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Aus Gaarden und aller Welt
Helfen um jeden Preis
(29.9.2003) Helfen ist eine feine Sache. Vor allem in Zeiten, in denen die Mittel für Hilfe immer weiter zusammengestrichen werden. Wenn die Verantwortlichen aber nicht in der Lage sind, über den Rand ihres Tellers hinauszublicken, dann kann Hilfe mehr schaden als nützen, ja sogar gemeingefährlich werden.
Eltern, Lehrer und Erzieher sind entsetzt. In einer alten Tischlerei in der Stoschstraße in Kiel-Gaarden will der Verein "Odyssee e.V." zum 1. Oktober einen neuen Drogenladen eröffnen. Die Wellen der Empörung schlagen hoch, massive Proteste wurden angekündigt.
Der Standort des Ladens ist alles andere als günstig gewählt. Wenige Häuser weiter befindet sich die Hans-Christian-Andersen-Schule, eine Ecke weiter ein städtischer Kindergarten. Zudem ist die Stoschstraße im Sommer ein viel benutzter Weg zum Freibad Katzheide, auch für einige Schüler des Hans-Geiger-Gymnasiums ist dies der tägliche Schulweg.
"Die Gaardener Kinder werden schon genügend mit dem Suchtproblem konfrontiert.", so Michael Breyer, Leiter der Grundschule in der Stoschstraße. "Man muss uns das Problem nicht auch noch genau vor die Tür bringen". Auf und neben dem Schulgelände werden schon jetzt gebrauchte Spritzen und Kanülen gefunden. Eltern und Lehrer befürchten eine massive Verschlimmerung, es wurde bereits angekündigt, Kinder auf eine andere Schule schicken zu wollen.
Gaarden ist groß genug, es stehen mehr als genug Läden leer, hier hätten die Verantwortlichen der "Odyssee" ihr Hirn ein wenig mehr anstrengen sollen, denn diese Hilfe ist mehr als fragwürdig, Proteste sind berechtigt und unausbleiblich.
Zudem befindet sich wenige Häuser weiter der Laden der "Drogenhilfe e.V.". Auch diese Einrichtung steht derzeit im Feuer der Kritik. An der Aussenwand soll ein Spritzenautomat aufgehängt werden, an dem sich Junkies zu jeder Zeit bedienen können. Befürchtet wird, dass hier auch Kinder zugreifen und mit dem Spritzbesteck Unfug treiben.
Eine Verharmlosung dieses ernsten Problems wird dadurch betrieben, dass durch die öffentliche Aufhängung eines solchen Automaten harte Drogen in die Nähe von Zigaretten gerückt werden.
Wozu überhaupt das Ganze? Weil Junkies diejenigen sind, die einen harten 14-Stunden-Tag haben und somit keine Zeit bleibt, zu den üblichen Öffnungszeiten zur Drogenhifle zu gehen?. Und wenn tatsächlich ein Notfall eintritt? Ein Gaardener Apotheker: "Bei uns kosten Spritze und Kanüle etwa 50 Cent, im Stadtgebiet haben ständig mehrere Apotheken Notdienst."
Kiel-Gaarden innovativ: Der Säufer-Halter
(29.9.2003) Saufen bis zum Umfallen? Im "Bier-Club" Ecke Johannes-/Wikingerstraße ist Schluss damit. In enger Zusammenarbeit mit der Stadt wurde hier eine Einrichtung geschaffen, die es ermöglicht, auch jenseits des komatösen Zustandes noch weiter gnadenlos zu bechern: Der Säuferhalter
Auf dem Bild rechts ist tatsächlich auch einmal ein Fahrrad zu sehen. Welch ein unverschämter Missbrauch. Sollen doch die Ständer Ecke Wikinger-/Johannesstraße einem ganz anderen Zweck dienen.
Damit die Gaardener AlkoholikerInnen auch noch ihren allerletzten Cent versaufen können und nicht einfach viel zu früh umkippen, wurden die Ständer zu Säuferhaltern umfunktioniert. Die Idee wird dankend angenommen, die Halter sind oft von frühmorgens bis in die späte Nacht im Gebrauch. Umfallen auch nach dem zwölften Bierchen fast unmöglich, zumindest erschwert.
Damit es nicht langweilig wird, ist für Kurzweil gesorgt. Wie ebenfalls zu sehen, steht die Tür des "Bier-Clubs" in der Regel weit offen. Die Musik ist oft so laut, dass die gesamte Nachbarschaft auf Radio und Fernseher verzichten kann. Vor allem mitten in der Nacht, wenn mit steigendem Promille-Gehalt auch der Lautstärkepegel steigt und die ordinäre Wortwahl jede billige Talk-Show mühelos in den Schatten stellt.
