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Oktober 2003 - Aus Gaarden und aller Welt
Eine Million Euro fürs Rumstehen?
(19.10.2003) Der Staat Israel befindet sich seit Jahrzehnten im Krieg und betreibt dabei, wie mittlerweile Mitarbeiter der UN befinden, Völkermord. Jahrzehnte alte Resolutionen der Vereinten Nationen werden missachtet, die letzte Resolution wurde vom Waffenlieferanten USA verhindert. Aus Terror erwächst wiederum Terror. Dieser Terror kostet nicht nur Menschenleben, sondern auch deutsche Steuergelder. Jüdische Einrichtungen in Deutschland müssen bewacht werden, und das verschlingt einen Haufen Geld.
Eine jüdische Einrichtung in Kiel-Gaarden ist das alte Volksbad in der Wikingerstraße. Selten sieht man in das Gebäude jemanden hineingehen oder aus ihm herauskommen. Trotzdem wird das Gebäude Tag und Nacht von zwei Beamten im Streifenwagen bewacht. Die Beamten sind schwer bewaffnet: Die Zeitung ist das mindeste, was dabei ist, es wurden auch schon Wagen mit Fernseher beobachtet.
Die Wachsamkeit ist einseitig. Wie uns unser geheimer Informant Carl P. mitteilte, war es ihm ohne Schwierigkeiten möglich, am hellichten Tag den Zaun an der rückwärtigen Front des Gebäudes mit einem Koffer zu übersteigen, in dem Sprengstoff zum Demolieren der halben Wikingerstraße Platz gehabt hätte.
Ein sinnvoller Einsatz also? Wer den Beamten vor Ort diese Frage stellt, erntet meist nur ein mürrisches Gesicht und/oder Schulterzucken. Dass bei derartigen Einsätzen allein das 4. Polizeirevier einen Berg von mehr als 4.000 Überstunden vor sich herschiebt, wundert nicht. Für den "Einsatz" in der Wikingerstraße kommen jährlich 17.520 Dienststunden zusammen, An- und Abfahrt und Verwaltungsaufwand nicht mit einberechnet. Das freut doch jeden Kriminellen.
Zum Schluss wieder die Frage: "Was kostet der Spaß?" Diese Frage zu beantworten, fiel selbst den Fachleuten der Polizei schwer. Legen wir also die "VVKO" zugrunde, das ist die Verordnung, in der geregelt wird, was ein Bürger zu bezahlen hat, wenn beispielsweise sein Auto mit Hilfe der Polizei abgeschleppt werden muss. Nach dieser Gebührenordnung kostet ein "durchschnittlicher Beamter" 40.- Euro in der Stunde. Auf das Jahr hochgerechnet kommen also bei zwei Beamten 700.800 Euro zusammen, hier ist die Zeit für An- und Abfahrt noch nicht einberechnet, und es wurden auch schon Fahrzeuge mit dem Kennzeichen "NMS" gesichtet. Kommt noch der Streifenwagen hinzu, für jeden Kilometer rechnet die Polizei Kosten von 30 Cent aus. Macht bei 3.000 km im Monat also im Jahr runde 10.000 Euro (wobei die Polizei die durchschnittliche Laufleistung eines VW-Passat mit monatlich 8.000 km angibt, die eines T4 mit 4.000-5000 km pro Monat). Ganz ohne Verwaltung geht die Geschichte mit Sicherheit nicht ab, wir nähern uns also jährlichen Kosten, die von einer Million Euro nicht mehr weit entfernt sind.
"In anderen Städten müssen sowas private Wachdienste übernehmen.", so ein Beamter. Eines muss noch gesagt werden: Auf dem Mist der Polizei ist dieser Einsatz nicht gewachsen.
Dr. Web fragt: Was wird aus dem Internet Explorer?
