Der Weihnachtsmann kommt:
Roger Chapman & The Shortlist auf Tour
(29.10.2006) Wenn sich einer die Bezeichnung "Urgestein der Rock-Musik" verdient hat, dann ist es Roger Chapman. Bekannt wurde er vor allem durch den Hit "Shadow on the Wall", den er zusammen mit Mike Oldfield zum Besten gegeben hat. "Hyenas Only Laugh For Fun" war 1981 Rock-Album des Jahres in Deutschland.
In einer Zeit, in der Retortenmusik und gekastete Superstars um sich greifen begeistert Roger Chapman durch seine unverwechselbar rohe und ungewöhnliche Stimme immer noch das Publikum. Roger Chapman & The Shortlist haben sich als ein hervorragender Live-Act einen Namen in ganz Europa gemacht und kommen nun auf "Hell Of Lullaby Tour 2006". Sie zeigen das, was sie am besten können: live spielen!
Wann und wo: Am 2. Dezember 2006 im Werkhof, Lübeck. Einlass: 19 Uhr, Beginn: 20 Uhr
Gangstas' Paradise, nächster Akt:
Pärchen im Bereich der Hörnbrücke überfallen
(29.10.2006 ots) In der Nacht zum Sonnabend ist ein Pärchen auf dem Weg über die Hörnbrücke in Richtung Gaarden von drei Männern überfallen wurden.
Die 21-jährige Kielerin und ihr gleichaltriger Freund passierten gegen 0:20 Uhr die Hörnbrücke in Richtung Gaarden. Aus Richtung Schwimmhalle erkannten sie drei entgegenkommende Männer. Oberhalb des Fahrstuhls kam es zum Zusammentreffen. Wortlos versetzte einer der Unbekannten dem 21-Jährigen einen Fußtritt vor die Brust. Der Getroffene taumelte zurück, sofort setzte der Angreifer nach und schlug mit Fäusten zu. Die junge Frau versuchte ihrem Freund zu helfen, erhielt daraufhin von einem anderen sofort Schläge an den Kopf. Während der Angriffe forderten die Männer die Handys des Pärchens. Die beiden hatten jedoch keine Mobiltelefone dabei. So überraschend der Angriff gekommen war, so plötzlich war er auch vorbei. Die Räuber verwanden wortlos. Die Geschädigten machten sich auf den Heimweg, die Polizei verständigten sie erst am Nachmittag. Beide klagten über Kopfschmerzen, der junge Mann hatte immer noch deutliche Schwellungen im Gesicht.
Die Gesuchten waren alle drei etwa 190 cm groß, sie hatten sehr kurze Haare, einer war blond, die anderen hatten dunkle Haare. Möglicherweise handelte es sich um eine osteuropäische Tätergruppe.
Wer Hinweise zu den Gesuchten geben kann, sollte die Kripo unter Tel. 160-3333 oder Polizeiruf 110 verständen.
Die Polizei bittet Geschädigte von Straftaten möglichst schnell die Polizei zu informieren, damit Fahndungsmaßnahmen eingeleitet werden können. Kommentar: Das ist doch schön, dass man sofort die Polizei alarmieren kann. Von Fahndungserfolgen im Bereich der dauerhaften Hörnbrücken-Überfälle ist mir allerdings noch nichts zu Ohren gekommen. Was ist los in Kiel? Will man nach dem 1. Preis in der "Entente florale" nun auch den 1. Platz in der "Entente criminelle" anstreben?
Nach zwei brutalen Überfällen innerhalb einer Nacht hatte die Polizei am 25.10. angekündigt: "Die Polizei hat Maßnahmen eingeleitet, um den Straßenraubdelikten entgegen zu wirken." Bisheriges Ergebnis: Innerhalb einer Nacht ein Schwerverletzter durch eine Messerattacke und zum wiederholten Mal ein Raubüberfall mit Körperverletzung im Bereich Hörnbrücke.
Um in Kiel-Gaarden bei jährlichen Kosten von etwa 750.000 Euro völlig unsinnigerweise Tag und Nacht eine "Synagoge" bewachen zu lassen, waren Geld und Personal vorhanden. Die Hörnbrücke ist schon seit langem als Brennpunkt der Kriminalität bekannt, etwa jede Woche findet dort ein Raubüberfall statt. Hier wird nichts getan. Kann man das noch normal nennen?
Schwimmender Unglücksrabe
(23.10.2006) Das muss man erstmal schaffen: Gleich dreimal hatte die 26m-Segelyacht "Giddy Up" aus Flensburg innerhalb weniger Wochen unliebsame Grundberührung. Beim ersten Mal soff das Schiff im Flensburger Hafen ab, weil sich der Schlauch einer Lenzpumpe gelöst hatte. Der Grund für den zweiten Untergang, ebenfalls im Flensburger Hafen, war der schlechte Allgemeinzustand des Rumpfes, an unzähligen Stellen drang Wasser in das Schiff.