Leider gibt es da ein paar ganz miese Spielverderber. Einige Anwohner möchten tatsächlich nachts schlafen, welch ein unverschämtes Anliegen. Aber zum Glück wird das Projekt von Polizei und Ordnungsamt zwar interessiert, aber doch in der Regel teilnahmslos begutachtet. Von Anwohnern gerufene Streifenwagen fahren vor, schauen interessiert und machen sich wieder vom Acker. Dass morgens gegen vier Uhr mal jemand nach einer Schlägerei in Handschellen abgeführt werden muss - ein unbedeutender Makel. Das auch schon mal zwei Wagen auflaufen müssen, um mit einer Sturztrunkenen fertig zu werden - egal.
Von Anwohnern geführte Lärmprotokolle werden vom Ordnungsamt nicht für voll genommen, denn sie decken sich nicht mit den Einsatzprotokollen der Polizei. Pech gehabt. Obwohl die Leitung des 4. Polizeireviers Probleme mit der Handhabung der Software einräumt, die die Einsätze dokumentieren soll. An dieser ist ja auch nur zehn Jahre gebastelt worden. Vor mehr als zehn Jahren haben das jeder C64 und jeder AMIGA besser hinbekommen.
Polizei und Frau Brosi vom Ordnungsamt weiter: "Damit müssen Sie leben, wenn Sie in der Nähe so einer Gaststätte wohnen." Nein, das muss man nicht! Gegen Lärm gibt es eindeutige Vorschriften, an die sich die meisten Gaardener Gaststätten auch halten. Wer derartige Zumutungen ausspricht, hat eine etwas befremdliche Vorstellung von Gesetzen und muss sich fragen lassen, ob er auf seinem Posten am rechten Platz ist.
Schon im letzten Jahr schob das 4. Polizeirevier mehr als 4.000 Überstunden vor sich her, im Kieler Stadtsäckel fehlen mehr als 50 Millionen Euro. Bei einer derartigen Dienstauffassung ist das kein Wunder.
Nicht was lebendig, kraftvoll
sich verkündigt, Ist das gefährlich Furchtbare. Das ganz
Gemeine ists, das ewig Gestrige, Was immer war und immer wiederkehrt,
Und morgen gilt, weils heute hat gegolten! Friedrich Schiller, Wallensteins Tod, I, 4
Gaardener Brunnenfest = Gaardener Ausverkauf
(23.9.2003) Gaarden hat ein wenig Geld in den Kassen dringend nötig. So hätte das 10. Brunnenfest eine gute Gelegenheit sein können, um ein wenig Umsatz zu machen. Das allerdings ging auf diesem Hilfs-Jahrmarkt voll daneben. Viele Gaardener Geschäftsleute hatten aufgrund vergangener Erfahrungen schon vorab die Schnauze voll. Die, die noch was machen wollten, wurden mit Standmieten abgeschreckt, die das Vierfache der Gebühren beim letzten Brunnenfest betrugen.
Richtige Gaardener Aktionen waren eher Nischenfüller. Attraktionen, die auch auswärtige Besucher hätten anziehen können, waren nicht auszumachen. Die Ideen des Veranstalters waren Staub von gestern.
Die Kulisse war weitenteils nichtssagend und austauschbar. Wer im Oktober auf dem Kieler Jahrmarkt photographiert, und die Bilder als Aufnahmen vom Brunnenfest verkauft, wird mit seiner Mogelei wahrscheinlich durchkommen.
"70:30 für die Zombies"
Gut - Gaarden war auf den Beinen, am Sonntag war es richtig voll. Aber was da unterwegs war, war in weiten Teilen richtig erschreckend. Da hat Gaarden alles aufgeboten, was es an fetten, verlebten Wänsten, dreckigen Shirts, Alkoholikern und sozial Benachteiligten zu bieten hat. Ein Arzt berichtet, dass sich ein paar auswärtige Patienten nur unter allergrößter Selbstüberwindung bis in seine Praxis in der Elisabethstraße getraut haben.
Die wenigen, auswärtigen Besucher waren leicht auszumachen und an einer Hand abzuzählen. Trauen sich die Auswärtigen schon nicht mehr nach Gaarden, oder lag es daran, dass man sich einen Jahrmarkt genau so gut woanders ansehen kann?
Was nützen teure, von Sandkasten-Fuzzis verbrochene "Image-Kampagnen" mit so zugkräftigen Symbolen wie einer abgehalfterten Pacman-Figur, wenn doch keiner dran glaubt? Und wenn einen die Wirklichkeit Lügen straft, weil die Menschen, die einen Stadtteil letztendlich ausmachen, einfach ausgeklammert und ihrem Schicksal überlassen werden. Wenn eine Leiche "bunt und vielfältig" angemalt wird, stinkt sie deswegen nicht weniger.