(15.10.2003) Und schon wieder steht eine leidige Sache im Raum, die alle betrifft. Microsoft will den Internet Explorer verändern, um einem verlorenen
Patentstreit aus dem Wege zu gehen. Es geht um 521 Mio. Dollar und ein Begehr der Firma EOLAS (Embedded Objects Linked Across Systems). Diese
wurde um das Patent herum vom Erfinder Michael Doyle gegründet. Das Problem betrifft sowohl den Webdesigner als auch alle Benutzer des Explorers.
Wenn Microsoft den Browser verändert, wird man fortan bei jedem Aufruf eines PlugIns eine Bestätigung anklicken müssen. Betroffen sind
Flashfilme, PDF-Dokumente, Java Anwendungen und Multimediainhalte. Da Flash zunehmend häufiger für Werbezwecke eingesetzt wird, wäre mit
einer Vielzahl widriger Mausklicks zu rechnen. Dazu allerdings müsste Microsoft erst einmal den Browser entsprechend umformen und der Benutzer
ihn auf dem heimischen System installiert haben. Angesichts häufiger erzwungener Sicherheitsupdates, die teils automatisch vom Betriebssystem
vorgenommen werden, werden sich Änderungen schnell auf einer großen Zahl von Systemen wiederfinden.
Es ist nicht bekannt ob hier die Deutsche Version des IE überhaupt betroffen ist, denn das Patent wurde weder hierzulande noch europaweit angemeldet, man kann jedoch von einer globalen Änderung ausgehen.
Für den Webdesigner zieht das Konsequenzen nach sich. Damit der Besucher nicht verärgert wird, gilt es, die eigenen Seiten so umzuschreiben, dass der störende Patenthinweis umgangen wird. Dies liesse sich aufwändig mit
Javascript fabrizieren, oder - die einfachere Methode - man setzt auf eine proprietäre Syntax, die schon länger zur Verfügung steht. Objekte werden dann unter Zuhilfenahme des Attributs NOEXTERNALDATA eingebettet.
All das betrifft ausschliesslich den Internet Explorer, bislang jedenfalls. Michael Doyle will Lizenzen den OpenSource Browsern kostenlos
zur Verfügung stellen. Abgesehen davon, dass dort wahrscheinlich eh nichts zu holen wäre, darf man es wohl als pikant verstehen, wenn es
ausgerechnet Microsoft trifft. Jene Firma, die sich selbst unzähliger Patente versicherte und sich kaum scheuen wird, diese durchzusetzen so es
der eigenen Machterhaltung dienlich ist. Microsoft wird hier mit eigenen Waffen geschlagen. Die einen freut es, die anderen ärgern sich, weil sie selbst betroffen sind. Die Diskussion darum ist entbrannt.
Technische Informationen von Microsoft zu NOEXTERNALDATA: msdn.microsoft.com
Interview mit Michael Doyle: www.eweek.com
Eine Anmerkung: Vorsichtig ausgedrückt, darf man wohl feststellen, dass Qualität und Sicherheit des Internet Explorers in der letzten Zeit rasant abgenommen haben. Man muss sich fragen, ob der Einsatz dieses Produkts noch verantwortet werden kann. Denn wer weiss, welche Überraschung uns im nächsten Monat erwartet.
Quelle: Dr. Web - Newsletter Nr. 144
"Weihnachten im Schuhkarton"
(11.10.2003) 260.642 prall gefüllte Schuhkartons gingen im letzten Jahr aus Deutschland, Österreich und der Schweiz auf große Reise. Die Empfänger: Kinder in Krisengebieten überall auf der Welt. Der Inhalt: Spielzeug, Schulsachen, Kleidung, Süßigkeiten, Hygieneartikel - und jede Menge Weihnachtsfreude.
"Weihnachten im Schuhkarton" ist die größte Weihnachtsgeschenk-Aktion für Kinder in Krisengebieten. Jeder ist eingeladen, sein ganz persönliches Päckchen mit Geschenken auf den Weg schicken. Der fertig gepackte Schuhkarton kann bis zum 15. November in einer der offziellen Sammelstellen abgegeben werden. Sammelstellen auf dem Ostufer befinden sich in Preetz und in Probsteierhagen.
