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Das Archiv - Februar 2004
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Februar 2004 - Vom Ostufer und aller Welt


Kostenlose PC-Kurse
(27.2.2004) Der AWO-Jugendmigrationsdienst bietet kostenlose PC-Kurse an. Der PC-Kurs für Anfänger findet im Zeitraum vom 01.03.04 bis 30.06.04 montags in der Zeit von 09:00-12:00 Uhr im Internetraum des Kinder- und Jugendtreffs der Räucherei und dienstags von 14:00-17:00 Uhr im PC-Raum im Werkhof Ost (gegenüber des Kindergartens im Steinmarderweg) statt.
Der Jugendmigrationsdienst richtet sich vor allem an Migrantinnen und Migranten im Alter zwischen 16 und 27 Jahren. Die Kurse und Kursreihen starten im März und können von allen jugendlichen Zuwanderern dieser Altersgruppe kostenlos besucht werden. Weitere Informationen beim Jugendmigrationsdienst im Bürgerzentrum Räucherei, Herr Savas Sari, Tel. 0431 - 77570-66, e-mail: savas.sari@awo-kiel.de

Wer zu spät kommt, den bestraft das Finanzamt!
(15.2.2004) Ende der steuerfreien Auszahlung von Kapitallebensversicherungen und Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht.
Die Steuerpläne der Bundesregierung sehen vor, daß ab Januar 2005 auf alle kapitalbildenden Lebensversicherungen und Rentenversicherungen mit Kapitalwahlrecht bei Auszahlung Steuern gezahlt werden müssen. Der Bundesrat muß den Plänen zwar noch zustimmen, von einer Ablehnung gehen die Experten aber nicht aus.
Für Verträge, die noch im Jahr 2004 abgeschlossen werden, mit einer Laufzeit von mindestens zwölf Jahren und Beitragszahlungen von mindestens 5 Jahren, soll nach heutiger Erkenntnis Bestandsschutz gelten. Im Einzelfall macht das am Ende der Laufzeit einen Unterschied bei der Auszahlung von mehreren tausend Euro aus.
Eine andere wichtige Änderung geht auf die Rentenreform von 2001 zurück. Seit 2001 haben sich die rechtlichen Bedingungen im Bereich der Berufsunfähigkeit dramatisch verschlechtert. Für alle nach 1961 geborenen Arbeitnehmer wurde die Berufsunfähigkeitsabsicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung durch eine Erwerbsminderungsrente ersetzt. Diese Erwerbsminderungsrente berücksichtigt nicht mehr die Qualifikation des Arbeitnehmers, sondern zielt auf die tatsächliche Rest- Leistungsfähigkeit ab. Nur wer weniger als drei Stunden täglich einer Tätigkeit nachgehen kann, erhält die volle Erwerbsminderungsrente von ca. 34% des letzten Bruttoeinkommens, wenn er die gesetzlichen Warte- und Beitragszeiten erfüllt hat. Selbständige sind durch die gesetzliche Rentenversicherung überhaupt nicht gegen die Gefahren der Berufsunfähigkeit abgesichert und müssen sich auf jeden Fall privat absichern.
Statistisch gesehen wird jeder dritte Arbeiter und jeder fünfte Angestellte vor dem Rentenalter berufs- oder erwerbsunfähig. Aus diesem Grund erachten auch die Verbraucherschützer die private Absicherung gegen Berufsunfähigkeit als wichtigste Versicherung neben der privaten Haftpflichtversicherung.
(Kai Donner, Finanzberater)