Richtig Gäste angezogen hatten die Damen und Herren um den Brunnen herum. Die Fläche war an allen drei Tagen sozusagen exterritoriales Gelände, kein "normaler Mensch" hat sich getraut, sich dort hinzusetzen. Die hinterlassenen Müllberge waren eine Sehenswürdigkeit für sich.
Gaardener Beteiligung
Aus der Gaardener Geschäftswelt waren genau zwei Stände zu sehen. Die anderen blieben fern. Der erste Grund: Schlechte Erfahrungen.
Ein wenig in der Gastronomie erfahrenes Geschäft hatte einen Weinstand aufgebaut. Die Weine dafür waren extra in Süddeutschland eingekauft worden. Der Lohn für die Mühe: In zwei Stunden vier Besuche vom Ordnungsamt, Gemäkel wegen Verstößen gegen dieses und jenes - Improvisation war alles. Hier hätten die Veranstalter Vorsorge treffen können. Das dicke, blaue Auge kam dann in Gestalt des Finanzamtes noch nach. Unterm Strich haben die Geschäftsleute zugesetzt. Ein guter Grund, in Zukunft die Finger von der Sache zu lassen.
Zweiter Grund des Fernbleibens: Überhöhte Preise. Mehrere Gastronomen, die jahrelang eigene Stände hatten, sind in diesem Jahr mit Standmieten vergrault worden, die etwa das Vierfache vergangener Jahre betragen sollten. Die Getränke mussten zwangsweise von der Firma Cohrt abgenommen werden, Preise wurden diktiert. Ausgetrickst? Der Veranstalter, bzw. seine Tochter hatten sich natürlich die besten Plätze für ihre eigenen Verkaufsstände ausgesucht. Die Konkurrenz musste leider draussen bleiben. Ausser, sie hat teuer bezahlt. Und ist damit ganz schön auf die Schnauze gefallen. Viele der Buden werden wir in den kommenden Jahren nicht wiedersehen.
Zudem waren die meisten Budenbesitzer Auswärtige. Die Kieler hatten den teuren Braten wahrscheinlich schon vorher gerochen.
Von den Gaardener Vereinen und Institutionen war nur ein Bruchteil zu sehen. Was vorab "übersehen" wurde: Am Sonntag fand im Werftpark die einzig wahre Veranstaltung, nämlich der "Dreikampf im Osten" statt. Einige Vereine hatten sich bereits hier engagiert, man konnte sich nicht zweiteilen.
Selber schuld?
Trägheit ist eine der sieben Todsünden. Und viele Gaardener sind wahre Meister im Pflegen dieser üblen Angewohnheit. Berichtet wurde, dass sich zum Schluss nur noch fünf Gaardener Geschäftsleute um die Organisation des Festes gekümmert haben. So eine Organisation ist mit viel Schweiss und Mühe verbunden - vor allem, wenn Know-How und Erfahrung fehlen.
So wurde die gesamte Organistaion an den externen Veranstalter Clausen abgegeben. Und der hat - siehe oben - sein ganz eigenes Süppchen gekocht. Und sich dazu benommen, wie der Imperator persönlich. Werter Herr Clausen: Der Vineta-Platz ist nicht Ihr privater Parkplatz, auf dem Sie Ihre Kutsche nach Belieben abstellen können. Unmögliches Benehmen, ich für meinen Teil möchte Sie hier absolut nicht wiedersehen - und das nicht nur wegen Ihrer clausigen Manieren.
Viele Budenbesitzer fielen aus allen Wolken, als sie hörten, aus welchen Quellen zusätzliches Geld geflossen ist. So etwa 4000.- Euro für die Gaukler und Straßenkünstler. Der Sonntag auf der Bühne am Vineta-Platz wurde bis 16:00 Uhr komplett von der Kirche organisiert - der Veranstalter hat nicht einen Pfennig dazubezahlt. Dafür wurde den Budenbesitzern 40.- Euro pro laufendem Meter abgenommen, von den anderen, entstandenen Kosten ganz zu schweigen.
Kleinigkeiten
Eine Bühne wird nicht so aufgestellt, dass sie genau hinter einem Verkehrsschild steht. Akustik-Management - ein Fremdwort? Hört sich nicht gut an, wenn auf einer Bühne eine Band spielt, und 50 Meter weiter eine Vorführung von dröhnender Rock-Musik begleitet wird. Überhaupt fiel auf, dass auf beiden Bühnen oftmals gleichzeitig eine Veranstaltung stattfand und andersherum gleichzeitig Pause war. Schlechte Abstimmung.
