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So schreiben Sie erfolgreich Ihren Lebenslauf
(30.3.2006 vnr) Chefs haben gewiss ihre besonderen Eigenarten. Sagen wir es offen: auch ihre speziellen Macken. (Häufig kennen die ihre Mitarbeiter besser als sie selber.) Aber es gibt auch kollektive Sichtweisen und oft unbewusst weit gehend konforme Problemlösungen in den Führungsetagen; Chefs bevorzugen beispielsweise häufig formale Entscheidungen, wenn sie eine Situation nicht gleich durchblicken können. Das sollten Sie unbedingt beachten, falls Sie sich um eine Vertrauensstellung in unmittelbarer Nähe des Chefs bewerben wollen – zum Beispiel als Assistentin.
Von einer Assistentin wird ein ganz bestimmter Lebenslauf erwartet. Dr. Sabine-Sofie Weidekind – selbstständige Personalberaterin – hat in einem Beitrag für das Praxishandbuch "Der Sekretärinnen-Briefe-Manager" eine Reihe von "Muss" genannt, die in einem Assistentinnen-Lebenlauf nicht fehlen dürfen.
"Das größte Manko" sieht die Beraterin für Personalmanagement in etwaigen auffälligen Lücken im Lebenslauf einer Bewerberin. Solche Lücken ließen oft "viel Raum für die Fantasie", meint sie. Ihr Rat: Wenn es in Ihrem beruflichen Lebenslauf eine längere "Auszeit" gegeben haben sollte, dann wäre es sehr gut, wenn Sie möglichst allen Spekulationen vorbeugen und zumindest für einen Teil der beschäftigungslosen Zeit "entsprechende berufliche Weiterbildung" oder den Erwerb von "Zusatzqualifikationen" nachweisen könnten. Das mache sich immer gut.
Ein weiterer Rat : "Formulieren Sie positiv". "Reizwörter" wie "arbeitslos oder Arbeit suchend" bzw. und/oder "Kündigung" sollten in Ihrem Lebenslauf möglichst nicht vorkommen, sagt Sabine-Sofie Weidekind. Sprechen Sie besser davon, dass das Arbeitsverhältnis "beendet" wurde. Eine Ausnahme stelle lediglich die "betriebsbedingte Kündigung" da, für die Sie nichts könnten. Vermeiden Sie auch lange Rechtfertigungen für die beschäftigungslose Zeit. Eine knappe Sachverhaltsschilderung reicht allemal aus, meint die Expertin.
Gerade Bewerberinnen, die länger beruflich aussetzen mussten, rät die Personalberaterin, in ihrem Lebenslauf unbedingt auf jede Art von "Fisimatenten" zu verzichten; also beispielsweise nicht den Lebenslauf bewusst ungewöhnlich gestalten, um möglichst aufzufallen. Achten Sie vielmehr auf einen formal korrekten Eindruck: Bleiben Sie zudem grundsätzlich ehrlich. Führen Sie beispielsweise nur solche persönlichen Eigenschaften auf, die Sie guten Gewissens von sich selbst behaupten können.
Allgemein üblich ist bei uns in Deutschland derzeit immer noch der chronologische Lebenslauf. Die Globalisierung bringt es indessen mit sich, dass sich zunehmend auch der "amerikanische Lebenslauf" einbürgert. Das heißt: Im angloamerikanischen Raum wird die umgekehrte chronologische Form benutzt; also die aktuellsten Daten über den beruflichen Werdegang am Anfang des Lebenslaufs.
Wenn Sie bereits eine längere, berufliche Karriere hinter sich haben und Sie sich aus der letzten Position heraus beruflich bei einem international tätigen Unternehmen verändern wollen, empfiehlt sich nach Meinung der Personalberaterin ein "amerikanischer Lebenslauf".
In jedem Fall aber: Finger weg von extrem vielen Anlagen. "Nicht jedes Zertifikat muss als Kopie in die Anlage des Lebenslauf", sagt Sabine-Sofie Weidekind. Ihre Erfahrung: "Bei den Personalabteilungen gilt mittlerweile die Regel: Die Dicksten haben es am nötigsten."