Weitere Informationen: www.geschenke-der-hoffnung.org
Wieder Bastelkurse
(10.10.2003) Die Tage werden kürzer, ein grauer Himmel ist wieder öfter zu sehen. Eine bisschen Farbe ins Leben bringen die Bastelkurse, die Angela Müller von "Müller-Schreibwaren" seit Anfang Oktober zum wiederholten Mal veranstaltet. Themen sind "Lustiges aus Kochlöffeln", "Lichterketten-Windlichter", "Dänisches Weihnachtsbasteln" und vieles mehr.
Weitere Informationen und Termine über Tel. 77727 oder im Web bei www.mueller-basteln.de
Alexander weroderwas?
Die Songs sind von Dieter Bohlen. Das garantiert schon mal ein Niveau in Höhe der Kanalisation. Und zum Glück gibt es die moderne Tontechnik, die fast jeden Frosch zur Opern-Diva macht. Sonst würden bei der Stimme Radio oder Fernseher höchstwahrscheinlich die Lautsprecher rauskotzen. Dazu hat der Typ ungefähr soviel Eigencharakter wie ein Hähnchen aus einer Legebatterie. Aussehen? Jede Frikadelle hat mehr Sex-Appeal.
Liebe Kinder: Wenn Ihr diesen Alexander Dingsbums hört oder sogar noch gut findet, solltet Ihr mit Euren Eltern mal ein ernstes Gespräch über das absolute Versagen ihrer kulturellen Erziehung führen. Oder gleich zu einer Beratungsstelle gehen. Oder die Finger von schlechten Drogen lassen.
Wahlen in Kalifornien
(8.10.2003) Jahrzehntelang hat er Filme für die geistig Benachteiligten gedreht. Nun haben ihn die Armen im Geiste zu ihrem Gouverneur gemacht. Hatten die Deutschen da nicht auch schon mal einen durchgeknallten Österreicher an ihre Spitze gestellt?
Oktober 2003 - Internet und Technik
IT-Ungemach beim Arbeitsamt wegen Hartz-Reformen?
(28.10.2003) Die Bundesanstalt für Arbeit (BA) steckt unverschuldet in der IT-Klemme: Die Behörde muss, so schreibt es der Gesetzentwurf Hartz IV vor, ab Juli 2004 die Sozialhilfe mit dem Arbeitslosengeld II (ALG II) auszahlen, doch die Software muss nun in Windeseile erstellt werden.
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Spieletest: F-Zero GX - Traumhaft schneller Zukunfts-Racer
(28.10.2003) Seit dem ersten Titel für das SNES in den frühen Neunzigern setzt die F-Zero-Reihe nahezu unangefochten Maßstäbe - Nachahmern wie Extreme-G oder Wipeout gelang es jedenfalls immer nur teilweise, die Klasse der futuristischen Rennserie von Nintendo zu erreichen. Auch das neue F-Zero GX, das am 31. Oktober 2003 für den GameCube erscheint, weiß rundum zu begeistern.
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Reg TP verbietet knapp 400.000 Dialer
(28.10.2003) Die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) hat auf Grundlage des neuen Mehrwertdienstemissbrauchsgesetzes unter Auswertung von Verbraucherhinweisen und eigenen Recherchen die Registrierung aller Dialer eines großen deutschen Dialer-Anbieters mit Wirkung ab dem 15. September 2003 (Tag der Registrierung) zurückgenommen. Dies hat zur Folge, dass die Dialer zu keinem Zeitpunkt als registriert galten. Diese Maßnahme betrifft insgesamt 398.791 Dialer des Anbieters.