Konsequenzen
Wie in Deutschland eben so üblich: Hinterher war das Gemaule groß. Wer sich vorher engagiert, muss sich hinterher nicht beschweren. Was da passiert ist, soll also einigen Trannasen eine Lehre sein. Wünschenswert für das nächste Brunnenfest - so es denn stattfindet:
1. ein Veranstalter, der sich mehr um Gaardener als um eigene Belange kümmert. Es gibt genug Leute, die sowas draufhaben, man muss sich nur vorher mal richtig umsehen, nicht den erstbesten nehmen und sich verschiedene Konzepte vorführen lassen.
2. verstärkte Einbindung der Gaardener Geschäftswelt und eine fundierte Anleitung in Bezug auf das, was da auf sie zukommen kann.
3. Gaarden besteht aus einer Unzahl von Kulturen, Vereinen und Verbänden. Diese müssen zu stärkerer Mitarbeit angeregt werden. Wie wäre es denn mit einem "Festausschus", an dem ALLE Gaardener beteiligt werden? Viele hatten sich schon deshalb vorher verkrochen, weil ihnen das Brunnenfest bisher einfach zu muffig gewesen ist.
Vielen Dank!
Dank gebührt hier denjenigen, die mit ihrer Mühe dazu beigetragen haben, dass die Party teilweise doch richtig toll war.
Dank an Klaus Härtel und seine Leute. Das waren einmal "Remember", die - wie nicht anders gewohnt - Freitagabend für eine Super-Party gesorgt haben. Und das waren die Sportschule "Yawara" mit Kampfsportvorführung und Wrestling.
Richtig gut und abwechselungsreich auch der Sonntagvormittag, gestaltet durch die Kirche, federführend hier Pastor Ferdinand Ohms von St. Matthäus. Das Programm war etwas für alle. Besonderen Dank an "Thatīs Leif" und "Soulfinger" für ihre mitreissende Musik. Die beiden Bands sind übrigens ohne Gage aufgetreten.
Dank natürlich auch an diejenigen, die hier namentlich nicht genannt wurden!
Dazu noch ein paar Photos. (Die kleinen Bilder können durch Anklicken vergrößert werden.)
Textilpflege Langer - Umzug
(18.9.2003) Die Textilpflege Langer, Johannesstr. 45 in Kiel-Gaarden ist ab 1. Oktober in neuen Räumlichkeiten zu finden. Das Geschäft ist dann in der Elisabethstr. 76 zwischen Karlstal und Vinetaplatz (ehemals Photo Bal).
Frisur und Wasserpfeife
(18.9.2003) Neben dem Haarschnitt eine Wasserpfeife rauchen und Fernsehen gucken: Das geht ab Freitag, dem 19. September in der Kaiserstr. 47 beim "MultiKulti Orient Friseur". Leider ist das Angebot nur für die Herren der Schöpfung.
Lachnummer halbiert - Die "Gaarden-Scouts"
(17.9.2003) Sie waren ein durchschlagender Erfolg. Insbesondere und eigentlich nur für die Lachmuskeln. Nun haben sich die "Gaarden-Scouts" halbiert, an einem unbekannten Ort irrt jetzt nur noch einer durch die Gegend.
Macht ja nichts. Ob einer oder zwei, wen interessierts. Sie sind von vielen von Anfang an nicht ernst genommen worden und waren irgendwie der Flop des Jahres. Warum gucken sich die Verantwortlichen nicht mal in Städten um, in denen sowas funktioniert? Politik und Sachverstand - ein Widerspruch in sich?
Was die Gaardener von ihnen halten, hat unsere Abstimmung gezeigt. Waren anfangs noch die Hälfte dafür, so sind es jetzt zwei Drittel, die gegen die "Scouts" gestimmt haben. Dieser Meinungswandel kommt anscheinend nicht von ungefähr, denn die ganze Maßnahme hat sich als weitestgehend sinnlos erwiesen.
Vier auf einen Streich - Neuer, trauriger Rekord
(14.9.2003) Der "An- und Verkauf Töllen" in der Augustenstraße schliesst mangels Umsatz seine Pforten. Dann stehen in dieser Straße vier Geschäfte in Reihe leer. Wobei die Frage gestellt werden muss, wo eigentlich die 186.000 Euro hin sind, die im Mai von der EU zur besseren Vermietung Gaardener Geschäfte gespendet worden sind.
Hat jemand davon einen Cent gesehen? Steht auf Grund dieser Maßnahme ein Geschäft weniger leer? Oder trödeln die Zuständigen - das "Urban-Büro" - mal wieder rum?
Neuer Lebensmittelmarkt
(4.9.2003) Den ganzen Tag war der Andrang groß. Im alten "Kaiserīs" am Alfons-Platz in Kiel-Gaarden hat gestern nach langer Vorbereitungs- und Umbauzeit "Soylu Gida Lebensmittel" eröffnet. Auf einer wie gehabt großen Verkaufsfläche gibt es dort jetzt wieder frisches Obst und Gemüse, Fleisch, Käse und alles, was ein Supermarkt eben bieten kann. Für alle Kunden gab es ein Gratis-Döner dazu.