Diese vier Insider-Tipps sollten Sie zudem bei Ihrem Lebenslauf beachten:
Schreiben Sie nicht zu viel, aber geben Sie jeweils ein kurze Charakterisierung Ihrer früheren Position an, denn "Position in Firma XY von… bis…" allein sagt meist noch nicht viel aus. Erwarten Sie nicht, dass man Ihren früheren Arbeitgeber kennt. Wichtig ist beispielsweise für Assistentinnen aus der Sicht der Expertin immer die Angabe, für wie viele Personen Sie zuständig waren und wie groß der Personenkreis war, den Ihr Chef zu verantworten hatte. Also zum Beispiel: "Assistentin des Leiters der Vertriebsabteilung 15 Mitarbeiter) bei Firma XY, ein mittelständischer Automobilzulieferer mit 350 Mitarbeitern. "
Verzichten Sie auf eine breite, floskelhafte Darstellung von Selbstverständlichkeiten wie z.B. "teamfähig" und "belastbar" oder "ich suche eine neue Herausforderung". Heben Sie vielmehr konkret Ihre besondere Verantwortung und Projektaufgaben im früheren Job hervor.
Das sehen Chefs im Lebenslauf von Assistentinnen erfahrungsgemäß besonders gerne: Weiterbildung durch EDV-Kurse und Fremdsprachenkurse; neuerdings sind auch "soft skills" wie Rhetorikkurse oder Seminare über "Konfliktmanagement" gefragt. Auch hier gilt für Ihren Lebenslauf: Qualität geht vor Quantität.
Nennen Sie Referenzen, damit sich Ihr potenzieller Arbeitgeber bei kompetenten Personen über Sie erkundigen kann.
Weitere hervorragende Tipps für Assistentinnen und Sekretärinnen und vor allem erstklassige Briefvorlagen finden Sie regelmäßig im Praxishandbuch "Der Sekretärinnen-Briefe-Manager" beim Verlag für die Deutsche Wirtschaft. Jetzt testen!
Online bewerben: Gut oder schlecht?
(6.2.2006 vnr) Viele schwören auf Online-Bewerbungen. Der Vorteil der elektronischen Bewerbung scheint auf der Hand zu liegen: modern, schnell, gut, billig, flächendeckend. Einmal schreiben, Foto bzw. Zeugnisse einscannen – und weg. Nach der Studie "Recruiting Trends 2005" der Universität Frankfurt soll der Anteil der elektronischen Bewerbungen in Deutschland mittlerweile bereits bei über 40% liegen. Allerdings: Diese Zahlen sagen nichts über den Erfolg von Online-Bewerbungen aus. "Spiegel Online" beispielsweise bewertet Online-Bewerbungen nach einer Recherche in Personalabteilungen eher skeptisch: Für den Jobsuchenden einfach; bei vielen Personalchefs geradezu verhasst. Tatsache ist: So harmlos und unproblematisch Online-Bewerbungen per Massenmail zunächst scheinen mögen, in Wirklichkeit sind sie es keineswegs. Neben fehlender Akzeptanz in den Personalabteilungen werfen sie vor allem auch datenschutzrechtliche Probleme in den Unternehmen auf.
"Spiegel Online" verweist auf eine Umfrage des Karriereportals "StepStone" bei 1600 Unternehmen in sieben Ländern Europas. Danach hat jedes zehnte Unternehmen einen Anstieg der Bewerbungen um mehr als 50% verzeichnet. Gleichzeitig seien aber viele Personalabteilungen verkleinert worden. Mithin kann sich jeder Bewerber an seinen fünf Fingern abzählen: Weniger Personal und mehr Arbeit, das kann auf Dauer nicht gut gehen, vor allem, wenn die neue Bewerbungsform zunehmend auch die Rechtsabteilungen der Unternehmen beschäftigt.
Unternehmen hassen vor allem E-Mail-Bewerbungen mit vielen Anhängen, auch wenn sie dies nicht so offen zugeben würden, schreibt "Spiegel online" unter Berufung auf Wolfgang Jäger, Professor an der Fachhochschule Wiesbaden. Einige würden elektronische Bewerbungen am liebsten ganz verbieten, befürchteten aber einen Imageverlust als Arbeitgeber.