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NRW baut Polizeitruppe gegen Computerkriminalität auf
(28.10.2003) Die Polizei in Nordrhein-Westfalen setzt konzentriert Spezialisten ein, um die Internet-Täter und andere Delikte im Bereich Computerkriminalität aufzuspüren. Das Innenministerium will den technischen und kriminalistischen Sachverstand in jeder Polizeibehörde bündeln. Zudem werden zur Bekämpfung der PC-Kriminalität in großen Polizeibehörden spezielle Kommissariate gebildet. Sechs dezentrale polizeiliche Informations- und Servicecenter und eine zentrale Stelle beim Landeskriminalamt werden neu eingerichtet.
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OpenBC - Online-Kontaktbörse für Geschäftsleute startet
(28.10.2003) Nach einer Betatestphase ist der Open Business Club (OpenBC) nun offiziell gestartet und soll als deutschsprachige "Business-Flirtbörse" das Knüpfen von Geschäftskontakten erleichtern. Auch die internationale Geschäftskontakt-Vermittlung soll in naher Zukunft möglich sein.
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Rennspiel V-Rally 3 ab 14. November 2003 für PC
(23.10.2003) Für die PlayStation 2 ist das Rennspiel V-Rally 3 bereits seit Mitte 2002 erhältlich, jetzt - über ein Jahr später - ist auch die PC-Version so gut wie fertig gestellt. Ab dem 14. November 2003 soll der Titel im Handel erhältlich sein und zahlreiche Verbesserungen gegenüber der Konsolenversion bieten.
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Commodore in Deutschland wieder aktiv
(23.10.2003) Durch Heimcomputer wie den C64 oder den Amiga schrieb Commodore Computergeschichte, verabschiedete sich später allerdings recht sang- und klanglos von der Bildfläche. Jetzt kehrt der Name zurück - allerdings in einem etwas anderen, deutlich unspektakuläreren Zusammenhang.
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Red Hat stellt neue Linux-Generation vor
(23.10.2003) Red Hat hat mit Red Hat Enterprise Linux 3 eine neue Version seiner Linux-Distribution für Unternehmen veröffentlicht. Die Distribution ist insgesamt für sieben Hardware-Architekturen verfügbar und soll sowohl für Server als auch Clients im Unternehmen zum Einsatz kommen.
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Apple stellt iBook der G4-Serie vor
(23.10.2003) Apple hat eine neue iBook-Generation mit PowerPC-G4-Prozessor vorgestellt. Das Modell mit 12-Zoll-Display ist ab 1.199,- Euro, das Modell mit 14-Zoll-Display ab 1.449,- Euro zu haben. Die Geräte verfügen über AirPort Extreme (WLAN nach IEEE 802.11g) und Bluetooth (optional), 256 MByte DDR-Speicher und ein Slot-In-Combo-Laufwerk, um CDs zu brennen und DVDs abzuspielen.
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Spieletest: Jak II Renegade - Action-Adventure mit GTA-Flair
(23.10.2003) Das Team von Naughty Dog vermag es wie nicht viele andere Entwickler, mit jedem neuen Spiel einen weiteren Hit zu landen: Erst etablierten die Briten Crash Bandicoot als einen der populärsten Jump&Run-Helden, dann bescherten sie der PlayStation 2 mit Jak & Daxter einen der witzigsten und besten Plattformtitel. Letzterer erhält mit Jak II nun eine Fortsetzung, die allerdings mehr ein vollkommen neues Spiel als schlicht ein Aufguss von Altbekanntem ist.
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Spammer in den Knast: US-Kongress segnet Gesetzentwurf ab
(23.10.2003) Der von den US-Senatoren Ron Wyden und Conrad Burns entworfene Gesetzentwurf gegen unerwünschte und betrügerische E-Mail-Werbung, der so genannte "CAN SPAM Act of 2003 S. 877", wurde am gestrigen 22. Oktober 2003 vom US-Kongress akzeptiert und kann - sofern er die letzten Hürden nimmt - evtl. ab 2004 in Kraft treten. Der Gesetzentwurf legt harte zivil- und strafrechtliche Folgen gegen Versender von unrechtmäßig zugestellten E-Mails fest und sieht "No-Spam"-E-Mail-Listen ("Opt-Out"-Listen) sowie die Kennzeichnung von E-Mails mit pornografischem Inhalt vor.