Privat krankenversichert - ja oder nein?
Ratgeber der Verbraucherzentrale klärt auf
Ohne Krankenversicherung geht es nicht. Egal ob eine "Gesetzliche" oder eine
"Private", die immensen Kosten für eine notwendige Krankenhausbehandlung
können Betroffene in den Ruin treiben. Doch welche Form der Versicherung ist die richtige?
Arbeitnehmer, die über 3.825 Euro monatlich verdienen und damit über der so
genannten Jahresarbeitsentgelt-Grenze liegen, können sich privat versichern.
Sie stehen damit aber vor einer schwierigen Entscheidung. Hier hilft der Ratgeber "Die
private Krankenversicherung" weiter.
Er erklärt ausführlich die unterschiedlichen Systeme und stellt die jeweiligen Leistungen gegenüber. Er weist auf die Gefahr von
Lockvogelangeboten hin, die sich in späteren Jahren oft als recht ungünstig erweisen und erläutert die undurchsichtige Tarifvielfalt.
Weitere Themen sind:
- Probleme mit der Krankenversicherung im Alter und welche Alternativen gibt es,
- Beihilfeversicherung für Beamte,
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Es gibt ihn für 11,80 Euro (Versand- und Portokosten sind inklusive) bei:
Verbraucherzentrale Schl.-Holstein e.V., Bergstraße 24, 24103 Kiel
T. 0431 / 5 90 99-0; Fax: -77 oder per e-Mail:
info@verbraucherzentrale-sh.de.
September 2003 - Internet und Technik
Trojaner nutzt offenes Sicherheitsleck im Internet Explorer
(2.10.2003) Im Internet ist ein Trojaner unter der Bezeichnung Qhosts respektive QHosts-1 entdeckt worden, der sich eine nicht bereinigte Sicherheitslücke im Internet Explorer zu Nutze macht. Bereits durch den Besuch einer Webseite kann man sich diesen Trojaner einfangen. Eine weitere Verbreitungsroutine besitzt der Schädling aber nicht, so dass er bislang nur selten in freier Wildbahn gesichtet wurde.
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IT-Verband warnt vor Gefahren durch Windows
(25.9.2003) Die Computer & Communications Industry Association, ein Verband der US-Computer-Industrie, warnt in einem Diskussionspapier von Sicherheitsexperten vor den Gefahren einer IT-Monokultur, wie sie heute durch Microsoft-Software existiere. Die durch Windows hervorgerufenen Gefahren für die internationale Sicherheit seien signifikant und müssten möglichst schnell angegangen werden.
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Kostspieliger SMS-Flirt-Dienst nach Urteil gesperrt
(25.9.2003) Ein Hamburger SMS-Chat-Dienst warb in Zeitungsanzeigen neben dem Bild einer attraktiven Frau mit der Vermittlung von SMS-Dates für nur 80 Cent pro SMS. Wenn Kunden auf eine derartige Anzeige reagieren, erhalten sie eine Antwort-SMS mit vorformulierten Texten aus einem Call-Center. Womit die Kunden nicht rechnen: Allein die erste Kontaktaufnahme über die in der Anzeige angegebene Mobilfunknummer löst eine Rechnung über 49,95 Euro aus. Nun gab es ein Gerichtsurteil des Landgerichts München I in der Sache.
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0900er-Nummern-Betrug durch erheischte Telefongespräche
(25.9.2003) Auch ohne Dialersoftware oder schlüpfrige Anzeigenwerbung kann man Opfer von 0900er-Bertrügern werden. Diese Erfahrung mussten einige Handy- und Telefonbesitzer machen, bei denen sich Betrüger unter Vorspielung falscher Tatsachen ein Telefongespräch erschlichen hatten, mit dem sie bei ihrer eigenen angemieteten 0900er-Nummer mit einer extrem hohen Einmalgebühr anriefen.
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Regionale 2-MBit-DSL-Flatrate inklusive ISDN für 49,- Euro
(22.9.2003) Die in Flensburg beheimatete Gesellschaft für Kommunikations- und Informationsdienste mbH (KomTel) bietet zumindest in einigen Städten Schleswig-Holsteins eine echte 2-MBit-DSL-Flatrate an. Im Monatspreis von 49,- Euro im Monat ist zudem ein ISDN-Anschluss inklusive eines Gesprächsguthabens von 20,- Euro im Monat sowie die DSL-Hardware enthalten.