Um Kosten zu sparen, hätten vor allem Großunternehmen in den letzten Jahren kräftig in ihr Bewerbermanagement investiert. Mit Spezialsoftware ließen sich inzwischen viele Prozessschritte per Knopfdruck erledigen – von der Eingangsbestätigung über die Weiterleitung an die Fachabteilungen bis zur Absage oder Einladung zum Vorstellungsgespräch.
Dieser Trend zeichnet sich ab: Wenn schon Online-Bewerbungen unvermeidlich sind, dann sind Unternehmen "strukturiertes Bewerbungsformular" am liebten, bei dem die Daten in ein vorgegebenes Formular eingetragen werden und meist auch Dokumente angehängt werden können. Die Präferenz für "strukturierte Bewerbungen" liegt nicht nur an den personellen Engpässen oder gar am Komfortdenken in den Personalabteilungen: Solche Online-Bewerbungen werfen aus Expertensicht im Prinzip auch weniger rechtliche Probleme beim Datenschutz auf.
Datenschutzrechtlich sicher ist die elektronische Bewerbung mit ihren sensiblen Daten aber eigentlich nur, wenn sie verschlüsselt übermittelt wird. Die Realität im betrieblichen Alltag ist indessen keineswegs so: Im Regelfall erfolgt die Übermittlung unverschlüsselt. Jeder könnte die Bewerbung mitlesen; ja sogar fälschen. Vertraulichkeit, Unversehrtheit und Authentizität der übermittelten Daten ist mithin oft nicht gewährleistet.
Man könnte zwar oberflächlich annehmen, dass ein Bewerber, der per E-Mail seine hochsensiblen Personaldaten ins Haus schickt, auf seine Persönlichkeitsrecht verzichtet. Aber das ist aus der Sicht von Datenschutzexperten keineswegs der Fall. Das Unternehmen bleibe in der Pflicht, Online-Bewerbungen datenschutzrechtlich einwandfrei anzubieten und abzuwickeln – selbst wenn die Bewerbungen unverschlüsselt übermittelt worden seien, warnt das Magazin "Datenschutz aktuell".
Dazu und zu anderen datenschutzrechtlichen Problemen im betrieblichen Alltag mehr im Magazin "Datenschutz aktuell". Jetzt gratis testen:
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Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi, Fr. 8 - 12:30 Uhr, Do 8 - 12:30 Uhr und 14 - 18 Uhr
Zuständig für: Stadt Plön, Amt Plön-Land, Amt Bokhorst, Amt Wankendorf
Preetz
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Bahnhofstr. 9+9a, 24211 Preetz
Zentrale Service-Nummer: 0180 - 100 265 351 101
Öffnungszeiten:
Mo, Di, Mi, Fr 8 - 12:30 Uhr, Do. 8 - 12:30 Uhr und 14 - 18 Uhr
Zuständig für: Stadt Preetz, Amt Preetz-Land, Gemeinde Klausdorf, Gemeinde Raisdorf, Amt Selent-Schlesen
Regional und Bundesweit
Achterwehr
vermittlungsnetz.de
Jan Lederer, Poststr. 12, 24239 Achterwehr, T. 04340 - 403706, Fax 403708
web: www.aaarbeit.de - e-mail: jan.lederer@vermittlungsnetz.de
Ein bundesweites Portal rund um Arbeit, jedoch mit starkem regionalen Bezug.
Düsseldorf
JackTiger
Dynamo Deutschland Mediengesellschaft mbH, Wiesenstr. 72c, 40549 Düsseldorf
T. 0211 - 565452-20, Fax 0211 - 565452-29
web: www.jacktiger.com - e-mail: service@jacktiger.com
"JackTiger ist eine professionelle Vermittlungsplattform für Personal und Jobs in den Bereichen Promotion, Messe, Event, Verkaufsförderung, Gastronomie, Catering, Merchandising, Marktforschung, Foto, TV, Film, Werbung, PR und Marketing."
Rosenheim
Fontis-Personalservice
Dr.-Hefner-Str. 5, 83022 Rosenheim, T. 015111177644, Fax 0803 - 237005
web: www.fontis-personalservice.de - e-mail: info@fontis-personalservice.de
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Spruch der Woche "Wer sich in diesen Zeiten entschlossen hat, mit dem Kopf zu arbeiten, ohne Fußballer zu sein, ist Kummer gewohnt."
(Helmut Qualtinger)