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IT-Sicherheit: Bundesamt bringt Sicherheits-CD heraus
(23.10.2003) Am 22. Oktober 2003 ist das Heft test SPEZIAL "Internet" der Stiftung Warentest erschienen. Den 94.000 Heften liegt erstmals auch eine CD bei, auf der Inhalte der Internetseite www.bsi-fuer-buerger.de gespeichert sind. Herausgeber dieser Seiten ist das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI). Dabei dreht sich alles um den Schutz des eigenen PCs vor möglichen Gefahren aus dem Internet.
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Dialer-Anbieter pfeifen auf neue Gesetzgebung
(20.10.2003) Viele Anbieter von Einwahlprogrammen ("Dialer") lassen sich vom neuen Anti-Dialer-Gesetz in Deutschland nicht von ihrem Tun abschrecken. Das Mitte August in Kraft getretene "Gesetz zur Bekämpfung des Missbrauchs von 0190er-/0900er-Mehrwertdiensterufnummern" definiert feste Kriterien für Dialer, an die sich die Anbieter eigentlich halten müssten.
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Private Surfer sind vielen Chefs ein Dorn im Auge
(20.10.2003) Viele große Unternehmen verbieten ihren Angestellten inzwischen die private Nutzung des Internets. Das geht aus einer Umfrage des Nachrichtenmagazins Focus unter den 20 größten an der Börse notierten Konzernen hervor.
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Schily: Unternehmen und Länder vernachlässigen IT-Sicherheit
(20.10.2003) Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) hat Bundesländer und Konzerne aufgefordert, die Sicherheit ihrer Rechner und Netzwerke zu verbessern. "Viele Unternehmen investieren zu wenig in die IT-Sicherheit, angefangen vom Personal bis zu Hard- und Software", sagte Schily im Interview mit dem Nachrichtenmagazin Focus.
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Deutsche Versionen von Mozilla und Thunderbird verfügbar
(20.10.2003) Ab sofort stehen deutsche Programmpakete für die Browser-Suite Mozilla in den beiden aktuellen Versionen 1.4.1 und 1.5 sowie für den Mozilla-Mailer Thunderbird 0.3 zum Download bereit. Beide Applikationen sind in deutscher Sprache derzeit allerdings nur für die Plattformen Windows und Linux erhältlich.
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Verstößt Microsoft gegen gerichtliche Auflagen?
(20.10.2003) Microsoft verstößt möglicherweise mit den in Windows XP integrierten Funktionen "Shop for Music Online" gegen die Auflagen, die aus der Einigung im Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft resultieren, das geht aus einem aktuellen, regulären Statusreport vor, den die Klagevertreter Richterin Colleen Kollar-Kotelly nun vorlegten. Auch Microsofts Erfolge, Lizenznehmer für seine Kommunikationsprotokolle zu finden, schätzen die Kläger als bescheiden ein.
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Microsoft - schlechte Karten bei der EU?
(20.10.2003) Nach einem Bericht der Financial Times Deutschland hat Microsoft bei EU-Wettbewerbskommissar Mario Monti derzeit schlechte Karten. Im Streit um die Verquickung des Media-Players mit Windows biete Microsoft Monti einen Kompromiss an, doch dieser werde kaum auf das Angebot der Redmonder eingehen, so das Blatt.
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Opera 7.21 für Windows, Linux, FreeBSD und Solaris verfügbar
(14.10.2003) Mit einem Schlag bringt Opera den gleichnamigen Web-Browser für die Plattformen Windows, Linux, FreeBSD und Solaris in der Version 7.21 heraus. Nun fehlt als Desktop-Browser noch die MacOS-Fassung in der Version 7.x, die nach wie vor nur in der alten Variante 6.x vorliegt. Mit Opera 7.21 erscheint der Browser erstmals als Final für FreeBSD und Solaris, während die Windows- und Linux-Fassungen bereits länger als Version 7.x verfügbar sind.