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Internet- und Computerkriminalität steigt rasant an
(22.9.2003) Die noch intensivere Bekämpfung der Computer- und Internetkriminalität sowie eine verbesserte internationale Kooperation standen im Mittelpunkt einer Fachtagung des baden-württembergischen Innenministeriums an der Fachhochschule Villingen-Schwenningen - der Hochschule der Polizei am 17. und 18. September 2003. Die Zahl der Straftaten, die mit Hilfe des Internets und moderner Computertechnik verübt werden, steige stark an, deshalb müsse die Polizei vermehrt virtuell Streife laufen, hieß es.
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Zahl der IT-Jobs binnen Jahresfrist um 50 Prozent gesunken
(22.9.2003) Auf dem IT-Arbeitsmarkt ist weiterhin keine Trendwende in Sicht. Das geht aus einer Analyse des Personaldienstleisters Adecco hervor. Demnach ist die Zahl der ausgeschriebenen IT-Stellen in den ersten acht Monaten dieses Jahres gegenüber dem Vorjahreszeitraum um knapp 50 Prozent gesunken (minus 8.378 Jobofferten).
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Suchmaschinen werden durch Phantom-Sites ausgetrickst
(22.9.2003) "Googeln" ist zum Synonym für Internetrecherche schlechthin geworden, Google ist die bei weitem beliebteste Suchmaschine. Doch der Erfolg ruft auch zwielichtige "Suchmaschinenoptimierer" auf den Plan, die mit allerlei Tricks die Trefferlisten manipulieren und ganze Netzwerke von Phantom-Websites aufbauen.
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Swen-Wurm tarnt sich als Patch für den Internet Explorer
(19.9.2003) Wie mehrere Anbieter von Antiviren-Lösungen berichten, wurde mit Swen ein neuer Wurm entdeckt, der sich unter anderem stark per E-Mail als vermeintlicher Patch verbreitet. Für eine effektive Verbreitung nutzt der Wurm eine über zwei Jahre alte Sicherheitslücke im Internet Explorer, so dass der Dateianhang automatisch ausgeführt wird. Wie auch manch früherer Wurm terminiert Swen laufende Virenscanner und Firewalls. Neben dem Verbreitungsweg via E-Mail pflanzt sich der Wurm über Newsgroups, KaZaA, IRC und Netzlaufwerke fort.
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Curse: The Eye of Isis für Xbox, PS2 und PC angekündigt
(19.9.2003) Wanadoo hat das Adventure "Curse: The Eye of Isis" für Xbox, PS2 und PC angekündigt. Die Handlung des Spiels liegt im viktorianischen England, in dem der Spieler gegen übernatürliche Mächte kämpfen muss, die auf Grund einer unter seltsamen Umständen verschwundenen ägyptischen Statue, die in das London der vorletzten Jahrhundertwende gebracht wurde, erweckt wurden.
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Umfrage: Technische Entwicklung macht Frauen Angst
(19.9.2003) Mehr als die Hälfte der deutschen Frauen haben Probleme mit dem Tempo, in dem sich die modernen Technologien entwickeln. Das hat eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid für P.M. ergeben.
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Gleich zwei Demos von Empires: Dawn of the Modern World
(19.9.2003) Activision hat gleich zwei Demos seines von Stainless Steel entwickelten Strategiespiels "Empires: Dawn of the Modern World" herausgebracht. Man kann in den Demos das kommende 3D-Echtzeit-Spiel ausprobieren, das ungefähr 1.000 Jahre der Geschichte in fast allen Erdteilen nachbilden will.
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Spieletest: Fluch der Karibik - Abenteuer auf hoher See
(19.9.2003) "Fluch der Karibik" läuft seit Anfang September 2003 erfolgreich in den deutschen Kinos, passend zum Film hat Ubi Soft auch ein Spiel unter demselben Namen für Xbox und PC in den Handel gebracht. Ziel ist es, sein virtuelles Alter Ego zu einem erfolgreichen Kapitän zu machen und sich dabei nicht nur im Handel, sondern auch in zahlreichen Schwert- und Seegefechten zu bewähren.
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Open-Source-CMS eZ publish 3.2 erschienen
(18.9.2003) Das Open-Source-Content-Management-System eZ publish des norwegischen Softwareherstellers eZ System ist jetzt in der Version 3.2 erschienen. Das in PHP geschriebene CMS soll sich durch ein vollständig anpassbares Content-Modell auszeichnen und sich so als Grundlage für die Entwicklung professioneller Web-Applikationen eignen.
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Beschwerde-Formular gegen Microsoft ist online
(15.9.2003) Die mit dem Kartellrechtsverfahren gegen Microsoft beauftragten Generalstaatsanwälte haben ein Online-Formular erstellt, mit dessen Hilfe Personen Informationen über mögliche Kartellrechtsverletzungen seitens Microsoft vermelden können. Die Informationen werden dabei anonym abgegeben.
