Unglaublicher Verkehrsunfall. Oder:
Die besten Radfahrer hat: Kiel-Ellerbek
(15.3.2006 ots) Selbst erfahrene Spezialisten vom Unfalldienst sind bei der Verkehrsunfallaufnahme am Mittwoch aus dem Staunen nicht
herausgekommen. Ein Radfahrer war beim Ausweichmanöver auf die Fahrbahn geraten, prallte gegen einen Tieflader, klammerte sich an
dem Hänger fest und fuhr etwa 800 Meter mit, bis der Lastwagenfahrer den blinden Passagier bemerkte.
Der 39-jährige Radfahrer befuhr gegen 11:40 Uhr den Ostring stadteinwärts in Richtung Franziusallee. Eine Frau, ebenfalls auf einem Fahrrad, kam ihm entgegen. Eigentlich hätte die 35-Jährige den
in ihrer Fahrtrichtung rechten Radweg benutzen müssen. Als sich die beiden nun begegneten, wich der Mann aus. Dabei geriet er just in dem
Moment auf die Fahrbahn, als ein Lastwagen mit Spezialtieflader für den Transport von Mähdreschern den Ort passierte.
Der 39-Jährige wurde von dem Anhänger in Höhe Ladefläche erfasst und mitgerissen. Geistesgegenwärtig klammerte sich der Radfahrer an
den Aufbauten fest und fuhr mit. Erst rund 800 Meter weiter bemerkte der Fahrer einen unbekannten Gegenstand auf dem Anhänger. Er hielt an
und fand den unter Schock stehenden und verletzten Mann vor. Sofort verständigte der Kraftfahrer die Polizei.
Währenddessen schleppte sich der Verletzte auf eine Bank an der Bushaltestelle. Die eingesetzten Polizisten konnten nicht glauben,
was der kreidebleich aussehende Mann ihnen schilderte. Zunächst forderten sie einen Krankenwagen an, der den 39-Jährigen in die
Klinik brachte. Anschließend machten sich die Beamten im Ostring auf die Suche nach dem Fahrrad. Sie entdeckten es und fanden auch die
Radfahrerin. Fassungslos schilderte die Frau, der Mann sei gegen den Anhänger geprallt, dann war er weg. Sie hatte geglaubt, er sei tot.
Der Radfahrer wurde stationär im Krankenhaus aufgenommen, scheint aber unglaubliches Glück gehabt zu haben, er kam mit relativ geringen Verletzungen davon.
Wurmverseucht
(7.3.2006) Haben Sie von Ostufer.Info schon mal e-mails über unseren Postserver bei kielnet bekommen? Und sind Sie selber vielleicht auch Kunde bei kielnet? Dann sollten Sie mal Ihren Rechner überprüfen. Denn seit etwa zwei Wochen bekommen wir hier regelmäßig e-mails mit einem angehängten Wurm der Sorte Netsky X. Natürlich mit gefälschtem Absender, so dass sich der tatsächliche Seuchenherd nur schwer ausmachen lässt. Betroffen sind übrigens auch andere Anwender im Raum Kreis Plön.
Wie Sie einen Netsky X auf Ihrem PC loswerden, ist im Internet hinreichend beschrieben. Und, eine kleine Anregung an die ansonsten hervorragend arbeitenden Leute von kielnet: Wie wäre es mal mit einem vorgeschalteten Virenfilter? Könnte vielen Leuten Ärger ersparen.
P.S. Um Missverständnissen vorzubeugen: Der betreffende Wurm kommt NICHT von Ostufer.Info. Hier wird jede ein- oder ausgehende mail auf Viren und Würmer geprüft.
März 2006 - Internet und Technik
RFID-Chips sind anfällig für Virenattacken
(16.3.2006) RFID-Tags lassen sich zur Verbreitung von Viren missbrauchen, warnen niederländische Forscher. Die Wissenschaftler haben in einem Feldversuch Schadcode in ein RFID-Tag bekommen, der etwa die Backend-Systeme von RFID-Leseeinheiten angreifen kann. Mit dem Versuch wollen die Forscher demonstrieren, welche Gefahren von RFID-Tags ausgehen können, auch wenn bislang kein Virus oder Wurm in freier Wildbahn gesichtet wurde.
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