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Microsoft in Deutschland wegen Patentverletzung verklagt
(14.10.2003) Das US-Unternehmen E-Data verklagt Microsoft Deutschland, Tiscali und On Demand Distribution (OD2) in Deutschland, da diese nach Ansicht von E-Data mit ihrem Musik-Download-Dienst gegen ein europäisches Patent von E-Data verstoßen. Das so genannte "Freeny-Patent" bezieht sich auf die Reproduktion von Informationen in ein materielles Objekt am Point of Sale, wie es OD2s Plattform Mitgliedern des Tiscali-Music-Clubs unter Verwendung von Microsofts Windows Media Player und deren DRM-Technologie erlaubt.
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Die unendliche RPC-Lücken-Geschichte
(13.10.2003) Nachdem Microsofts bereits zwei Patches zur Schließung von Sicherheitslücken im RPC-Protokoll verschiedener Windows-Versionen veröffentlicht hat, berichten Sicherheitsexperten auf den Mailinglisten Bugtraq und Full Disclosure, dass weitere Lecks im RPC-Protokoll ausgenutzt werden können. So könne auf Systemen mit eingespieltem Patch eine Denial-of-Service-Attacke ausgeführt werden, was vermutlich das betreffende System zum Absturz bringt.
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Web-Browser Mozilla 1.4.1 erhältlich
(13.10.2003) Für die Browser-Suite Mozilla 1.4 steht eine neue Fassung bereit, welche die Software auf die Versionsnummer 1.4.1 hievt. Mozilla 1.4.1 bringt im Unterschied zur Vorversion Bugfixes unter anderem für Sicherheitsfunktionen, beim Windows-Installer und behebt einige Probleme bei Nutzung der Windows-GDI-Funktionen.
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Offenbar viele registrierte Dialer nicht gesetzeskonform
(13.10.2003) Offenbar wurden bei der Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (Reg TP) tausende Dialer registriert, die den gesetzlichen Mindestanforderungen nicht entsprechen, das berichtet die Website Dialerschutz.de in Zusammenarbeit mit Computerbetrug.de.
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Demo zu 'Piraten - Herrscher der Karibik' ist da
(13.10.2003) Am 24. Oktober 2003 will Ascaron das Piraten-Spiel "Herrscher der Karibik" veröffentlichen. Ab sofort steht nun eine Demo-Version zum Download, mit der man den Titel bereits antesten kann.
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Deus Ex: Invisible War - Neue Bilder aus dem Spiel
(13.10.2003) Eidos und das Entwickler-Team von Ion Sorm haben einige neue Screenshots zum mit Spannung erwarteten Titel "Deus Ex: Invisible War" veröffentlicht. Das Spiel ist die Fortsetzung von Deus Ex, einem außergewöhnlichen Mix aus Action, Strategie und RPG, der 2000 erschien und für viele Spieler auch heute noch zu den besten PC-Titeln aller Zeiten zählt.
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Deutliche Zunahme von Windows-Viren und -Würmern
(8.10.2003) Wie der halbjährlich von Symantec erscheinende Internet Security Threat Report berichtet, wurden im ersten Halbjahr 2003 mehr als doppelt so viele Windows-Würmer und -Viren entdeckt wie noch im Zeitraum vor einem Jahr. Insgesamt existieren etwa 4.000 unterschiedliche Viren und Würmer für Windows. Anwendern wird geraten, bereitgestellte Patches und Sicherheits-Updates für Software-Produkte unverzüglich einzuspielen.