Den dritten Bodenkontakt hatte das 2-Mast-Segelschiff, das noch keine 50 Jahre alt ist, im Kieler Hafen, als man es zur Reparatur in die Rathje-Werft verholen wollte. Die genaue Ursache des Untergangs ist noch nicht bekannt. Wo der Winter gerade vor der Tür steht: Braucht noch jemand eine Fuhre Brennholz ?-)
Die Kieler Hörnbrücke: Gangstas' Paradise?
(23.10.2006 ots) Zwei Männer sind in der Nacht zum Sonnabend und Sonntag nach Passieren der Hörnbrücke Opfer von Raubstraftaten geworden.
Ein 20-jähriger Gaardener machte sich am frühen Sonnabendmorgen zu Fuß auf den Weg zum Bahnhof. Um 5:25 Uhr erreichte er die Hornbrücke.
Etwa in Brückenmitte begegneten ihm zwei Personen. Im Vorbeigehen tippte ihm einer der Männer auf die Schulter. Als er sich verdutzt
umdrehte, packte ihn der Unbekannte am Pullover und verlangte Geld und Zigaretten. Der 20-Jährige beteuerte weder das eine noch andere zu haben.
Durch Abtasten der Jackentasche überzeugte sich der Räuber von dem Wahrheitsgehalt der Angaben. Dann versetzte er seinem Opfer einen
Faustschlag ans Kinn. Der zweite Täter kam nun auch näher, unvermittelt trat er zu und versuchte den Bauch des Festgehaltenen zu
treffen. Im letzten Moment gelang es dem 20-Jährigen auszuweichen. Dabei riss das Band seines um den Hals getragenen MP3-Players. Das
Gerät fiel zu Boden. Da er sich in diesem Augenblick befreien konnte, rannte er in Richtung Bahnhof davon.
In der Nacht zum Sonntag wurde ein 38-Jähriger ebenfalls Opfer eines Raubüberfalls. Er kam aus der Stadt, die Klappbrücke passierte er gegen 3:15 Uhr in Richtung Gaarden. Zwei Personen warteten, einer
fragte nach Zigaretten. Der Fußgänger ignorierte die Worte. Im Bereich des Gaardener Rings vernahm er dann eilige Schritte hinter
sich, als er sich umdrehte, versetzte ihm ein Verfolger einen Schlag mit einer Eisenstange an den Kopf. Der Verletzte erkannte die beiden
Personen von der Hörnbrücke. Einer hielt die Stange drohend in Händen und verlangte Handy und Geld. Der Überfallene ergriff jedoch sofort
die Flucht und rief lauthals nach der Polizei. Das nahe gelegne 4. Polizeirevier erreichte er unbehelligt.
Die Umstände lassen vermuten, dass es sich in beiden Fällen um dieselben Räuber handelt. Die Gesuchten sollen 20 bis 25 Jahre alt und 170 bis 180 cm groß und schlank sein.
Wer Hinweise zu den Räubern geben kann, sollte die Kripo unter Tel. 160-3333 oder Polizeiruf 110 verständigen.
Preetz: Radfahrer von Jugendlichen verprügelt
(16.10.2006 ots) Auf dem Wanderweg um den Kirchsee ist Freitagabend ein 67-jähriger Radfahrer von einer Gruppe Jugendlicher geschlagen und getreten worden.
Gegen 22:50 Uhr radelte der 67-Jährige von der Langebrückstraße in Preetz entlang des Wanderwegs um den Kirchsee nach Schellhorn. Er
hatte erst ein kurzes Stück des Wegs zurückgelegt, als ihm Jugendliche begegneten. Der Mann fuhr ganz nach rechts, um die Gruppe
zu passieren. Plötzlich tauchte ein Radfahrer ohne Licht auf. Es kam zum Zusammenstoß, beide Personen stürzten zu Boden.
Bevor der 67-Jährige aufstehen konnte, war er von Jugendlichen umringt. Mehrere schlugen auf ihn ein oder traten nach ihm. Obwohl am
ganzen Körper getroffen, gelang es dem Mann sich aufzurichten. Die Tortur hätte sich fortgesetzt, wäre nicht ein Jugendlicher dazwischen
gegangen und hätte sich schützend vor den Verletzten gestellt. So konnte sich der Mann schnell auf sein Fahrrad schwingen und davon fahren.
Die Gruppe der Angreifer soll 10 bis 15 Jungen und Mädchen umfasst haben. Einige sprachen mit ausländischem Akzent. Der andere Radfahrer
gehörte vermutlich zu den Jugendlichen, ob er sich bei dem Zusammenstoß Verletzungen zuzog, ist nicht bekannt.
Die Preetzer Polizei bittet Zeugen des Vorfalls sich unter Tel. 04342 - 10770 zu melden.