Kiel-Gaarden: Dreckstall oder Stadtteil?
(1.2.2004) Diese Frage liess sich am Sonntag bei einem Spaziergang im Gaardener Zentrum ohne Zögern beantworten. Der Vinetaplatz, die umliegenden Straßen: Dreck aller Art und ohne Ende. Gemüseabfälle, Zeitungen, Verpackungen, alles was die Mülltonne begehrt. Was für Menschen leben eigentlich auf diesem Misthaufen?
Dieser eigentlich so schöne Stadtteil verkommt mehr und mehr zu einem Slum, mit immer mehr Bewohnern ohne einen Funken zivilisatorische Eigenverantwortung. Überlässt man Menschen ihrem Schicksal aus Verarmung, Suff, seelischer und körperlicher Verwahrlosung, dann scheinen sich die meisten eher in die Richtung von Hühnern oder Schweinen zu deformieren, die ihre Haufen da fallen lassen, wo sie gehen und stehen. Harte Worte, aber die Lage in Gaarden wird nun mal immer unerträglicher, die Abwanderung vieler Alt-Eingesessener und die vielen leeren Wohnungen und Geschäfte sprechen für sich. Die meisten, alten Leute trauen sich nach Anbruch der Dunkelheit nicht mehr auf die Straße.
Und auch die andere Seite, die, die sich kümmern sollten, versagen gnadenlos. So wie unsere lieben Nachbarn, die sich "Erzieher" nennen, es aber doch für richtig halten, ihren Dreck den Nachbarn zwecks Beseitigung zu überlassen. Krönung der Dreistigkeit: Nach Weihnachten wird der Tannenbaum durchs Treppenhaus gezogen, hunderte von Nadeln bleiben liegen. Kein Gedanke an Verantwortung, der Zustand unserer immer fetter und dümmer werdenden Kinder wundert da nicht.
Andere aus dieser Klientel scheinen um den "Gaardener Oscar der Verblendung" zu kämpfen, mit tagträumerischen "Image-Kampagnen" wollen sie sich um Wirklichkeiten herummogeln, die sie längst überrollt haben.
 

Februar 2004 - Internet und Technik


Die Dialer-Hydra
(25.2.2003) In immer größer werdendem Umfang trickst eine regelrechte Dialer-Mafia Verbraucher und Suchmaschinen aus. "Das Syndicus Syndikat" ist eine spannende Recherche von Andreas Klostermaier. Es geht um den Kanzleipartner des beruehmt/berüchtigten "Abmahnkönigs" Gravenreuth. Syndikus ist nebenberuflich in erheblichem Umfang im Dialer- und Online-Sexgeschäft tätig.
Syndikus 1
Syndikus 2

Windows-Quelltext im Netz
(13.2.2004) Teile der Quelltexte von Windows NT und 2000 haben offenbar ihren Weg in diverse Tauschbörsen gefunden und stehen dort zum Download bereit. Microsoft hat dies in einer ersten Reaktion bestätigt.
weiter: http://www.golem.de/0402/29743.html 
 

Deutsche Version von Thunderbird 0.5 zum Download
(13.2.2004) Nur wenige Tage, nachdem der Mozilla-Mailer Thunderbird 0.5 in englischer Sprache erschienen ist, steht eine deutsche Sprachdatei sowie deutschsprachige Installationsarchive zum Download bereit. Thunderbird 0.5 erhielt einen verbesserten Palm-Conduit für den Adressbuch-Austausch mit mobilen Endgeräten sowie einen optimierten Import von Netscape-4x-Daten.
weiter: http://www.golem.de/0402/29745.html 
 

StarOffice 7 nun auf Solaris x86 verfügbar
(4.2.2004) Ab sofort ist StarOffice 7 für die x86-Version von Suns Unix-Plattform Solaris erhältlich. Auf Grund der steigenden Nachfrage für StarOffice 7 und die Solaris-x86-Plattform will Sun Microsystems Ende 2004 auch das Java Desktop System (JDS) für Solaris x86 freigeben.
weiter: http://www.golem.de/0402/29600.html 
 

Shooter Far Cry: Polizei beschlagnahmt Entwickler-PCs
(4.2.2004) Einmal mehr gibt es schlechte Nachrichten für Fans von Action-Spielen: Auch die Veröffentlichung von Far Cry könnte sich unter Umständen verzögern. Der Grund ist allerdings ungewöhnlich - das Entwicklerteam Crytek soll bei der Entwicklung auf Raubkopien gesetzt haben.
weiter: http://www.golem.de/0402/29597.html 
 

Sicherheits-Patches für RealPlayer gegen gefährliche Lücken
(4.2.2004) RealNetworks bietet Sicherheits-Patches für den RealOne Player in verschiedenen Versionen, aber auch für den RealPlayer in unterschiedlichen Varianten. Die Sicherheitslücken erlauben die Einschleusung und Ausführung beliebigen Programm-Codes und können einen "Buffer Overrun"-Fehler verursachen.
weiter: http://www.golem.de/0402/29610.html 
 

Erfolgreiches Jahr für Web.de
(4.2.2004) Für Web.de war das Jahr 2003 das erfolgreichste Geschäftsjahr der Unternehmensgeschichte. Der Umsatz kletterte um 9,2 Millionen Euro bzw. 39 Prozent auf 32,8 Millionen Euro. Motor des Umsatzwachstums waren erneut die besonders margenstarken digitalen Bezahldienste wie der Web.de Club mit einem Mitgliederwachstum von 200 Prozent.
weiter: http://www.golem.de/0402/29605.html 
 

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