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Piraten - Herrscher der Karibik ab Ende Oktober 2003 für PC
(15.9.2003) Gute Zeiten für Piraten-Fans: Sid Meier arbeitet derzeit an Pirates 2, mit "Fluch der Karibik" ist eine PC- und Xbox-Umsetzung zum aktuellen Kino-Blockbuster erhältlich, und unter dem Titel "Piraten - Herrscher der Karibik" wollen nun auch Take 2 und Ascaron ein Spiel mit Freibeuter-Szenario veröffentlichen. Der PC-Titel soll dabei bereits ab dem 24. Oktober 2003 erhältlich sein.
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Offenbar massive Kurspflege durch MobilCom-Gründer Schmid
(15.9.2003) Ex-MobilCom-Chef Gerhard Schmid und seine Ehefrau Sybille Schmid-Syndram haben den Aktienkurs des eigenen Unternehmens offenbar über Jahre hinweg durch gewaltige Kauf- und Verkaufsaufträge an den Börsen beeinflusst. Das berichtet der Spiegel in seiner jüngsten Ausgabe unter Berufung auf Ermittlungsakten der Kieler Staatsanwaltschaft.
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Indische IT-Unternehmen planen Expansion nach Deutschland
(10.9.2003) Durch den Trend in der deutschen IT-Landschaft, immer mehr Arbeit an fremde Unternehmen zu vergeben, soll es zu einer tiefgreifenden strukturellen Veränderung der deutschen IT-Branche kommen, so eine Studie der Unternehmensberatung Deloitte & Touche. Dabei spielen besonders indische IT-Dienstleister eine Rolle, die vehement in den deutschen Markt eindringen.
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Adobe plant Atmosphere-Erweiterung für Adobe Reader
(10.9.2003) Wie Adobe bekannt gab, will das Unternehmen für den Adobe Reader (ehemaliger Acrobat Reader) einen Atmosphere-Player anbieten, um darüber 3D-Szenarien auch im Adobe Reader einbinden zu können. Allerdings will der Hersteller die Software erst im November 2003 zum Download anbieten.
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Deutsche Fan-Übersetzung zu Master of Orion 3 ist fertig
(10.9.2003) Atari (ehemals Infogrames) veröffentlichte Master of Orion 3 zwar Anfang 2003 in Deutschland, spendierte dem Spiel aber nur eine deutschsprachige Anleitung - auf eine Übersetzung verzichtete man, da man wohl annahm, dass sich die zusätzlichen Kosten dafür nicht rentieren würden. In mühevoller Kleinarbeit haben diverse Fans aber nun seit Monaten an einer Lokalisierung gearbeitet - und dieses Mammutwerk mittlerweile auch wirklich fertig gestellt.
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Infos und Bilder zum neuen Peter-Molyneux-Spiel "The Movies"
(10.9.2003) Peter Molyneux - bekannt geworden durch Spiele wie Populous, Syndicate und Black & White - arbeitet derzeit nicht nur am Xbox-Rollenspiel Fable und an Black & White 2, sondern auch an der Hollywood-Simulation The Movies. Im Spiel übernimmt man den Chefsessel eines Filmstudios und setzt fortan alles daran, den nächsten Kino-Blockbuster zu produzieren und das eigene Studio im Zeitraum von 1900 bis 2010 zur größten Macht im Filmgeschäft auszubauen.
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Flash Player in neuer Version erhältlich
(10.9.2003) Der Flash Player ist ab sofort in der Version 7.0 in englischer Sprache kostenlos für Windows und MacOS X erhältlich und bietet einige kleine Verbesserungen. Parallel mit dem Erscheinen der neuen Version des Flash Player verkündet Macromedia die sofortige Verfügbarkeit der Ende August 2003 angekündigten Produkte Dreamweaver, Flash und Fireworks in englischer Sprache.
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Spieletest: Beach King Stunt Raser - Buggy fahren am Strand
(5.9.2003) Mit Beach King Stunt Raser veröffentlicht der niederländische Publisher Davilex, der durch die Autobahn-Raser-Reihe eine zweifelhafte Berühmtheit erlangte, einen neuen Titel für PC und PlayStation 2, der Autorennspiel und Stunt-Einlagen miteinander verknüpft.
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Europaweite Raubkopierer-Gruppe mit Onlineshop aufgeflogen
(5.9.2003) Raubkopierte Software vertrieben haben im großen Stil ein 35-Jähriger aus dem Berliner Bezirk Prenzlauer Berg, ein 31-Jähriger aus Nordfriesland sowie ein 34-Jähriger aus Nordrhein-Westfalen, so die Berliner Polizei in einem Bericht. Die Gruppe ging ihren illegalen Geschäften mindestens seit Oktober 2000 nach und versorgte einen Kundenstamm von mindestens 1.200 Personen.