Europas wichtigste Vogelflugroute bedroht Naturschützer besorgt über Planungen: Gefahr für Zugvögel.
(5.10.2006 nabu) Mit großer Sorge verfolgen Naturschützer in ganz Europa die Absicht der EU und deren Mitgliedstaaten Dänemark und Deutschland, eine große Schrägkabelbrücke zwischen den Inseln Fehmarn (D) und Lolland (DK) zu bauen. Über diese soll ein großer Teil des Verkehrs zwischen Mitteleuropa und Skandinavien geführt werden. Besonders bedroht wird dabei jedoch eine der wichtigsten Flugrouten Europas – genutzt von bis zu 90 Millionen Zugvögeln. Auch finanziell droht dem Vorhaben ein Desaster. Weiter auf www.nein-zur-beltquerung.de
MP Carstensen kontra PC-GEZ-Gebühr
(2.10.2006 golem) In einem Interview mit unserem Ministerpräsidenten sagte dieser der PC-GEZ-Gebühr, die ab 1. Januar 2007 gelten soll, den Kampf an. Peter Harry Carstensen (CDU) will die gesamte Finanzierung des öffentlich-rechtlichen Rundfunks "auf den Prüfstand" stellen.
Weiter: www.golem.de
Lewwer duad üs Slaav! Und taucht ihm den Kopf ein und lässt ihn nicht frei,
Bis der Ritter erstickt ist im glühheißen Brei.
(1.10.2006) Die Menschen früherer Jahrhunderte hatten die gleichen Probleme am Hals wie wir heutzutage: Die staatlichen Steuereintreiber. Nur waren damals einige Leute - wie die beiden oben zitierten Zeilen zeigen - im Umgang mit staatlicher Plünderung etwas deutlicher als die stets nur jammernden Deutschen heutiger Tage.
Ein Gedicht, das hier schon lange fehlt, zu finden in der Rubrik "Lyrik" und verfasst von Detlev von Liliencron, geboren 1884 in Kiel: Pidder Lüng
Ebenfalls in der Rubrik "Lyrik" zu finden: "Der Teufel in Not". Und in der Rubrik "Seegeschichte": "Trutz, Blanker Hans", ein Gedicht über die versunkene Stadt Rungholt.
Barsbek: Feuer zerstörte Einfamilienhaus
(1.10.2006 ots) Ein Feuer in einem Einfamilienhaus in der Gemeinde Barsbek führte am 1. Oktober gegen 1:50 Uhr zu einem Einsatz von Polizei und Feuerwehr.
Das reetgedeckte Einfamilienhaus brannte bis auf die Grundmauern nieder und ist nicht mehr bewohnbar. Die 82-jährige Bewohnerin blieb unverletzt.
Die kriminalpolizeilichen Ermittlungen zur Feststellung der Brandursache werden durch die Kripo Plön geführt. Der Brandort wurde beschlagnahmt. Die Schadenshöhe kann derzeit noch nicht beziffert werden.
Zur Brandbekämpfung waren die Freiwilligen Feuerwehren Barsbek, Wendtorf, Wisch, Prasdorf und Krokau im Einsatz.
Aus Internet und Technik
Na endlich! Telefon-Spam: Bundesnetzagentur sperrt Rufnummern
(27.10.2006 golem) Im Rahmen eines umfangreichen Maßnahmenbündels hat die Bundesnetzagentur über 80 Netzbetreibern und Serviceprovidern die Rechnungslegung und das Inkasso für rechtswidrig genutzte Rufnummern untersagt. Eine Vielzahl von Verbrauchern hatte sich bei der Bundesnetzagentur über so genannte Ping-Anrufe und andere Formen von Telefon-Spam beschwert.
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Neue Masche: Phishing-Opfer werden zu Mittätern
(23.10.2006 golem) Das Bundeskriminalamt in Wiesbaden hat mehrere neue Phishing-Tricks ausmachen können, bei denen auch die Opfer zu Mittätern wider Willen werden. Die Betrüger könnten mit manchen Tricks durch Vortäuschung legaler Geschäfte die Gutgläubigkeit der Betroffenen ausnutzen, um Gelder, die von fremden ausgespähten Onlinekonten abgezweigt wurden, ins Ausland zu verschieben.
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CCC fordert Verbot von Wahlcomputern
(6.10.2006 golem) Der Chaos Computer Club hat in enger Kooperation mit der niederländischen Kampagne "Wir vertrauen Wahlcomputern nicht" Wahlcomputer der Firma Nedap auf Schwachstellen untersucht und die Ergebnisse dieser "unabhängigen Prüfung" publiziert. Das Fazit: Computersysteme sind für Wahlen ungeeignet. Der CCC fordert daher ein vollständiges Verbot von Wahlcomputern für Bundes-, Landtags- und Kommunalwahlen. Weiter bei: www.golem.de