln Sie ihn um eine Trillerpfeife und schenken Sie ihn einer Freundin, dem Nachbarn oder der Oma.
Zum Download / Ausdrucken / Vervielfältigen. Dieser Text viermal auf einer DIN A4 Seite. (Format PDF, 28 kb): Aktion Trillerpfeife
Aus Internet und Technik
BND warnt vor Sistema-Einsteig bei der Telekom
(27.11.2006 golem) Der Bundesnachrichtendienst (BND) ist laut eines Berichts des Tagesspiegels in Sorge vor einem Einstieg des russischen Mischkonzerns Sistema bei der Deutschen Telekom. Der Geheimdienst befürchtet, dass es zu Sicherheitsproblemen für Wirtschaft, Privatpersonen und Behörden kommen könnte, so die Zeitung.
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