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IDC: Microsoft-Dominanz auch im Server-Bereich
(8.10.2003) Nach Ansicht der Marktforscher von IDC wird Microsoft seine weltweit dominierende Position im Markt für Betriebssysteme auch über das Jahr 2007 hinaus halten können, trotz zunehmender Konkurrenz durch Linux. So konnte Microsoft auch seinen Marktanteil bei Server-Betriebssystemen von 50,5 Prozent in 2001 auf 55,1 Prozent in 2002 steigern. Im Vergleich dazu errechnet IDC für Linux einen Marktanteil im Server-Bereich von 23,1 Prozent.
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GIMP 2.0 steht vor der Tür
(8.10.2003) Die freie Bildbearbeitungssoftware GIMP nähert sich zunehmend der Version 2.0, die neben einer grundlegend überarbeiteten Architektur mit zahlreichen neuen Funktionen aufwarten wird. Die jüngst erschienene Entwicklerversion 1.3.21 wartet nun unter anderem auch mit Unterstützung für das XML-basierte Vektorgrafik-Format SVG auf.
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S.A.D. bringt Kopierprogramme trotz neuem Urheberrecht
(8.10.2003) Infolge des in Deutschland seit dem 12. September 2003 geltenden neuen Urheberrechtsgesetzes, das die Umgehung von Kopierschutzmechanismen unter Strafe stellt, hatte auch das Software-Haus S.A.D. Kopierprogramme wie MovieJack, DCS und CDRWIN vom Markt genommen oder nur noch in abgespeckten Versionen angeboten. Ein neues, von S.A.D. selbst in Auftrag gegebenes Rechtsgutachten nimmt der Hersteller nun zum Anlass, die Software wieder in vollem Umfang in den Handel zu bringen.
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Neue Hochleistungspumpe zur PC-Wasserkühlung
(7.10.2003) Das in Wedel ansässige Ingenieurbüro BSCTechnik hat in Zusammenarbeit mit dem Teichpumpenhersteller OASE Pumpen eine neue Hochleistungspumpe zur Wasserkühlung von PCs entwickelt. Die "Xice PCP25" getaufte Pumpe soll sich mit einer Pumpleistung von 900 Litern pro Stunde von der Konkurrenz abheben - gewöhnliche, am Netzteil zu betreibende 12-Volt-Pumpen würden nur 300 Liter/Stunde schaffen.
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OpenOffice 1.1 in deutscher Sprache verfügbar
(7.10.2003) Weniger als eine Woche nach Erscheinen der englischsprachigen Ausführung von OpenOffice 1.1 ist das Office-Paket ab sofort in deutscher Sprache für Windows und Linux verfügbar. Im Unterschied zur Version 1.0.x von OpenOffice wurden zahlreiche Neuerungen in die Office-Suite integriert, wobei auch die Kompatibilität mit Microsofts Office-Dateien wesentlich verbessert sein soll. Mit OpenOffice 1.1 lassen sich beliebige Daten mit einem Knopfdruck als PDF-Datei exportieren. Das Makro DicOOo übernimmt die bequeme, plattformübergreifende Installation von Wörterbuch-Dateien in OpenOffice.
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CERN: Weltweites wissenschaftliches Datengrid geht online
(7.10.2003) Die Atomphysikergemeinschaft CERN hat den Start der ersten Phase des LHC Computing Grid (LCG-1) angekündigt. Ab 2007 sollen im Rahmen des Large-Hadron-Collider-Projektes (LHC), dem bislang leistungsfähigsten Teilchenbeschleuniger, enorm große Datenmengen verarbeitet werden. LCG soll dabei als wichtiges Testumfeld für neue DataGrid-Computing-Techniken fungieren.
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Internet Explorer wird wegen Patentverletzung verändert
(7.10.2003) Microsoft hat jetzt auf das im August im Streit mit Eolas ergangene Urteil reagiert und Pläne vorgestellt, wie der Internet Explorer verändert werden soll, um dem Urteil zu entsprechen. Diese wirken sich auch auf die Gestaltung von Webseiten aus. Microsoft war zur Zahlung von Schadensersatz in Höhe von rund 520 Millionen Euro verurteilt worden, da nach Ansicht des Gerichts Microsofts Internet Explorer gegen ein Patent von Eolas verstößt.