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Wieder Razzien in Berliner Internet-Cafés
(5.9.2003) Wieder einmal haben die Behörden in Berlin in Internet-Cafés Razzien durchgeführt. Dabei überprüfte die Polizei gemeinsam mit Mitarbeitern des Bezirksamtes Friedrichshain-Kreuzberg drei Internet-Cafés in Friedrichshain. Die Aktion fand am Abend des 3. Septembers 2003 statt und dauert bis in die frühen Morgenstunden des darauf folgenden Tages.
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Internet-Archiv erhält neue Suchmaschine
(5.9.2003) Für das Internet-Archiv archive.org befindet sich derzeit eine neue Suchmaschine im Beta-Test, womit sich das Webseiten-Archiv künftig besser durchsuchen lassen soll. So liefert die neue Suchmaschine "Recall" auch Informationen dazu, wie häufig und in welchem Zusammenhang bestimmte Schlüsselworte in der Vergangenheit gesucht wurden.
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Mozilla-Mailer Thunderbird 0.2 erschienen
(3.9.2003) Der Mozilla-Mailer Thunderbird ist ab sofort in der Vorabversion 0.2 erhältlich und bietet neben einer erhöhten Geschwindigkeit und kleineren Installationsarchiven eine verbesserte Rechtschreibkorrektur. Thunderbird 0.2 setzt auf die Beta-Version von Mozilla 1.5 auf, mit der eine Rechtschreibprüfung integriert wurde. Zu den weiteren Änderungen zählen eine höhere Programmstabilität sowie kleine Verbesserungen an der Oberfläche und der Bedienung.
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Zwei schwere Sicherheitslücken in Microsofts Office-Paketen
(3.9.2003) In zwei aktuellen Security Bulletins berichtet Microsoft über schwere Sicherheitslücken in zahlreichen Office-Produkten aus Redmond. Ein Leck umgeht das Sicherheitsmodell von Word bei der Ausführung von Makros, so dass diese ohne Patch automatisch gestartet werden. Eine weitere Sicherheitslücke betrifft den WordPerfect-Konverter, worüber ein Angreifer beliebige Befehle innerhalb der entsprechenden Office-Applikation ausführen kann.
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Mail-Client Eudora 6.0 mit Spam-Filter
(3.9.2003) Der für Windows und MacOS erhältliche E-Mail-Client Eudora steht ab sofort in der Version 6.0 parat und bietet einige Verbesserungen. Die wesentliche Neuerung ist ein integrierter Spam-Filter, der lästigen Werbe-Mails zu Leibe rücken soll. Diese Programmkomponente bietet die Software aber erst nach einer Registrierung, so dass man in den beiden kostenlos nutzbaren Versionen darauf verzichten muss.
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Sicherheitsleck in Visual Basic erlaubt Programmausführung
(3.9.2003) Wie Microsoft berichtet, existiert in Visual Basic for Applications (VBA) ein schweres Sicherheitsleck, worüber ein Angreifer beliebigen Programmcode mit den Rechten des angemeldeten Anwenders ausführen kann. Da VBA in zahlreichen Microsoft-Produkten verwendet wird, sind auch etliche Applikationen von dem Sicherheitsrisiko betroffen. Ein weiteres Sicherheitsleck enthält der Access-Viewer, worüber ein Angreifer ebenfalls Programmcode auf einem fremden System ausführen kann.
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BKA erzwingt Hausdurchsuchung gegen Anonymitätsdienst
(1.9.2003) Das Bundeskriminalamt (BKA) hat am vergangenen Freitag einen erneuten richterlichen Beschluss gegen das AN.ON-Projekt erwirkt. Mit diesem Beschluss des Amtsgerichts Frankfurt am Main wurde die Durchsuchung der Räume des AN.ON-Projektes an der Technischen Universität Dresden (TU) angeordnet, um für polizeiliche Ermittlungen einen Protokolldatensatz aufzufinden, der auf der Grundlage einer zwischenzeitlich außer Vollzug gesetzten richterlichen Anordnung aufgezeichnet worden war.
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Final-Version des E-Mail-Clients The Bat! 2.0 erschienen
(1.9.2003) Die für den 1. September 2003 angekündigte Version 2.0 des E-Mail-Clients The Bat! ist ab sofort erhältlich. Noch am Morgen des Erscheinungstermins veröffentlichte Ritlabs einen Release Candidate, so dass die Veröffentlichung der fertigen Version nun etwas überraschend kam, womit der vom Hersteller aufgestellte Zeitplan eingehalten wurde. Zu den wesentlichen Neuerungen zählen eine komplette IMAP-Unterstützung, ein HTML-Editor sowie eine Wiedervorlage-Funktion. Weitere Änderungen von The Bat! 2.0 waren bereits in der letzten veröffentlichten Beta-Version von The Bat! 1.63 enthalten.
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© by yetidata 2003
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