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Offizielle deutsche Version von Opera 7.20 ist da
(6.10.2003) Opera bietet ab sofort eine deutschsprachige Version von Opera 7.20 zum Download an. Bereits mit dem Erscheinen von Opera 7.20 stehen verschiedene Übersetzungsdateien für den Browser zum Download bereit. Das Installationsarchiv umfasst auch eine lokalisierte Hilfedatei.
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Internet Explorer: Sicherheitslecks erlauben Code-Ausführung
(6.10.2003) In allen drei aktuellen Versionen des Internet Explorer wurden erneut schwerwiegende Sicherheitslücken entdeckt, die einem Angreifer die Ausführung von Programmcode erlauben. Ein Anwender muss lediglich eine Webseite besuchen oder eine HTML-E-Mail öffnen, um Opfer eines Angriffs zu werden. Bereits in der vergangenen Woche tauchte ein Trojaner auf, der sich das Sicherheitsleck zu Nutze macht. Microsoft bietet einen Sammel-Patch an, der auch frühere Sicherheitslecks im Browser beheben soll.
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Sender Permitted From soll Spam vermeiden
(6.10.2003) Mit SMTP+SPF ist derzeit ein weiterer Vorschlag in der Diskussion, der zwar nicht den Anspruch hat, Spam grundsätzlich zu verhindern, ihn aber zumindest wirksam eindämmen soll. Dabei handelt es sich um eine abwärtskompatible Erweiterung des SMTP-Protokolls, die es Mail-Empfängern ermöglichen soll, gefälschte Absenderadressen zu erkennen.
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Studie über Auswirkungen "intelligenter" Alltagsgegenstände
(4.10.2003) Die Allgegenwart von Mikroprozessoren in unserem Alltag jenseits der klassischen PCs und PDAs bahnt sich an. Nutztieren werden schon heute winzige Chips unters Fell gepflanzt, um sie auf ihrem weiteren Lebensweg sicher identifizieren zu können. Nun ist eine Studie zur Abschätzung der Folgen der durchdringenden Computerisierung unseres Alltags erschienen.
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Arcade-ROMs klassischer Spiele jetzt legal zum Download
(4.10.2003) Mit Hilfe von Emulatoren ist es möglich, zahlreiche Arcade- und Konsolen-Klassiker, die im Handel schon seit Jahren nicht mehr erhältlich sind, am PC zu spielen. Das Problem dabei: Während die Emulator-Software prinzipiell legal ist, macht man sich mit dem Herunterladen der Spiele-ROMs unter Umständen strafbar. Das amerikanische Unternehmen StarROMs bietet nun zahlreiche Spiele-ROMs legal gegen Entgelt zum Download an.
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Spieletest: XGRA - Futuritischer High-Speed-Raser
(4.10.2003) Die Extreme-G-Reihe von Acclaim konnte in den letzten Jahren trotz fantasievollem Streckendesign und irrwitzigen Geschwindigkeiten nie ganz die Popularität anderer rasanter Science-Fiction-Rasereien wie Wipeout oder F-Zero erreichen. Mit XGRA - dem vierten Teil der Extreme-G-Serie - starten die Entwickler nun einen neuen Versuch, sich die Krone im Segment der Zukunftsrennspiele zu erobern.
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Trojaner nutzt offenes Sicherheitsleck im Internet Explorer
(2.10.2003) Im Internet ist ein Trojaner unter der Bezeichnung Qhosts respektive QHosts-1 entdeckt worden, der sich eine nicht bereinigte Sicherheitslücke im Internet Explorer zu Nutze macht. Bereits durch den Besuch einer Webseite kann man sich diesen Trojaner einfangen. Eine weitere Verbreitungsroutine besitzt der Schädling aber nicht, so dass er bislang nur selten in freier Wildbahn gesichtet wurde.
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© by yetidata 2003
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